Tramal (Tramadol) Nebenwirkungen & Entzugserscheinungen

Heute habe ich mich länger mit einem Apotheker über meine Erfahrungen mit Tramal long 100mg unterhalten:

Obwohl ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalls sechs Wochen lang täglich 200mg (morgens/abends) eingenommen habe, hatte ich keinerlei Nebenwirkungen, bin jetzt allerdings schockiert darüber, dass anscheinend eine breite Masse damit zu kämpfen hat und besonders nach dem Absetzen einen “kalten Entzug” durchmacht.

Nebenwirkungen (Auszug Wikipedia)

Nebenwirkungen wie Schwitzen, Sedierung und Verwirrtheit können auftreten, ebenso wie Schläfrigkeit. In therapeutischer Dosierung hat Tramadol wegen seiner geringen ?-Selektivität keinen beachtenswerten Einfluss auf die Atmung und den Pulmonalarteriendruck. Häufig wird eine starke Übelkeit beobachtet (Kombination mit Antiemetikum empfehlenswert) sowohl bei oraler Gabe, als auch bei zu schneller Injektion. Blutdruck und Pulsfrequenz werden ebenfalls kaum beeinflusst.

Gewöhnung, Abhöngigkeit und Entzugserscheinungen (Auszug Wikipedia)

Eine psychische sowie körperliche Abhängigkeit kann sehr schnell, auch bei kurzfristigem Konsum eintreten. Die Einnahme über einen längeren Zeitraum kann zu einer akkumulierten Freigabe von Dopamin und Noradrenalin führen, sobald das Medikament abgesetzt wird. Dies kann in den ersten zwei bis drei Wochen nach Absetzen zu verstärktem Schmerzempfinden und Unwohlsein führen.

Ihre Meinung ist gefragt!

Ich habe extra für dieses Medikament einen eigenen Beitrag eröffnet, weil mich Ihre Erfahrungen mit dem Medikament und den Nebenwirkungen interessieren und freue mich über einen Kommentar.

Vielen Dank dafür im voraus.

Kommentare

296 Kommentare zu “Tramal (Tramadol) Nebenwirkungen & Entzugserscheinungen”

  1. Grieshammer schreibt am 19. Januar 2008 um 13:41

    Hallo an alle, die Tramadolor Long 1oo nehmen müssen!!
    Bei meinem Patner wurde eine Polymyalgie rheumatica diagnostiziert. Daher bekommt er neben Cortisonpräparaten auch Tramadolor Long gengen Schmerzen. Seit er diese Dinger nimmt ist er sehr abgeschlagen, müde und seine gesamten Reaktionen sind irgendwie verlangsamt. Er nimmt auch noch Tetrazepam, allerdings nur für die Nacht, denn das macht ja auch sehr müde. Laut Ärztin soll er nach Bedarf die Tramadolor und die Voltaren sowie Tetrazepam-Tabletten langsam reduzieren, wenn kein Bedarf, das heißt keine Schmerzen bestehen. Würde mich intressieren, ob mir jemand was dazu sagen kann. Irgendwie ist er nicht mehr der alte und es beunruhigt mich sehr. Liebe Grüße an alle, die das lesen und mir helfen können.

  2. basti schreibt am 24. April 2008 um 18:57

    TRAMADOL IST EIN OPIOID ES KANN IN MODERATER DOSIERUNG STIMULIEREND WIRKEN IN HOHER DOSIERUNG
    STARK NARKOTISCH ES HAT ZIEMLICH AUSGEPRÄGT PSYCHISCHE WIRKUNGEN ABER NUR EINE MODERATE ANALGETISCHE POTENZ DAS SOLL HEISSEN MAN KANN DAVON TOTAL HIGH SEIN UND TROTZDEM UNZUREICHEND ANALGETISIERT. ALLES IN ALLEM IST ES EIN MITTEL DER ERSTEN WAHL BEI OPIOIDPFLICHTIGEN SCHMERZZUSTÄNDEN DA SEIN ABHÄNGIGKEITSPOTENTIAL ZWAR NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN IST ABER UNTER ÄRTZTLICHER BETREUUNG (AUCH AMBULANT) GUT ABSETZTBAR IST. AUFGRUND DER REZEPTFÄHIGKEIT OHNE BTM-BÜROKRATIE IST ES EIN ANALGETIKUM WELCHES BEI AKUTEREN SCHMERZZUSTÄNDEN UNKOMPLIZIERT VERORDNET WERDEN KANN. VOR MISSBRÄUCHLICHER ANWENDUNG ÜBER LÄNGERE ZEIT OHNE BETREUUNG KANN ICH NUR WARNEN EIN KALTER ENTZUG SETZT SÄMMTLICHE VEGETATIVE KÖRPERFUNKTIONEN AUSSER GEFECHT VOSTELLBAR WIE EINE EXTREME ERKÄLTUNG MIT ALLEM PIPAPO ÜBER MEHRERE TAGE GEGEN DIE NICHTS WIRKSAM IST AUSSER EINE NEUERLICHE EINNAHME ODER EIN KÜNSTLICHES KOMA (NUR ZUM VERDEUTLICHEN DES AUSMASSES) EIN DISZIPLINIERTER UMGANG IM THERAPEUTISCHEN KONTEX IST JEDOCH EHER UNPROBLEMATISCH UND MIT EINEM GESUNDEN KRITISCHEM BEWUSTSEIN GEGENÜBER MEDIKAMENTEN DIESER ART TROTZDEM EMPFEHLENSWERT

  3. Bettina Mangelsen schreibt am 9. Mai 2008 um 15:47

    Hallo,
    Wie komme ich ohne ärztliche Hilfe von Tramadol runter. Nehme diese jetzt seit 6 Jahren.
    seit einer Woche habe ich jetzt reduziert.
    Morgens warns voher 30 Tropfen, jetzt sind es 10 Tropfen.
    Abends 40 Tropfen, jetzt sind es 18 Tropfen.
    Wer kann darüber etwas sagen.

    b. Mangelsen

  4. myriam schreibt am 21. Juni 2008 um 22:39

    hallo,
    ich kann nur sagen/schreiben, das ich seit 2 1/2 Jahre Tramadolor nehme, weil ich an einer unoperierten Skoliose (Lendenwirbelsäulenverkrümung)leide. Da ich im August 31 werde, heißt es, ich bin zu jung um dies zu oberieren. Aber ich frage mich, ob das die Lösung sein sollte??? Na ja, ich kam vor ca. 2 Wochen ins Krankenhaus weil ich noch an Epilepsie leide, und machte so zu sagen einen kalten Entzug. Ich ging die ersten Tage echt durch die Hölle, aber bin jetzt daheim und würde jedem raten, durchzuhalten. Es war kein Leben mehr davor. Ich lag ja fast nur weil ich es am angenehmsten fand, einfach nur noch high auf der couch oder im Bett zu liegen, bin jetzt bei 0 mg Tramadolor. Es ist egal, ob es Tropfen oder Tabletten sind. Wichtig ist, das man die langsam absetzt. Ich würde, nach meiner aktuellen Erfahrung sagen, einmal in der Woche runtersetzen, weil die Entzugserscheinungen auch erst ein paar Tage später kommen können. So wurde es mir auch im Krankenhaus beigebracht und ich wurde entlassen. Das war am Mittwoch. Jetzt ist es Samstag Nacht und mir geht es gut. Jeden Tag besser und ruhiger. Ich denke gar nicht mehr an die giftigen Dinger, und mache die Sachen, die ich lange nicht mehr machen konnte.Slebst ich brauche noch Zeit und habe normalerweise einen harten Willen den man auch haben muß, dann schafft man es auch.
    Ich hoffe, ich konnte jemandem mit meinem Bericht helfen, bzw. ein jemandem ein paar Fragen beantworten.
    Viel Erfolg und Glück!!!

  5. Kotek schreibt am 29. Juni 2008 um 09:14

    Hallo alle zusammen!!

    als erstes möchte ich sagen, dass ich im Tramal-Entzug stecke. Ich habe ca. 800-1000 mg täglich genommen, ich bekamm die Rezepte immer per Anruf, echt einfach!! leider stehen diese Medis nicht auf der Betäubungsmittelliste!!

    Nach dem ich genau eine Nacht im KH war zum Entzug, bin ich sehr schnell dort abgehauen, es war der Horror schlecht hin, vollgepummpt mit Valium und anderen Schmerzmitteln, spürte ich die Entzugserscheinungen so oder so, ur halt betäubt!

    Was ich dort gehört und gesehen habe, veranlasste mich dazu nächsten Tag abzuhauen.

    Nun bin ich zu haus, meine Tochter rief aus eigener Initiative unseren Schmerztherapeuten an der auch Anästesist und Chirurg ist, ich wurde sofort zu ihm gefahren.

    Meine Symptome waren unerträglich, Schwitzen, zappeln, zucken wie Stromschläge, erbrechen, Agressionen usw.
    Nun ja, er hörte sich das an und schloss mich an eine Infusion an, die ich an 10 drauf folgenden tagen bekomme (alles Homöopatie)
    Heute ist der 5 Tag und mir geht es besser, ich konnte endlich durchschlafen, die letzten Tage lief ich mit meinem Hund stunden lang durchs Dorf!aber sehe da es half, er sagte lenk dich ab, so dass du Tod ins Bett fällst.
    Mein Mann, meine Tochter und ich haben das ganze Haus durchsucht nach Tabletten, eine ganze Einkaufstüte voll!! ich habe alle Verstecke gezeigt, ich will die Hilfe und ohne meine Familie würde ich das nicht schaffen.

    Ich habe eine neue super Arbeitstelle bekommen, noch in meinem Rausch, ich muss es bis dahin noch schaffen, dass meine Hände nicht mehr zittern, ich habe noch 4 Tage Zeit.

    Ich bin da so reingerutscht, hatte damals eine Schulter OP, war ein Tumor und die Schmerzen waren unerträglich, fast sowie die man beim Entzug hat!!

    Ich wünsche allen, dass sie es auch schaffen, der Weg ist schwer und kann verdammt lang sein aber ich fange wieder an zu LEBEN!!
    Mein Tip ist, vertraut Euch jemanden an, bei mir war es nun mal mein Mann und meine Tochter, die wichtigsten Menschen in meinem Leben!!!!

    Viel Glück an alle!!!

    Liebe Grüße
    Beate

  6. jani schreibt am 30. Juni 2008 um 13:21

    Hallo,
    also ich kann nur sagen…habe wegen starken Kopfschmerzen eine Tramal-Tablette genommen…und am nächsten morgen bin ich mit übelsten Schwindelgefühl,Taubheitsgefühl,Benommenheit und Mundtrockenheit wach geworden.

    Ich würde nun sofort davon abraten,so scheisse habe ich mich noch nie gefühlt.

  7. Slackware schreibt am 30. August 2008 um 11:14

    Hallo Leidensgenossen,

    Kurz zu meiner Geschichte :

    Habe Maurer gelernt und jetzt,nach 13 Jahren (Ich werde 29 ! )wurde mir gesagt ,ich habe einen Bandscheibenvorfall und Facettengelenksarthrose (Wirbelsäule).So,nun zum eigentlichen Thema.
    Weil ich noch so jung bin,wurde ich in ein Substitutionsprogramm mit 13ml (130 mg Methadon-Razemat)gesteckt.Jetzt sind die Schmerzen aber so stark geworden,dass Ich Tramal Long 200mg zusätzlich bekomme,von denen ich am Tag 4 Stück zu mir nehme ( 800mg ) und das ich in Bayern(München)beheimatet bin macht das ganze noch schwieriger…Kurzum – Ich brauche ein stärkeres Opioid / Opiat,was mir mein Hausartz nicht verschreiben will – meine Frage : sind 800mg Tramal/d normal?oder Soll ich auf ein stärker wirksameres Opioid umsteigen? (setzt natürlich Arztwechsel voraus)

  8. Jürgen schreibt am 3. September 2008 um 16:19

    ich habe 2 Jahre Tramal bekommen erst waren es 50mg nach 2 Jahren waren es 1300mg ich bin süchtig bin jetzt 6 man im Klinikum Essen um zu entgiften Brauch auch nur noch 50mg bin zum Anwalt da der Arzt mir immer sagte nach bedarf
    habe von der versicherung des Arztes 15ooo Euro bekommen was ich aber mit mache glaubt mir keiner bis das Zeug raus ist ich war nach 3 Wochen schon süchtig

  9. Jürgen schreibt am 3. September 2008 um 16:27

    wenn man es nicht Brauch Finger weg da von .
    gehe alle 2 tage in die Klinik um ab zu dosieren. bekomme noch 1800mg GabPatin ist für den ihnZug , wenn ihr auch Tranmal süchtig seit
    geht zum Arzt und sagt es ihn, und macht das was ich mache, mir geht es nicht sooo gut hoffe das Zeug ist bald raus !! wenn ihr fragen habt schreibt mir;-))

  10. Marlies schreibt am 10. Oktober 2008 um 00:06

    Ich habe es mir schon gedacht, aber was ich hier gelesen hab, hat meine Vermutung bestätigt.
    Ich habe unter sehr schlimmen Entzugserscheinungen zu leiden und das nach einer nur 1monatigen Einnahme
    von Tramadolor retard (2x150mg)wegen starken Schmerzen nach einer Knie-OP (die üblichen Schmerzmittel wie Ibu, Diclo und Novalgin hatten keine ausreichende Wirkung)
    Erst Tramadolor hat die Schmerzen beseitigt, aber ich hatte schon üble Nebenwirkungen (ständige Müdigkeit, ich lag nur noch auf dem Sofa oder im Bett, starke Übelkeit und Magenschmerzen. Vor ein Paar Tagen wollte ich die Dosis reduzieren wegen der starken Übelkeit und mein Arzt empfahl mir 2x50mg
    nach 4 Tagen hab ich die Einnahme nun ganz abgebrochen,
    ich habe Schweißausbrüche im Wechsel von kalt und heiß, noch schlimmere Übelkeit, Depressionen, Schalaflosigkeit trotz Müdigkeit, Angstzustände, mein Kopf summt, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit, Berührungsschmerzen der Haut, Zittern
    es geht mir seit 4 Tagen sehr sehr schlecht.
    Ich kann nichts dagegen tun und hab das Gefühl verrückt zu werden.

    Ich hoffe ich muss nie wieder Tramaldolor einehmen.

  11. Jürgen schreibt am 13. Oktober 2008 um 19:53

    ich denke du mußt zum Arzt gehen
    und sage ihn was los ist

  12. Jürgen schreibt am 13. Oktober 2008 um 19:57

    ich bin heute auf 0000 nichts mehr im Blut.
    den Arzt habe ich angezeigt, der das mit mir gemacht hat. ich brauchte 6 Mon für den entzug

  13. basti schreibt am 15. Oktober 2008 um 15:53

    tramadol muss ausschleichend abgesetzt werden, das erfolgt am besten unter ärztlicher kontrolle,dann ist der entzug relativ unproblematisch. der arzt ist verpflichtet den gewollten entzug eines patienten zu unterstützen

  14. Jürgen schreibt am 15. Oktober 2008 um 17:13

    der Arzt muß einen auch sagen das Tramal süchtig macht !!!!! das machen aber viel Ärzte nicht!!

  15. Jürgen schreibt am 15. Oktober 2008 um 17:15

    basti ich denke du hatest noch kein Tramal enzug oder?? ich ja und es war nicht schön

  16. basti schreibt am 16. Oktober 2008 um 16:45

    hallo jürgen ich nehme seit über einem jahr tramadol. ich habe die erfahrung gemacht wenn mann friert wie am spiess,schwitzt wie blöd und man die ganze nacht zu tun hat die beine still zu halten vor schmerz. ich wollte keine altklugen ratschläge geben aber ich bin zum arzt und habe offen gesprochen. ich bekomme jetzt das tramadol verschrieben und halte mich an den dosierplan, meine schmerzen hab ich so im griff und wenn ich das medikament absetzen möchte hilft mir meine ärztin und reduziert wöchentlich um 50mg.meine absicht war nur zu sagen das sich niemand mit nem entzug rumquälen sollte wenn man offen und ehrlich mit dem arzt redet(VORAUSGESETZT MAN HAT EINEN SO VERSTÄNDNISSVOLLEN ARZT WIE ICH)

  17. Jürgen schreibt am 16. Oktober 2008 um 21:47

    dann hast du aber einen guten Arzt, viele haben den aber nicht und bekommen das zeug wann sie es haben möchten sie können auch ohne nicht mehr
    leben!!!! der Arzt soll sagen das es süchtig machen. aber viele Ärzte sagen es nicht ,so war es bei mir. ich bin heute auf 0 aber mir geht es noch nicht so gut

  18. zicke1104 schreibt am 7. November 2008 um 15:15

    Hallo.
    Ich brauche Hilfe. Ich habe früher sporadisch, und jetzt 4 Wochen durchgehend Tramadol genommen. Seit Dienstag nichts mehr. Ich habe heiß und kalt, wie Panikattacken. Vor zwei Wochen hab ich aufgehört zu rauchen, hab aber danmit weniger Probleme. Ist das der Tramal Entzug? Mein Doc meinte nein, das wäre unproblematisch. Was soll ich tun ?

  19. Jürgen schreibt am 10. November 2008 um 14:54

    ich weiß ja nicht wie lage du das zeug schon nemst?? und wie viel?? aber gehe mal zu einen neuen Arzt

  20. Andrea schreibt am 1. Dezember 2008 um 20:40

    ich nehme auch seit jahren tramal – immer mal sporadisch, wenn ich es habe, dann sehr viel und dann teilweise gar nichts. der entzug ist fürchterlich – ich habe es mit ausschleichen probiert, hat aber nix genützt – habe geschwitzt, gefroren, gezittert – es ist irgendwie wie eine ganz schlimme grippe. ich musste nebenbei noch arbeiten und meinen sohn versorgen – bin fast zusammengeklappt…
    meine frage: hatte jetzt 2 mal krampfanfälle unter tramal – kann das vorkommen? ich leide nicht an epilepsie oder sonstigen erkrankungen.

  21. Jürgen schreibt am 2. Dezember 2008 um 18:20

    ich denke das es sein kann ich bin aber kein Arzt. frage doch mal im Klinikum essen noch
    da kannst du auch anrufen ich brauchte 6 Mon
    war auf 1300 mg heute geht es mir nur gut Tel 0201 72270 die sind nur gut da bin alle 2 tage hin vor der Arbeit

  22. Tanja schreibt am 13. Dezember 2008 um 16:49

    Könnte mir jemand sagen, wie lange der Entzug dauert bis es einem wieder einigermassen gut geht? Und, welchen Verlauf nimmt der Entzug ein/ 1. 2. 3. Tag am Schlimmsten…
    Nehme seit ca. 1 Jahr, angefangen mit 100 mg, die letzten 2 Monate tgl. 750 mg. Danke für die Hilfe!

