Ausstellung: Christian Junghanns im Bauhof

 

Heute war es endlich soweit:

Christian Junghanns präsentierte im Rahmen einer Ausstellung des Bauhof Hemmingen nach langer Zeit einmal wieder aktuelle Werke in seiner Heimatstadt Hannover.

Der über die Grenzen Europas hinaus bekannte Pop-Art Künstler betrat selber Neuland und kehrte den klassischen Ausstellungsprozess um: Bei der Vernissage am 20. Mai begann er mit der Kreation des ersten Bildes. Erst im Verlauf der dreiwöchigen „Ausstellung“ enstand ein Teil der heute präsentierten Werke – selbstverständlich nicht hinter verschlossenen Türen sondern unter den kritischen Blicken der Ausstellungsbesucher. Vier Tage in der Woche war es möglich, ihm bei der Arbeit beizuwohnen, mit ihm zu sprechen und sich selbst durch den kreativen Schaffensprozess inspirieren zu lassen.

 

Wer den schönen sonnigen Tag heute verpasst hat, kann die Werke noch bis zum 15. Juli 2007 genießen, aber Finger weg von den beiden „Golden Birdies“ – die haben wir sofort für unser Sammlung gekauft.

Die kommt übrigens mit großer Wahrscheinlichkeit im Jahr 2047 bei Christie’s unter den Hammer. Dort hat der „Green Car Crash“ von Andy Warhol vor einigen Wochen sensationelle 71,7 Millionen Dollar erlöst. Und im Vergleich zu den Werken von Junghanns ist das Bild nicht gerade ein Augenschmaus…

 

Organspende – eine schwere aber sinnvolle Entscheidung

Bei uns standen in den letzten Wochen mehrfach von Seiten der Eltern die Themen Patientenverfügung, Todesfall und Erbschaft zur Diskussion, so dass ich mir Gedanken über das Thema Organspende gemacht und etwas zu den Details recherchiert habe.

Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Jeder Mensch, der keine HIV Infetion oder bösartige Tumore hat kann Organe spenden.
  • Spendbare Organe: Nieren, Leber, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Hornhaut der Augen, Herzklappen, Teile der Blutgefäße (Adern) und der Haut, Gehörknöchelchen und Hirnhaut.
  • Zur Organspende kommt es erst nach dem Hirntod. Das bedeutet, dass alle Teile des Gehirns in ihrer Substanz zerstört sind und z.B. auch keine eigenständige Atmung mehr möglich ist.
  • Die Entscheidung, dass der Tod eingetreten ist, treffen immer zwei Ärzte, die unabhängig voneinander untersuchen und das Ergebnis dokumentieren müssen.
  • Es kann differenziert zwischen Hirntod und Koma unterschieden werden. So wird sichergestellt, dass keim Komapatient „geopfert“ wird.
  • Operationen nach dem Hirntod werden wir bei lebenden Patienten durchgeführt, d.h. die Bedingungen bleiben die selben. Es findet also keine „Leichenfledderei“ statt.
  • Jeder Mensch kann frei entscheiden, ob und was er spenden möchte.

Klingt dem Grunde nach sinnvoll, denn ich möchte im „Fall der Fälle“ auch ein Spenderorgan erhalten und nicht jahrelang darauf warten. Also habe ich mich dazu entschlossen, alle Organe unterhalb des Kopfes im Falle des Hirntods zu spenden. Mal sehen, wer aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis demnächst noch nachzieht und sich einen Organspendeausweis zulegt…

 

Klingeling…

„Guten Tag, mein Name ist Meier vom Markforschungsinstitut Hamburg, darf ich Ihnen drei Fragen zum Thema Computer stellen?“

„Ja, gerne…“

„Haben Sie einen PC?“

„Nein“

„Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag…“

Klasse Leute, diese Mitarbeiter der Marktforschung – sie zählen perfekt bis drei…

Von wegen Servicewüste: Super, Herr Edeka!

