Tramal (Tramadol) Nebenwirkungen & Entzugserscheinungen

Heute habe ich mich länger mit einem Apotheker über meine Erfahrungen mit Tramal long 100mg unterhalten:

Obwohl ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls sechs Wochen lang täglich 200mg (morgens/abends) eingenommen habe, hatte ich keinerlei Nebenwirkungen, bin jetzt allerdings schockiert darüber, dass anscheinend eine breite Masse damit zu kämpfen hat und besonders nach dem Absetzen einen “kalten Entzug” durchmacht.

Nebenwirkungen (Auszug Wikipedia)

Nebenwirkungen wie Schwitzen, Sedierung und Verwirrtheit können auftreten, ebenso wie Schläfrigkeit. In therapeutischer Dosierung hat Tramadol wegen seiner geringen ?-Selektivität keinen beachtenswerten Einfluss auf die Atmung und den Pulmonalarteriendruck. Häufig wird eine starke Übelkeit beobachtet (Kombination mit Antiemetikum empfehlenswert) sowohl bei oraler Gabe, als auch bei zu schneller Injektion. Blutdruck und Pulsfrequenz werden ebenfalls kaum beeinflusst.

Gewöhnung, Abhöngigkeit und Entzugserscheinungen (Auszug Wikipedia)

Eine psychische sowie körperliche Abhängigkeit kann sehr schnell, auch bei kurzfristigem Konsum eintreten. Die Einnahme über einen längeren Zeitraum kann zu einer akkumulierten Freigabe von Dopamin und Noradrenalin führen, sobald das Medikament abgesetzt wird. Dies kann in den ersten zwei bis drei Wochen nach Absetzen zu verstärktem Schmerzempfinden und Unwohlsein führen.

Ihre Meinung ist gefragt!

Ich habe extra für dieses Medikament einen eigenen Beitrag eröffnet, weil mich Ihre Erfahrungen mit dem Medikament und den Nebenwirkungen interessieren und freue mich über einen Kommentar.

Vielen Dank dafür im voraus.

Kommentare

6 Kommentare zu “Tramal (Tramadol) Nebenwirkungen & Entzugserscheinungen”

  1. Grieshammer schreibt am 19. Januar 2008 um 13:41

    Hallo an alle, die Tramadolor Long 1oo nehmen müssen!!
    Bei meinem Patner wurde eine Polymyalgie rheumatica diagnostiziert. Daher bekommt er neben Cortisonpräparaten auch Tramadolor Long gengen Schmerzen. Seit er diese Dinger nimmt ist er sehr abgeschlagen, müde und seine gesamten Reaktionen sind irgendwie verlangsamt. Er nimmt auch noch Tetrazepam, allerdings nur für die Nacht, denn das macht ja auch sehr müde. Laut Ärztin soll er nach Bedarf die Tramadolor und die Voltaren sowie Tetrazepam-Tabletten langsam reduzieren, wenn kein Bedarf, das heißt keine Schmerzen bestehen. Würde mich intressieren, ob mir jemand was dazu sagen kann. Irgendwie ist er nicht mehr der alte und es beunruhigt mich sehr. Liebe Grüße an alle, die das lesen und mir helfen können.

  2. basti schreibt am 24. April 2008 um 18:57

    TRAMADOL IST EIN OPIOID ES KANN IN MODERATER DOSIERUNG STIMULIEREND WIRKEN IN HOHER DOSIERUNG
    STARK NARKOTISCH ES HAT ZIEMLICH AUSGEPRÄGT PSYCHISCHE WIRKUNGEN ABER NUR EINE MODERATE ANALGETISCHE POTENZ DAS SOLL HEISSEN MAN KANN DAVON TOTAL HIGH SEIN UND TROTZDEM UNZUREICHEND ANALGETISIERT. ALLES IN ALLEM IST ES EIN MITTEL DER ERSTEN WAHL BEI OPIOIDPFLICHTIGEN SCHMERZZUSTÄNDEN DA SEIN ABHÄNGIGKEITSPOTENTIAL ZWAR NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN IST ABER UNTER ÄRTZTLICHER BETREUUNG (AUCH AMBULANT) GUT ABSETZTBAR IST. AUFGRUND DER REZEPTFÄHIGKEIT OHNE BTM-BÜROKRATIE IST ES EIN ANALGETIKUM WELCHES BEI AKUTEREN SCHMERZZUSTÄNDEN UNKOMPLIZIERT VERORDNET WERDEN KANN. VOR MISSBRÄUCHLICHER ANWENDUNG ÜBER LÄNGERE ZEIT OHNE BETREUUNG KANN ICH NUR WARNEN EIN KALTER ENTZUG SETZT SÄMMTLICHE VEGETATIVE KÖRPERFUNKTIONEN AUSSER GEFECHT VOSTELLBAR WIE EINE EXTREME ERKÄLTUNG MIT ALLEM PIPAPO ÜBER MEHRERE TAGE GEGEN DIE NICHTS WIRKSAM IST AUSSER EINE NEUERLICHE EINNAHME ODER EIN KÜNSTLICHES KOMA (NUR ZUM VERDEUTLICHEN DES AUSMASSES) EIN DISZIPLINIERTER UMGANG IM THERAPEUTISCHEN KONTEX IST JEDOCH EHER UNPROBLEMATISCH UND MIT EINEM GESUNDEN KRITISCHEM BEWUSTSEIN GEGENÜBER MEDIKAMENTEN DIESER ART TROTZDEM EMPFEHLENSWERT