  23. Hav schreibt am 2. Januar 2009 um 15:23

    Ich bin auch seit 4 Jahren auf Tramal. Angefangen mit 20 Tropfen, dan wie ichäussrst erschreckt fetstelen musste 1000mg. Bin jetzt bei einem Arzt der sich auc wirklich mit der Problematik auskennt einen Entzug am machen. Vorher hiess es “Ach das ist unproblematisch. Bischen Durchfall und ein wenig unruhe”. Was ich erfahrungsgemäss nicht bestätigen kann. ES IST DIE HöLLE.
    Wie lange ein kalter Entzug dauert kannich nicht sgen. Waren noch nie mehrals 2 Tage, steht aber auch kaum einer durch.
    Schleichend abgesetzt kanner einige Monate dauern, ist aber die einzige richtige Methode.
    Hab jetzt auch nichts, weil das ansonsten robuste Fläschen, im Rucksack zersprungen ist und muss warten bis Montag. Hab mir etwas Codein besorgt was die schlimmsten Entzugserscheinungen in Schach halten sollte.

  24. Markus schreibt am 3. Januar 2009 um 02:53

    Hallo,

    habe mir im September die Schulter ausgerenkt. Darauf hin bekam ich von meinem Artzt 100mg/RetardTramabene nach eigenen gebrauch verordnet.
    Ich wollte das Zeug jetzt schon vor wochen absetzen aber komme nicht davon los :( =zietern,schlaflosigkeit usw.
    Kann mir jemand bitte sagen wie lange so ein Entzug dauert?

  25. uwe schreibt am 4. Januar 2009 um 22:32

    hallo zusammen…
    was ich hier lese erschreckt mich teilweise. ich war 1,5 jahre von tramal abhängig und habe täglich bis zu 1500 mg genommen, nie weniger als 800…am anfang wars natürlich nicht so viel, aber da es bei mir nicht um schmerzen ging sondern einfach nur ums zuballern, war ich recht schnell bei dieser hohen dosis. vor 3 wochen hatte ich einen krampfanfall, wohl eine sehr häufige nebenwirkung einer tramal-überdosierung. ich habe mich sofort auf die, laut beipackzettel, maximale tagesdosis reduziert und schließlich komplett darauf verzichtet als die weihnachtlichen familienfeiern vorbei waren und ich ein paar tage frei hatte. heute ist der 8. tag ohne tramal, und ich muss sagen: ich habe mich zwar die ersten 2 tage schlecht und unruhig gefühlt, und schlaf war auch nur stundenweise drin…aber es war total im rahmen und auszuhalten…
    ich hatte wegen solchen horror-foren ne scheiss-angst vorm entzug, und am ende wars wie ne grippe. und nichtmal wie eine der fiesen sorte. ich weiß, bei anderen kommen die schmerzen wegen denen sie den mist nehmen dazu, vielleicht sind sie auch schon länger abhängig, nehmen höhere dosen und so weiter…aber wenn man 6 mal und öfter zum entgiften geht, dann will man doch garnich davon los kommen. das ist einfach nur lächerlich und macht menschen die einen entzug planen, wie gesagt, angst. es wird dargestellt, als hätte dieses schmerzmittel große macht und es wäre schrecklich schwer damit aufzuhören. schwache menschen suchen sich immer gründe für ihr jämmerliches verhalten, und durch ihr geposte faseln sie sich ihre existenz vielleicht ein bisschen schöner, machen ihre aussagen so aber zu sich selbst erfüllenden prophezeihungen für andere. ich habs geschafft, und es war leicht. nehmt euch 4 tage frei, holt euch ein puzzle mit 10000 teilen und ein paar gute filme, kocht euch nen leckeren tee und schon bald sieht die welt wieder rosig aus…nur mut,ganz ehrlich!… gute besserung…

  26. Jürgen schreibt am 6. Januar 2009 um 13:31

    was schreibst du da 2 tage
    bei 1500 mg das glaubt dir keiner der das mitgemacht hat keiner solte den kalten enzug machen ohne einen Arzt

    so was kann man nur schreiben wenn man krank ist sorry

  27. uwe schreibt am 6. Januar 2009 um 14:18

    zugegeben, mein beitrag war ein wenig direkt formuliert…aber es war nunmal so. ich habe mich von ca 1000 mg direkt auf 400 und dann auf 0 reduziert, und es ging…ich will niemanden dazu auffordern seine gesundheit durch nen kalten entzug zu gefährden, aber mal im ernst: tramal über ne ewige zeit in hohen dosen nehmen und so von krampfanfällen bis zu hirnschäden alles in kauf nehmen is ok, aber dann bei nem kalten entzug sagen er wäre zu gefährlich???is DAS dein ernst?…ich sage nicht dass mein weg der ideale ist/war, aber ich wollte zwischen dem ganzen, entschuldige, gewimmer mal ein anderes beispiel anbringen. eben um mut zu machen, deshalb auch der etwas provokante ton…wollte niemandem zu nahe treten…und wenn du denkst dass ichs geil finde irgendwelche lügengeschichten ins rene glembotzky-tramalforum zu schreiben, dann bist du ein bisschen krank. was sollte mir das bringen..?…muss aber natürlich zugeben, dass meine freundin großen anteil daran hatte dass mein entzug erfolgreich war, sie ist keinen moment von meiner seite gewichen und hätte ich gekrampft oder so wären ruckzuck die sanis dagewesen…ich musste auch einfach nur an das erwachen durch das brutale setzen einer kanüle nach meinem anfall denken, umgeben von sanitätern und meiner freundin, die valium bekommen musste weil sie dachte ich würde sterben oder für immer gagga bleiben…dieses erlebnis hat stark geholfen beim entzug, ich weiß nicht ob ichs ohne den anfall geschafft hätte…
    aber trotzdem….so schlimm wies für viele zu sein scheint muss es nicht sein…wollte nur mut machen…

  28. uwe schreibt am 8. Januar 2009 um 11:14

    oh man….nu les ichs ja erst….du zeigst deinen arzt an, weil er dir nicht gesagt hat dass das OPIAT tramal süchtig macht?…ich verklage gerade jacobs weil mir immer die finger so zittern wenn ich mir 13 pötte von dem zeug reinpfeife. hat mir keiner gesagt.könnten ja ne sammelklage machen…oh man..armes deutschland, lebt wohl.

  29. Jürgen schreibt am 8. Januar 2009 um 11:42

    ich habe den Arzt Angezeigt du Krank Kopf!!!!

    und ich habe mein recht bekommen

    Rauch dir noch eine

  30. uwe schreibt am 8. Januar 2009 um 12:07

    was ist dabei rausgekommen?…würde mich jetzt echt interessieren, mag dich nich verarschen oder so…wirklich nich. ich finds nur ehrlich gesagt ein wenig dreist, denn wenn ich ein schmerzmittel verschrieben bekomme, dann informiere ich mich zumindest im beipackzettel…dort stehts zwar relativ entschärft drin, aber die möglichkeit einer abhängigkeit ist doch klar aufgeführt…was waren die folgen für den arzt?

  31. Jürgen schreibt am 8. Januar 2009 um 12:34

    was rausgekommen ist habe geld bekommen
    die versich des Artztes hat gezahlt
    aber meine anzeige ist noch nicht vom tisch
    das leuft auch noch

  32. rotezora schreibt am 9. Januar 2009 um 04:15

    Hallo, ich bin Krankenschwester von Beruf und kenne mich sehr gut (viel zu gut) mit der ganzen Materie aus.
    habe gerade mit viel Interesse die Kommentare gelesen- Hut ab vor allen,die es bis jetzt geschafft haben von dem Teufelszeug weg zu kommen, egal ob mit oder ohne ärztlicher Unterstützung.Denn schließlich ist es immer der EIGENE Wille der als erstes zählt-wenn ihr alle da draußen nicht ganz allein den Wunsch habt “clean” zu werden, dann kann euch NIEMAND helfen. Für Euren Ehe- bzw.Lebenspartner oder eure Kinder braucht ihr es nicht zu wollen,denn dann schafft ihr es nicht.
    Ich selbst bin seit über 7 Jahren abhängig, es gab Höchstdosen von bis zu tgl.2500mg und an freien Tagen und WE auch schon mal 3000mg, der Rekord waren 3600mg, also das 9fache der empfohlenen Tageshöchstdosis.Wenn ich daran zurück denke weiß ich selbst nicht mehr wie ich das überlebt habe,ich weiß nur das mein Ehemann mich mal wieder mit einem Krampfanfall aufgefunden hat- einer von insgesamt 6! Mittlerweile bekomme ich einen medikamentösen “Krampfschutz”,habe drei stationäre Entzüge hinter mir, die aber eher immer wieder der Familie zuliebe stattgefunden haben. Irgendwann hat es dann mal “Klick” gemacht und der eigene Wunsch war da- ich habe runter dosiert,so wie ich es aus der klinik her kenne,habe zudem meinen Krampfschutz erhöht und mir von meiner Neurologin ein Antidepressivum gegen die allgemeinen Entzugserscheinungen verschreiben lassen. So läuft es jetzt seit Oktober 2008 (habe mich für 3 Wochen -für die schlimmste Zeit- beurlaubenlassen) und es geht recht gut.Ich brauche z.zt.”nur” noch ca.200mg/tag um die entzugserscheinungen in schacht zu halten, und diese 200mg sind im vergleich zu vorher wirklich “peanuts”-manche Tage gehen auch ohne,und ziel ist es natürlich sie weiter zu reduzieren,langsam,ganz langsam…

    Ichrate jedem,der nicht stationär entziehen will und wirklich mehr als die empfohlene Tageshöchstdosis von 400mg konsumiert,das Medikament LANGSAM abzusetzen,da es sowohl bei einer Überdosierung als auch beim Entzug zu gefährlichen Krampfanfällen kommen kann, die tödlich enden können!!! Besser ist es natürlich immer einen Arzt hinzu zu ziehen der Euch dabei unterstützt und euch therapeutisch überwacht während dieser Zeit!!

    Euch allen alles Gute

  33. Peet schreibt am 9. Januar 2009 um 11:40

    @Jürgen :

    Wenn die Versicherung des Arztes wirklich gezahlt hat, wovon ich mal nicht ausgehe, nutze das Geld mal für nen anständigen Deutsch und Rechtschreibe Kurs…

    Ist ja ne richtige Zumutung deinen Bullshit hier lesen zu müssen…

  34. uwe schreibt am 10. Januar 2009 um 10:14

    @peet….ich denke dass jürgen andere grundsätzliche psychische probleme hat, evtl ne behinderung oder so, sonst würde man mit so einer anzeige nicht durchkommen.deshalb wohl auch das schlechte deutsch. habe auch mit nem befreundeten anwalt gesprochen…denn an sich wärs ja ne feine sache, schön der versicherung vom arzt npaar öre aus dem leib quetschen…da hätte ich keine moralischen probleme mit,tut ja nur nem riesen konzern weh…aber der anwalt musste nur herzlich lachen.läuft nunmal leider nicht, sind ja nich in amerika…mag mich auch bei jürgen entschuldigen, wenn da geistig wirklich was im argen liegt, denn dann tut mir die wetterei gegen seine aussagen aufrichtig leid…
    ich suche übrigens leute zum austausch, also am besten welche die auch davon erst ne kurze zeit losgekommen sind…ich glaube es ist fast schwerer clean zu bleiben, als den entzug zu überstehen…es wäre schön jemanden zu haben der weiß wies mir geht und sowas wie ne stütze in schwachen momenten ist…bin 26 jahre alt, meine mail-adresse: gummo_82@yahoo.de

  35. heidi schreibt am 19. Januar 2009 um 17:41

    Oh gott, mal ganz ehrlich, ich bin im Moment so weit, daß ich von Tramal retard 400mg täglich nach 13 Jahren umgestellt werden soll. Bin allerdings schon 60 Jahre und die ganzen Nebenwirkungen die Ihr bei der Einnahme so hattet, kenne ich eigentlich nicht. In letzter Zeit revoltiert mein Magen und ich habe Neuropathin am ganzen Körper, jedoch nur Druckschmerz (muß mich ja keiner anfassen). Aus diesem Grund würde ich natürlich gern umstellen, auf Fentanyl, habe aber bei Euch keine Erfahrungen darüber gelesen. Gibt es dabei die gleichen Entzugserscheinungen, wie beim ganz absetzen? Vielleicht hat ja jemand in dieser Hinsicht Erfahrungen?

  36. rotezora schreibt am 20. Januar 2009 um 23:45

    @Heidi: Warum willst Du unbedingt auf Fentanyl umstellen???Hat Dein Arzt Dir das empfohlen?? Wenn Du das Tramal ganz ganz langsam absetzt und ausschleichst dürfte eigentlich in Sachen Entzugserscheinungen garnicht soo viel passieren- mach Dich da nicht verrückt und wichtig ist das Du Dich auf jedem Fall mit Deinem Arzt besprichst!!
    Alles Gute!!

  37. Smillo schreibt am 22. Januar 2009 um 17:20

    Uebel Euch hier zu finden. Habe seit Mitte Dezember 08 Tramadol / Tradolan 50mg bekommen. Mundbodenkrebs, Behandlung der Schmerzen während der Bestrahlungstherapie… Zu Beginn sporadisch mal eine zum Schmerstillen und Einschlafen, letzte Woche bis zu 4 (200mg). Ich war zum Kotzen, war einfach der Hass ! Ueberheblich, pöbelnd, aggressiv, bösartig. Letzten Sonntag habe ich meine Lebensgefährtin geschlagen !!! Lebe in Skandinavien, (seit Montag leider wieder als Singel) und habe am Montag problemlos abgesetzt. Bekomme jetzt weichere Medikamente. Wenige Wochen mit diesem Dreckszeugs haben meine Beziehung und somit die Basis meines Lebens zerstört. Als der nun behandelnde Arzt von der mir empfohlenen Dosierung hörte, verglich er das entsetzt mit …Taliban auf Kokain… ! Viel Glueck Euch allen !!!

  38. Blubbi schreibt am 31. Januar 2009 um 15:52

    Ein Entzug von Benzodiazepinen (Tetrazepam) ist um einiges schwieriger als der von Tramal. Sicher beides macht abhängig, absetzten führt bei beiden zu Entzugserscheinungen, aber sie bei Benzos viel langwieriger. Diese speichern sich in der Fettgewebe ein und können auch nach dem absetzten wieder freigegeben werden. Die Sedierende Wirkung kommt eher von dem Tetrazepam, als von dem Tramal. Was man zuerst absetzt ist eigentlich egal, nur Abgeschlagenheit und Müdigkeit ist eher eine Wirkung von Tetrazepam.
    Beim Tetrazepamabsetzten muss man sehr langsam reduzieren und auch seine Atmung unter kontrolle haben. Benzosentzug führt oft zum hyperventilieren und die macht es noch schlimmer als es ist. Als tief einatmen, falls unruhezustnde kommmen.
    Ärzte haben meist null Ahnung wie man das absetzt. Woher denn auch. Da letzte Milligram ist immer am schwersten. Wenns Tetrazepam nicht als Tropfen gibt, dann auf Diazepam umstellen. Da gibts gute Absetztabellen im Internet. Es wird lange dauern.
    Tramal ist viel einfacher. Da auch auf Tropfen umstellen und die Dosis auf 3 bis 4 täglich aufteilen. Retardtabletten sind viel zu hoch dosiert zum ausschleichen. Die kann man sehr viel schneller reduzieren. Ein Tropfen (2,5 mg) am Tag ist gut möglich. Bei hohen Dosen zB 500 mg tägl kann man zu Beginn auch schneller vorgehen, zb 10 mg am Tag. Wenn man die beherrschung hat ist ein individueller Entzug viel leichter…

  39. Max schreibt am 3. Februar 2009 um 13:16

    Hallo, auch wenn das von vielen Ärzten verneint wird: Tramal macht abhängig. Ich habe ebenso wie viele andere die Erfahrung leider machen müssen. Ich habe ca. 1,5 Jahre wg. extremer Rückenprobleme Tramal hoch dosiert genommen.. und wurde durch keinen der Ärzte irgendwie mal darauf aufmerksam gemacht, wie übel das Zeug ist. Klar, steht alles im Beipackzettel..
    Nach meiner Rücken-OP, die gut verlaufen ist, gings mir eigentlich gut.. bis mein Arzt von einem Tag auf den anderen Tramal abgesetzt hat. Ich bin fast durchgedreht: Schwitzanfälle, Schmerzen wie verrückt, Krämpfe überall.., der Drang sich permanent bewegen zu müssen (ging aber leider nicht, da ich ja frisch operiert war), Depressionen.
    Mein Arzt hat das alles abgetan. Ich hab mir dann von zu Hause Tramal mitbringen lassen u. habe dann in der anschließenden Reha zum Glück eine vernünftige Ärztin gehabt. Die hat mir gesagt, das verhalten des anderen Arztes sei unverantwortlich gewesen. Wir haben dann währen der 4-wöchigen Reha Tramal langsam abgesetzt. Ich konnte dann zwar immer noch kaum schlafen, die anderen Symptome waren aber nur noch schwach.
    Also, mein Fazit: nie, nie mehr das Dreckszeug!! und Schmerzmittel auch überhaupt nur noch, wenns unbedingt sein muß!! Viel Glück und alles Gute an alle, die das noch vor sich haben.

