Gelöst: com.google.process.gapps wurde angehalten (Samsung Galaxy S3)

Hin und wieder gibt es bei Android Geräten das Problem, dass sich Dienste aufhängen und das Gerät in der Nutzung derart einschränken, dass man es am liebsten direkt an die Wand werfen möchte.

Eine dieser Fehlermeldungen auf dem Samsung Galaxy S3 (I9300) ist:
Der Vorgang com.google.process.gapps wurde angehalten.

Anwender, die die Fehlermeldung voreilig wegklicken und die Fehlermeldung nicht googeln, merken in der Regel erst beim nächsten Zugriff auf den google Play Store, dass dieser nicht erreichbar ist. So können weder neue Anwendungen installiert noch Updates für bestehende Anwendungen heruntergeladen werden.

Die Lösung des Problems ist relativ einfach:

Über das Menü Einstellungen > Anwendungs-Manager > Alle (hier bitte zweimal nach rechts wischen) gelangt man zu einer Übersicht aller Anwendungen, die auf dem Gerät installiert sind. Zum einen sind dies die von Nutzer heruntergeladenen Apps, aber auch die vorinstallierten Systemdienste werden hier dargestellt.

Wenn man auf dieser Seite nach ganz unten scrollt, werden die “deaktivierten” Anwendungen gezeigt.

Screenshot: Downloads Anwendung auf Samsung Galaxy S3 deaktiviert.

Sofern die Anwendung “Downloads” deaktiviert ist, dauert es nur noch zwei Klicks, bis das Gerät wieder voll einsatzbereit ist:

1. In die Anwendungseinstellungen von “Downloads” klicken.
2. Den Button “Aktivieren” klicken.
3. Et voilà :-)

Anwendung Downloads auf Galaxy S3 aktivieren.

Das Gerät sollte nach Aktivierung der Download-Dienste einmal neu gestartet werden, um sicherzustellen, dass das System sauber hochfährt. Je nachdem wie lange die Downloads abgeschaltet waren, kann es eine Zeit dauern, bis alle Anwendungen auf den neuesten Stand gebracht sind.

Sollte an diesem Punkt wider Erwarten noch kein Zugriff auf den google Play-Store möglich sein, klickt euch bitte in den Artikel “GELÖST: Google Play Store schließt sich immer wieder”.

Veröffentlicht unter IT Service & Support

Kickoff Barcamp Hannover 2013

Im Laufe der letzten Monate haben mich zahlreiche Freunde und Bekannte aus meinem Netzwerk gefragt, ob es wieder ein Barcamp Hannover geben wird. Endlich kann ich diese Frage mit “JA!” beantworten. Wir haben letzte Woche den Startschuss für das Barcamp Hannover 2013 (#bch13) gelegt und arbeiten mit Hochdruck an der Organisation.

Wir gründen einen Verein

Ab diesem Jahr wird es allerdings einige grundlegende Änderungen geben, die für uns als Orga-Team und euch als Gäste neu sind: Wir planen nämlich, für die Veranstaltung einen gemeinnützigen Verein zu gründen. Verein? Ja, richtig gelesen: Verein. Doch keine Sorge, wir wollen keine Eintrittsgelder oder Mitgliedsbeiträge von euch, da wir voll und ganz auf unsere Sponsoren setzen.

Hintergrund der Vereinsgründung ist die Entwicklung, dass immer mehr Veranstalter den Grundgedanken eines Barcamps aufgreifen, um kommerzielle Unkonferenzen durchzuführen und bei diesen die Autonomie bzw. der “Flow” einer aus Leidenschaft organisierten Zusammenkunft verloren geht. Dem möchten wir entgegenwirken.

Das Barcamp Hannover soll eindeutig als non-profit Veranstaltung positioniert sein, die mit Herzblut organisiert wird und deren Veranstalter mit Leib und Seele hinter der Idee stehen. Aus diesem Grund hat das alte Orga-Team mehrheitlich beschlossen, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen.

Außerdem haben wir mit dem Verein zusätzlich die Möglichkeit, das Fortbestehen der Veranstaltung nachhaltig zu sichern. Irgendwann werden ein paar engagierte Youngsters das Ruder übernehmen und den Grundgedanken fortführen.