  3. Bettina Mangelsen schreibt am 9. Mai 2008 um 15:47

    Hallo,
    Wie komme ich ohne ärztliche Hilfe von Tramadol runter. Nehme diese jetzt seit 6 Jahren.
    seit einer Woche habe ich jetzt reduziert.
    Morgens warns voher 30 Tropfen, jetzt sind es 10 Tropfen.
    Abends 40 Tropfen, jetzt sind es 18 Tropfen.
    Wer kann darüber etwas sagen.

    b. Mangelsen

  4. myriam schreibt am 21. Juni 2008 um 22:39

    hallo,
    ich kann nur sagen/schreiben, das ich seit 2 1/2 Jahre Tramadolor nehme, weil ich an einer unoperierten Skoliose (Lendenwirbelsäulenverkrümung)leide. Da ich im August 31 werde, heißt es, ich bin zu jung um dies zu oberieren. Aber ich frage mich, ob das die Lösung sein sollte??? Na ja, ich kam vor ca. 2 Wochen ins Krankenhaus weil ich noch an Epilepsie leide, und machte so zu sagen einen kalten Entzug. Ich ging die ersten Tage echt durch die Hölle, aber bin jetzt daheim und würde jedem raten, durchzuhalten. Es war kein Leben mehr davor. Ich lag ja fast nur weil ich es am angenehmsten fand, einfach nur noch high auf der couch oder im Bett zu liegen, bin jetzt bei 0 mg Tramadolor. Es ist egal, ob es Tropfen oder Tabletten sind. Wichtig ist, das man die langsam absetzt. Ich würde, nach meiner aktuellen Erfahrung sagen, einmal in der Woche runtersetzen, weil die Entzugserscheinungen auch erst ein paar Tage später kommen können. So wurde es mir auch im Krankenhaus beigebracht und ich wurde entlassen. Das war am Mittwoch. Jetzt ist es Samstag Nacht und mir geht es gut. Jeden Tag besser und ruhiger. Ich denke gar nicht mehr an die giftigen Dinger, und mache die Sachen, die ich lange nicht mehr machen konnte.Slebst ich brauche noch Zeit und habe normalerweise einen harten Willen den man auch haben muß, dann schafft man es auch.
    Ich hoffe, ich konnte jemandem mit meinem Bericht helfen, bzw. ein jemandem ein paar Fragen beantworten.
    Viel Erfolg und Glück!!!

  5. Kotek schreibt am 29. Juni 2008 um 09:14

    Hallo alle zusammen!!

    als erstes möchte ich sagen, dass ich im Tramal-Entzug stecke. Ich habe ca. 800-1000 mg täglich genommen, ich bekamm die Rezepte immer per Anruf, echt einfach!! leider stehen diese Medis nicht auf der Betäubungsmittelliste!!

    Nach dem ich genau eine Nacht im KH war zum Entzug, bin ich sehr schnell dort abgehauen, es war der Horror schlecht hin, vollgepummpt mit Valium und anderen Schmerzmitteln, spürte ich die Entzugserscheinungen so oder so, ur halt betäubt!

    Was ich dort gehört und gesehen habe, veranlasste mich dazu nächsten Tag abzuhauen.

    Nun bin ich zu haus, meine Tochter rief aus eigener Initiative unseren Schmerztherapeuten an der auch Anästesist und Chirurg ist, ich wurde sofort zu ihm gefahren.

    Meine Symptome waren unerträglich, Schwitzen, zappeln, zucken wie Stromschläge, erbrechen, Agressionen usw.
    Nun ja, er hörte sich das an und schloss mich an eine Infusion an, die ich an 10 drauf folgenden tagen bekomme (alles Homöopatie)
    Heute ist der 5 Tag und mir geht es besser, ich konnte endlich durchschlafen, die letzten Tage lief ich mit meinem Hund stunden lang durchs Dorf!aber sehe da es half, er sagte lenk dich ab, so dass du Tod ins Bett fällst.
    Mein Mann, meine Tochter und ich haben das ganze Haus durchsucht nach Tabletten, eine ganze Einkaufstüte voll!! ich habe alle Verstecke gezeigt, ich will die Hilfe und ohne meine Familie würde ich das nicht schaffen.

    Ich habe eine neue super Arbeitstelle bekommen, noch in meinem Rausch, ich muss es bis dahin noch schaffen, dass meine Hände nicht mehr zittern, ich habe noch 4 Tage Zeit.

    Ich bin da so reingerutscht, hatte damals eine Schulter OP, war ein Tumor und die Schmerzen waren unerträglich, fast sowie die man beim Entzug hat!!

    Ich wünsche allen, dass sie es auch schaffen, der Weg ist schwer und kann verdammt lang sein aber ich fange wieder an zu LEBEN!!
    Mein Tip ist, vertraut Euch jemanden an, bei mir war es nun mal mein Mann und meine Tochter, die wichtigsten Menschen in meinem Leben!!!!

    Viel Glück an alle!!!

    Liebe Grüße
    Beate

  6. jani schreibt am 30. Juni 2008 um 13:21

    Hallo,
    also ich kann nur sagen…habe wegen starken Kopfschmerzen eine Tramal-Tablette genommen…und am nächsten morgen bin ich mit übelsten Schwindelgefühl,Taubheitsgefühl,Benommenheit und Mundtrockenheit wach geworden.

    Ich würde nun sofort davon abraten,so scheisse habe ich mich noch nie gefühlt.

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