  40. STEFFI schreibt am 4. Februar 2009 um 22:28

    hallo,

    ich bekomm echt schiss.
    ich bin 35 jhre alt und habe zig hüft-op´´s hinter mir.
    ich habe chronische schmerzen.
    bewegung macht keinen spaß mehr.
    man wird unzufrieden, depressiv und die schmerzen machen mürbe.
    ich bekam tramal tropfen.
    ich geb zu, es waren 20 tropfen und es wurden mehr.
    ich hatte zum schluss 1x 60 tropfen und evtl. abends dann nochmal 40-60 tropfen.
    nun bekam ich ein retardiertes prärarat tramabeta 150.
    ich hatte nach den tropfen imme nach so einer stunde dieses schöne, antreibende, aufhellende gefühl und natürlich die enorme schmerzreduzirung.
    bewegung bringt dann auch wieder spaß und die seelenaufhellung tut zudem gut, wenn man eigentlich nur noch verzicht ausübt, wegen der kaputten wirbel-, hüft-, und kniegelenk, zu guter letzt bin ich nun rechts am großzehengelenk angekommen.
    morgens aufzustehen wie ne alte frau ist scheiße.
    aber wenn ich das alles hier so lese, dann bekomme es mit der angst.
    heute nach der 2. einnahme der tableten bin ich sehr müde, den ganzen tag. dadurch gereizt, die nacht war ohne schlaf.
    die positive ersteigenschaft “aufhellend” war garnicht da, die schmerzreduktion tritt langsam und kürzer auf.
    im beipack steht : müdesein vergeht nach einiger zeit — wenn ich abhägig bin ?!
    da sind mir die tropfen lieber, oder was meint ihr.
    gibt es andere, gleichwirkende medis, die nicht so abhängig machen ?
    wid man wirklich so schnell abhängig.
    nehm 2x 150 mg.
    abe wie gesagt, nur müde, schmerz nicht zufriedenstellend gedämpft.
    ich glaub ich nehm wieder die tropfen.
    doch nach 3 wochen brauch ich ne neue 50 ml flasche ! ist das ok ?!
    bin verunsicheert !!! :-(
    scheiß schmerzen !!!

    ciao steffi

  41. Max schreibt am 5. Februar 2009 um 07:45

    Hallo steffi, ich glaub ich kann Dich ganz gut verstehen. Ein sehr guter Freund von mir hat das gleiche Problem. Er hat seit seinem ca. 30 LJ Probleme mit Halswirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Bandscheibenvorfällen u. Arthrose. Er hat manchmal Zeiten, in denen er einfach keine Lust mehr auf die ständigen Schmerzen hat.. Er nimmt auch schon sehr, sehr lange Tramal mit allen Nebenwirkungen – aber ewig Schmerzen geht halt auch nicht, das kann kein Mensch aushalten. Sein Arzt hat ihn jetzt auf ein Fentanyl-Pflaster umgestellt. Durch den neuen Wirkstoff ist natürlich die Anti-Schmerz-Wirkung wieder beser – aber es gibt natürlich auch ne Menge Nebenwirkungen..
    Hast Du es schon mal mit ner Schmerztherapie versucht? Ich hab da selbst keine Erfahrung mit, aber es gibt Leute die sagen, es hat ihnen geholfen, besser mit den Schmerzen umzugehen.
    Ich persönlich bin froh, dass bei mir mit der O.P. was zu machen war. Würde ich auch jederzeit wieder machen lassen. Aber es gibt halt oft Erkrankungen, da hilft ne O.P. nicht oder leider nicht langfristig.
    Ich wünsch Dir alles, alles Gute und dass Du hoffentlich nen Weg findest, der Dir Dein Leben ein bischen erleichtert… und gib nicht auf!!!!!!!!!

  42. STEFFI schreibt am 5. Februar 2009 um 15:42

    hallo max,

    dank deiner aufbauenden worte.
    ich werde wohl wirklich mal eine schmerztherapie
    in angriff nehmn müssen.
    bei mir helfen wirklich nur diese opioide, alles andere ist wirklich alles andere als zufriedenstellend !!!
    vielen dank, werde weiter kämpfen ;-)

    ciao steffi

  43. Slackware schreibt am 17. Februar 2009 um 14:15

    Nochmal Hallo,

    Schade das mir keiner Tipps oder so was ähnliches geben kann,ich kenne mich ja eigentlich relativ gut mit Medics aus aber hier bin ich definitiv falsch.

    Nix für ungut aber von euch müssten sich 90% mal ein bißchen mehr mit der Materie auseinandersetzen müssten.

    Eine Frage,bitte nicht falsch verstehen aber

    :Ihr habt Probleme mit Tramal ? Ich bin ,wie ganz oben erwähnt,einige Zeit dabei und ich kann dazu nur sagen:Tramal ist ein Opiod,nimmt man es über einen Zeitraum wird man natürlich süchtig aber jeder hier muss doch wissen das Tramal im Gegensatz zu Heroin um ein vielfaches schwächer ist,d.h. es hat nur 0.1 bis 0.2 der Potenz des Morphiums und Heroin (Diamorphin/Diacetylmorphin) wiederum ist bis zu 7 mal stärker als Morphium.Da frage ich mich jetzt schon wieso einige von euch (Diejenigen,die nur körperlich abhängig sind)sich nicht 5-6 Tage in ein Methadonprogramm gehen wollen und ich garantiere euch das ihr es schafft denn wenn es Heroinsüchtige schaffen (wenn auch nur für ein paar Tage) -Aber Vorsicht, man muss natürlich die Substanzen betrachten – aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen das es wirklich zu schaffen ist.Ach ja,das mit dem Methadon/Polamidon ist natürlich eine heisse Sache aber da ihr ja genügend Tramal-Erfahrung habt bleibt mir nur noch euch Glück zu wünschen…

  44. Sean schreibt am 21. Februar 2009 um 16:14

    @slackware: mach mal halblang. und wenn du wirklich soviel ahnung von der materie hättest, wie du schreibst, würdest du wissen, dass die analgetische potenz eines mittels und sein suchtfaktor folgendes mit einander zu tun haben: nämlich nichts.
    du kannst nicht sagen, dass tramal zB nur “ein-zehntel-so-abhängig” macht wie Morphin (weil es ja ein zehntel der analgetischen potenz hat). und einen tramal-entzug mit methadon zu kontern… na ja, wenn du meinst.

    Haltet euch lieber an die oben gemachten Ratschläge; eine Schmerztherapie besuchen, einen Entzug machen (zu Hause oder ggf. auch stationär, wenn es nicht anders geht. Das ist keine Schande, denn die Abhängigkeit ist einfach eine unerwünschte Nebenwirkung); dosiert langsam herunter (geht am besten mit Tropfen wegen der besseren Dosierbarkeit; Retardprodukte sind, wie oben beschrieben, schwierig)
    Alles Gute

  45. slackware schreibt am 23. Februar 2009 um 12:13

    @Sean:anscheinend reden wir aneinander vorbei oder du verstehst nicht was ich meine ,ausserdem frage ich mich schon was du unter Entzug verstehst?In einer Entgiftung bekommt man Methadon/Polamidon um eben von dem Problem-Medikament wegkommt ! Man,hier hat jeder ein Tramalproblem und du willst es mit Tramaltropfen bekämpfen?Als Süchtiger??? Du hast Recht,anscheinend kenne Ich mich escht nicht aus…
    Ausserdem habe Ich ganz oben gefragt was ich wegen dem tramal ( 800mg/d) machen soll und wie es sich mit Metha oder einem anderen an grosser Vielzahl vorhandener Opioide/Opiate verhält…

    Mach du mal Halblang und empfehle Tramadolabhängigen nicht das Sie ihren Entzug mit Tramaltropfen machen sollen,noch dazu wo es soviele Ärzte gibt,die helfen

    Und noch was,du würdest Heroinabhängigen wahrscheinlich Heroin geben um sich runterzudosieren…. ;)

  46. slackware schreibt am 23. Februar 2009 um 12:26

    So und ausserdem is es ja egal auf was man drauf ist,Ich denke mal ich habe den gleichen Entzug wenn ich mit dem methadon aufhöre als jemand der sich eben nur Tramal reinhaut.Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn du ihm Opiate oder Opioide zuführst wir ganz einfach die Endorphinproduktion im Gehirn eingestellt aber das wissen bestimmt einige von euch.

    @Sean : Die Idee mit dem Methadon für ein paar Tage kommt aus den USA,da gibt es Ärztezentren in denen du in bspw. 3 Wochen von deinem Suchtstoff warm runtergeholt wirst und danach ist es vorbei,nicht wie in Deutschland denn hier zählt die Erhaltungstherapie (wegen dem Geld natürlich)

    Also was gibt es besseres als sich für 3 oder 4 Tage einweisen zu lassen und sich runterdosieren zu lassen,mit Tramal hast du wahrscheinlich noch die besten Chancen denn bei Heroinsüchtigen geht es ja auch…

  47. slackware schreibt am 23. Februar 2009 um 12:55

    Oh Gott bin Ich vergesslich-tja medics….

    Ich meine hier nur Leute,die auf TRAMAL SÜCHTIG wurden ohne es therapeutisch anzuwenden oder verschrieben zu bekommen,an alle anderen:

    Unser Bundespräsident a.D. Johannes Rau hat in einer seiner Reden 2001 folgendes von sich gegeben:

    “Ich wünsche mir, dass Deutschland bei der Schmerzforschung und bei der Schmerztherapie so schnell wie möglich vorbildlich sein wird.”

  48. rotezora schreibt am 23. Februar 2009 um 22:37

    @slackware
    Ganz am Anfang hast Du um Antworten/Hilfe gebeten weil Du dem Anschein nach nicht zurecht gekommen bist, und jetzt machst Du einen auf Oberlehrer!!!
    Mit Methadon runter von Tramal!?! Ich habe 3 Entgiftungen hinter mir,und es wird nun mal runter dosiert! Ich habe hier in Niedersachsen noch nicht gehört das man Methadon gibt…denn das ist eine “Ersatzdroge” (aber das weiß Du ja sicherlich) d.h.von dem Methadon muß Du auch irgendwann mal runter kommen.
    Und dann noch der Kostenfaktor(bei der Bürokratie in Deutschland nicht ganz unerheblich): ich glaube kaum das einem Tramalabhängigen Methadon bewilligt wird wenn Heroinabhängige schon schwer in so ein Programm kommen!!!
    Hast Du eigentlich schon mal entgiftet???? Du hast in Deinem ersten Kommentar nicht geschrieben warum Du Methadon bekommen hast…

  49. snowi schreibt am 24. Februar 2009 um 09:23

    Ich habe letzten Samstag eine Tramal genommen, zum ersten Mal (150 mg glaube ich) und definitiv zum letzen Mal. Nach ca. 1,5 Stunden bekam ich superheftige Schweißausbrüche, Kopfschmerzen bis zum Gefühl des Platzens, Übelkeit und taube Füße und Handinnenflächen… Never! Meine Freundin hat einen Krankenwagen gerufen, weil sie sich nicht mehr zu helfen wusste

  50. slackware schreibt am 24. Februar 2009 um 12:04

    @rotezora:

    Das mit dem “euch was beibringen” war nicht so gemeint.Wie gesagt,ich wollte oben nur wissen ob 800mg bei 13ml noch was bringt denn ich kann 1000 Webseiten anschauen aber am besten sind immer noch Meinungen /Erfahrungen von anderen.Nun ja was soll ich sagen,Ich habe 5 Entgiftungen hinter mir und in der letzten Entgiftung war es so das ich der einzige Polamidon Patient war,4 andere waren auf Heroin und einer auf Tilidin(ist ja jetzt nicht so grass stärker als Tramal).Bei den anderen,besonders dem Tilidinpatienten war es nach 3 Tagen vorbei wobei er natürlich am Anfang nur 2ml bekam (ist ja auch ein Rießenunterschied)und natürlich hört es sich blöd an aber hier unterdrückst du ja nur kurz deinen “Tramal-Affen”mit etwas stärkerem Opioid nach dem du ned süchtelst,d.h. was du ja garnicht kennst und die meisten die bisher bspw.Metha genommen haben wollten es nie mehr nehmen da es so stark ist…

    Leider läuft das ganze hier aus dem Ruder deshalb tut’s mir leid und ich denk ich bin hier a bisserl falsch,also viel Glück an alle !!

  51. slackware schreibt am 24. Februar 2009 um 12:40

    ach ja,sorry :D er Grund warum ich ins Programm ging war der das ich über Jahre immer mehr Schmerzen bekam aber meine Ärztin meinte das ich sehr jung für eine Schmerztherapie wäre und hier eine Substitution am besten wäre…also gab sie mir Codein,lies mich abpinkeln und ups,ich war Positiv auf Opiate…So kam ich ins Programm.Danke an Dr. … und die KVBayern-echt krass!!Ciao

  52. rotezora schreibt am 24. Februar 2009 um 19:06

    @slackware
    Das ist alles etwas verwirrend-
    wenn Du chronisch Schmerzen hast (und bei Deinem Krankheitsbild absolut nachzuvollziehen!) bist Du mit 29 Jahren doch nicht zu jung für eine Schmerztherapie! Jeder Arzt weißt doch das das besser ist, als Dich auf Dauer auf starke Medi´s zu setzen- man sieht ja wie es jetzt gelaufen ist…also “zu jung” gibt es bei Schmerzambulanzen nicht!!! Bist Du denn jetzt von allem runter bzw. was nimmst Du zur Zeit???

  53. slackware schreibt am 26. Februar 2009 um 10:21

    @rotezora

    Ich weiss-als Ich mir meine ganzen Texte durchlas dachte ich mir auch welchen shit ich hier geschrieben habe,zumindest a bisserl schwer zu verstehen..
    Auf jeden Fall bin ich substituiert,das heisst also für die Ärzte bei denen ich war dass das reichen muss – Ja bin ich blöd ??? wo sind wir denn hier? Ich weiss nicht mehr ein noch aus – nochdazu weiß ich auch keine Schmerzambulanz die mich umstellen würde dabei darf man z.B. laut Ärzteschaft Niedersachsen das Substitut nicht als Schmerzmittel sehen,weswegen es in ganz Deutschland ja auch so ist das jedem Patienten 2 BtMG-Rezepte zustehen aber das in ganz Deutschland.Nur hier in Bayern,da regieren echt Menschen die wirklich “keine Ahnung” haben -so ist es -Das soll jetzt nicht blöd dahergeredet sein…jetzt nehm ich zur Zeit wieder 4 Tramal 200mg-vielzuviel aber ich brauchs wegen den Schmerzen und jetzt zum Schluss noch ein typischer Satz von einem Münchner Arzt zu mir:Sie wollen doch nur die Sucht verlagern bzw.Sie sind doch eh ein Todeskandidat wegen dem Methadon…Ich schneide mir jetzt dann selber meinen Arm ab und meine Wirbelsäule lass ich mir ab dem Hals brechen dann sind wenigstens die verdammten mich täglich von Stunde zu Stunde verfolgenden Schmerzen weg … Sorry aber ich weiss echt nicht mehr weiter.Sch… Bayern,so Fortschrittlich und doch so lahm..

    In diesem Sinne Bye

  54. Klaus schreibt am 2. März 2009 um 11:50

    hallo zusammen,
    ich habe mir bei einem Verkehrsunfall vor 7 Jahren die Wirbelsäule gebrochen und nehme seit dort täglich 2xTramadol 200mg also insges. 400 mg
    täglich,dazu 300 mg Lyrica,da mir bei der OP ein Nerv verletzt wurde.Wenn ich nun versuche das Tramadol abzusetzen oder zu reduzieren,habe ich Schüttelfrost,Schweißausbrüche und mein rechtes Bein zuckt und macht was es will.Außerdem sind die Schmerzen fast unerträglich.
    Wie kann ich nun feststellen,ob ich das Medikament überhaupt noch brauche,oder ob die Schmerzen evtl. auch ohne auszuhalten wären?

  55. jhemp schreibt am 3. März 2009 um 18:15

    Hallo an Alle hier

    Ich bekomme jetzt seit einem Jahr Tramal 200mg retard 3x pro Tag. Sie wurden mir wegen unerträglichen Rückenschmerzen verschrieben, jedoch war ich jetzt schon bei 3 verschiedenen ärzten aber keiner findet heraus was es ist. fazit das Tramal hilft mir die Schmerzen zu Unterdrücken ich bekomme letzte Zeit aber öfters Magenbeschwerden desshalb wollte ich das Tramal absetzen, das ist für mich die Hölle. Ich hatte vor 2 Wochen meine letzte packung geleert. Ohne mir gedanken zu machen ging ich morgens zur Arbeit, ich fühlte mich nicht so gut diesen morgen so schlapp und motivationslos, nach 2 Stunden Arbeit fing alles erst an zuerst Mega Schweissausbrüche, in meinem Büro wurde es mir eiskalt obwohl die anderen die Fenster Aufreissen wollten , zitern, sehr komische Gefühle überall am Körper pickste es als hätte ich eine Sonnenallergie oder ähnliches, zum Schluss auch noch Kopfschmerzen und Atemnot. Und dann noch höllische Rückenschmerzen. Eine Arbeitskollegin gab mir ein Glas mit Tropfen sie sagte mir dass Würde meine Schmerzen sofort lindern.Tatsächlich nach zirka 15 min. waren alle Beschwerden weg.Ich fragte sie nach dem Namen der Tropfen. Es war Tramal….So weiss ich jetzt dass diese Symtome von diesem Scheiss Tramal sind. Ich bekam jetzt wieder Tramal und muss jede Woche weniger nehmen.Gehe aber am 15.03 zum Arzt, da die Symtome jetzt öfters kommen wenn ich zusätzlich weitere Tropfen nehme geht alles wieder weg…

    Danke für diesen Blog ich habe hier viel über meine Sucht gelernt

    mfg
    jhemp

  56. rotezora schreibt am 4. März 2009 um 00:21

    Ich bin immer wieder negativ überrascht, das Ärzte bei Patienten, die Tramal über einen längeren bis langen Zeitraum eingenommen haben, das Präperat einfach absetzen (wo es auch noch so hoch dosiert war!),ohne es runter zu dosieren. Unverantwortlich! Nicht nur im Hinblick auf die cerebralen Krampfanfälle, die auftreten können, sondern auch über die hier immer wieder angesprochen “Entzugserscheinungen”- der Patient hat davon hat keine Ahnung und wird praktisch ins kalte Wasser geschubst. Und dann sitzt man an seinem Arbeitsplatz,wie oben beschrieben und weiß nicht was mit seinem Körper passiert…
    Wer vom Tramal weg kommen will muß seinen Körper LANGSAM davon ENTWÖHNEN !!

