Zanox AG – keine Angst vor einem Imageschaden?

Heute erhielt ich, nach acht Tagen des Wartens, eine vorgefertigte Antwort auf meine Anfrage bei Zanox.

Was mich verwundert ist, dass die beantwortende Mitarbeiterin meine Bedenken mit Blick auf die genannten Beträge so gekonnt überlesen hat. Wäre dies nicht ein Fall, den man ohne zu Zögern mit dem Teamleiter besprechen sollte, um offensichtliche Probleme aufzudecken?

Guten Tag Herr Glembotzky,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sowohl die Bestätigung und Ablehnung von Sales als auch die Festlegung der Provisionshöhe liegen ausschließlich im Ermessen des jeweiligen Merchant.

aher liegen uns bei der zanox AG hierüber auch nicht mehr Informationen vor als Ihnen.

Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage bitte direkt an den Betreiber.

Die Kontakt-Mail-Adresse finden Sie in Ihrem Account in den Programm-Informationen des jeweiligen Merchants.

Wir bedauern, Ihnen im Moment nicht weiterhelfen zu können, stehen Ihnen aber dennoch gerne weiter zur Verfügung.
Beste Grüße aus Berlin

Krisztina M.
zanox-Service Team

Dann werde ich mich wohl mal an ESPRIT wenden müssen…..

Esprit Affiliate Programm – Erfahrungen und Unregelmäßigkeiten bei Zanox

Problematischerweise habe ich vor einigen Tagen Unregelmäßigkeiten beim Esprit Partnerprogramm (via Zanox) festgestellt. Ich habe zwar kein Interesse daran, hier jede positive oder negative Erfahrung mit Unternehmen zu posten, allerdings ist im letzten Monat eine nachweisliche Testbestellung, mit dem Hinweis „nicht bezahlt“ abgelehnt worden, obwohl der Betrag von meiner Kreditkarte abgebucht wurde.

 

Außerdem wurde meine Mail vom 28.6.2007 an das Zanox-Serviceteam ebenfalls noch nicht beantwortet:

Hallo liebes ZANOX-Serviceteam,

bei einer Bestellung ist uns aufgefallen, dass Esprit eine Transaktion
mit dem Hinweis „Nicht Bezahlt“ abgelehnt hat.

Leider weiss ich bei dieser Transaktion sehr wohl, dass sie bezahlt
ist, weil der Betrag in Höhe von EUR xxx,xx von meiner eigenen
Kreditkarte abgebucht wurde.

Des Weiteren stellt sich hier die Frage, inwiefern ESPRIT in der
Vergangenheit erfolgreiche Vergütungen mit eben diesem Grund abgeleht
hat.

Da wir im Laufe der Zeit bereits über x.xxx Euro am Partnerprovisionen
durch ESPRIT generiert haben (2003-2005) und entsprechend viele
Transaktionen abgelehnt mit diesem Hinweis abgelehnt wurden, bitte um
eine zeitnahe Prüfung sowie Rücksprache mit dem Programmbetreiber.

Gerne können Sie mich bei Rückfragen unter Tel. 01xx/xxxxxxx erreichen.

Rene Glembotzky

Es geht mir in diesem Fall weniger um die EUR 18,27 Provision der Testbestellung, sondern vielmehr um die 2.106,66 Euro abgelehnter Umsätze aus dem Jahr 2006/2007 sowie EUR 98.566,10 (!!!) abgelehnter Umsätze aus den Jahren 2003-2005, die durch diesen Fall in ein schlechtes Licht gestellt werden.

Immerhin entspricht der Anteil abgelehnter Bestellungen 44,71 Prozent vom generierten Gesamtumsatz bei Esprit.

Da der Provisionsbetrag (5%/7% des Umsatzes) über 5.000 Euro liegen würde, interessiert mich, welche Erfahrungen andere Partner mit der Stornoquote von Esprit gemacht haben und ob es nicht zusätzliche Prüfinstrumente für Affiliates geben sollte, was die Nachvollziehbarkeit von Leads und Sales angeht (z.B. eine unabhängige Clearingstelle o.ä.).

Es kann doch nicht sein, dass man als Affiliate Partner auf das Gutdünken des jeweiligen Bearbeiters angewiesen ist, ob ein Sale bewertet oder abgelehnt wird.

Ich freue mich auf Kommentare, Reaktionen und Ideen zu dieser Problematik.