Mitmachen? Ist gewünscht und gewollt!

Ihr seid alle eingeladen, euch an der Gründung und dem Verein zu beteiligen. Wir brauchen dafür mindestens sieben Gründungsmitglieder, die ehrenamtlich dazu bereit sind, sich für die gute Sache zu engagieren.

Aktuell an der Gründung interessiert:

  1. Tobias Glawe
  2. Rene-Christian Glembotzky
  3. Inka Höfert-Glembotzky
  4. Torsten Maue
  5. Cornelia Diederichs
  6. Kai Thrun
  7. Michael Finger
  8. Reinhard Henning

Bitte meldet euch per E-Mail (siehe Impressum), Facebook oder Twitter bei mir, wenn ihr mit an Bord sein wollt. Die offizielle Einladung zum Gründungstreffen, das Ende Juni stattfinden wird, erhalten alle Interessierten am 20.6.2013 per E-Mail, damit wir rechtzeitig zur heißen Phase der Organisation alle bürokratischen Hürden überwunden haben.

Save the Date: 2.+3.11.2013, Buhmannschule Hannover

Wir freuen uns schon riesig auf das Barcamp und zwei kreative, innovative, spannende und natürlich schöne Novembertage in der Buhmannschule Hannover. Unser Dank gilt den Schulleitern Hans-Dieter Stülpe und Matthias Limbach für die Einhaltung Ihres Versprechens, uns auch beim nächsten Camp wieder ihre grandiose Location zur Verfügung zu stellen.

Veröffentlicht unter Barcamp Hannover

Fenster abdichten und Energie sparen (Tipps für den Winter)

Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und der erste Schnee fällt:
Spätestens jetzt sollten Hauseigentümer und Bewohner von Wohnungen Fenster & Türen auf Dichtheit prüfen und bei Bedarf aktiv handeln. Insbesondere deshalb, weil die Energiekosten im Laufe der letzten Jahre immer weiter gestiegen sind, lohnt es sich, durch einige einfache Maßnahmen, Heizenergie und somit bares Geld zu sparen.

Credits: Creative Commons/www.fotopedia.com

Inzwischen gehört in unseren Breitengraden Isolierverglasung, die eine Wärmeableitung nach außen vermeidet, zum Standard. Trotzdem kann bedingt durch die Bauweise eines Fensters nicht vermieden werden, dass kalte Luft ins Innere des Hauses bzw. der Wohnung zieht. Um dies zu fühlen reicht in der Regel ein einfaches Vorhalten der Finger bei Eintreten der ersten Minusgrade.

Eine effektive Lösung bietet Tesa Isolierband, das seit Jahrzehnten der Klassiker für das Abdichten von Fenstern ist. Die Breite der Fensterritze  ist für die Wahl des Produkts entscheidend. Bei Spalten zwischen 1,0 bis 3,5mm ist ein Band aus Schaumstoff die erste Wahl; bei Spalten zwischen 2,0 und 5,0mm sollte man sich für die Variante aus Gummi entscheiden:

Isolierband für Spalten von 1-3,5mm

Isolierband für Spalten von 2-5mm

Wichtig: 2mm ist in Bezug auf Fensterritzen verdammt viel. Bevor also gleich einen großer Vorrat der Kunststoff-Variante für alle heimischen Fenster im Baumarkt seines Vertrauens gekauft wird, sollte eine Testrolle erworben werden, um zu prüfen, ob das Material für zu Hause geeignet ist. Hier besteht ein extremes Fehlkaufrisiko! ;-)

Die Montage gestaltet sich bei beiden Isolierbändern kinderleicht. Da sie auf der Rückseite selbstklebend sind, einfach die Schutzfolie abziehen und in die vorher gereinigten Fensterrahmen kleben.

Zugluft an Innentüren zu Räumen, die über keine Heizung verfügen, also Keller- bzw. Bodentüren oder auch die eines Windfangs, kann man mit (hässlichen aber effektiven) “Türbodendoppeldichtungen” vermeiden. Schöner sind allerdings klassische “Zugluftstopper“, die man farblich dem Interieur anpassen kann…

Türbodendoppeldichtung

 

Zugluftstopper

Begabte Hausfrauen können so etwas auch einfach selbst nähen (siehe Anleitung).