In aller Munde wird über die „Servicewüste Deutschland“ geredet, doch glücklicherweise gibt es immer noch einige wenige Unternehmen, deren Angebot über das Mittelmaß hinausgeht. Diese stelle ich zukünftig in der Rubrik „Lob& Tadel“ vor.

Heute: Edeka

Tagelang habe ich nach einem Service gesucht, der sowohl Getränke als auch Lebensmittel nach Hause liefert. Abgeklappert habe ich alle großen Ketten: Extra, Getränke Staude, Rewe – alles ohne Erfolg bzw. nur mit „Teilerfolgen“:

  • der Getränke Staude Home Service liefert Kisten ausschließlich bis in die erste Etage, aber nicht bis in die zweite – liebe Leute, das könnt ihr euch dann auch ganz sparen…
  • der Edeka Markt „An der Weide“ arbeitet mit einem Pflegedienst (Witte-Höhn) zusammen, der pro Einkauf EUR 7,50 zzgl. EUR 1,00 pro Getränkekiste verlangt – ist das nicht etwas überzogen??!

Fündig wurde ich endlich bei Edeka am Stephansplatz (Schlägerstraße). Frei nach dem Motto „Wir lieben Lebensmittel“, werden diese als guter Service des Hauses Dienstags und Donnerstags kostenfrei nach Hause geliefert. Die Auswahl kann entweder im Laden erfolgen (aussuchen, zahlen & abgeben) oder alternativ per Telefon bzw. E-Mail.

Mein erster Test war mehr als positiv: Habe gestern um 13 Uhr bestellt und um kurz vor 17 Uhr Besuch von zwei jungen Männern erhalten, die ohne zu Meckern eine große Tüte sowie vier Getränkekisten in meine Küche (2. Stock) gestellt haben – und das ganze als Service, ohne Aufpreis!

Ich denke, dass sich einige Unternehmen an diesem kleinen Markt eine Scheibe abschneiden können: Anstatt zu jammern, dass Kunden flexibler werden und Unmengen an Geld für Werbung auszugeben, trägt eine Investition an dieser Stelle zur langfristigen Kundenzufriedenheit bei: Man suche sich zwei Schüler mit Führerschein und lease einen Lieferwagen, den man sowieso haben sollte – fertig!

Idealerweise kennt man nach kurzer Zeit seine Kunden: „Frau Meyer, sie haben heute keine Milch bestellt…“, „Wir haben seit neuestem auch eine Alternative zum Saft XY – wollen Sie den mal probieren“ oder Lebensmittel im Abo „Keine Sorge, ihre Großfamilie bekommt von uns jeden Freitag eine extra frische Gemüse- und Obstlieferung“…

Ausweiten könnte man den Service z.B. noch durch einen Lieferservice für Berufstätige, der statt am Nachmittag gegen Aufpreis zwischen 20 und 23 Uhr liefert – dafür würde man als Kunde sicherlich gerne EUR 3,- mehr für den Einkauf bezahlen…

 

Ich bin ein spontaner Idealist…

Der spontane Idealist ist ein kreativer, lebhafter und aufgeschlossener Mensch. Er ist humorvoll und verfügt über eine ansteckende Lebensfreude. Seine Begeisterungsfähigkeit und sprühende Energie inspiriert andere Menschen und reißt sie mit. Er genießt es, mit anderen zusammen zu sein und hat oft ein geradezu unheimliches Gespür für deren Motivationen und Potenziale.Der spontane Idealist ist ein Meister der Kommunikation und ein sehr amüsanter und begabter Unterhalter. In seinem Umfeld sind Spaß und Abwechslung garantiert. Gelegentlich ist er im Umgang mit anderen allerdings etwas zu impulsiv und verletzt diese, ohne es wirklich zu wollen, durch seine direkte und manchmal auch kritische Art.

Mehr Infos über „mich“ findet ihr bei www.egoload.de 🙂

Egoload - Spontaner Idealist