Zur Info: Ich bin in den Jahren 1999 bis 2005 Gründer und Betreiber von free-sms.de gewesen, einer der größten Telekommunikations-Communities Deutschlands. Von daher entsprechen die genannten Zahlen keinen gewöhnlichen Affiliate-Beträgen, die man „so nebenbei mit ’ner Homepage“ erwirtschaften könnte…

Einfach lecker: Restaurant Odysseus (Braunschweiger Platz, Hannover)

Was für ein netter Abend: Heute sind wir nach langer Zeit mal wieder bei unserem Stammgriechen „Odysseus“ am Braunschweiger Platz in Hannover gewesen, um mal wieder richtig deftig zuzuschlagen und einen fetten Grillteller zu verdrücken.

Das Restaurant ist zwar kein 5-Sterne Gourmet-Tempel, aber hier kann man als Kunde sicher sein, von Themis (dem Wirt & Koch) wichtig gut bedient zu werden. Bei den Fleischgerichten gibt es vorweg einen frischen Salat in Buffetform, so dass man definitiv gut gesättigt nach Hause kommt.

Kurz gesagt: Hier kann man lecker und oft Essen, ohne dass es langweilig wird…

Und obwohl wir im Laufe der letzten Jahre schon mindestens dreißig mal hier gewesen sind, haben wir heute einen witzigen Fehler in der Speisekarte gefunden 🙂

Von wegen Servicewüste: Super, Herr Edeka!

In aller Munde wird über die „Servicewüste Deutschland“ geredet, doch glücklicherweise gibt es immer noch einige wenige Unternehmen, deren Angebot über das Mittelmaß hinausgeht. Diese stelle ich zukünftig in der Rubrik „Lob& Tadel“ vor.

Heute: Edeka

Tagelang habe ich nach einem Service gesucht, der sowohl Getränke als auch Lebensmittel nach Hause liefert. Abgeklappert habe ich alle großen Ketten: Extra, Getränke Staude, Rewe – alles ohne Erfolg bzw. nur mit „Teilerfolgen“:

  • der Getränke Staude Home Service liefert Kisten ausschließlich bis in die erste Etage, aber nicht bis in die zweite – liebe Leute, das könnt ihr euch dann auch ganz sparen…
  • der Edeka Markt „An der Weide“ arbeitet mit einem Pflegedienst (Witte-Höhn) zusammen, der pro Einkauf EUR 7,50 zzgl. EUR 1,00 pro Getränkekiste verlangt – ist das nicht etwas überzogen??!

Fündig wurde ich endlich bei Edeka am Stephansplatz (Schlägerstraße). Frei nach dem Motto „Wir lieben Lebensmittel“, werden diese als guter Service des Hauses Dienstags und Donnerstags kostenfrei nach Hause geliefert. Die Auswahl kann entweder im Laden erfolgen (aussuchen, zahlen & abgeben) oder alternativ per Telefon bzw. E-Mail.

Mein erster Test war mehr als positiv: Habe gestern um 13 Uhr bestellt und um kurz vor 17 Uhr Besuch von zwei jungen Männern erhalten, die ohne zu Meckern eine große Tüte sowie vier Getränkekisten in meine Küche (2. Stock) gestellt haben – und das ganze als Service, ohne Aufpreis!

Ich denke, dass sich einige Unternehmen an diesem kleinen Markt eine Scheibe abschneiden können: Anstatt zu jammern, dass Kunden flexibler werden und Unmengen an Geld für Werbung auszugeben, trägt eine Investition an dieser Stelle zur langfristigen Kundenzufriedenheit bei: Man suche sich zwei Schüler mit Führerschein und lease einen Lieferwagen, den man sowieso haben sollte – fertig!

Idealerweise kennt man nach kurzer Zeit seine Kunden: „Frau Meyer, sie haben heute keine Milch bestellt…“, „Wir haben seit neuestem auch eine Alternative zum Saft XY – wollen Sie den mal probieren“ oder Lebensmittel im Abo „Keine Sorge, ihre Großfamilie bekommt von uns jeden Freitag eine extra frische Gemüse- und Obstlieferung“…

Ausweiten könnte man den Service z.B. noch durch einen Lieferservice für Berufstätige, der statt am Nachmittag gegen Aufpreis zwischen 20 und 23 Uhr liefert – dafür würde man als Kunde sicherlich gerne EUR 3,- mehr für den Einkauf bezahlen…