  57. nati schreibt am 13. März 2009 um 08:37

    Hallo alle miteinander,

    ich wollte es nie wahrhaben dass Tramal abhängig macht, doch ich nehme es jetzt seit 2 1/2 Jahren und ich habe das gefühl das ich ohne Tramal nicht mehr auskomme. Das erste was ich früh mache ich nehme meine Tropfen oder Tabletten. Bei mir fing es an das wir mit “Freunden” Tramal zum chillen genommen haben. Bei mir hatte es die Wirkung das ich total fit geworden bin. Alle haben gechillt und ich war fit die ganze Nacht. Bei mir wurde vor 2 1/2 Jahren Arthrose im Lendenwirbelbereich festgestellt. Ich bin dann zum Arzt und habe mir von meinem Arzt Tramal verschreiben lassen, da ich in der Gastronomie arbeite hat es mir sehr geholfen. Ich war fit und konnte arbeiten wie ein Tier. Ich habe mit einer Dosis von 50mg angefangen und bin dann auf 500mg/Tag. Leider wird es immer schwerer an das Tramal ranzukommen. Mein Freund versucht mich seit einiger Zeit zu überreden das ich einen Entzug machen soll doch leider habe ich Angst davor. Ich habe meine Dosis seit einiger Zeit runtergesetzt, doch ich kann nicht glauben das ich ohne Tramal noch arbeiten und leben kann. Ich habe letzte woche eine OP gehabt und brauche sie im moment. Doch ich habe mir fest vorgenommen davon loszukommen. Ich habe einfach nur angst das ich es nicht schaffe. Ich schäme mich darüber mit jemanden zu reden. Mein Freund sagt das es nur psychisch sei, aber ich habe wenn ich sie mal nicht nehme solche Muskelschmerzen, Muskelzucken, ich fühl mich schlapp, bin extrem agressiv und launisch ohne ende. Wie soll ich es machen? Meine Dosis runtersetzen? (Obwohl ich es schon gemacht habe. Kann mir jemand helfen?

  58. Alex schreibt am 21. März 2009 um 18:57

    Grüsst euch,

    Ich nehme aufgrund von mittel- schweren Kopfschmerzen Migräne und Verspannungs Kopfschmerzen) seit fast 3 jahren Tramadol. Die einnahme erfolgt eher unregelmässig. Die Migräne hält sich hartnäckig über 3-4 tage. Die VErspanungs Kopfschmerzen 4-5 tage. Beide treten etwa 1-2 ma im Monat auf, tendenz steigend. Da ich in den letzten 12 jahren verschiedene arten von Medikamenten getestet habe, die entweder nur eine geringe oder garkeine wirkung gezeigt haben, war ich froh als ich das erste mal Tramadol probiert habe. Ich konnte nach ca 20 min meine Arbeit unter erträglichen umständen vortsetzen. Meine Dosierung liegt zwischen 40 und 80 tropfen pro Tag für die gesamte dauer der schmerzen, sicher es weiss es bekämpft nicht die uhrsachen, sondern die symptome aber ich finde es eine erleichterung, das ich nicht mehr die ganze Zeit unter diesen schmerzen leide. Symptome einer Abhänigkeit kann ich bei mir jedoch nicht entdecken. Ungefähr 12 Stunden nach der ersten einnahme stellt sich bei mir eine erhöte Schweissproduktion und belastung ein, wobei ich denke das es sich dabei lediglich um den entgiftungsprozess des Körpers handelt. Ansonsten habe ich keinerlei auswirkungen entdecken können auch wenn ich tramal mal über längere zeit einnehmen musste da sich Migräne und Verspannungsschmerzen abgelöst hatten, hatte ich keine probleme damit tramal abzusetzen. Es kann auch vorkommen das ich mehrere Wochen keine Tropfen nehmen musste, auch da ga es keinerlei schwierigkeiten. Es bestand wenn dan auch nur eine geringe Gefahr einer Körperlichen abhängigkeit die gefahr ging eher von einer psychischen Abhängigkeit aus. Zitat Wikipedia: “Eine psychische Abhängigkeit kann bei längerfristigem, selten auch bei kurzfristigem Konsum eintreten. Körperliche Abhängigkeit tritt nur selten auf”.

    Also bis dann und alles gute euch

  59. Flozn schreibt am 25. März 2009 um 04:24

    Hallo zusammen,

    ich weiss nicht ob mein Problem hier wirklich reinpasst, aber ich probier´s einfach mal.

    Ich habe ungefähr 2 Wochen lang täglich 400mg Tramabeta long genommen. Nun ist die Packung leer und am nächsten Tag (gestern) haben sich ein paar merkwürdige Erscheinungen gezeigt… Zum einen bin ich sehr launisch geworden, d.h. ich geh schnell an die Decke, was mich selbst schon überrascht hat, da ich eigentlich ein recht ruhiger Mensch bin.

    Zum anderen, der schwerwiegendste Punkt, ich habe seit heute morgen höllische Zahnschmerzen. Jetzt habe ich hier gelesen dass nach absetzen des Medikaments das Schmerzempfinden verstärkt werden kann. Könnten die Zahnschmerzen eventuell daher führen? Ich kann/will auch nicht zum Zahnarzt weil mein letzter Besuch mir wieder bestätigt hat was es doch alles zu erleiden gilt, wenn man dort ist… Bin sowieso schon ein übler Angsthase, was Zahnärzte angeht.

    Mir wurden 2 Weisheitszähne gezogen, wobei aber die Betäubung nicht wirklich anschlug… den Rest könnt Ihr Euch ja sicher denken. Ich bin da eine halbe Stunde unter Schmerzen gelegen, während ich mir noch anhören musste dass ich nicht so rumjammern soll (ich habe etwas lauter gestöhnt, kein Wunder wenn ich fast alles merke!)

    Das ganze hat sich auch deshalb hingezogen weil (vermutlich seine Schuld) am Anfang der Zahn gebrochen ist und die andere Hälfte dann mit dem Bohrer extrahiert werden musste. Über diesen Vorfall lässt sich jetzt bestimmt Stunden diskutieren, aber darum gings eigentlich nicht. Wollte Euch nur erläutern warum ich auf keinen Fall und nie wieder zum Zahnarzt gehe (putze sie dafür aber natürlich regelmässig und ordentlich!)

    Jedenfalls würde ich jetzt eigentlich nur gern wissen ob die Zahnschmerzen vom Tramadol kommen könnten?! Wenn ja, wär das ja schon sehr strange und müsste mir überlegen ob ich dann nicht lieber abhängig werde :D

    Ne, Spass beiseite, jetzt kann ich noch lachen, aber meine Erfahrungen mit meinen (eh schon immer empfindlichen) Zähnen hat mir gezeigt dass es noch viel schlimmer wird!

    Würde mir ein Arzt unter solchen Umständen Tramadol verschreiben?

    Entschuldigt den langen Text, kann wegen den Schmerzen nicht schlafen und habe da etwas ausgeholt… Im Grunde wollte ich ja nur wissen ob die Zahnschmerzen durch meine Überempfindlichkeit und das absetzen des Tramadols entstehen können… Eigentlich nur wegen des Absetzens…

  60. Flozn schreibt am 26. März 2009 um 03:45

    Kurze Rückmeldung meinerseits, vermutlich lags echt am Tramadol… Meine Zahnschmerzen sind so gut wie verschwunden (ungefähr 36 Stunden später)

    Vielleicht hilft es ja einem ;)

  61. NIGILAUS schreibt am 26. März 2009 um 06:51

    Hallo Slackware,
    dein Hausarzt darf Dir Opiade nicht verschreiben!
    Dazu mußt Du einen Ausweis mit Dir führen,den Dir ein Schmerzterapheut ausstellt.
    Lass Dir von deinem Hausarzt eine Überweisung zum Schmerzterapheuten geben,dort bist Du mit Sicherheit besser aufgehoben.
    Gruß Klaus

  62. rotezora schreibt am 26. März 2009 um 21:55

    @Flozn
    Bin überrascht-Zahnschmerzen durch Tramal??
    Bin mittlerweile im 8.Jahr,nehme nur noch 100-200mg um die Entzugserscheinungen zu unterdrücken und ich muß sagen ich habe so ziemlich alle Entzugssymptomatiken erlebt-aber Zahnschmerzen? Das wäre neu…hoffe dir gehts inzwischen besser!!

    @Alex:
    Bin überrascht das Tramal bei Deinen Kopfschmerzen hilft-bin selber seit 16 Jahren Migräne Patientin und ich muß sagen bei mir verstärkt das Zeug die Kopfschmerzen. Ich nehme zur Anfallsprophylaxe Topamax und im Bedarfsfall Triptane(extra Wirkstoffe für Migräne).
    Aber man ist natürlich froh wenn man nach Jahren der Suche etwas gefunden hat das hilft. und wenn das bei dir Tramal ist…warum nicht!?

  63. Alex schreibt am 27. März 2009 um 00:33

    Naja gegen die Migräne selber hilft es ja nicht, sondern nur gegen die Symtome, was topamax angeht, bei mir hat diesen mittel leider einige komplikationen an der Niere hervorgerufen, leider.

  64. Mike schreibt am 14. April 2009 um 10:44

    Ich hatte schon früher -leichtere- Probleme mit meinem Rücken. Hab damals begonnen mit Tramadol, nach 2 Jahren war ich auf 600-1000mg tgl.

    Dann abrupter und kalter Entzug. War absolut nicht toll, habs aber geschafft.

    Das ist jetzt ca. 8 Jahre her.

    Jetzt scheint es mich WIRKLICH erwischt zu haben, Verdacht auf Bandscheibenvorfall.
    Und es hilft nichts anderes – Tramal zumindest etwas.

    Und da ist sie wieder – die Sch..angst dass ich da wieder reinschlittere, wieder abhängig werde und wieder brutal entziehen muss….

  65. STEFFI schreibt am 14. April 2009 um 11:15

    hallo mike

    ich kann dich sehr gut verstehen !
    diese angst vor tramal.
    den respekt sollte man da nie verlieren.
    aber es geht leider am besten mit tramal.
    ich denke, durch deine erfahrung mit dem entzug, wirst du ganz besonders vorsichtig sein.
    ansonsten frag doch mal deinen hausarzt, ob es alternativen gibt.
    sprich die problematik offen an !
    ich wünsche dir ganz viel kraft und vor allem schmerzfreiheit !
    du schaffst es !

    ciao steffi

  66. Klaus schreibt am 14. April 2009 um 14:10

    hallo Mike,
    ich nehme seit fast 8 Jahren Tramadol,weil ich bei einer Wirbel-OP verpfuscht wurde.Habe auch schon versucht,davon loszukommen und kenne die Entzugserscheinungen nur zu gut.Bei mir geht das nicht,weil die Schmerzen ohne nicht auszuhalten sind.Du bist aber davon los,also lass die Finger weg!!!
    Es gibt Alternativen!!! Ich kenne aber keinen Hausarzt,der sich mit so was auskennt.Gehe unbedingt zu einem Schmerzterapheuten!!!
    Viel Glück wünscht Dir Klaus

  67. Klausi schreibt am 17. April 2009 um 13:16

    Ich habe chronische Ischiasentündung und über drei Monate täglich Tramabeta long 200mg eingenommen. Seit zwei Tagen ist das Medikament alle und ich bin fast am durchdrehen. Kann nicht mehr schlafen, habe “Ameisen” am ganzen Körper. Höllische Schweißausbrüche, das Gefühl das meine Haut verbrennt. Sekunden später ein so derart starkes Kältegefühl das ich bibbere. Also Schüttelfrost pur. Ich hatte keine Ahung woher das kam. Auch meine Antriebslosigkeit und meine Depressionen. Aufgrund eurer Aussagen weiß ich endlich gegen wen und was ich jetzt kämpfen will.
    Das Teufelszeug gehört verboten!!! VORSICHT bei Tramadol!!!

  68. uwe schreibt am 17. April 2009 um 13:58

    hello again…..
    ich bin seit 4 monaten ohne tramal, und kann nich sagen dass es mir besser geht. die 1,5 jahre in denen ich täglich hohe dosen nahm waren schön, und obwohl ich wegen eines krampfanfalls die finger davon lassen sollte, habe ich keine lust den rest meines lebens auf opiate zu verzichten. dass das ziemlich dämlich ist weiß ich, der entzug war ja nich ohne, aber nu auch nich sooo schlimm. ich will dennoch um erfahrungen anderer zum thema krampfanfälle unter tramal- bzw. opiateinfluss bitten. bin ich gefährdeter wenn ich schonmal einen hatte? kann ich zb morphin, kodein etc noch nehmen? oder heißt ein anfall auf tramal dass ich allgemein zum zucken neige?…der anfall war unter mindestens 900 mg, irgendwann hört man auf die pumphübe zu zählen…hatte jemand schon mehrere anfälle?…bitte keine “sei froh dass du davon los bist du vollidiot”-antworten…weiß ich alles ja selber…vielleicht versteht mich ja jemand, mein leben ist sowieso zum scheitern verurteilt.
    liebe grüße
    uwe

  69. Klausi schreibt am 17. April 2009 um 14:42

    Hallo Uwe, ich verstehe dich gut. Hatte ähnliche Gedanken und fühlte mich unter Tramal Pudelwohl. Ist schon schön wie in “Watte verpackt” durchs Leben zu “schweben” aber was ist das eigentlich für ein Leben fragte ich mich eines Tages. Es ist alles so unwirklich, irreal und vernebelt.
    Man kann sich über nichts mehr erfreuen aber auch über nichts mehr richtig ärgern.
    Ich bin heute bei meinem 3. Tag ohne Tramal und es geht mir schrecklich. Schüttelfrost, schmerzende Haut, Übelkeit, Schwindelgefühle, extreme Schweißausbrüche immer und immer wieder. Meine Gedanken wandern unablässig zu den Tramabeta Tabletten. Aber ich bin stark und WILL sie nicht mehr!!! Ich werde das durchstehen, weil ich es will!!!
    Ich lenke mich ab, putze, gehe spazieren, schaue DVD’s und werde dann eine Kleinigkeit kochen, in der Hoffnung das es drin bleibt. Wenn nicht… egal dann kotze ich eben. Ich weiß ja warum es so ist.
    Genau DAS bestärkt mich nur nie wieder diesen Dreck zu schlucken! Take care….

  70. schnapo schreibt am 3. Mai 2009 um 20:24

    Freunde,

    ich habe 2 Monate in einem Krankenhaus X wegen Krebsdiagnostik Tramal bekommen. Hat geholfen, alles toll. Bin dann zur Therapie des Krebses in Krankenhaus B bekommen, wo ein Aufschrei losging als die gelesen haben dass ich das solange bekam. Es macht laut neuesten Erkenntnissen, stark agressiv wenn man unter Stress steht, man fühlt sich stark köperlich unempfindlich und haut schnell drauf. Zudem sollte man KEIN Fahrzeug führen. Die Pharmajungs streiten die krassen Nebenwirkungen ab, aber ich habe es selber erlebt, und lag entspannt auf einer Station und habe es als Alleinmedikament bekommen, also nichts mit Wechselwirkungen. Ich bin echt schnell agressiv geworden und schnell “abgeschlafft”. Der Entzug ging, aber der Arzt meinte das liegt am zeitgleichen Beginn meine Chemo mit Cortison.

    LG und passt auf Euch auf!

  71. Teufel schreibt am 8. Mai 2009 um 21:51

    Hallo Ihr da!!Wenn ich das hier alles so lese,dann bekome ich leichte aggressionen.Wenn man von diesem Dreckszeug weg will,dann bitte.Es bringt ein um..Es zerstört eim das ganze leben.Ich spreche aus erfahrung.Mein freund und ich arbeiten beide in der Häuslichen Krankenpflege.Vor einem jahr ist er bei einem Patienten TOD umgefallen.Er mußte Reanimiert erden.Schuld war das Tramal.Raus bekommen habe ich es erst später.Aber glaubt man ja nicht das er daraus gelernt hat.NEIN..Er schluckt es immer noch.Er meint ich merke das nicht.Naja..Bin ja nicht blöd.Also leute..Finger weg von dem zeug.Laßt euch von einem Arzt helfen..Versucht Therapien zu machen oder sonst was..

  72. RoteZora schreibt am 8. Mai 2009 um 22:18

    @Teufel:
    Hallo,
    ich weiß nicht ob Du meinen allerersten Beitrag gelesen hast-
    Dein Beitrag war ja regelrecht unheimlich,da ich auch in der amb.Pflege tätig bin.
    Weiß Du seit wann und wieviel Dein Freund nimmt??

  73. annekatrin schreibt am 9. Mai 2009 um 15:59

    Hi,

    ich nehme Tramal retard 100mg eimal – morgens bereits seit zwei Jahren, wegen Rückenschmerzen (Spinalkanalenge und Bandscheibenvorfälle – aber vor allem wegen einer Arthritis.
    Bin in einem Schmerzzentrum in Behandlung und dort wurde es mir verschrieben, gekoppelt mit physikalischen Verordnungen.

    Ich habe zur Zeit ein großes Problem.
    Ich bekomme sehr oft am Tag Schweißausbrüche, nur kurz anhaltend, doch äußerst lästig. Mir läuft der Schweiß im Gesicht und am Körper. Auch verändert sich meine Psyche. Sicher, die Schmerzen halten sich in Grenzen, kaum noch welche. Aber irgendwie fange ich an, mich zu verändern. Psychisch. Bin am liebsten zu Hause, liege und lese und scheue die Menschen.

    Wollte vor zwei Wochen runterdosieren (obwohl 100mg pro Tag eine nicht hohe Dosis ist) habe ich das Gefühl, die Psyche will mehr, doch mehr geht nicht, weil ich dann psychisch irgendwie verändert bin, unangenehm, die ersten STunden ein Hoch, dann jedoch der tiefe Fall und ich verkrieche mich

    Hm, schon erstaunlich, wie abhängig ein Mensch werden kann. Habe auch Tropfen, die ich selten nehme. Aber vielleicht ist es eine Idee, langsam zu dosieren mit den Tropfen. Tramal Retard ist ein Depotpräparat und wirkt über 24 Stunden. Da kann man kaum reduzieren. OH man, keine leichte Aufgabe für uns alle. Doch schön, daß man sich hier austauschen kann.

    Kennt jemand diese plötzlich auftretenden SChweißausbrüche????

    Annekatrin, die Euch viel Glück wünscht, bei der Lösung des Problems.

