Klingeling…

„Guten Tag, mein Name ist Meier vom Markforschungsinstitut Hamburg, darf ich Ihnen drei Fragen zum Thema Computer stellen?“

„Ja, gerne…“

„Haben Sie einen PC?“

„Nein“

„Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag…“

Klasse Leute, diese Mitarbeiter der Marktforschung – sie zählen perfekt bis drei…

Burn-Out, ein Leben in Hochgeschwindigkeit

Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Situationen, in denen wir uns voll und ganz konzentrieren müssen, um mehrere Dinge gleichzeitig zu machen: Während einer Autofahrt telefonieren wir mit einem Kunden, warten ungeduldig darauf, dass auf unserem Blackberry eine Auftragsbestätigung eingeht und sind in Gedanken bereits beim in zwei Stunden startenden Meeting.

In unserer Welt, die nicht zuletzt durch eine Perfektionierung unterschiedlicher Kanäle der statischen und mobilen Kommunikation immer schneller wird, dreht sich der Mittelpunkt unseres Lebens um das Thema Arbeit. Selbst der wohlverdiente Feierabend verschwimmt mehr und mehr mit der Geschäftszeit. Ob E-Mail, Fax, Blackberry oder Handy – wir sind immer und überall erreichbar. Ständig begleitet von der Angst, etwas verpassen zu können oder nicht die Leistung zu erbringen, die uns von den Kollegen unterscheidbar macht.

Kein Wunder, denn die Schlagzeilen der Medien sind geprägt von Modewörtern wie Hartz IV, Ein-Euro-Jobs, Standortverlagerungen, Streichung von Mitarbeiterkapazitäten, Globalisierung und Insolvenzen. Da auch eine solide Ausbildung und ein perfekter Lebenslauf kein Garant für eine Stelle sind, leben wir in der ständigen Angst, morgen auf der Straße sitzen und unseren Lebensstandard durch ein gekürztes Budget nicht mehr halten zu können. Dadurch wäre auch automatisch der hart erarbeitete gesellschaftliche Rang verloren.

Die Welt ist zusammengeschrumpft: Dank digitaler Kommunikation, neuer Infrastrukturen in den Bereichen Transport und Automation, Mehrsprachigkeit und angeborenem Flexibilitätsinstinkt ist China nur noch einen Steinwurf entfernt. Der Riese erwacht und Millionen und Abermillionen von Arbeitern warten nur darauf, für die Welt zu produzieren. Im Reich der Mitte werden inzwischen mehr hochbegabte Kinder pro Jahr geboren als es in den USA überhaupt gibt.

Zwar ist es unwahrscheinlich, dass diese irgendwann undere inländischen Managerposten übernehmen, aber all diese vielen kleinen Faktoren tragen dazu bei, dass unser Leben in Hochgeschwindigkeit stattfindet. In einigen Berufskreisen ist es sogar fast ein Kompliment an Burnout zu leiden, denn es bestätigt, dass man die Leistung erbringt, die man erbringen sollte.

Dabei ist Burnout spätestens seit dem Tag kein Grund zur Rechfertigung von Überstunden und Dienstreisen mehr, seitdem es im IDC-10, einer internationalen Klassifizierung aller Erkrankungen zu finden ist. Unter dem Schlüssel Z73.0 sind die Burnout Symptome erfasst, die uns das Leben zur Hölle machen.

Wenn der Beruf zum Mittelpunkt des Lebens wird, langsam aber beständig soziale Kontakte einschlafen, weil man keine Schnittmenge der freien Zeit der Terminkalender findet und sich das Gefühl einschleicht, weniger Anerkennung für seine Erfolge zu erhalten, dann ist man auf dem besten Weg zum Burnout.

Das Sahnehäubchen ist lt. Definition die Entwicklung einer Abneigungen gegen diejenigen, um die man sich eigentlich kümmern sollte: Kunden, Mitarbeiter oder Lieferanten – ein Teufelskreis. Kein Wuder, dass Kokain längst zur Managerdroge avanciert ist und diejenigen unter den Führungskräften bei Laune hält, denen Psychofarmaka nicht mehr helfen.

Laut Angabe der Krankenkassen hat sich die Zahl an Krankschreibungen aufgrund psychischer Probleme in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Den einzigen Schutz bietet Entschleunigung: Die Findung einer ausgewogenen Work-Life Balance, das Runterschalten in den fünften Gang, der Aufbau neuer Energie und ein ausgewogenes Privatleben mit der Pflege von Freundschaften, familiären Kontakten und dem Abbau von Stress…

Von wegen Servicewüste: Super, Herr Edeka!

In aller Munde wird über die „Servicewüste Deutschland“ geredet, doch glücklicherweise gibt es immer noch einige wenige Unternehmen, deren Angebot über das Mittelmaß hinausgeht. Diese stelle ich zukünftig in der Rubrik „Lob& Tadel“ vor.