Ich bin gespannt, ob sich bei euch nach der Montage ebenfalls positive Effekte bei den Heizkosten ergeben und freue mich über zahlreiche Kommentare :-)

Veröffentlicht unter Haus & Garten

So geht’s: Facebook Privatsphäre schützen

Heute möchte ich euch etwas über die benutzerdefinierten Privatsphäre-Einstellungen von Facebook erzählen, da die Facebook-Standardeinstellungen nicht wirklich dem Anspruch gerecht werden, den ich an ein Netzwerk habe, in dem ich teilweise sehr private Dinge verbreite. Ich persönlich möchte sicherstellen, dass diese Informationen nicht über mein direkt freigegebenes Kontakt-Netzwerk hinweg verbreitet werden und nur die Menschen Einblick in mein Leben erhalten, die ich aktiv als Kontakt freigegeben habe.

Zuerst müssen wir den Bereich der “Privatsphäre-Einstellungen” öffnen. Diesen findet ihr oben rechts im Menüpunkt “Konto”.

Anschließend landet ihr auf der Übersichtsseite, auf der ihr die Möglichkeit habt, unter den vier vorgegebenen Einstellungen von Facebook zu wählen: “Alle”, “Freunde von Freunden”, “Nur Freunde” und “Empfohlen”. Wir möchten heute allerdings keinen Standard sondern selbst bestimmen, wer welche Dinge sehen darf. Also klicken wir in der Mitte der Seite auf “Benutzerdefinierte Einstellungen” um ein Feintuning vorzunehmen.

1. “Dinge, die ich teile”

In diesem Abschnitt wird geregelt, wer das, was ihr bei Facebook postet, lesen darf. Ich habe hier bei den meisten Dingen entschieden, dass “Nur Freunde” das sehen können, was ich veröffentliche.

Bei “Orte, die ich besuche” definiert ihr, wer sehen darf, wo ihr seid, wenn ihr Facebook Places nutzt, um euch in einer Location einzuchecken. Da ich recht viele Kontakte habe und sicherstellen will, dass ich am Abend nicht in eine ausgeräumte Wohnung komme ;-)

Außerdem möchte ich nicht bei fremden Facebook-Nutzern, die sich in der gleichen Location wie ich einchecken, als “jemand, der auch gerade da ist” angezeigt werden. Dafür habe ich den betreffenden Haken entfernt. Die Leute, die ich nicht kenne, brauchen mich auch nicht in irgendwelchen Übersichten zu sehen.

2. “Dinge, die andere Personen teilen”

Im zweiten Abschnitt lege ich fest, wer Beiträge von mir kommentieren und wer an meine Pinnwand posten kann. Letztendlich darf jeder, den ich in den Kontakten habe und der/die lesen darf, was ich gerade mache, auch Kommentare schreiben. Außerdem sollen mir diese auch kurze Dinge auf die Pinnwand posten können, um eine Diskussion zu ermöglichen oder einfach einen Gruß dazulassen. Sollte jemand dieses Entgegenkommen missbrauchen und Mist oder Spam verbreiten, fliegt er/sie sowieso aus meinem Netzwerk.

Spannend sind die beiden Punkte “Fotos und Videos, in denen ich markiert bin” und “Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde”.

Bei “Fotos und Videos, in denen ich markiert bin” sollte jeder von euch selbst entscheiden, ob dies genehmigt werden soll oder nicht. Ich mag es zum Beispiel, mich durch die Fotogalerien von Freunden zu klicken und mir Fotos anzuschauen, auf denen sie verlinkt sind; ein Kumpel von mir mag dies beispielsweise überhaupt nicht, da er nicht sonderlich fotogen ist ;-)

Bei “Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde” könnte euch irgendein Spaßvogel in einem zwiespältigen Etablissement einchecken; also dies am besten von vornherein unterbinden und abstellen ;-)

3. “Kontaktinformationen”

Extrem wichtig finde ich, wer direkte Kontaktinformationen von mir sehen darf: Da meine E-Mail Adresse und IM-Nutzernamen (z.B. Skype, MSN & Co) keinen wirklichen Schutzbedarf haben und ich außerdem möchte, dass man mich im Fall der Fälle auf dem Firmen-Handy kontaktieren darf, habe ich diese Daten freigegeben.