  74. martin schreibt am 10. Mai 2009 um 19:41

    hallo
    ich selbst nehme kein tramal, leide aber trotzdem sehr unter diesem teufelszeug. Es geht um mein Vater. Er hatte vor 13 jahren einen arbeitsunfall und hat implantate in sein schienbein bekommen.Seit dieser zeit ,also 13 jahre nahm er tramadolor tropfen. bis letztes jahr oktober, also vor 7 monaten, da kam er in mein zimmer und sagte es geht ihm nicht gut und hielt sich die brust. die symptome waren : schmerzen im bauchbereich und brust, trockener mund, atemschwierigkeiten, und schwierigkeiten beim schlucken. zu dem zeitpunkt hatten wir natürlich keine ahnung und dachten es sei das herz, zumal er 53 jahre alt ist. wir brachten ihn zur 1.med. die haben dort sein herz geprüft und 3 tage dort behalten. sein herz war in ordnung und es ging ihm am nächsten tag auch wieder gut. nach einer woche als er wieder zu hause war hatte er dasselbe wieder , wir brachten ihn wieder dahin. die haben dann dort eine chronische magenschleimhautentzündung diagnostiziert.bis zu diesem zeitpunkt nahm er ganz “NORMAL” tramal bis wir mit rücksprache der ärzte im krankenhaus ,dem hausarzt und recherchen im internet rausgefunden haben das langjähriger konsum von schmerzmittel zu solch einer krankheit führt. mein vater raucht auch, trinkt viel kaffee, und ist viel fettig und gewürzt was auch faktoren sind.
    die schmerzen die er hat sind für ihn unerträglich und mein vater ist kein jammernder mensch. er hat dann die tramal einfach auf null abgesetzt.es ging ihm auch 2 wochen wieder richtig gut, hat auch wieder gearbeitet. doch dann mussten wir ihn wieder ins krankenhaus bringen, noch wegen seinem magen.dann fielen zum ersten mal die worte sucht und entzugserscheinungen. der hausarzt hat dann geraten das tramal langsam abzusetzten und das er es weiterhin nehmen soll, doch mein vater hatte angst wegen der magenschmerzen. er hat es dann auch getan aber anscheinend völlig falsch, denn er hat es sich selbst verabreicht ohne plan oder sonstiges , sondern wenn es ihm schlecht ging nahm er es und wenn es ihm gut ging einfach nicht.so hat er 4 schreckliche monate verbracht in denen wir ihn glaub ich 11 mal in die erste medizin, wo wir ein paar mal weggeschickt wurden und 8 mal in die städtische krankenhaus gebracht haben.er hatte immer wechselhafte tage. an einigen tagen ging es ihm gut und an anderen miserabel wobei sich die entzugserscheinungen die ihr oben beschrieben habt immer deutlicher wurden. ich habe mich leider zu sehr an sein magenproblem gehalten weil ich mir auch nicht vorstellen konnte das der entzug so schlimm sein kann. er hat in diesem 4 monaten auch mit dem rauchen aufgehört, trinkt kein kaffee mehr und seine ernährung umgestellt. trotzdem hat er an einigen tagen magenprobleme und in letzter zeit immer häufiger entzugserscheinungen: mal starke schmerzen im rückenbereich, mal krämpfe , mal meint er das sein “gehirn” brennt und alle anderen symptome. wir wollten ihn zum entzug schicken .aber die einrichtungen die wir besucht haben fand ich nicht richtig weil da einige krasse gestalten rumliefen und sie meinen vater in die geschlossene aufnehmen wollten. seine phsyche war eh schon angeschlagen, er hat sich sehr verändert. verwirrtheit, angstzustände… beim letzten mal hab ich ihn in eine nervenklinik gebracht und ein platz in der offenen gefunden für ihn .er ist jetzt seit 2 monaten da und seit 5 wochen nimmt er kein tropfen tramal mehr. doch nach wie vor hat er ein paar gute tage und edann wieder schlechte.ich sehe keine verbesserung und das einzige was sie dort machen ist , ihn drei mal am tag zu füttern und ihm seine tabletten zu geben. zur zeit nimmt er was für sein magen und sie geben ihm antidepressiva, wovon mein vater überzeugt ist das das zeug ihm den magen zerreist und die entzugserscheinungen wieder auftreten lässt. also nimmt er sie nicht und spuckt sie wieder aus. die behandelnde ärztin sagt das das nicht sein kann und er sich das einbildet und sie haben sich gestritten.gestern kam er zu besuch nach hause und da ist sein magen wieder schlimm geworden. wir waren wieder im krankenhaus die gaben ihm eine impfusion und es ging ihm wieder gut.heutegeht es ihm recht gut aber für wie lange. wir wissen nicht mehr weiter, mein vater ist in den letzten 6 monaten um 10 jahre gealtert er ist ein wrack und ich weiss nicht was ich machen soll. bitte heflt mir und meinem vater. ps: kann antidepressiva eine solche wirkung wie bei meinem vater haben?
    ich danke für jeden rat den ihr mir geben könnt.

  75. isko schreibt am 20. Mai 2009 um 08:56

    hallo
    ich bin 19jahre alt und seit ca.1jahr abhängig von tramadol..ich nehme es nur weil ich sonst entzugserscheinungen habe.ich habe sehr angst es abzusetzen.meine mutter hatte es jahre lang genommen und hat es versucht abzusetzen.jetzt ist sie vor 2monaten gestorben.ich habe ihre leiche in der wohnung gefunden..und das zum thema wenn man tramadol absetzt nichts passieren kann

  76. isko schreibt am 20. Mai 2009 um 18:22

    hallo katrin
    jaa ich kenn das selber mit dießen ständigen schwitzen,,ich brauch nur zum müll gehen und mir wird total warm und ich fang an zu schwitzen echt lästig das,,,aber ich muss sagen ich finde es auch gut sich mal hier außzusprechen..weil es gibt viele menschen da draußen die sich denken das wir alle nur spinnen und so.

  77. Muepsi schreibt am 11. Juni 2009 um 01:29

    hallo,

    ich habe gut drei jahre lang tramal tropfen genommen, mein hausarzt hatte sie mir ursprünglich gegen kopfschmerzen(!) verschrieben.
    irgendwann habe ich sie täglich wegen des angenehmen gefühls, das hier schon oft beschrieben wurde, genommen. nie die riesen-dosen, meist ca. 20 tropfen am tag, aber halt jeden tag, und abends ein paar bier.

    vergangenen freitag hatte ich zum 2ten mal eine panikattacke nach einnahme des zeugs, richtig heftig, haltlose, fürchterliche angst. am abend vorher hatte ich auch ein paar bierchen zuviel getrunken und die nacht zuwenig geschlafen, allgemein habe ich ziemlichen stress momentan, kam wohl alles zusammen.

    mein arzt (der mir das zeug verschrieben hat…) sagte, bei den dosen sei nicht mit wilden entzugserscheinungen zu rechnen. na ja, klar, dass der das sagt, dachte ich mir.

    heute war tag 5 ohne tramal, und ich komme klar. bin noch ein bisschen wackelig und nervlich super-empfindlich, innerlich unruhig, rauche derzeit auch mehr als vorher, aber mit viel kamillentee und ruhe geht es. die abendlichen bierchen ersetze ich mit alkoholfreiem bier und hier und da ein radler, geht ganz gut. ok, ich schlafe schwer ein (wie man sieht ;-) ), aber das wird sich sicher auch langsam geben.

    jeden tag besser, scheint es. ich fasse das zeug nie wieder an, und mit alkohol bin ich auch sehr sehr vorsichtig geworden.

    sowas will ich nie nie wieder erleben.

    an alle: finger weg von dem zeug, nehmt bei schmerzen aspirin oder trinkt tee!

    liebe grüße

  78. steffi schreibt am 11. Juni 2009 um 12:14

    hallo,

    sicherlich ist es richtig bei schmerzen ersteinmal zu “normalen” schmerzmitteln zu greifen.
    aber aspirin , paracetamol, ibuprofen, diclofenac, was ist, wenn all dies nichts bringt ?!
    viele hier sind chronisch schmerzkrank, oftmals bei gelenkverschleiß, verschiedenster gelenke .
    wie bei einem diabetiker das insulin, so bei herzkranken die betablocker, bei schildrüsenpatienten das thyroxin, bei adl das retalin so ist´s bei uns arthrose, bandscheibenvorfälle… leider die opioide !
    man geht da die abhängigkeit ein, was soll man auch anderes tun, man ist halt noch zu jung für prothesen… sicherlich bin ich keinesfalls glücklich darüber, aber es lässt mich meinen alltag schmerzfreier erleben.
    den rausch, den brauch ich nicht.
    2x täglich 150 tramal long ( retardiert ) oder targin 10/5 mit ibuprofen !
    auch wenn es dazu verleitet immer mehr zu nehmen, wegen der euphorie, man muss vorsichtig sein.
    ich empfehle bei chronischen schmerzen ein schmerztherapeuten.
    auch kopfschmerzen ( migräne ) gehören in diese kategorie !
    ich bekomme im september endlich meine rechte hüftprothese, dann hoffe ich auf eie´nen sanften entzug und dem abschied von diesen medikamenten !
    wie heißt es so schön : so viel wie nötig, so wenig wie möglich ?

    ciao steffi

  79. C. schreibt am 18. Juni 2009 um 18:45

    Ich nehme Tramadol seit Anfang Maerz, noch relativ kontrolliert. Ich hatte eines Tages auf der Arbeit ziemlich starke Magenkraempfe, da habe ich zu 100mg Tramadol gegriffen (Arbeite im Krankenhaus)… ca. 1 Stunde spaeter habe ich einen regelrechten “Flash” bekommen und die Welt um mich herum war rosafarben, ich war supergut gelaunt, voller Energie. Seitdem nehme ich es oefters wenn ich einen schlechten Tag habe oder wenn ich vor einer Herausforderung stehe. Ich habe mir zum Prinzip gesetzt, niemals mehr als 100mg pro Tag u nehmen und wenn ich es 3-4 Tage hintereinander genommen habe, verbiete ich es mir fuer 2 Wochen es auch nur anzuruehren… Trotzdem ist das Gefuehl einer gewissen Abhaengigkeit da… Ich wuenschte ich koennte so gut auch ohne Medikamente drauf sein… Niemand weiss von meiner “Kontrollierten Sucht” ich wuerde mich zu sehr schaemen….

  80. X schreibt am 22. Juni 2009 um 13:56

    @ C.

    Ich kenne diese Wirkung und muss gestehen das ich selbst auch aus diesem grund eine Zeitlang Tramal genommen hab. Nachteil ist das sich dadurch innderhalb kürzester zeit eine Psychische abhängigkeit entwickelt. Von der Belastung innerer Organe ganz zu schweigen.

    Nebenbei, den geichen effekt erziehlst du aich mit Harmlosen Produkten(da ich keine Werbing machen möchte nenne ich keine einzelheiten) , rede mal mit deinem Hausarzt, er kann dir mit sicherheit helfen

  81. Liz schreibt am 29. Juni 2009 um 09:54

    Hallo, ich lese gerade eure Kommentare. Auch ich nehme seit längerem Tramal. Jetzt hat sich bei mir ein Magengeschwür rausgestellt u ich möchte unbedingt von dem Zeug wegkommen. Hab Angst es meinem Arzt zu sagen, aber ich glaub da muß ich einfach durch! Ich schäme mich einfach!!!

  82. markus schreibt am 30. Juni 2009 um 13:14

    hallo ich habe mir einjge kommentare durch gelesen,und ich muß fest stellen das ich mit meiner sucht schon extrem war,ich nahm 10 jahre fast durch gehend tramal ein,und die letzte dosis die ich ein genommen hatte war 25ml am tag,ich hatte alle ärzte die in meinem stadtteil waren in anspruch genommen,ich hatte teilweise 5-6 ärzte und wenn der eine sagte das ich eine therapie machen soll bin ich zum nächsten,duch die hohe überdosierung hatte ich sehr viele und schlimme krampfanfälle,die nebenwirkung da von waren das mein erinnerungsvermögen sehr darunter gelitten hatte,

  83. emre schreibt am 7. Juli 2009 um 17:50

    Hallo ich bin emre also ich nimm tramal seid 4jahren. wenn ich schmerzen habe nehme ich meistens 15tropfen das meine schmerzen vorbei sind und ich hab eine frage
    Wie wird diese tramal gemacht aus Schlangengift?

  84. rotezora schreibt am 9. Juli 2009 um 10:29

    @emre:
    Das hab ich bei Wikipedia gefunden:

    “Tramadol wird industriell rein synthetisch hergestellt.[4]…. Hervorzuheben ist noch die geringe organotoxische Wirkung von Tramadol (und Opioiden allgemein); ganz im Gegensatz zu entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie NSAR, die in hohem Maße Magen, Darm und andere Organe schädigen können…
    Tramadol wird bei oraler Gabe zu etwa 95 % resorbiert …die Plasmahalbwertszeit mit etwa 5 bis 6 Stunden angegeben.”
    Wie kommst Du auf Schlangengift?? Wollte Dich da vielleicht jemand erschrecken??

  85. will weg davon !!!! schreibt am 28. Juli 2009 um 12:54

    nehme seit 2 1/2 jahren tramal bin seit sonntag weg davon würede gerne wissen was auf mich genau zu kommt und wie lange es dauert vielen dank

  86. will weg davon !!!! schreibt am 28. Juli 2009 um 12:55

    sorry täglich 200-300 mg

  87. problem01 schreibt am 28. Juli 2009 um 16:05

    hallo an alle , gibt es irgend einen tramal ersatz damit der entzug nicht so schlimm wird?

  88. steffi schreibt am 28. Juli 2009 um 18:19

    hallo,

    mach den entzug zusammen mit deinem arzt.
    wichtig ist es langsam auszuschleichen .
    immer weniger, ganz langsam, gib deinem körper zeit damit, zu entgiften !
    es ist sehr wichtig.
    je langsamer, desto sanfter der entzug !
    ich hab auch schiss vorm entzug !
    ich nimm oxycodon !
    meine tep-op ist im september, dann will ich anschließend weg von dem zeug !
    mir graut schon davor, wenn man das hier so alles ließt !!!
    werd es zusammen mit meinem schmerztherapeuten in angriff nehmen !

    ciao steffi

  89. michael schreibt am 6. August 2009 um 05:52

    wegen kniegelenksathrose nehme ich seit 2 jahren tramadol 100 long, 100-200 mg täglich. ich wurde von meinem orthopäden nicht über nebenwirkungen aufgeklärt.mir ist schon seit einiger zeit klar das ich ohne tramadol gar nicht mehr klarkomme. nachdem ich hier alles gelesen habe weiß ich auch woher die ständigen schweißausbrüche das rastlose und manchmal auch ein gewisses maß an agressivität herkommen. morgens früh aufstehen und eine pille reinwerfen damit der tag gut anfangen kann? und wenn die pillen zu ende gehen das gefühl “hoffentlich krieg ich neue verschrieben”, das ist nicht das wahre leben. heute noch gehe ich zu meinem hausarzt und werde das problem schildern. bin gespannt was er dazu sagt und mach über das ergebnis dann hier noch einen eintrag.haltet alle die ohren steif, ich weiß jetzt das ich nicht allein mit diesem problem bin.

  90. markus schreibt am 17. August 2009 um 17:35

    ich bin jetzt seit einem jahr nach einer schulter lux tramal süchtig -500mg- . hab versucht alleine und ohne hilfe von dem zeugs weg zu kommen aber es hat nie geklappt. also hab ich mich entschlossen in eine klinik zu gehn. ich werde morgen in die klinik gehen . ich werde ab jetzt bis ich clean bin ein tagebuch hier führen.vllt kann das so manchen helfen auch diesen schritt zu wagen :) . also dann bis morgen .

  91. markus schreibt am 19. August 2009 um 12:43

    so gestern kam ich um die mittagszeit in die klinik. die aufnahme ging sehr unkompliziert von statten. nach einen aufnahmegesprächmit der frau oberärztin über meine sucht und mein soziales umfeld wurde die dosies für micht festgelegt. also ich bekomme Tegretol gegen die krämpfe dieses medi ist nicht gefährlich das man abhängig wird. und ich konnte bis jetzt noch keine nebenwirkungen feststellen. und dann bekomme ich noch praxiten die sind für die beruhigung zu ständig. aber die sind nicht ohne …..gg also auto fahren würde ich mit dem zeugs nicht mehr. un ganz wenig tramal bekomm ich nur mehr ca.3x50mg am tag. also momentan spüre ich null entzug. ich meld mich morgen wieder :)

  92. rotezora schreibt am 19. August 2009 um 15:15

    Hallo Markus,
    ich hatte hier schon öfters gebloggt und meine Situation erzählt. Hatte selbst schon 3 stationäre Entzüge-ich verfolge mit viel Interesse Dein Tagebuch,finde ich sehr gut!! Als Krankenschwester interessiert mich natürlich auch mit welchen Medikamenten Du dort unterstützt wirst.Jede Klinik händelt das anders…Ich wünsche Dir viel Erfolg und bin schon gespannt auf Deinen morgigen Eintrag!!
    Alles Gute!! Halt durch!!