Heute: Edeka

Tagelang habe ich nach einem Service gesucht, der sowohl Getränke als auch Lebensmittel nach Hause liefert. Abgeklappert habe ich alle großen Ketten: Extra, Getränke Staude, Rewe – alles ohne Erfolg bzw. nur mit „Teilerfolgen“:

  • der Getränke Staude Home Service liefert Kisten ausschließlich bis in die erste Etage, aber nicht bis in die zweite – liebe Leute, das könnt ihr euch dann auch ganz sparen…
  • der Edeka Markt „An der Weide“ arbeitet mit einem Pflegedienst (Witte-Höhn) zusammen, der pro Einkauf EUR 7,50 zzgl. EUR 1,00 pro Getränkekiste verlangt – ist das nicht etwas überzogen??!

Fündig wurde ich endlich bei Edeka am Stephansplatz (Schlägerstraße). Frei nach dem Motto „Wir lieben Lebensmittel“, werden diese als guter Service des Hauses Dienstags und Donnerstags kostenfrei nach Hause geliefert. Die Auswahl kann entweder im Laden erfolgen (aussuchen, zahlen & abgeben) oder alternativ per Telefon bzw. E-Mail.

Mein erster Test war mehr als positiv: Habe gestern um 13 Uhr bestellt und um kurz vor 17 Uhr Besuch von zwei jungen Männern erhalten, die ohne zu Meckern eine große Tüte sowie vier Getränkekisten in meine Küche (2. Stock) gestellt haben – und das ganze als Service, ohne Aufpreis!

Ich denke, dass sich einige Unternehmen an diesem kleinen Markt eine Scheibe abschneiden können: Anstatt zu jammern, dass Kunden flexibler werden und Unmengen an Geld für Werbung auszugeben, trägt eine Investition an dieser Stelle zur langfristigen Kundenzufriedenheit bei: Man suche sich zwei Schüler mit Führerschein und lease einen Lieferwagen, den man sowieso haben sollte – fertig!

Idealerweise kennt man nach kurzer Zeit seine Kunden: „Frau Meyer, sie haben heute keine Milch bestellt…“, „Wir haben seit neuestem auch eine Alternative zum Saft XY – wollen Sie den mal probieren“ oder Lebensmittel im Abo „Keine Sorge, ihre Großfamilie bekommt von uns jeden Freitag eine extra frische Gemüse- und Obstlieferung“…

Ausweiten könnte man den Service z.B. noch durch einen Lieferservice für Berufstätige, der statt am Nachmittag gegen Aufpreis zwischen 20 und 23 Uhr liefert – dafür würde man als Kunde sicherlich gerne EUR 3,- mehr für den Einkauf bezahlen…

 

Ich bin ein spontaner Idealist…

Der spontane Idealist ist ein kreativer, lebhafter und aufgeschlossener Mensch. Er ist humorvoll und verfügt über eine ansteckende Lebensfreude. Seine Begeisterungsfähigkeit und sprühende Energie inspiriert andere Menschen und reißt sie mit. Er genießt es, mit anderen zusammen zu sein und hat oft ein geradezu unheimliches Gespür für deren Motivationen und Potenziale.Der spontane Idealist ist ein Meister der Kommunikation und ein sehr amüsanter und begabter Unterhalter. In seinem Umfeld sind Spaß und Abwechslung garantiert. Gelegentlich ist er im Umgang mit anderen allerdings etwas zu impulsiv und verletzt diese, ohne es wirklich zu wollen, durch seine direkte und manchmal auch kritische Art.

Mehr Infos über „mich“ findet ihr bei www.egoload.de 🙂

Egoload - Spontaner Idealist

Musaril (Tetrazepam) Nebenwirkungen & Entzugserscheinungen

Heute habe ich mich länger mit einem Apotheker über meine Erfahrungen mit Musaril und Musaril primo (Tetrazepam) unterhalten:

Obwohl ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls sechs Wochen lang täglich vor dem Schlafengehen eine Kapsel eingenommen habe, hatte ich nicht wirklich Probleme bzw. Nebenwirkungen trotz der Warnungen in der Packungsbeilage und den Hinweisen der Ärzte.

Das einzige, was mir aufgefallen ist, sind warme kribbelige Füße, die darauf hinweisen, dass sich der Körper entspannt – aber das habe ich auch ohne Tabletten 😉

Nebenwirkungen (Auszug Wikipedia)

Als charakteristische Nebenwirkungen von Tetrazepam können Müdigkeit, verlangsamte Reaktion und seltener eine auf Muskelschwäche zurückzuführende Gangunsicherheit auftreten. Daneben können häufig Bewegungs- und Artikulationsstörungen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen beobachtet werden (1-10%).

Gewöhnung, Abhängigkeit und Entzugserscheinungen (Auszug Wikipedia)

Weiterhin kann der Wirkstoff Tetrazepam nach längerer Einnahme zur Abhängigkeit führen. Bei Beendigung der Therapie mit Tetrazepam sollte die Dosis langsam verringert werden, da sonst auch schwere Entzugserscheinungen psychisch als auch physisch eintreten können (z.B. Depressionen).

Ihre Meinung ist gefragt!

Ich habe extra für dieses Medikament einen eigenen Beitrag eröffnet, weil mich Ihre Erfahrungen mit dem Medikament und den Nebenwirkungen interessieren und freue mich über einen Kommentar.

Vielen Dank dafür im voraus.