Musaril (Tetrazepam) Nebenwirkungen & Entzugserscheinungen

Heute habe ich mich länger mit einem Apotheker über meine Erfahrungen mit Musaril und Musaril primo (Tetrazepam) unterhalten:

Obwohl ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls sechs Wochen lang täglich vor dem Schlafengehen eine Kapsel eingenommen habe, hatte ich nicht wirklich Probleme bzw. Nebenwirkungen trotz der Warnungen in der Packungsbeilage und den Hinweisen der Ärzte.

Das einzige, was mir aufgefallen ist, sind warme kribbelige Füße, die darauf hinweisen, dass sich der Körper entspannt – aber das habe ich auch ohne Tabletten 😉

Nebenwirkungen (Auszug Wikipedia)

Als charakteristische Nebenwirkungen von Tetrazepam können Müdigkeit, verlangsamte Reaktion und seltener eine auf Muskelschwäche zurückzuführende Gangunsicherheit auftreten. Daneben können häufig Bewegungs- und Artikulationsstörungen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen beobachtet werden (1-10%).

Gewöhnung, Abhängigkeit und Entzugserscheinungen (Auszug Wikipedia)

Weiterhin kann der Wirkstoff Tetrazepam nach längerer Einnahme zur Abhängigkeit führen. Bei Beendigung der Therapie mit Tetrazepam sollte die Dosis langsam verringert werden, da sonst auch schwere Entzugserscheinungen psychisch als auch physisch eintreten können (z.B. Depressionen).

Ihre Meinung ist gefragt!

Ich habe extra für dieses Medikament einen eigenen Beitrag eröffnet, weil mich Ihre Erfahrungen mit dem Medikament und den Nebenwirkungen interessieren und freue mich über einen Kommentar.

Vielen Dank dafür im voraus.

Tramal (Tramadol) Nebenwirkungen & Entzugserscheinungen

Heute habe ich mich länger mit einem Apotheker über meine Erfahrungen mit Tramal long 100mg unterhalten:

Obwohl ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls sechs Wochen lang täglich 200mg (morgens/abends) eingenommen habe, hatte ich keinerlei Nebenwirkungen, bin jetzt allerdings schockiert darüber, dass anscheinend eine breite Masse damit zu kämpfen hat und besonders nach dem Absetzen einen „kalten Entzug“ durchmacht.

Nebenwirkungen (Auszug Wikipedia)

Nebenwirkungen wie Schwitzen, Sedierung und Verwirrtheit können auftreten, ebenso wie Schläfrigkeit. In therapeutischer Dosierung hat Tramadol wegen seiner geringen ?-Selektivität keinen beachtenswerten Einfluss auf die Atmung und den Pulmonalarteriendruck. Häufig wird eine starke Übelkeit beobachtet (Kombination mit Antiemetikum empfehlenswert) sowohl bei oraler Gabe, als auch bei zu schneller Injektion. Blutdruck und Pulsfrequenz werden ebenfalls kaum beeinflusst.

Gewöhnung, Abhöngigkeit und Entzugserscheinungen (Auszug Wikipedia)

Eine psychische sowie körperliche Abhängigkeit kann sehr schnell, auch bei kurzfristigem Konsum eintreten. Die Einnahme über einen längeren Zeitraum kann zu einer akkumulierten Freigabe von Dopamin und Noradrenalin führen, sobald das Medikament abgesetzt wird. Dies kann in den ersten zwei bis drei Wochen nach Absetzen zu verstärktem Schmerzempfinden und Unwohlsein führen.

Ihre Meinung ist gefragt!

Ich habe extra für dieses Medikament einen eigenen Beitrag eröffnet, weil mich Ihre Erfahrungen mit dem Medikament und den Nebenwirkungen interessieren und freue mich über einen Kommentar.

Vielen Dank dafür im voraus.

Home is where the heart is…

Heute Morgen habe ich mich dazu entschlossen, die Reha-Maßnahme ambulant fortzusetzen und mit Frau Pabst aus der Schadenabteilung der DKV alles besprochen.