  93. nanilein schreibt am 19. August 2009 um 17:17

    Hallo zusammen!
    Habe sehr interessiert die Berichte über die Abhängigkeit von Tramal, Tramadol, Tramadolor, ( alles das Gleiche ) gelesen.
    Ich bin 30 und war 5 Jahre heftigst abhängig von dem Teufelszeug. Auch bei mir fing es schleichend an: Nach meinem ersten BSV 2003 wurde ich anfangs mit Novalgin und Voltaren abgespeist. Ich hatte schon Angst, ich müßte den Rest meines Lebens mit Schmerzen leben, als ich Anfang 2004 in der Kur auf Tramal gesetzt wurde. Wow, das erste mal seit über einem Jahr schmerzfrei!!!
    Das diese Pillen einen hohen abhängigkeitsfaktor haben hat mir zu dem Zeitpunkt niemand gesagt.
    Wieder zu Hause begann ich, mit Hilfe meiner Pillen, die ich in vorerst ausreichender Menge aus der Kur mitbekam, schnell wieder in meinem Job zu arbeiten. Als die erste Dosis aufgebraucht war nahm ich einige Tage gar nichts ein und die ersten Entzugserscheinungen setzten ein: meine Beine taten mir wahnsinnig weh, ich nannte das “Knochenfraß”, Schweißausbrüche, zittern….
    Habe das alles auf die natürlich auch wieder einsetzenden Rückenschmerzen geschoben und bekam die nächste Ration vom Orthopäden.
    So gings halt immer weiter, bis ich mit einer 50ml Flasche noch 1 Woche hinkam. Bin zu der Zeit zu immer anderen Ärzten gegangen, immer wieder die Praxisbühr bezahlt, und immer wieder die selbe Geschichte erzählt.
    Meine Ehe hat ziemlich gelitten in der Zeit. Ich war irre gereizt, konnte gar nicht mehr lachen und habe auch nichts mehr mitgemacht. Essen gehen mit Freunden: keine Lust, schwimmen mit den Kindern: keinen Bock… nervt mich nicht, laßt mich in Ruhe!!!
    Wollte nur noch schlafen und für mich sein. Und nach dem Aufstehen erst mal 80-100 Tropfen rein, so daß ich einigermaßen klarkomme!
    Irgendwann ist mir bewußt geworden, wahrscheinlich in einem halbwegs “cleanen” Moment: So kanns nicht weitergehen! Habe den hier so vepönten “kalten Entzug” gewählt!
    War alles andere als einfach, geb ich zu: konnte nicht schlafen, nicht essen, hatte heftigst Schweißausbrüche, und am schlimmsten für mich der oben beschriebene “Knochenfraß”.
    Doch nach ca. einer Woche tapferen durchhaltens war das schlimmste geschafft!!
    Schmerzen erträglich, alles andere minimiert!
    Doch die Gefahr, und das wird mir hier leider zu selten angesprochen, unter starken Schmerzen wieder “drauf” zu kommen ist riesig. Denn unter bestimmten Schmerzen ist Tramal und auch Tilidin,bzw. Valoron, das einzig adäquate Mittel.
    Und früher oder später wird man vielleicht wieder mit diesen Mitteln konfrontiert!!!
    Wichtig ist aus der Erfahrung zu lernen und nicht wieder in den Sumpf der Abhängigkeit zu gelangen. Mir hat dabei besonders der Gedanke an die nahezu unerträglichen Schmerzen “danach” geholfen!!
    Ab und an benutze ich nach wie vor Tramal, besonders, nach dem bei mir kürzlich erst der 3. Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde. Aber ich lasse mir das Präparat nur noch in Tablettenform aufschreiben und nehme es nur noch an Tagen STARKER Schmerzen, vielleicht 3-4 mal im Monat!
    Ich denke, jeder muß für sich die beste Art des Entzugs wählen, mit starkem Willen geht es aber auch “kalt”!!!
    Euch allen viel Glück und Ausdauer dabei…

  94. markus schreibt am 20. August 2009 um 09:38

    so der gestrige tag ist ziemlich gut verlaufen ich bekam die medis :Tegretol die sind gegen die Krämpfe und Praxiten sind beruhigungsmittel. die wirken ziemlich gut. besonders praxiten , praxiten wurde aber um die hälfte runtergesetzt weil als die visite reinkam ich null bemerkt habe und schön weiter schnarchte……gg habe sehr nette zimmer kollegen ( wie sind zu dritt) . das schlafen funzt auch sehr gut. das tegretol wirkt sehr gut gegen die krämpfe

  95. Basti schreibt am 20. August 2009 um 16:12

    Hallo nanilein und alle anderen.
    vieleicht klappt es sicherer nicht wieder abhängig zu werden wenn Du die Pillen Deinem/er
    Partner/in gibst. Bei bedarf würdest Du so viel bekommen wie Du eben brauchst nur das jetzt jemand einen Blick drauf hat und Dir rechtzeitg ins Gewissen reden kann wenn sich der verbrauch zu sehr steigert.
    Ich würde auch jedem die Retardversion raten. Bei mir war es so das ich anfangs Tropfen bekam und irgendwann ne 50 ml Flasche in 3 Tagen verbraucht hab. Die Retardteile halten den ganzen Tag an. Nachteil dabei ist das der Wirkungseintritt ziemlich auf sich warten lässt. ByeBye

  96. Serin schreibt am 22. August 2009 um 10:45

    hallo leutz ,,, ich nehme tramal schon seit einem jahr aber habe sie nicht durchgehnd genommen manchmal einen monat nicht aber seit 4 monaten nehmen ich sie durchgehn weil ich sehr große schlaf störungen habe und dies die einzigen tropfen sind die mir helfen…aber ich nehme wirklich nur höchstens 20 tropfen ein…weil wenn ich mehr nehme muss ich mich ergeben …..aber ich denke ich kann leicht aufhören die zu nehmen weil manchmal vergesse ich sie zu nehmen und schlaf ein…Seit vier monaten arbeite ich nicht mehr weil ich in 2 monaten weg ziehe daher habe ich jetzt schon gekündigt und wollte einfach mal halbes jahr zuhause bleiben bis ich wieder anfange hart zu arbeiten ich geh täglich ins fitness komm heim abends gegen 23 uhr nehm ich die tropfen ich mache mir sehr gedanken um die tropfen weil ich angst habe das ich süchtig werde aber ich habe gemerkt das ich mich sorger bei 20 tropfen übergeben muss…selbst bei 15 tropfen weil wenn ich länger als nur ne halbe stunde wach bin oder ne 1 sdt …dann kommt es hoch …

    ich frage mich nach dem ich fast alle beiträge gelesen habe wieso ärtze überhaupt die tropfen auf schreiben wenn die süchtig machen ich habe zum glück so ein lieben arzt der hat es mir vornerein gesagt das die süchtig machen und das ich aufpassen soll.

    ich habe eine freundin sie nimm 50 tropfen pro tag und hat ihren kleinen bruder dazu angestifftet worüber ich sehr entaüscht bin durch sie kenn ich eigentlich die tropfen sie ist meine nachbarin konnte einen nachts nicht schlafen hat sie gemeint nimm die mal …ja so ist es dann passiert …

  97. Serin schreibt am 22. August 2009 um 10:49

    achsoo jetzt wollte ich gern wiessen …leute bin ich süchtig ??? oder werde ich es noch aber nicht zu vergessen ich habe übelkeit davon …

  98. markus schreibt am 22. August 2009 um 18:11

    habe am abend meine medis bekommen und die wahren zu wenig eingestellt. ich kekamm schreckliche krämpfe da unsere station nicht abegesperrt ist ging ich in der früh zu meinem auto und wollte schon nach hause fahren . aber irgend etwas hielt mich zurück fragt mich nicht was aber ich entschied mich wieder auf meine station zu gehen. die pflegerinnen und pfleger waren alle sehr sehr nett zu mir . ich bekamm sofort wider medis zur beruhigung. ich muß sagen ohne die medis würde ich den entzug nicht schaffen. ich bin jetzt schon von 400mg auf 100mg herunten :)

  99. Basti schreibt am 22. August 2009 um 18:26

    Hi Serin

    Du könntest deinen Arzt fragen ob er dir Metoclopramid verschreibt zB.: Paspertin Tropfen.
    Die wirken sehr zuverlässig gegen die Übelkeit.
    Wegen einer Abhängigkeit, (ich denke mal Du meinst die körperliche) kannst Du Dich ja selbst immer wieder mal Testen indem Du nichts nimmst. Wenn Du nach 2-3 Tagen keine körperlichen Symptome hast (z.B.extremes Schwitzen bei gleichzeitigem frieren, Durchfall und evtl Schlaflosigkeit) dann ist alles noch im grünen Bereich. Warscheinlich nimmst Du SIE wegen Schmerzen und nicht wegen Schlaflosigkeit(da gibts bessere möglichkeiten). Versuch immer so wenig wie möglich, aber natürlich so viel das es auch wirkt, ein und möglichst nicht jeden Tag.
    Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.ByeBye

  100. Basti schreibt am 22. August 2009 um 18:29

    Hi Markus
    100mg dann hast Du es ja bald geschafft.
    Mach auf jeden Fall weiter Du wirst es nicht
    bereuen.

  101. Serin schreibt am 25. August 2009 um 04:11

    leute ich bekomme wirklich angst wenn ich die beiträge lese ich danke euch viel mals weil durch euch werde ich meine dosis etwas verkürzen ich nehme ja höchstens 20 ichwerde auf 10 runter gehn weil ich nehme die grade durch gehnd 4 monaten ich habe sehr rücken schmerzen abends die ärtze meinen einfach die wüssten nicht was es ist ich sollte sport machen und ich spiele fussball geh jeden zweiten tag manchmal täglich in ftmess…

    leute bin ich süchtig ???????????????? bitte beantwortet es mir … :)

    ich nehme ehrlich gesagt die tropfen nur wegen schmerzen aber die sind nicht haüfig und weil ich nicht schlafen kannn und abends ist mir übels langweiligg und muss mich hin und her bewegen … da ich nicht arbeite seit kurzem und erst wieder in 3 monaten arbeite mach ich meist die nacht durch weil ich mittags viel schlafe…
    und ich nehme die nur abends aufjedenfall immer nach elf und so 20 tropfen isr das viel ???????

    dank eure beiträge werde ich es versuchen zu ändern und nur höchstens vill 15 tropfen nehmen und wnen ich arbeite denke ich werde ich so müde sein das ich die nicht mehr nehmen werde … ich nehme die wirklich haupts weil ich nicht schlafen kann vor denn tramal tropfen habe ich bis 9 uhr morgens durch gemacht … wenn ich nicht arbeiten muss oder wenn ich nach schicht hatte … mein azrt meint das ist weil ich abends viel nach denken in mein leben ist so viel passiert tode familien probelm mein bruder ist spiel süchtig geworden seine frau hat ihn verlassen und dies alles hat mich sehr fertig gemacht weil er hatte unser ganzes ersparnis ausgegeben 70 tausend hehe ist sehr viel und das kam schon 5 mal vor aber jetz geht es ihm gut arbeitet fest seine frau ist wieder da aber die ganze zeit in der zeit hat mich übelst fertig macht und muss tag täglich dran denken ihr könnt euch nicht vorstellen was für schwere zeit das für mich ist…mir geht sowas sehr ans herz..und dazu meine mama ist schwer krank und meine muttter wenn sie stirb muss ich auch sterben ich liebe sie zu sehr das ist meine beste freundin obwohl sie schon 60 jahre ist.. und darüber muss ich immer dran denken aber wenn ich die tropfen nehmen muss nicht deswegen nähme ich sie haupt…..

    ps serin

  102. Serin schreibt am 25. August 2009 um 04:21

    ich bete zu gott das alle menschen auf diese welt es mit der gesundheitlichen gründen echt gut gehn soll.ich hoffe ihr denkt alle an eure familie kinder weil die leiden mehr drunter als wir … haltet euch vom bösen fern…
    WENN ES DAS BÖSE NICHT GEBEN WÜRDE;WÜRDE ES KEINE GUTE MENSCHEN GEBEN DAS IST EINE TATSACHE

    wir haben nichts schlimes getan wenn wir tramal tropfen nehmen wir müssen sie nehmen weil schmerzen haben oder weil wir menschen sind mit pschyische probleme …oder wie ich die ,die tropfen nimmt weil sie nicht schlafen kann oder weil sie die vergangenen probleme unterdrücken will …

    hätte ich diese seite nicht gefunden und hättet ihr nicht eure beiträge geschrieben ,,würde ich bestimmt richtig süchtig werden weil ich habe immer gedacht ich kann einfach heute auf morgen auf hören danke leutee euch jeden ein kuss und gute besserung für euch alle

  103. markus schreibt am 25. August 2009 um 18:21

    hallo leuts, habe zu mittag meine letzte dosis tramal bekommen´. war eín super ´gefühl. die anderen medis bleiben noch drauf. dami der entzug nicht sooooo schlimm wird . am abend vor dem einschlafen ist es am schlimmsten da helfen auch die medis nicht. ich bekam eine sehr starke schlaftablette. die beamte mich sehr schnéll weg´. ich muß auch sagen das ich sehr tolle zimmer kollegen habe die mich sehr untersrützen.
    p.s. wer rechtschreibfehler findet der darf sie behalten .

  104. markus schreibt am 27. August 2009 um 09:55

    sorry das ich mich gestern nicht gemeldet habe. mich hats total durchgebeutelt. wollte durch meine starken schmerzen von der klinik abbhauhen. ich bekamm ein anderes mittel alls vorher . jetzt probieren sie es auch mit deflamat und magenschutz. auf alle fälle habe ich mich entschlossen in der klinik zu bleiben.

  105. C. schreibt am 27. August 2009 um 18:56

    ich bins wieder nach einiger Zeit…
    Bin nun seit 2 Tagen Tramal-frei. Es ging so weit dass ich ca. Mal die Woche 200-250mg auf einmal nahm (begleitet von Paspertintropfen da mir jedes Mal so uebel wurde)
    Es ging nun so weit dass ich das sogenannte Hoch mit sogar 250mg nicht mehr bekam und das laeutete die alarmglocken… Anfang naechsten monats moechte ich wieder ab und zu 100mg Tramal nehmen und wieder so herrlich abheben…
    Rauche nicht und trinke nicht… moechte mir ab und zu etwas feines goennen auch wenn es Gift ist… genau aus diesem Grund habe ich das Zeug erstmal abgesetzt. Gestern hatte ich sehr sehr extreme Kopf- und Gliederschmerzen die sich aber mit Ponstan sehr gut in den Griff bekommen liessen… heute waren die Schmerzen leichter zu ertragen ohne Ponstan.
    Was mich erschreckt, ist die Tatsache dass es mir immer weniger ausmacht, dass mir das Zeug gefaellt. Mein Arbeitsplatz das Krankenhaus ist wie ein Kaufhaus… Medikamentenschrank auf, Mund auf, ein SChluck Wasser und das wars. BRauche ich Vorrat fuers Wochenende gillt das gleiche Prinzip: Medikamentenschrank auf, Kitteltasche auf, Tabletten rein, in Pausenraum, in meine Tasche packen.
    Wie hoch wohl die Dunkelziffer von Tablettenmissbrauch durch Krankenhauspersonal ist?

  106. rotezora schreibt am 27. August 2009 um 23:45

    @C:
    Medikamentenmißbrauch bei mediz.Personal ist sehr hoch!!! Wie Du schon sagst, wir befinden uns in einem Kaufhaus… paß nur auf, das Dir während der Arbeit keine Behandlungs/Pflegefehler passieren. Mir ist aufgefallen, das ich mich sehr schwer konzentrieren kann- liegt auch an den vielen Krampfanfällen, das sind etliche Areale im Hirn flöten gegangen und das merke ich deutlich! Vor allem, wenn ich mal wieder doller beim Tramal zugeschlagen habe, dann muß ich mich echt zusammenreißen und mich sehr konzentrieren damit mir keine Fehler passieren!
    @Markus:
    HAlte durch!! Du hast schon so viel geschafft!! Jetzt kommt zwar erst die heftige Zeit, aber wenn Du jetzt hinschmeißt, waren all die Tage umsonst!! Und ich finde Deine Blogs sehr gut, mach weiter so!!!
    Wir sind alle nicht allein Leute!!!!!

  107. Basti schreibt am 29. August 2009 um 14:10

    Ich hab mich auch immer schon gefragt wie es sein muss in einer Apotheke zu arbeiten. Jesus!!! das wäre wohl für viele ein Verhängnis. Wie auch immer Tramadol in zu hohen Dosen macht ne schlimme Ataxie ich mein es kann passieren das man anfängt zu gehen wie ein Roboter, die nächste Stufe sind dann Krampfanfälle. Es ist echt beängstigend wenn man plötzlich umfällt und die Beine krigen in der Luft einen Zappligen. Passt schön auf ich weis wovon ich spreche.ByeBye

  108. Tanja100578 schreibt am 1. September 2009 um 13:54

    Vielleicht auch für Euch eine Hilfe…
    Ich habe vor circa 8 Jahren mehrere Tramal-Entzüge hinter mich gebracht. Bin häufiger rückfällig geworden und habe den Entzug lange vor mir hergeschoben, weil es fürchterlich war und ich weiter funktionieren musste (dachte, dies zu müssen… Arbeit usw.)… Nun, ob funktionieren oder nicht, schlecht fühlen möchte sich keiner. Ich habe damals in einer psychiatrischen Praxis gearbeitet und als der Schwindel beim Entzug sehr stark wurde, habe ich meinen Chef gefragt, ob er mir etwas gegen Schwindel geben könne (vom Entzug des Tramals hab ich nichts gesagt). Ich bekam das Präparat “Vertigo Vomex”. Nach Einnahme verschwanden nahezu alle Entzugssymptome. Das schlimmste, was ich an Symptomen hatte war Schwitzen trotz dass mir kalt war, Abgeschlagenheit, ein furchtbarer Hustenreiz mit Schweißausbrüchen und Depressionen. All dies war mit Einnahme von Vertigo Vomex verschwunden. Ist zwar nicht sooo wünschenswert, ein anderes Präparat zur Kompensation von Entzugssymptomen einzunehmen, jedoch konnte ich Vertigo V. nach 2 Wochen ohne irgendwelche Entzugssymptome absetzen und der Entzug von Tramal war naturgemäß gleichermaßen auch vorbei. Vielleicht hilft es noch jemandem beim Absetzen und Entzug von Tramal…
    Ich war damals total dankbar für den “Schwindel” und dass ich dieses Präparat bekommen habe. Ich weiß nicht, ob ich es ohne dies geschafft hätte. Gerade wenn man Tramal lange nimmt, ist es ganz schwer, es wegzulassen.
    Alles Gute für Euch!
    Tanja

  109. markus schreibt am 4. September 2009 um 07:50

    heute komm ich aus der klinik raus. gute nächte keine entzugs erscheinungen es passt alles. ich kann nur jedem der wirklich von tramal weg kommen will empfehlen sich in eine klinik zu begeben. ich kann nur von mir sagen das ich ohne ärztliche unterstützung und ich meine eine die 24h dauert nicht von tramal weg gekommen wäre.

  110. Basti schreibt am 4. September 2009 um 15:12

    Sehr gut Markus jetzt gilt es Diszipliniert zu bleiben.
    Eine Klinik ist ja gut und schön aber problematisch wirds wenn man grad angefangen hat in einer Firma zu arbeiten was bei der momentanen Wirtschaftslage eh schon ein Glücksfall wäre. Wenn man am Anfang schon Krank machen muß überlebt man die Probezeit warscheinlich nicht, dann ist man wieder Arbeitslos und der Frust lässt auch nicht lange auf sich warten. Unter diesen Umständen Gesund werden funktioniert einfach nicht. Ihr seht der Teufel steckt im Detail.

  111. Theo schreibt am 11. Oktober 2009 um 09:12

    Hallo!

    Wahnsinn was hier los ist. Hab Tramal bisher immer nur genommen wenn ich auch Schmerzen hatte. Diese waren meistens eher kurzfristig, aber die 50 ml Pumpflasche war nachher trotzdem leer. Nachdem ich die Schmerzen weg waren zählte dann der Spaßfaktor. Die Vorfreude trotz Schmerzen war also immer da.

    Ich fands total geil, und hab immer über den Tag verteilt, so jede Stunde 5-10 Tropfen genommen. So zwischendurch. Man wird dadurch nicht müde oder sediert, sondern einfach nur high und fühlt sich gut. Ich erledige Dinge die ich vorher nie gemacht hätte usw.

    Da ich so Aktionen schon 3-4 mal gebracht habe ist heute Schluß. Ich habe noch eine halbe Flasche über, aber die kommt jetzt weg. Der Entzug nach einer Flasche, für die ich ca. 6 Tage brauche ist schon nicht ohne.

    Aber was ihr hier durchmachen müsst… mein Beileid. Ich kann allen nur raten diszipliniert auszuschleichen, mein erster Kontakt mit Tramal war langfristiger. Es hilft von seiner üblichen Tagesdosis pro Tag bei jeder Einnahme 5 Tropfen weniger zu nehmen.

