Was Kinder in welchem Alter können sollten

Was sollte ein Kind wann können? Diese Frage haben wir uns letzte Woche gestellt, nachdem wir mit dem kleinen Prinzen (9) eine Diskussion darüber geführt haben, bei welchen Dingen Kinder im Haushalt helfen sollten. Wie ich herausgefunden habe, geht es vielen Eltern genauso wie uns, so dass wir nach ein paar Tagen Recherche und Gesprächen mit Freunden und Bekannten folgende Sammlung zusammengestellt haben. Ich freue mich auf Eure Anmerkungen in den Kommentaren, so dass ich die Liste nach und nach erweitern, korrigieren und vervollständigen kann.

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CompanyKids Hannover: Mit Kind im Regen stehen gelassen. Danke, Frau von der Leyhen…

Ich gebe zu, dass die Überschrift dieses Beitrags doch etwas reißerisch ist, aber der Kausalität nach, ist sie schuld, dass ich mit meinem Kind eingeregnet bin.

Derzeit befinde ich mich auf der Suche nach einem Krippen- bzw. Kindergartenplatz für meinen Junior und war bei Skrabbelt direkt um die Ecke von meiner Wohnung. Sehr praktisch. Die Einrichtung ist eine GmbH, die sowohl städtische Plätze als auch privat getragene Plätze anbietet und hinterlässt im ersten Moment einen Top-Eindruck.

Schon beim Ausfüllen des Anmeldeformulars für einen der „Stadt-Plätze“ machte mich die Leiterin darauf aufmerksam, dass die Anmeldung quasi chancenlos sei und ich doch ins Auge fassen sollte, einen der Firmenplätze zu kaufen, da hier noch Kapazitäten frei seien. Die VGH, Sparkasse Hannover und Nord LB seien auch sehr zufrieden… Klar – Geld verdienen wollen wir alle.

Vor dem Fenster des Büros hielt eine schwarze Limousine, aus der zwei Männer mit Headsets ausstiegen. „Frau von der Leyhen kommt gleich zu Besuch, weil wir heute offiziell eröffnen…“ Aha. Gut zu wissen, dass Frau von der Leyhen sich die „X“ städtischen Plätze anschauen möchte; sie hätte bei ihrer Kinderschaar bestimmt die Möglichkeit, an der Warteliste vorbeitzuhuschen. Neben der Flugbereitschaft der Luftwaffe ein wichtiges Privileg der Minister 😉

Lange Rede kurzer Sinn: „Hier ist die Karte von unserem Büro, rufen Sie doch mal an und erkundigen Sie sich, was ein privater Platz kostet. Ich muss mich leider entschuldigen…“ Und zack, standen Junior und ich alleine im Büro. Okaaaaaaay…. Dann gehen wir mal… Von Frau von der Leyhen noch keine Spur; von jemandem, der uns zum Ausgang begleitet genauso wenig.

Gut ist bei dieser Einrichtung, dass sich die Ein- und Ausgangstür nur über Transponder öffnen und schließen lässt. Im Entrée ging es zu, wie in einem Bienenstock, aber niemand kümmerte sich darum, uns zu verabschieden – geschweige denn, die Tür zu öffnen. Da! Uns hat jemand gesehen! „Ich lasse Sie mal raus, sie können ja später noch einmal kommen oder anrufen. Sie wissen ja, Frau von der Leyhen kommt…“

Tür auf, Bodyguards stellen sich ins Trockene, hinter uns verschließt sich das warme, trockene Hochsicherheits-Gebäude und über uns ergießt sich der Wolkenbruch, der Frau von der Leyhen auf ihrer Reise begleitet, um die Straßen sauber zu haben. Toll.

