Home is where the heart is…

Heute Morgen habe ich mich dazu entschlossen, die Reha-Maßnahme ambulant fortzusetzen und mit Frau Pabst aus der Schadenabteilung der DKV alles besprochen.

Ich muss zugeben, dass ich selten mit einer so netten Mitarbeiterin einer Versicherung gesprochen habe. Üblicherweise gerät man beim Anruf seines Versicherers in ein Callcenter, wo angelernte Mitarbeiter zwar allgemeine Auskünfte geben, aber keine Entscheidungen treffen dürfen. Insofern rechne ich der DKV diesen direkten und unkomplizierten Kontakt zum direkten Bearbeiter sehr hoch an und freue mich darüber, dass vor sieben Jahren meine Wahl auf für diese Gesellschaft gefallen ist.

Am frühen Nachmittag ging es die „Jökelstrecke“ über die sieben Berge (vorbei an den sieben Zwergen) im Auto des „Vattis“ zurück ‚gen Heimat. Und je näher wir an Hannover kamen, desto besser wurden Wetter und Genesung 😉

 

Den Ort der „zukünftigen Heilung“ habe ich mir auch schon ausgesucht: Mit der Praxis für Physiotherapie Dintner-Wagner (Große Düwelstraße) habe ich in der Zeit zwischen Akutkrankenhaus und Reha extrem gute Erfahrungen gemacht und halte das Team für kompetent und zuverlässig.

Ab Montag liegt es an meiner Therapeutin Frau Strohmayer, mir den letzten Feinschliff zu verpassen…

 

Willkommen am Arsch der Welt, willkommen in Hoexter…

Unser Navigon sagte: „Bitte in 800 Metern rechts abbiegen.“ Komisch nur, dass sich nach 800 Metern zwar eine Straße nach rechts befand, dies aber eine Sackgasse war. So begann unsere Landstraßen Odyssee zur Weserberglandklinik, in der ich die nächsten drei Wochen von meinem Lehrbuch-Bandscheibenvorfall rehabilitiert werden soll…

Das Himmel auf der Hinfahrt war erdückend bewölkt und die tiefhängenden Wolken hatten vor uns zu erdrücken, zu zerquetschen, aufzusaugen und der Welt nie wieder zurückzugeben.

Angekommen in Hoexter erwartete uns keine Besserung des Wetters, so dass auch der bei Sonne bestimmt wunderbare Ausblick über die Stadt und das Weserbergland nicht für den von mir so verhassten Siebziger Jahre Chic der Klinik entschädigte: Braune Schränke, ockerfarbene Badezimmerfliesen und echt stylishe „radargeteuerte automatiktüren“ (Zitat Klinikhomepage).

Cooooooool – Radar 😉 Oder etwa doch Bewegungsmelder? Ich werde der Sache im Laufe der nächsten Tage mal auf den Grund gehen…

So, dann werde ich mich jetzt mal auf die Socken machen und dieses Madhouse etwas erforschen – habe ja bei der Aufnahme einen „Orientierungsplan“ bekommen, der mir zeigen soll, was ich wo finde…

PS: Allen jenen, denen bei der Navigation selbiges passiert, nehmt zwischen Weenzen und Duingen den neuen B240 Kreisel statt der von Navigon empfohlenen K428 😉

Pop Rocks – die neue Art zu blasen…

Ich konnte mir bei diesem Werbespot das Grinsen nicht verkneifen. Es gibt ja unterschiedliche Möglichkeiten, einen Mann „oral zu verwöhnen“ z.B. ganz ohne alles, mit Marzipan-Blasgel von Orion oder auch Ahoj-Brause, aber auf Pop Rocks (hier in Deutschland heißt es Magic Gum) wäre ich niemals gekommen…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=eEHxJOxa5ew[/youtube]

 

 

Livin‘ in da Bronx…

Es mag sein, dass ich langsam aber sicher älter werde und mich an Dingen störe, die mich vor dem 30. Geburtstag überhaupt nicht gekümmert haben, aber müssen sich einige Nachbarn wie die Dreckschweine verhalten??!

In den letzten vier Wochen, die ich unfreiwillig im Krankenhaus verbracht habe, sind zwei Wohnungen in „meinem“ Haus neu bezogen worden und mindestens eine der neuen Parteien hat in meinen Augen noch nie etwas von Mülltrennung gehört (scheinen wohl aus dem „Osten“ zu kommen, da wurde denen ja alles vorgesetzt) und bereits letzte Woche ihre leeren Ikea-Kartons inklusive Styropor vor das Haus gelegt.

Da diese Mischkombi (selbstverständlich) weder von den Altpapermännern noch den Menschen, mit den „gelben Säcken“ (hihi…) mitgenommen wurde, starteten die „Müllschweine“ diese Woche einen neuen Versuch: Altpapier runter und Styropor danebenlegen…

Der Wind erledigte den Rest: Willkommen in der Bronx, ihr Schweine!

 

Elf Pillen für die Genesung…

Ich habe mir heute aus der Apotheke einen „Pillen-Sortierer“ mitbringen lassen, um bei all den mehr oder weniger „schönen“ Zaubermitteln nicht durcheinander zu kommen und vor allem keinen Einnahmetermin zu vergessen.

 

Dabei ist mir erschreckenderweise aufgefallen, dass ich elf (in Zahlen: 11!!!) Tabletten am Tag nehmen muss; verteilt auf morgens (8h), mittags (12h), abends (19h) und nachts (23h):

  • 4 Paracetamol
  • 2 Tramal long
  • 1 Musaril
  • 1 Pantozol
  • 1 Vitamin C
  • 1 Zink
  • 1 Calcium
  • plus 1 Tüte Magnesium zum Mittag

Na dann: Guten Appetit!