Wahnsinn: Das Geschäft mit den Backlinks

Ich bin schon etwas überrascht:

Als ich mich heute um die vorbereitende Buchführung für den Juli gekümmert habe, ist mir aufgefallen, dass die Einnahmen aus dem Verkauf von Links auf unseren Internetseiten im Laufe der letzten Monate stets gestiegen ist und inzwischen eine stattliche Höhe erreicht hat.

Nicht zuletzt tragen Unternehmen wie Linklift und Co. dazu bei, einen nicht unwesentlichen Teil unserer Fixkosten zu decken und all das nur, weil Webmaster gerne Links bei langjährigen Websites wie z.B. unserem vorübergehend eingestellten Portal www.10pm.de schalten, welches 5 Jahre lang zu den führenden Partymagazinen gehört hat.

Tausende an Backlinks tragen dazu bei, dass die Websites stabil und somit für die Linkvermarktung interessant blieben.

Selbstverständlich versuchen dementsprechend viele Gestalten und Bots z.B. in Blogs Kommentare zu posten, die auf ihr Viagra-Casino-Horror-Porno-Geldtransfer Projekt hinweisen, was den Blogsoftware-Anbieter WordPress dazu gebracht hat, ein „nofollow“ Attribut in die Kommentare einzubauen. Dies verhindert, dass Suchmaschinen die Homepages der kommentierenden Bots (aber auch ehrlichen Leser) indizieren und zu bewerten.

Wie gesagt: Auch die der kommentieren Leser und ich denke, dass diejenigen, die qualifizierte Kommentare in Blogs schreiben, auch ein Recht auf Verlinkung haben; zumal es den Blogger selbst nichts kostet. Und wer schon Erlöse mit Links generiert, sollte sich auch die Zeit nehmen, ein no-nofollow Plugin zu installieren und sich die Mühe machen, Kommentare freizugeben und Spam rauszulöschen…

PS: Ich freue mich immer über jede Art von Links und Kommentaren – egal ob positiv oder negativ. Allerdings habe ich noch keine PR-Taktik gefunden, die mir (ohne die Grenzen der Geschmacklosigkeit zu überschreiten) 67.116 Backlinks beschert – das entspricht nämlich der Anzahl Links, die heute auf StudiVZ.net verlinkt haben.

Eventuell sollte ich ein paar Nachhilfestunden bei Ehssan Dariani nehmen…

15 Tipps für’s erste Date – cool & sparsam

Ein guter Freund von mir ist single, gutaussehend und (leider noch) Student. Als letztens mal wieder ein „erstes Date“ angestanden hat, haben wir 15 Tipps für’s erste Date zusammengetragen, die unter 20 Euro kosten:

1. Happy Hour
Da Flatrate-Partys zumindest hier in Hannover vor kurzer Zeit verboten wurden, gibt es als Alternative immer noch die Klassiker: Happy Hours. Über die Partymagazine Deiner Stadt findet man die besten (und günstigsten) Hotspots für einen gemütlichen Abend.

2. Museum
Auch wenn es in einigen Augen etwas abwegig aussehen mag und Museen nicht zu den Top-Trends dieser Zeit gehören, macht es doch Spaß, stundenlang Bilder anzuschauen und durch die Ausstellungen zu spazieren, zu quatschen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Hier in Hannover gibt es z.B. das Sprengemuseum, welches direkt am wunderschönen Maschsee liegt…

3. Zoobesuch
Eigentlich hatten wir auf unserer Liste noch einen Zoobesuch stehen, allerdings haben wir heute gesehen, dass der Eintritt in den Zoo Hannover für Erwachsene krasse EUR 17,50 pro Tag kostet und laut Internetseite kein Studentenrabatt gewährt wird. Einige Zoos bieten allerdings „Spätkommern“ günstigere Konditionen – z.B. ein Abendticket. Da man sich beim Entlagschlendern an den Käfigen unbeschwert und wie ein Kind fühlen kann, gehört ein Zoobesuch zu den schönsten ersten Dates.

4. Die Natur genießen
Ein gemütlicher Spaziergang zu zweit macht umso mehr Spaß, wenn man einen Rücksack mit Prosecco, Baguette und ein paar kleine Leckereien dabei hat, strahlend blauen Himmel genießt und gemeinsam den Sonnenuntergang genießen kann. Wichtig: Den Kühlakku für den Sekt nicht vergessen!

5. Ab ins Schwimmbad
Auch wenn sich einige schüchterne Frauen beim „ersten Date“ nicht unbedingt zwangsläufig im Bikini präsentieren wollen, macht es richtig Spaß ins Freibad zu gehen. Auch hier kann man den unter Punkt 4 genannten Picknick-Korb mitnehmen und es sich gut gehen lassen…

6. Lecker… Eiscreme
Eine angenehme Kühlung an heißen Tagen bietet eine große Tüte Eis, die man beim Schlendern durch den Park genießen kann.