Ich muss zugeben, dass ich selten mit einer so netten Mitarbeiterin einer Versicherung gesprochen habe. Üblicherweise gerät man beim Anruf seines Versicherers in ein Callcenter, wo angelernte Mitarbeiter zwar allgemeine Auskünfte geben, aber keine Entscheidungen treffen dürfen. Insofern rechne ich der DKV diesen direkten und unkomplizierten Kontakt zum direkten Bearbeiter sehr hoch an und freue mich darüber, dass vor sieben Jahren meine Wahl auf für diese Gesellschaft gefallen ist.

Am frühen Nachmittag ging es die „Jökelstrecke“ über die sieben Berge (vorbei an den sieben Zwergen) im Auto des „Vattis“ zurück ‚gen Heimat. Und je näher wir an Hannover kamen, desto besser wurden Wetter und Genesung 😉

 

Den Ort der „zukünftigen Heilung“ habe ich mir auch schon ausgesucht: Mit der Praxis für Physiotherapie Dintner-Wagner (Große Düwelstraße) habe ich in der Zeit zwischen Akutkrankenhaus und Reha extrem gute Erfahrungen gemacht und halte das Team für kompetent und zuverlässig.

Ab Montag liegt es an meiner Therapeutin Frau Strohmayer, mir den letzten Feinschliff zu verpassen…

 

Willkommen am Arsch der Welt, willkommen in Hoexter…

Unser Navigon sagte: „Bitte in 800 Metern rechts abbiegen.“ Komisch nur, dass sich nach 800 Metern zwar eine Straße nach rechts befand, dies aber eine Sackgasse war. So begann unsere Landstraßen Odyssee zur Weserberglandklinik, in der ich die nächsten drei Wochen von meinem Lehrbuch-Bandscheibenvorfall rehabilitiert werden soll…

Das Himmel auf der Hinfahrt war erdückend bewölkt und die tiefhängenden Wolken hatten vor uns zu erdrücken, zu zerquetschen, aufzusaugen und der Welt nie wieder zurückzugeben.

Angekommen in Hoexter erwartete uns keine Besserung des Wetters, so dass auch der bei Sonne bestimmt wunderbare Ausblick über die Stadt und das Weserbergland nicht für den von mir so verhassten Siebziger Jahre Chic der Klinik entschädigte: Braune Schränke, ockerfarbene Badezimmerfliesen und echt stylishe „radargeteuerte automatiktüren“ (Zitat Klinikhomepage).

Cooooooool – Radar 😉 Oder etwa doch Bewegungsmelder? Ich werde der Sache im Laufe der nächsten Tage mal auf den Grund gehen…

So, dann werde ich mich jetzt mal auf die Socken machen und dieses Madhouse etwas erforschen – habe ja bei der Aufnahme einen „Orientierungsplan“ bekommen, der mir zeigen soll, was ich wo finde…

PS: Allen jenen, denen bei der Navigation selbiges passiert, nehmt zwischen Weenzen und Duingen den neuen B240 Kreisel statt der von Navigon empfohlenen K428 😉

Elf Pillen für die Genesung…

Ich habe mir heute aus der Apotheke einen „Pillen-Sortierer“ mitbringen lassen, um bei all den mehr oder weniger „schönen“ Zaubermitteln nicht durcheinander zu kommen und vor allem keinen Einnahmetermin zu vergessen.

 

Dabei ist mir erschreckenderweise aufgefallen, dass ich elf (in Zahlen: 11!!!) Tabletten am Tag nehmen muss; verteilt auf morgens (8h), mittags (12h), abends (19h) und nachts (23h):

  • 4 Paracetamol
  • 2 Tramal long
  • 1 Musaril
  • 1 Pantozol
  • 1 Vitamin C
  • 1 Zink
  • 1 Calcium
  • plus 1 Tüte Magnesium zum Mittag

Na dann: Guten Appetit!