Ich möchte allerdings nicht, dass jemand meine Festnetznummer, Anschrift und meine weiteren E-Mail Adressen einsehen kann, die ich bei Facebook hinterlegt habe, um sicherzustellen, dass mich auch jemand von “früher” über diese bei einem Adressbuch-Abgleich findet.

Hier gilt das Motto “Weniger ist mehr”, da es genug Spinner auf dieser Welt gibt, die sich zu Stalkern entwickeln können; auch wenn ich bei der Bestätigung eines Kontaktes nur die Leute bestätige, mit denen ich bereits persönlich zu tun hatte. Allerdings kann man sich im Internet niemals sicher sein, dass sich hinter dem Namen des besten Freundes oder der besten Freundin auch wirklich die Person steckt, von der man es meint. Sicher ist sicher…

Ich hoffe, dass ich mit meinen Einstellungen etwas helfen konnte, über eure Datensicherheit nachzudenken und ihr die eine oder andere Anpassung bei Facebook vorgenommen habt. Fakt ist, es gibt viel zu viele Spinner im Netz und wer über Sein Handeln nachdenkt und mit Bedacht entscheidet, kann sich bestmöglich gegen das Ausspähen von Daten, Interessen, Vorlieben und gegen Cyberstalking schützen.

Ich freue mich auf euer zahlreiches Feedback :-)

Veröffentlicht unter Facebook

Erste “Ignite” Hannover – i like :-)

Letzte Woche Mittwoch fand in Hannover die erste “Ignite” Veranstaltung statt, ein relativ neues Vortragsformat, dass sich seit 2006 beständig rund um den Globus verteilt hat.

Bei “Ignite” handelt es sich um powerpointgestützte Kurzvorträge mit 20 Folien, bei denen die Slides unaufhaltbar alle 15 Sekunden wechseln. Trotz der relativ einfachen Regel ist es nicht einfach, eine spannende Präsentation hinzulegen. Hier einige Punkte, die mir aufgefallen sind.

Äußerst positiv war vor allem die Organisation durch Jens Hansen vom Coworkingspace Hannover in Kooperation mit Hannover Impuls: Die Location und das Drumherum waren 1A durchorganisiert, was man leider nicht von allen Veranstaltungen in unserer schönen Landeshauptstadt behaupten kann. Die Anzahl der Gäste war perfekt auf die Größe der Location abgestimmt; selbstverständlich gab es Softdrinks, Nüsschen und Beck’s for free :-) Ein Team von LiveimNetz.de hat den Abend mit drei Kameras aufgezeichnet und wird das Ergebnis voraussichtlich ab Freitag “live im Netz” bereitstellen.

Themenmäßig war für viele Geschmäcker etwas dabei. Auch wenn die eine oder andere Präsentation mich nicht direkt interessiert hat, so weiß man doch als Gast, dass das (Achtung Ironie!) “Leiden” spätestens nach 5 Minuten vorbei ist und zum nächsten Thema gewechselt wird ;-)

Wichtig ist, dass man sich bei den Slides ausschließlich auf Key-Visuals konzentriert, die die eigene Präsentation unterstützten. Aufgrund der wirklich sehr kurzen Zeit darf man den Zuhörer nicht mit (sichtbaren) Inhalten überfordern sondern hat gar keine andere Möglichkeit, als mit seinen Worten und sich als Person zu begeistern.

Ganz klassisches AIDA: Die volle Aufmerksamkeit des Publikums garantiert das Format ansich. Interesse weckt mit einer geschickten Mischung aus Persönlichkeit, Inhalten und Witz, die sich zu einem Verlangen nach mehr (z.B. in Form von Aufmerksamkeit) entwickeln. Robert Basic in seinem Vortrag “Die Kartoffel” noch geschickt die “Action” in Form von kurzen Publikumsfragen integriert. Der Hammer!

Ich freue mich schon auf die zweite ignite Veranstaltung in Hannover und werde mich definitiv auch einmal als Vortragender versuchen. Bin sehr gespannt, wie der Blick auf das Publikum statt aus dem Publikum heraus sein wird :-)

Veröffentlicht unter Ignite