7. „Schachtelkinos“
Statt in einen der großen Multiplex-Paläste zu gehen, hat jede größere Stadt kleinere und alternative Uralt-Kinos, in denen Klassiker und andere schöne Filme laufen. Abgesehen davon, dass sie in der Regel günstiger sind als die Riesenkinos, sind sie oft urgemütlich…

8. Stadtrundgang
Viele kleine Dinge um uns herum fallen uns im Alltag nicht oder nur unterbewusst auf. Nehmt Euch ein paar Stunden Zeit und bummelt durch Eure Stadt, schaut Schaufenster an, betrachtet architektonische Wunderwerke und die Menschen um Euch herum.

9. Zurück in die Kindheit
Einen Tag mal wieder Kind sein: Geht Minigolf spielen, dann zum Bowlen und anschließend in eine Billardkneipe – so schnell kann man wieder 16 sein…

10. Ein Abend am Lagerfeuer
Nach einem gemütlichen Tag zu zweit kann man schnell und gratis ein gemütliches Lagerfeuer zaubern. Viele Seen und Parks haben Feuerstellen, an denen man auf sicherer Unterlage ein Feuer machen darf.

11. Tandemfahren
Mietet euch bei einem Fahrradverleih ein Tandem und genießt einen schönen Tag in der Natur…

12. Weinprobe
Immer wieder Spaß macht eine Weinprobe bei lokalen Händlern: Viele bieten einmal im Monat eine abendliche Weindegustation an. Ganz ohne Kaufzwang kann man hier ein paar günstige und lustige Stunden verbringen.

13. Galerien besuchen
Genauso wie die Weinhändler haben auch viele Galerien und Ateliers einen „Abend der offenen Tür“. Ein brandheißer Tipp für Hannover ist übrigens ein Besuch bei Christian Junghanns in der List.

14. Italienischer Abend
Bei webkoch.de findet man meiner Meinung nach die besten Rezepte: Ein schöner Salat vorweg, dann Pasta und was Süßes zum Abschluß sind schon fast eine Garantie für einen romantischen Abend.

15. Pizza & DVD
Auch wenn der letzte Punkt etwas gemein und typisch nach Mann klingt: Einem gemütlichen Abend mit Pizza und „Eiskalte Engel“ auf DVD konnte noch keine Frau wiederstehen 😉

Ein Apfel für 115 Milliarden Dollar

Heute ist ein guter Tag für Apple, Steve Jobs und vor allem die Aktionäre:

Die Aktie befindet sich nämlich auf dem Alltime-High von sensationellen $134,24 – mehr als 55% Zuwachs seit Beginn des Jahres. Damit ist Apple mehr als $115 Milliarden wert – fast soviel wie Hewlett-Packard ($117 Milliarden), aber noch lange nicht so viel wie Google ($162 Milliarden).

Quelle: www.onvista.de

15 Tipps zur Verlängerung der Laufzeit von Notebook Akkus

Alle intensiven Nutzer von Notebooks kennen es: Den suchenden Blick nach der nächsten Steckdose für den „Fall der Fälle“; die Angst, zu plötzlichen Produktivitätsverlusten genötigt zu werden.

Hier meine besten Tipps, die Lebensdauer und Laufzeit im Akkubetrieb zu schonen:

1. Regelmäßig Defragmentieren
Je mehr eine Festplatte zu arbeiten hat, desto mehr Energie zieht sie. Durch regelmäßiges Defragmentieren werden die Dateien auf der Festplatte so sortiert und neu ausgerichtet, dass der Zugriff schnell und effizient erfolgen kann. Selbstverständlich sollte das Defragmentieren nicht im Akkubetrieb durchgeführt werden sondern idealerweise über Nacht im Netzbetrieb.

2. Helligkeit reduzieren
In den seltensten Momenten benötigen wir die volle Helligkeitsleistung eines Displays, da Notebooks in der Regel nicht bei direkter Sonneneinstrahlung genutzt werden. Und gerade diese Komponente gehört zu den Stromfresser Nummer eins. Einige Geräte bieten auch Möglichkeiten, die Kühl- und CPU-Leistung zu regulieren. Auch hier können durch eine Reduzierung wertvolle Minuten herausgeholt werden.

3. Hintergrundprozesse reduzieren
Viele im Hintergrund laufende Programme z.B. iTunes, Datei-Indizierung (wie Google Desktop Search) oder Dateikomprimierung sind sehr performanceintensive Anwendungen, die zu einer Mehrbelastung des Prozessors führen und somit Strom fressen. Idealerweise nutzt man auch diese nur im Netzbetrieb.

4. Externe Geräte und Dienste einschränken
Angeschlossene USB-Geräte und die Bausteine für WLAN- und Bluetooth-Verbindungen müssen selbstverständlich auch mit Strom versorgt werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass z.B. eine externe Maus durch das Touchpad ersetzt werden kann und WLAN/Bluetooth nur dann aktiviert wird, wenn es auch genutzt werden soll.