    (Ok, bei meiner Konsumform schwierig, ich mach ab heute Cold Turkey nach 3 Tagen Einnahme, kP denke ich).

    Sucht euch besser einen Arzt. Ich wünsche euch alles Gute, und daß ihr bald auch ohne Schmerzmittel auskommen könnt

  112. Louisa schreibt am 19. Oktober 2009 um 00:45

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe ein Problem ich weis nicht so recht was ich machen soll!
    Mein Freund 22Jahre alt hat vor ca 4Monaten Tramdol vom Arzt bekommen. (100mg)
    Nach 1Mon hat er das doppelte genommen.
    Er meinte wenn er das nicht nimmt fühlt er sich schwer und kraftlos..ect.
    Inzwischen ist es soweit das er 400-600mg zu sich nimmt. Ich merke selber wie unerträglich er ist wenn er die Tabl nicht nimmt.
    Er hat versucht über drei Wochen sie zu reduzieren aber immer wenn er zu viel Strreß hatte hat er wieder mehr genommen.
    Ich hatte schon daran gedacht mich zu trennen weil mir nicht bewusst war das dass wirklich abhängig macht. Ich dachte er würde es nehmen weil es “cool” ist.
    Naja nun ist es so das er beim Arzt war und ihm gestanden hat das er abhänig ist. Der Arzt sagt ja kein Problem…er hat ihm Anti-Deprisiva gegeben und sagt er solle am Tag soviel nehmen wie er brauch…
    Er hat schon viele genommen und es hilft nicht wirklich…
    Es sind jetzrt drei Tage vergangen und ich mache mir Sorgen…er liegt nur rum,schwitzt,schlechte laune,zuckung,verwirrt ect….
    Ich habe auch Angst das er Nachts einfach mal auf steht und sich an den Tabl von meiner Mama bedient sie nimmt sie nämlich auch aber wegen ner schlimmen Krankheit.
    Wie kann ich ihm am besten helfen??

    Ich habe auch schon an eine Klink gedacht aber wenn er das machen würde würde das seine Familie mitbekommen und das würde er deshalb schon nicht tun. Seine Familie würde dafür kein Verständniss haben. Sie würden den Kontakt abbrechen..Klar könnte man dann auf solche Leute “s*******” aber sie sind ihm zu wichtig.

    Ich freue mich über jede Antwort.

  113. markus schreibt am 19. Oktober 2009 um 09:07

    hallo louisa,

    das wichtigste ist das ER von sich aus von den zeug runter kommen will. ich kanns nur von mir sagen meine frau hat mich oft angefleht das ich das zeug endlich absetze aber wenns bei einem selber nicht klick macht hilft das ganze gut zureden auch nichts. und wenns mal klick macht ist es dann egal ob du in eine klinik gehst oder nicht. und einen entzug kann ich nur jedem in der klinik empfehlen. da ist er unter fachleuten die kennen sich aus mit so was .
    und wenn du ihn liebst würde ich ihn auf keinem fall verlassen, das könnte fatal für ihn sein…….

    lg markus

  114. Louisa schreibt am 19. Oktober 2009 um 22:32

    Hi Markus,
    Danke für deine Antwort.
    Ich werde ihn nicht verlassen aber manchmal sind so momente so wie heute wo ich einfach nicht mehr kann.
    Er hat übelste Laune,behandelt ein wie Kacke und sagt wenn er sich benehmen soll muß er erst mal 400mg Tramal essen…Sonst hat er nie wieder gute Lune und ohne diese Pillen wäre das ganze Leben langweilig und doof weil er keine Kraft hätte..ect

    Und heute war er wieder beim Arzt weil die Anti-Depresiva nicht helfen und was macht der Arzt gibt ihm wieder welche die drei mal so stark sind…Bald ist er von Tramal runter aber muß täglich Anti Depresiva nehmen…
    Ich hoffe das wir das schaffen aber ich glaube das wird ein langer harter Kampf,Leider!
    Es ist echt schwer…

  115. Serin schreibt am 20. Oktober 2009 um 01:41

    Also ich gebe euch ein tipp wie ihr das zeug los wird ich hätte nie gedacht ich starke frau die so viel arbeitet und geld macht und voll cool drauf ist und jeden ein tipp gibt wenns probleme gibt …das ich süchtig werden ich bin nicht eingeblidet nur das hat mir gezeigt das menschen die so cool drauf sind und von denn man hoch schauen will auch so sinken können und wo mann denkt die macht keine leicht kaput ABER dann kommen so tramaltropfen ganz einmfache tropfen die haben mich gefickt sorryyyyyyyyy ist aber so….von 10 tropfen kammen es auf 20–dan 30 dan 40 dan 50 dann irgendwan 100 dann wo es anfing immer berg ab ging mein freund merkte das ich zu geändert habe ich nur ab gefuckt habe und nur streit machte..habe ich es mein freund und meiner besten freundin erzählt

    also ich habe mit denn zwei tage lang durch was unternommen kino party habe 48 sdt nicht geschlafen bei gott irgendwann am 3 tag mein freund meinte so das geht nicht du musst schlafen du wirst sterben ich konnte einfach nicht schlafen ohne die tropfen dich kam auf die gedanken serin nimm es nimm es..mein freund hat extra urlaub genommen um auf mich aufzu passen …er hat es nicht zu gelassen er schmiess die flasche weg –als ich zum arzt ging sie holen wollte ist er hinter her und hat dem arzt alles erzählt …ja dann gab der arzt irgendwan abends als stunden vergingen und ich immer noch nicht schlief mir eine schlaf tablette ich schlief ein ….

    es war hart wirklich hart mir war kalt waarm ich konnte nicht liegen nicht schllafen ich war schwach 4 tage ging es mir verdammt miess es ist jetzt

    3 wochen her mir geht es super ich bin genau die alte wieder geworden mache jeden tag sport lache nur noch will raus rufe mein freund an ärger ihn leg auf küsse knutsche meine beste freundin ab

    leute ich habe es ein jahr lang genommmen länger und habe echt nicht germerkt wie es mein leben verändert hat die scheissse –haltet es durch nimmt die scheisse nicht,,,weil das macht euch zu das was ihr nicht seit,,,,glaub es mir ,, nur eine woche dann seit ihr davon weg wirklich fragt denn arzt 4 tage dauert der entzug ,,,ich dachte das würde länger dauern aber sind nur lausige 4 tage …also viel glück ;)

  116. Klausi schreibt am 20. Oktober 2009 um 09:09

    Hi zusammen, ich bin’s mal wieder…. der “Klausi”. Meine letzten Postings hier waren am 17.04.2009. Ich schaffte damals den Entzug von Tramadol. Cold turkey und im Alleingang. Es war die Hölle und ich brauchte rund einen Monat um wieder vöölig der Alte zu sein. Umso mehr betrübt es mich Euch mitzuteilen das ich seit Anfang Juli 2009 wieder drauf bin und 4x täglich 100 mg Tramadol schlucke. Das schöne “High-Gefühl” von den ersten Wochen ist allmählich der Gewohnheit gewichen. Mir geht es gut, solange ich das Mistzeug regelmäßig einnehme.
    Der Grund für meinen Rückfall war ein schwerer Schicksalsschlag und damit verbunden eine Schlaflosigkeit und Kummer.Ich griff erneut zu Tramal um meine Stimmung aufzupäppeln und um wieder herrlich “in Watte verpackt” schlafen zu können. Ihr wisst ja wovon ich spreche.
    Ich glaube nicht das ich noch einmal einen “kalten Entzug” ohne ärztliche Kontrolle durchstehe. Die Erinnerungen an das Frühjahr 2009 und durchgeschwitzte Bettdecken, Schüttelfrost und dem täglichen Gang zur Toilette….um zu Kotzen! sind mir noch lebhaft in Erinnerung. Ich bin jetzt wie gesagt bei 400 mg über den Tag verteilt und will auf gar keinen Fall darüber kommen. Desweiteren hoffe ich das mir dieser Blog auch wieder Mut macht und mich in meiner Entscheidung OHNE Tramal zu leben bestärkt!
    Alles Gute für Euch
    Klausi

  117. Ulli schreibt am 2. November 2009 um 15:42

    Hallo Zusammen,
    also – bin durch Zufall auf diese Seite gekommen (nachdem ich Tramadol-Entzug gegoogelt habe) und finde Eure Einträge echt interressant. Zu mir: ich war fast 15 jahre Heroin, Kokain und überhaupt alles “was High macht” – süchtig. ( Bin heute 43 Jahre alt ). Kam dann irgendwann ins Methadonprogramm aber damit bin ich NIE klar gekommen: Zuviel zuwenig – es war immer schlecht !! Da ich doch einen guten Arzt kenne habe ich mit dem beschlossen diese Sucht mit Tramadol “zu ersetzen”. Das geht jetzt seit 6 Jahren !! Im Gegensatz zu den ganzen illegalen Drogen komme ich mit dem Tramadol richtig gut klar. Ich habe einen ganz normalen Job den ich auch korrekt mache und nehme pro Monat 50 ml von den Tramadol-Tropfen. Seit 1 Monat dosiere ich das runter und habe gar keine Probleme damit. Vielleicht liegt das daran dass mein Körper schon über viele Jahre mit allem Möglichen an Gift klar kommen muss – ich weiss es nicht ! Aber für meine Person und damalige Situation war ich richtig froh dass mein Doc mir jeden Monat 50 ml von dem Zeug gibt! Vor allem kam ich aus dem illegalen und kriminellen Milleu heraus. Was ich hier so lese schockt mich doch teilweise – aber wie gesagt ich bin wahrscheinlich ein Extrem-Fall !! Für mich ist das Tramadol ein Segen gewesen, aber ich würde keinem Menschen ohne diesen Hintergrund die Einnahme von solchen Medikamenten empfehlen. Für mich ist die Abdosierung wirklich kein Problem, das klappt ganz gut . (jeden Tag 5 Tropfen / 1 Hub ) weniger. Ich freue mich auf den Tag wo ich nichts mehr brauche – denn jede Art von Abhängigkeit bedeutet unfrei zu sein.
    Gruss an Euch alle und ich drücke Euch die Daumen dass ihr es schaftt.
    Ulli

  118. Ulli schreibt am 2. November 2009 um 16:13

    Korrektur – es sind 100 ml pro Monat gewesen.
    Ulli

  119. christine schreibt am 9. November 2009 um 05:05

    Ich möchte etwas schreiben zu dem beitrag von:
    Jürgen schreibt am 6. Januar 2009 um 13:31
    Jeder mensch ist anders, jeder mensch “veträgt” andere dosen.
    manche menschen geht es schlecht nach einer tablette und bei manchen hat das keine wirkung.
    Mein freund hat auch einen entzug mitgemacht der nicht leicht war, aber ich habe dort leute kennengelernt bei denen es nicht so schlimm war!
    du musst nur mal hier die kommentare lesen.
    manche haben schwierigkeiten es nach nur sehr kurzer einnahme zeit es abzusetzen, und manche haben nach nur kurzer zeit keine probleme damit aufzuhören.
    du solltest nicht gleich jeden verurteilen.

  120. Michael schreibt am 3. Dezember 2009 um 11:29

    Ich habe zuletzt am 6.8.09 einen Eintrag hinterlassen. Damals hatte ich wegen meiner schweren Arthrose 200 mg Tramadol geschluckt. Mittlerweile bin ich bei einer Dosis von 400-500 mg angelangt weil die Krankenkasse teure Injektionen nicht Bezahlen wollte. Vor einigen Tagen aber kam dann doch ein O.K. von der Kasse, nach 2 Jahren Kampf. Nächste Woche wird gespritzt und ich habe dann die Ehrenvolle Aufgabe Tramadol zu Entziehen. Ich freu mich jetzt schon auf den Entzug nachdem ich hier alles Durchgelesen habe.

  121. herby schreibt am 7. Dezember 2009 um 01:40

    hallo leute..ich bin total schockiert. ich glaube, ich bin auch tramal abhängig. ich hatte voriges jahr einen herzinfarkt und bin dann in eine reha gekommen. dort bekam ich dann zusätzlich extreme schmerzen in der rechten schulterhälfte. nachdem schmerzmittel aller art bei mir überhaupt nicht angeschlagen haben, verschrieb mir eine ärztin tramal-tropfen. nach der ersten einnahme waren die schmerzen sofort weg und ich konnte nach einer schlaflosen wochen mal wieder richtig durchschlafen. von da an nahm ich die tropfen regelmäßig. als ich nach ca. 2 monaten damit aufhörte, bekam ich aufeinmal elendige schmerzen in den beinen, ich konnte die beine nicht mehr ruhig halten und hatte einen ekelhaften bewegungsdrang in den beinen. ich dachte, das kommt von der wirbelsäule. daher nahm ich wieder diese tropfen….und es half !

    seitdem sind nun 8 monate vergangen und ich nehme diese tropfen,mittlerweile sind es tabletten, unregelmäßig ein. mal komme ich zwei tage ohne aus, mal drei oder vier tage, aber nicht länger.
    ich hatte aber nie das gefühl, dass mich dieses medikament in meiner leistungsfähigkeit beflügelt, oder das ich in watte schlafe, wie das einige hier beschreiben. mir ging und geht es immer noch um diese schmerzen.

    mir ist jetzt bewusst geworden, dass es sich um diese schmerzen um entzugserscheinungen handelt.

    ich habe angst.

  122. herby schreibt am 7. Dezember 2009 um 01:51

    ich vergas zu schreiben, wieviel ich einnehme:

    wenn ich schmerzen habe, dann IMMER nur am abend oder in der nacht. dann nehm ich meistens 2 tabletten a`100 mg aufeinmal ein. nach zwei stunden wartezeit sind die schmerzen dann weg und ich kann dann einschlafen.
    unter tags hatte ich diese schmerzen in den beinen noch nie. also nehm ich dann auch keine.

    lg

  123. Michael schreibt am 12. Dezember 2009 um 11:12

    Hallo Herby, ich würde sagen willkommen im Club los Tramadolos. Ich nehm auch immer zwei auf einmal, aber auf 24 Stunden verteilt brauche ich schon so 400 mg. Ich werde sonst unausstehlich und geh mir selber aus dem Weg. Mein Arzt meinte aber das man von den Tabletten nicht Abhängig wird, kann ich nur Lachen. Alles gute auch für dich..

  124. Alexandra schreibt am 13. Dezember 2009 um 20:15

    Hallo, meine Oma hat ziemliche Schmerzen im Arm und Schulter bereich, daher hat ihr Arzt Tramadolos bekommen, die Schmerzen sind gleich geblieben doch allerdings hat sich total verändert. Sie hat angefangen Dinge zu vergessen oder zu Fantasieren angefangen zum schluß konnte sie gar nicht mehr laufen!!!! Als hätte sie es vergessen. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht und bekam Infusionen und nun ist sie so gut wie die Alte. Die Tabletten haben es echt in sich!!!!!

  125. Simon Hilmann schreibt am 16. Dezember 2009 um 14:07

    Hallo an alle,

    Tramal ist ein super Schmerzmittel.
    Wirkt sehr gut. Habe Tramal Tropfen (100mg/ml) jetzt ca. 4 Wochen nach einer OP genommen. Die Schmerzen nach der OP waren extrem und Brutal. Ab Dank Tramal Tropfen (3x 30 Tropfen täglich) in Verbindung mit diversen “harmlosen” Schmerzmedis, konnte ich die Schmerzen aushalten. ABER……
    Jetzt nach 4 Wochen habe ich die hälfte aller aufgelisteten Nebenwirkungen, auch solche die als “selten” gelistet worden sind. Das komplette Paket. Schlaflosigkeit, schwitzen, Schmerzen beim urinieren u.s.w, u.s.w. Lange Reden….

    Habe seit 5 Tagen Tramal abgesetzt.KOMPLETT.

    Der Entzug ist BRUTAL.

    Übelkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, hohes Schmerzenpfinden, Herzrasen, Panikanfälle, Schwächeanfälle ist nur ein kleiner Auszug der Symptome.

    Warum sagt kein Arzt zu seinen Patienten dass der Art Medis süchtig machen und der Entzug so Hart ist?!?

    ICH WERDE DEN KALTEN ENTZUG AUSHALTEN!

    Ist zwar schwer und ich glaube nach 5 Tagen habe ich es garantiert nicht geschaft aber ich werde es trotzdem weiterversuchen.
    Glaubt nicht dass ich einen auf cool mache.
    Es fällt mir unheimlich schwer und ich bin teilweise am Rande des Wahnsinns und der Verzweiflung, aber die Nebenwirkungen waren Heavy.

    Ich hoffe dass ich in 2 Wochen “CLEAN” bin.

    Ich wünsche alles die das gleich durchmachen viel Erfolg. Bitte gebt nicht auf und kämpft euch durch.(ich natürlich auch)

  126. nati schreibt am 18. Dezember 2009 um 12:38

    Hi Leute,

    habe mich jetzt endgültig entschlossen einen entzug zu machen, am 20.01.2010 ist es soweit. Ich werde es unter ärztlicher Aufsicht machen, bin jetzt mittlerweile seit drei jahren abhängig mit täglich mind. 500 mg. Ich weiß es wird hart werden, aber ich denke es ist besser so. Im moment drehen sich meine gedanken fast nur noch um den Entzug und wie es danach weiter geht. Also ich werd 4 wochen in der klinik verbringen und hoffe das es mir hinterher gut geht.

  127. herbert schreibt am 18. Dezember 2009 um 21:18

    hallo leute :)

    zuerst mal zu mir: ich versuche, dieses mistdinger vorerst mal allein loszuwerden. ich habe das so schön langsam rdeuziert. zuerst nahm ich bei entzugsschmerzen nur mehr 100 mg aufeinmal, und derzeit bin ich seit ein paar tagen bei 50 mg. das dauert jetzt schon ca. drei tage. heute hatte ich etwas einen schlechteren tag und das gefühl, an grippe zu erkranken. bis jetzt sind die schmerzen in der nacht ( elendige schmerzen in den beinen, ich konnte die beine nicht mehr ruhig halten und hatte einen ekelhaften bewegungsdrang in den beinen ) nicht mehr aufgetaucht. ich glaube, dass letzte mal vor 5 tagen.
    ich werde auf alle fälle durchbeißen.

    @michael: danke für das willkommen :) hätte aber gerne darauf verzichtet. ja ja die ärzte-…….:(

    ?Simon Hilmann: du bist zu bewundern. 5 tage….halte durch.

