FONIC Surfstick Unboxing Video

Heute morgen kam das Paket von trnd.com für meinen 20 Tage Test des Fonic Surfsticks. Da ich die Unboxing Videos vom Netbookblog so cool finde, habe ich glatt mal ein eigenes erstellt.

Fonic Surfstick Unboxing from Rene Glembotzky on Vimeo.

Im Paket:
1 FONIC Surf-Stick Paket, bestehend aus: 1x FONIC Surf-Stick, 1x FONIC SIM-Karte, 1x Kurzanleitung, 1 x USB Kabel, 15 x Gratis einen Tag surfen.
Marktforschungsunterlagen.

Zum Weitergeben an Freunde, Bekannte und Kollegen:
20 x 10-Euro FONIC Gutscheine.
20 Infoflyer.

CompanyKids Hannover: Mit Kind im Regen stehen gelassen. Danke, Frau von der Leyhen…

Ich gebe zu, dass die Überschrift dieses Beitrags doch etwas reißerisch ist, aber der Kausalität nach, ist sie schuld, dass ich mit meinem Kind eingeregnet bin.

Derzeit befinde ich mich auf der Suche nach einem Krippen- bzw. Kindergartenplatz für meinen Junior und war bei Skrabbelt direkt um die Ecke von meiner Wohnung. Sehr praktisch. Die Einrichtung ist eine GmbH, die sowohl städtische Plätze als auch privat getragene Plätze anbietet und hinterlässt im ersten Moment einen Top-Eindruck.

Schon beim Ausfüllen des Anmeldeformulars für einen der „Stadt-Plätze“ machte mich die Leiterin darauf aufmerksam, dass die Anmeldung quasi chancenlos sei und ich doch ins Auge fassen sollte, einen der Firmenplätze zu kaufen, da hier noch Kapazitäten frei seien. Die VGH, Sparkasse Hannover und Nord LB seien auch sehr zufrieden… Klar – Geld verdienen wollen wir alle.

Vor dem Fenster des Büros hielt eine schwarze Limousine, aus der zwei Männer mit Headsets ausstiegen. „Frau von der Leyhen kommt gleich zu Besuch, weil wir heute offiziell eröffnen…“ Aha. Gut zu wissen, dass Frau von der Leyhen sich die „X“ städtischen Plätze anschauen möchte; sie hätte bei ihrer Kinderschaar bestimmt die Möglichkeit, an der Warteliste vorbeitzuhuschen. Neben der Flugbereitschaft der Luftwaffe ein wichtiges Privileg der Minister 😉

Lange Rede kurzer Sinn: „Hier ist die Karte von unserem Büro, rufen Sie doch mal an und erkundigen Sie sich, was ein privater Platz kostet. Ich muss mich leider entschuldigen…“ Und zack, standen Junior und ich alleine im Büro. Okaaaaaaay…. Dann gehen wir mal… Von Frau von der Leyhen noch keine Spur; von jemandem, der uns zum Ausgang begleitet genauso wenig.

Gut ist bei dieser Einrichtung, dass sich die Ein- und Ausgangstür nur über Transponder öffnen und schließen lässt. Im Entrée ging es zu, wie in einem Bienenstock, aber niemand kümmerte sich darum, uns zu verabschieden – geschweige denn, die Tür zu öffnen. Da! Uns hat jemand gesehen! „Ich lasse Sie mal raus, sie können ja später noch einmal kommen oder anrufen. Sie wissen ja, Frau von der Leyhen kommt…“

Tür auf, Bodyguards stellen sich ins Trockene, hinter uns verschließt sich das warme, trockene Hochsicherheits-Gebäude und über uns ergießt sich der Wolkenbruch, der Frau von der Leyhen auf ihrer Reise begleitet, um die Straßen sauber zu haben. Toll.

Schön ist, dass die Trägerin der Kita, die pme Familienservice GmbH, mit dieser Aktion fast alle Leitsätze der Unternehmensphilosophie misachtet hat:

  • Herz und Verstand
  • Professionalität
  • Entwicklung
  • Flexibilität
  • Vertrauen
  • Respekt
  • Vielfältigkeit

Beim Besuch der nächsten KiTa, erinnere ich mich gerne an die Worte von Gisela Erler, der Gründerin von pme Familienservice:

Es sollte eine fröhliche Stimmung herrschen, die Erzieherinnen und Erzieher sollten offen auf Sie und Ihr Kind zugehen und gesprächsbereit sein. Ich empfehle Ihnen, zu kommen, wenn die Kinder da sind, und eine Weile lang einfach nur zuzuschauen: Wie gehen die Betreuungspersonen auf die Kinder zu? Verhalten sie sich einladend, sprechen sie freundlich mit sanfter Stimme, haben sie Blickkontakt zu den Kindern? Was passiert, wenn Kinder weinen – bringen sie den Kindern Respekt entgegen? Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten können und insgesamt die Atmosphäre stimmt, dann ist das mindestens so wichtig wie das Konzept oder die Ausstattung.

Das grenzt alles an blankem Hohn… Ich ärgere mich, und zwar richtig.

Danke, liebe Ursula…