5. RAM erweitern
Viele komplexe Anwendungen benötigen bei der Ausführung eine Menge Arbeitsspeicher. Da moderne Systeme darauf ausgelegt sind, im Falle einer hohen RAM-Auslastung automatisch auf der Festplatte eine Art „Zwischenspeicher“ anzulegen (Auslagerungsdatei), sollte dies im Hinblick auf Punkt 1 dieser Tipps möglichst vermeiden. Wenn das System von vornherein mit viel Arbeitsspeicher ausgestattet ist, spart man hier wertvolle Leistung.

6. CD/DVD-Laufwerk abschalten
Noch mehr Leistung als die Festplatte verbraucht in den meisten Fällen nur ein CD bzw. DVD-Laufwerk. Idealerweise sollten Filme oder Musikdateien vor der Umschaltung auf den Akku-Betrieb auf die Festplatte kopiert werden. Selbst eine im Laufwerk vergessene CD benötigt zwischendurch „ne Umdrehung“ zum Durchsuchen von Dateien.

7. Batteriekontakte sauber halten
Durch eine monatliche Reinigung der Batteriekontakte mit einem in Alkohol getränkten Tuch trägt man zu einem perfekten Energiefluss bei, der durch Staub oder Dreck beeinträchtigt wird.

8. Batterie pflegen
Im Gegensatz zu alten Akkus, die man vor dem Aufladen vollständig aufbrauchen sollte, darf dies bei Li-On Akkus nicht dauerhaft gemacht werden. Sie sind darauf ausgelegt, keinen Memory-Effekt zu erzeugen und können getrost regelmäßig geladen werden. Achten sollte man allerdings darauf, dass innerhalb von zwei Wochen nach dem vollständigen Aufladen eine Nutzung im Akkubetrieb erfolgen sollte. Das lange Herumliegen lassen von geladenen Akkus verringert nämlich die Lebensdauer. Tipp: Zwischendurch ruhig mal den Stecker ziehen und ein paar Stunden im Akkubetrieb weitermachen…

9. Schlafmodus statt Standby
Viele Notebooks haben die Möglichkeit, bei vorübergehender Nicht-Nutzung in einen Schlafmodus versetzt zu werden, statt den üblichen Standby Modus zu aktivieren. Beim Schlafmodus werden Festplatten und Display zwar auch abgeschaltet, aber dem Rechner wird ein neues Hochfahren erspart, was viel Leistung kostet…

10. Kühlung reinigen
Eine vierteljährliche Reinigung des Ventilators von Staub und Dreck trägt dazu bei, das dieser mehr Leistung bringen kann. Dadurch verringert sich die Ventilator-Laufzeit dementsprechend.

11. Powereinstellungen bearbeiten
Über die Systemsteuerung kann die Leistung des Notebooks auf „Längste Batterielaufzeit“ gestellt werden. Darüber werden viele Prozesse automatisch optimiert.

12. Auf Multitasking verzichten
Die gleichzeitige Ausführung mehrerer Programme sollte beim mobilen Arbeiten vermieden werden. Mehr Programme benötigen nicht nur mehr Arbeitsspeicher sondern vervielfachen auch die Zugriffe auf die Festplatte.

13. Ein modernes Laptop kaufen
Viele neuere Laptops haben optimierte Systemkomponenten wie z.B. selbstregulierende Prozessoren, die nur soviel Strom ziehen, wie aktuell für die jeweils angeforderte Leistung benötigt werden.

14. Nutzung optmieren
Programme wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation benötigen weitaus weniger Performance als z.B. DVD-Wiedergabe oder komplexe Videoschnittprogramme…

15. Automatisches Speichern abstellen
Mit Vorsicht zu genießen ist der letzte Tipp: Durch das Abschalten der Autosave-Funktion kann Festplattenleistung eingespart werden. Alternativ kann das Zeitintervall auch verdoppelt oder verdreifacht werden.

Ganz schön teuer: Was kostet ein iPhone?

Wer keine Wahl hat, hat die Qual: So ergeht es derzeit den ersten iPhone Kunden in den USA.

Zwar gibt es das iPhone mit Vertrag für „schlappe“ 400$ (4GB Version) bzw. 500$ (8GB Version), allerdings ist dies im Vergleich zu den monatlichen Kosten ein Witz. Diese schlagen nämlich mit mindestens $59.99 (Minutenpaket inkl. 450 Freiminuten) plus $10 für die Nutzung von SMS zu Buche; selbstverständlich wie bei uns mit 24-monatiger Mindestlaufzeit…

Unter dem Strich $1679,76 an Monatsgebühren plus das Telefon ($499) und die einmalige Aktivierung ($37), ingesamt also $2555,76.

Wahnsinn….