Schön ist, dass die Trägerin der Kita, die pme Familienservice GmbH, mit dieser Aktion fast alle Leitsätze der Unternehmensphilosophie misachtet hat:

  • Herz und Verstand
  • Professionalität
  • Entwicklung
  • Flexibilität
  • Vertrauen
  • Respekt
  • Vielfältigkeit

Beim Besuch der nächsten KiTa, erinnere ich mich gerne an die Worte von Gisela Erler, der Gründerin von pme Familienservice:

Es sollte eine fröhliche Stimmung herrschen, die Erzieherinnen und Erzieher sollten offen auf Sie und Ihr Kind zugehen und gesprächsbereit sein. Ich empfehle Ihnen, zu kommen, wenn die Kinder da sind, und eine Weile lang einfach nur zuzuschauen: Wie gehen die Betreuungspersonen auf die Kinder zu? Verhalten sie sich einladend, sprechen sie freundlich mit sanfter Stimme, haben sie Blickkontakt zu den Kindern? Was passiert, wenn Kinder weinen – bringen sie den Kindern Respekt entgegen? Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten können und insgesamt die Atmosphäre stimmt, dann ist das mindestens so wichtig wie das Konzept oder die Ausstattung.

Das grenzt alles an blankem Hohn… Ich ärgere mich, und zwar richtig.

Danke, liebe Ursula…

Organspende – eine schwere aber sinnvolle Entscheidung

Bei uns standen in den letzten Wochen mehrfach von Seiten der Eltern die Themen Patientenverfügung, Todesfall und Erbschaft zur Diskussion, so dass ich mir Gedanken über das Thema Organspende gemacht und etwas zu den Details recherchiert habe.

Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Jeder Mensch, der keine HIV Infetion oder bösartige Tumore hat kann Organe spenden.
  • Spendbare Organe: Nieren, Leber, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Hornhaut der Augen, Herzklappen, Teile der Blutgefäße (Adern) und der Haut, Gehörknöchelchen und Hirnhaut.
  • Zur Organspende kommt es erst nach dem Hirntod. Das bedeutet, dass alle Teile des Gehirns in ihrer Substanz zerstört sind und z.B. auch keine eigenständige Atmung mehr möglich ist.
  • Die Entscheidung, dass der Tod eingetreten ist, treffen immer zwei Ärzte, die unabhängig voneinander untersuchen und das Ergebnis dokumentieren müssen.
  • Es kann differenziert zwischen Hirntod und Koma unterschieden werden. So wird sichergestellt, dass keim Komapatient „geopfert“ wird.
  • Operationen nach dem Hirntod werden wir bei lebenden Patienten durchgeführt, d.h. die Bedingungen bleiben die selben. Es findet also keine „Leichenfledderei“ statt.
  • Jeder Mensch kann frei entscheiden, ob und was er spenden möchte.

Klingt dem Grunde nach sinnvoll, denn ich möchte im „Fall der Fälle“ auch ein Spenderorgan erhalten und nicht jahrelang darauf warten. Also habe ich mich dazu entschlossen, alle Organe unterhalb des Kopfes im Falle des Hirntods zu spenden. Mal sehen, wer aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis demnächst noch nachzieht und sich einen Organspendeausweis zulegt…

 

Home is where the heart is…

Heute Morgen habe ich mich dazu entschlossen, die Reha-Maßnahme ambulant fortzusetzen und mit Frau Pabst aus der Schadenabteilung der DKV alles besprochen.

Ich muss zugeben, dass ich selten mit einer so netten Mitarbeiterin einer Versicherung gesprochen habe. Üblicherweise gerät man beim Anruf seines Versicherers in ein Callcenter, wo angelernte Mitarbeiter zwar allgemeine Auskünfte geben, aber keine Entscheidungen treffen dürfen. Insofern rechne ich der DKV diesen direkten und unkomplizierten Kontakt zum direkten Bearbeiter sehr hoch an und freue mich darüber, dass vor sieben Jahren meine Wahl auf für diese Gesellschaft gefallen ist.

Am frühen Nachmittag ging es die „Jökelstrecke“ über die sieben Berge (vorbei an den sieben Zwergen) im Auto des „Vattis“ zurück ‚gen Heimat. Und je näher wir an Hannover kamen, desto besser wurden Wetter und Genesung 😉

 

Den Ort der „zukünftigen Heilung“ habe ich mir auch schon ausgesucht: Mit der Praxis für Physiotherapie Dintner-Wagner (Große Düwelstraße) habe ich in der Zeit zwischen Akutkrankenhaus und Reha extrem gute Erfahrungen gemacht und halte das Team für kompetent und zuverlässig.

Ab Montag liegt es an meiner Therapeutin Frau Strohmayer, mir den letzten Feinschliff zu verpassen…