Einfach lecker: Restaurant Odysseus (Braunschweiger Platz, Hannover)

Was für ein netter Abend: Heute sind wir nach langer Zeit mal wieder bei unserem Stammgriechen “Odysseus” am Braunschweiger Platz in Hannover gewesen, um mal wieder richtig deftig zuzuschlagen und einen fetten Grillteller zu verdrücken.

Das Restaurant ist zwar kein 5-Sterne Gourmet-Tempel, aber hier kann man als Kunde sicher sein, von Themis (dem Wirt & Koch) wichtig gut bedient zu werden. Bei den Fleischgerichten gibt es vorweg einen frischen Salat in Buffetform, so dass man definitiv gut gesättigt nach Hause kommt.

Kurz gesagt: Hier kann man lecker und oft Essen, ohne dass es langweilig wird…

Und obwohl wir im Laufe der letzten Jahre schon mindestens dreißig mal hier gewesen sind, haben wir heute einen witzigen Fehler in der Speisekarte gefunden :-)

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Klingeling…

“Guten Tag, mein Name ist Meier vom Markforschungsinstitut Hamburg, darf ich Ihnen drei Fragen zum Thema Computer stellen?”

“Ja, gerne…”

“Haben Sie einen PC?”

“Nein”

“Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag…”

Klasse Leute, diese Mitarbeiter der Marktforschung – sie zählen perfekt bis drei…

Man kann scheisse parken…

… oder noch beschissener. Also, es ist für Kinder mit Fahrrädern und Menschen im Rollstuhl echt scheiße, wenn sich vor unserem Haus jemand auf die Sperrfläche stellt, aber heute hat uns das erste mal jemand gezeigt, dass es noch schlimmer geht:

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Kostet es weniger, in einer Kurve zu stehen als auf einer Sperrfläche? Hat jemand einen Link zum aktuellen Busgeldkatalog für mich??! ;-)

Burn-Out, ein Leben in Hochgeschwindigkeit

Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Situationen, in denen wir uns voll und ganz konzentrieren müssen, um mehrere Dinge gleichzeitig zu machen: Während einer Autofahrt telefonieren wir mit einem Kunden, warten ungeduldig darauf, dass auf unserem Blackberry eine Auftragsbestätigung eingeht und sind in Gedanken bereits beim in zwei Stunden startenden Meeting.

In unserer Welt, die nicht zuletzt durch eine Perfektionierung unterschiedlicher Kanäle der statischen und mobilen Kommunikation immer schneller wird, dreht sich der Mittelpunkt unseres Lebens um das Thema Arbeit. Selbst der wohlverdiente Feierabend verschwimmt mehr und mehr mit der Geschäftszeit. Ob E-Mail, Fax, Blackberry oder Handy – wir sind immer und überall erreichbar. Ständig begleitet von der Angst, etwas verpassen zu können oder nicht die Leistung zu erbringen, die uns von den Kollegen unterscheidbar macht.

Kein Wunder, denn die Schlagzeilen der Medien sind geprägt von Modewörtern wie Hartz IV, Ein-Euro-Jobs, Standortverlagerungen, Streichung von Mitarbeiterkapazitäten, Globalisierung und Insolvenzen. Da auch eine solide Ausbildung und ein perfekter Lebenslauf kein Garant für eine Stelle sind, leben wir in der ständigen Angst, morgen auf der Straße sitzen und unseren Lebensstandard durch ein gekürztes Budget nicht mehr halten zu können. Dadurch wäre auch automatisch der hart erarbeitete gesellschaftliche Rang verloren.

Die Welt ist zusammengeschrumpft: Dank digitaler Kommunikation, neuer Infrastrukturen in den Bereichen Transport und Automation, Mehrsprachigkeit und angeborenem Flexibilitätsinstinkt ist China nur noch einen Steinwurf entfernt. Der Riese erwacht und Millionen und Abermillionen von Arbeitern warten nur darauf, für die Welt zu produzieren. Im Reich der Mitte werden inzwischen mehr hochbegabte Kinder pro Jahr geboren als es in den USA überhaupt gibt.

Zwar ist es unwahrscheinlich, dass diese irgendwann undere inländischen Managerposten übernehmen, aber all diese vielen kleinen Faktoren tragen dazu bei, dass unser Leben in Hochgeschwindigkeit stattfindet. In einigen Berufskreisen ist es sogar fast ein Kompliment an Burnout zu leiden, denn es bestätigt, dass man die Leistung erbringt, die man erbringen sollte.

Dabei ist Burnout spätestens seit dem Tag kein Grund zur Rechfertigung von Überstunden und Dienstreisen mehr, seitdem es im IDC-10, einer internationalen Klassifizierung aller Erkrankungen zu finden ist. Unter dem Schlüssel Z73.0 sind die Burnout Symptome erfasst, die uns das Leben zur Hölle machen.

Wenn der Beruf zum Mittelpunkt des Lebens wird, langsam aber beständig soziale Kontakte einschlafen, weil man keine Schnittmenge der freien Zeit der Terminkalender findet und sich das Gefühl einschleicht, weniger Anerkennung für seine Erfolge zu erhalten, dann ist man auf dem besten Weg zum Burnout.

Das Sahnehäubchen ist lt. Definition die Entwicklung einer Abneigungen gegen diejenigen, um die man sich eigentlich kümmern sollte: Kunden, Mitarbeiter oder Lieferanten – ein Teufelskreis. Kein Wuder, dass Kokain längst zur Managerdroge avanciert ist und diejenigen unter den Führungskräften bei Laune hält, denen Psychofarmaka nicht mehr helfen.

Laut Angabe der Krankenkassen hat sich die Zahl an Krankschreibungen aufgrund psychischer Probleme in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Den einzigen Schutz bietet Entschleunigung: Die Findung einer ausgewogenen Work-Life Balance, das Runterschalten in den fünften Gang, der Aufbau neuer Energie und ein ausgewogenes Privatleben mit der Pflege von Freundschaften, familiären Kontakten und dem Abbau von Stress…

Der Schüler ist fast reif…

… und hat viel gelernt! Aber Sascha, als ich zu Dir sagte:

“Du sollst so viel unterschiedliche Unterwäsche gesehen haben, dass Du später nicht der Meinung bist, was verpasst zu haben.”

…meinte ich das irgendwie anders ;-)

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