    ?nati : ich wünsche dir viel glück und gute ärzte. sei so gut und berichte ein wenig, wie es dir dort so geht während des aufenthaltes.

    viel glück euch allen und haltet die ohren steif. im übrigen gibt es schlimmeres, als so eine tramal-abhängigkeit.

    lg an alle: herbert

  128. Simon Hilmann schreibt am 20. Dezember 2009 um 11:49

    Hey,

    9 Tage ohne Tramal.
    Entzugserscheinungen sind fast weg.
    5 Wochen nach der OP.
    Habe Schmerzen von der OP und es ist schwer mit anderen Schmerzmitteln die Schmerzen zu bekämpfen.
    Mit Tramal war ich sogut wie schmerzfrei.
    Aber ich muss und werde es aushalten.

    Herbert, halte durch!!!

    Grüsse an alle
    Simon

  129. Basti schreibt am 29. Dezember 2009 um 17:26

    Hey Leutz,

    zuerst mal hoffe ich, Ihr hattet schöne Feiertage und habt Euch körperlich wohl gefühl.
    Ich hab da eine Methode um vom Tramal wegzukommen enddeckt ohne Entzugserscheinungen und ohne weitere Tramal einnahme ( Runterdosieren )
    Es würde sich um eine Substitution handeln mit einem Pflanzlichen Wirkstoff welcher den Entzug unterdrückt. Der Wirkstoff (eigentlich ein Wirkstoffkomplex aus verschiedenen Alkaloiden) nennt sich Mitragynin bzw 7-Hydroxymitragynin. Das klingt jetzt alles evtl. ziemlich kompliziert aber die Pflanze zum Wirkstoff nennt sich Kratom oder Roter Sentolbaum.
    Zur vereinfachung: Google´t mal “KRATOM WIKIPEDIA” oder “MITRAGYNIN”
    Die Pflanze ist in De. völlig legal und lässt sich in div. shops bestellen. Nachteil ist der ziemlich hohe Preis und die Einnahmemenge (nur als Bsp.: 10-20 Gramm je nach verträglichkeit auch bloß 5 Gramm PRO KONSUMEINHEIT beim auftreten von Entzugsbeschwerden.
    Lecker ist die Sache nicht und aufgrund dessen das die Pharmaindustrie noch am Forschen ist gibts leider auch noch nix in der Apo.
    Ich kann nur meine Meinung sagen und die wäre : es hilft!, es besetzt je nach Dosis, bestimmte Opioidrezeptoren, OHNE dabei schnell und heftige Abhängigkeiten zu erzeugen wie man es von Opioiden wie Tramal kennt. Wenn man es für ca 1 Woche nach kaltem Absetzen von Tramal anwendet, immer dann wenn der Entzug unerträglich wird hat man nix zu befürchten. Wichtig ist von meinerSeite: macht aber erst mal einen Test wie Ihr darauf reagiert (kleine Dosis in ein glas mit warmem Tee) nur um eine Anaphylaktische Reaktion ausschliessen zu können.
    Ist nur ein Tip vom Laien bei mir hat es funktioniert, langzeit oder Spätfolgen hatte es keine.

    Ps.: vergesst nicht: dabei handelt es sich auch um eine Droge wie Tramal, Kaffee, Alkohol und der ganze Mist. ABER ES IST LEGAL und kurzfristig als Substitut ist es fast schon ein kleines geheimes Wundermittel: Ihr könntet das Tramal sofort weglassen und speziell die ersten Tage des Entzuges ohne unnötiges leiden überstehen. Langfristig ist Kratom keine Lösung. Therapeutische Hilfe und eine Absprache mit Eurem Arzt rate ich DRINGENST dazu. Kann natürlich sein das Euer Arzt sich auch erstmal schlau machen muß was Kratom angeht.
    Aber in der Medizien gibt es gewisse Grundsätze zB auch; in welchem Verhältnis steht die Therapie(zb mit Kratom) zum daraus gewonnenen medizinischen Nutzen.
    Ich finde die Anwendung vertretbar, wenn sie zeitlich begrenzt stattfindet.
    FRAGT MAL EUREN DOC WAS ER DAVON HÄLT und googlet vorher schon mal ein bischen nach “KRATOM WIKIPEDIA”

    EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR UND AUF DAS, EURE GUTEN VORSÄTZE WAHR WERDEN MÖGEN!!!!!
    Alles Gute Euer Basti

  130. markus schreibt am 29. Dezember 2009 um 17:47

    liebe leute ich wünsche euch einen guten rutsch ins neue jahr. mögen all eure herzenswünsche in erfüllung gehen.
    bei mir ist es so das ich sie mir gerade erfülle :)
    eines möchte ich noch sagen, als ich am 4sept aus der entzugsklinik rauskam war es noch ein sehr anstrengender weg auf normalen status zu kommen.
    ich wünsche jedem der diesen weg geht, alles gute ” Halte durch, es zahlt sich aus ”

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    alles liebe markus

  131. gerlinde schreibt am 29. Dezember 2009 um 19:27

    hab alle eure erfahrungen mit tramal gelesen. hat irgendwer erfahrung ob auch augenprobleme (einseitiges flimmern) nebenwirkung nach längerer tramleinnaheme sein kann?

  132. Michael schreibt am 29. Dezember 2009 um 20:59

    @ Gerlinde: Da hast du etwas auf den Punkt gebracht. Ich weiß nicht ob das mit dem tramadol in Verbindung gebracht werden kann aber ich sehe seit einigen Wochen auf dem Linken Auge schlechter und meine einen gewissen Druck darin zu spüren. Im Januar lass ich das mal Checken.

  133. RoteZora schreibt am 29. Dezember 2009 um 21:55

    @Basti:
    Hallo Basti,bin wie Du hier auf dieser Seite immer auf dem laufenden und hab auch des öfteren schon meine Meinung geäußert. Thema Kratom hab ich schon mal im Fernsehen gehört und auch gegooglet. Was mich noch interessiert ist wie Du Dir das verabreichst-ist wohl ein Pulver so wie ich das gesehen habe. Und es gibt verschiedene “Sorten” wie z.b. Kratom Premium -Kratom Thailand – Kratom Maeng da – Kratom grün/rot…was kaufst Du da??? Und woooo?? Wöre schön von Dir zu hören, gerne auch über meine E-mail adresse oder ICQ 489-073-417 oder @:schwesterelke77@yahoo.de – Vielen Dank!!! Ach ja,hilft es auch bei den (ich finde eines der heftigsten E-Erscheinungen!) furchtbaren zappeligen Beinen abends im Bett?? Das ist echt schlimm, nicht still zu halten!!!

  134. gerlinde schreibt am 29. Dezember 2009 um 23:50

    @ michael so blöd es klingt, bin froh,daß außer mir noch wer mit diesen problem zu kämpfen hat,hab schon geglaubt,es wär was anderes. wünsch dir alles gute

  135. nati schreibt am 31. Dezember 2009 um 00:20

    @ Herbert danke dir, es ist ja noch drei wochen hin aber ich hoffe es wird alles gut. Habe es versucht allein runterzukommen, leider schaffe ich es nicht mit meiner arbeit und mit meinem Stress. Ich hoffe wirklich ich bin nach 5 wochen in der klinik clean.

    Ich hatte mittlerweile ein beratungsgespräch in der klinik und die Leute waren echt nett. Es ist eine geschlossene Station in der ich keinen computer, kein Handy oder Telefon habe und auch nur mit einem Betreuer rausgehen kann. Das wird echt hart, da ich den computer zur ablenkung echt gebrauchen kann und mein Handy auch brauche. Doch das schlimmste ist für mich, das mein sohn nicht bei mir sein kann. Ich hoffe ich übersteh das und die Zeit geht schnell rum, ich wünschte ich hätte das schon hinter mir. Mittlerweile ist es schon so schlimm, das ich mir nachts den wecker stelle damit ich die Tabletten nachts nehme das ich morgens fit bin. Heute hatte ich ein bissl viel erwischt, ich wusste früh nicht mehr wieviel ich nachts genommen habe, da habe ich früh “zur vorsicht” gleich noch eine genommen. Das hab ich heut nachmittag gleich gemerkt. Am nachmittag war mir dann richtig schlecht, ich hatte schweißausbrüche auf der arbeit und bin die ganze zeit rumgerannt, kaum was getrunken (nur kaffee) und kaum was gegessen. Ich habe ja durch tramal auch 30kg abgenommen, was natürlich keine schlechte nebenwirkung war. Denn ich hatte etwas übergewicht. Mittlerweile fühle ich mich richtig wohl und hoffe das ich das beibehalten kann. Leider habe ich je mehr ich abnehme immer mehr schmerzen im rücken, meine schmerzen sind früh leider am schlimmsten. Da helfen oft nicht einmal die tramal mehr. Davor hab ich am meisten angst, was ist wenn ich den entzug gemacht habe und meine schmerzen noch viel viel schlimmer sind? Bei mir steht eine Bandscheibe vor und drück auf meine nerven. Der arzt sagt zwar das es nicht sooo schlimm wäre das es operiert werden müsse, aber ich meine er hat ja auch nicht die schmerzen. Naja ich hoffe in der klinik kann mir dabei auch geholfen werden. Ich werde auch jeden fall versuchen mich nach meinem entzug oder zwischendurch mal zu melden. Wie gesagt ich hoffe es ist schnell vorbei und ich übersteh es gut. Wünsch euch allen einen guten rutsch und ein gesundes neues Jahr 2010!!!

    LG NATI

  136. Basti schreibt am 31. Dezember 2009 um 17:58

    @nati:
    Deine Entscheidung den Entzug stationär zu machen ist von meiner Seite aus (wenns nich mehr anders geht) völlig nachvollziehbar. Was ich nicht verstehe, ist: wieso ne geschlossene Station???
    Ich könnt das nicht. Das ist wie Knast, nur eben mit ganz, ganz, netten, hilfsbereiten Pflegern nach deren Pfeife Du zu Tanzen hast. Ich will Dir keine Angst machen ich hab das so noch nicht erlebt. Aber ich war mal als Besucher in so einer Einrichtung. NEIN DANKE
    Gibts denn spezielle Gründe für Deine Entscheidung? (und ist die Entscheidung denn auch wirklich DEINE oder die Deines Docs, Jugendamts o.ä….äh weis ja nicht???)
    Absolut notwendig für einen erfolgreichen Entzug ist, die eigene, feste Überzeugung zu “verzichten”!!!
    So etwas macht sich durch Zwang gar nicht möglich, es sei denn, es wäre so. das Du durch eine zusehr erhöhte Dosis bereits mind. 1 mal, Dich selbst oder andere in Gefahr gebracht hast.
    Sprich Overdose…??? oder; Du halb nackt un Druff wie Amy Whinehouse vor ne Strassenbahn geschwebt bist, wärend Du das “Vater unser” runterleierst.
    ?????????????????????????????????????????????

  137. Basti schreibt am 31. Dezember 2009 um 18:15

    @RoteZora
    Gerade, BEI diesen unruhigen Beinen und den dadurch verursachten Schmerzen ist es recht Wirksam.
    Einfach schön, warmes Wasser inne kleine Wanne (Fußwarm / Vorsicht nich zu heiß) und so 1-2 Esslöffel von dem gemahlenen Pulver dazugeben, schön umrühren und die Flossen reinhängen das entspannt und die Wirstoffe können über die Haut aufgenommen werden zu den… was weis ich: peripheren opioidrezeptoren. Das lindert ungemein!!! Namen von nem guten shop kann ich Dir schon geben, aber ich möchte Nicht gegen die Hausordnung verstossen, deshalb schick ich sie zu deiner E-mail Adresse. Sorten und Anbieter, haben da wohl irgendwelche Unterschiede, aber da hab ich nur begrenzt erfahrung. Ich schwöre ja am liebsten auf “maeng da”

  138. Herbert schreibt am 2. Januar 2010 um 14:49

    Ich nehme schon seit 2 Jahren Tramal Trpfen. Habe eine sehr starke Schmerzkrankheit Trigeminusneuralgie. War zeitweise auf 1200mg täglich!!! Jetzt auf 500mg täglich. Kein Entzug, da 500 auch ja noch heftig sind.
    FRAGE: Wie lange dauert denn idR ein Entzug? Sind wirklich nur die ersten 3 Tage die schlimmsten und dann ist es aushaltbar? Ich lese immer wieder insges. 7-10 Tage… Könnte ja 14 Tage Urlaub machen und es dann durchziehen. Übel, wenn das zeug den ganzen Tagesablauf bestimmt. Also, wie lange ungefähr? Danke!

  139. Simon Hilmann schreibt am 3. Januar 2010 um 13:25

    Hallo Herbert,

    2 Wochen sind normalerweise ok.
    Da du aber 2 Jahre auf Tramal bist solltest Du keinen Kalten Entzug machen. Deine Dosis is auch “Heavy”.

    Ich an deiner Stelle würde den Entzug von einem Arzt überwachen lassen. Vielleicht sogar Medis die es dir etwas leichter machen könnten.

    Oder unter Ärztlicher Aufsicht die Dosis über mehrere Wochen langsam runterfahren?!?

    Viel Erfolg!

  140. Herbert schreibt am 3. Januar 2010 um 17:15

    Ja, habe ich mir auch schon überlegt, dem Arzt zu fragen. Aber 2 Wochen wären ja noch erträglich obwohl ich keine Ahnung habe, was da auf mich zukommen wird…

  141. tobias schreibt am 5. Januar 2010 um 15:00

    hallo leute,
    ich nehme regelmäßig tramal. regelmäßig bedeutet in meinem fall, dass ich es schon über monate hinweg am freitag abend und / oder am samstag nachmittag mache; jeweils 100-200mg als zerschredderte retardkapsel. ich benutze tramal als “downer”, habe keine schmerzen oder dergleichen.
    wahrscheinlich fühlen sich jetzt manche, die aufgrund einer schmerztherapie in eine abhängigkeit geraten sind, veranlasst, mich deswegen zu rüffeln. ich bitte einfach darum, dass ihr davon abseht.
    außer dem regelmäßigem konsum von tramal, nehme ich keine drogen bzw. medikamente. ich trinke vllt 1 mal im monat ein bisschen alkohol, aber sehr wenig.
    mir gehts unter der woche nicht schlecht deswegen. ich leide keine entzugserscheinungen und bin, wie ich meine, relativ leistungsfähig. in gewisser weise freu ich mich manchmal auf mein wochenend-high durch die pillen, aber mich lenkt das in keinster weise von meinen aufgaben ab. ich führe ein geregeltes leben, bin 24 jahre alt, hab ne gute beziehung zu nem netten und klugen mädchen, keinen sozial schwachen hintergrund und bin beruflich ziemlich gut aufgestellt (was natürlich gleichermaßen bedeutet, dass ich einen relativ stressigen job hab).
    meine frage an all die, die schon mal in abhängigkeit geraten sind, ist, ob ich irgendwelche besonderen maßnahmen treffen sollte, damit mir das nicht in der form passiert. ich möchte eigentlich nicht unbedingt auf das kleine wochenend-high verzichten. das könnte man jetzt wohl schon als eine leichte psychische abhängigkeit auslegen, …die mich aber (bisher) in keinster weise belastet. wäre es sehr bedenklich, wenn ich das so beibehalten würde? ich meine wirklich “beibehalten”. keine steigerung, nicht während der woche, nichts anderes. sagt mir bitte, was ihr denkt. ich bin keine labile persönlichkeit und durchaus in der lage, mit kritik umzugehen und ratschläge anzunehmen. in gewisser hinsicht sind die tabletten mein einziges echtes laster. darf man sich sowas in der form, wie ich es mach, genehmigen oder……? wie seht ihr das?

  142. RoteZora schreibt am 5. Januar 2010 um 23:35

    Hallo Tobias,
    ein interessanter Blog,den Du da schreibst,der mich absolut an mich erinnert. Ich habe mich hier schon öfter zu Wort gemeldet…Ich habe mit Tramal 2001 angefangen,wegen diesem himmlischen Nebenwirkungen,diesem “high” sein, ähnlich wie beim THC,man kann schön abschalten,aber ist nicht total weggetreten. Ich trinke nicht,rauche nicht,ich habe wie Du mir das Tramal “gegönnt”. Aber ich habe nicht aufgepaßt. Weil ich als K-Schwester immer ran kam und es zu einer Toleranz kam,also die Dosierung irgendwann nicht mehr reichte,hab ich die Dosis gesteigert und ich nahm es letztendlich täglich. Es gab Dosen bis über 2000mg, es führte zu zerebralen Krampfanfällen,und so konnte ich es natürlich nicht mehr ohne weiteres absetzen. Ich starte ab dem 15.1. meinen 4. Versuch, das Zeug abzusetzen, der Wille ist da, wobei ich aber auch sagen muß das ich es an manchen Tagen wohl auch vermissen werden. Und davor habe ich am meisten Angst.
    So wie Du es geplant hast, nur am WE und nicht die Dosis steigern finde ich persönlich es vertretbar. Aber sei immer auf der Hut.
    Alles Gute

  143. RoteZora schreibt am 5. Januar 2010 um 23:38

    @Basti:
    Melde Dich bitte nochmal wegen dem Kratom!!! Kann man das Pulver auch trinken?? E-Mail Adresse hatte ich hinterlassen, bitte Adressen von Shops mailen, VIELEN VIELEN DANK!!!!!!!!

  144. Michael schreibt am 6. Januar 2010 um 12:19

    @ rote zora, ich möchte mich nicht unbedingt einbringen. aber denkst du nicht das man mit dem kratom nur das eine gegen das andere austauscht? in dieser hinsicht wäre die quälerei eines entzugs doch gar nicht nötig.ich selber habe versucht die dosis zu verringern und ab und an auf 100- 200 mg zu verzichten. ich wurde so kribbelig, unansprechbar und bin jedem aus dem weg gegangen. für meine abhängigkeit bin ich in gewissem maße auch selber mitverantwortlich. ich hab einfach nur den beipackzettel ignoriert. meine blutwerte und vor allem die leberwerte sind vollkommen in ordnung. so versuche ich wenigstens mit einer dosis von 3-400 mg in 24 std. auszukommen. aber trotz allem, alkohol bitte weglassen. bei jedem medikament.

  145. RoteZora schreibt am 6. Januar 2010 um 17:20

    Recht hast Du und auch wieder nicht-ich möchte mir nur den Entzug so angenehm wie möglich machen, da ich weiterhin für meine Familie da sein muss und weiterhin arbeiten muss. ich bin nicht alleinstehend und kann mir keine Auszeit von einigen Wochen erlauben.

  146. RoteZora schreibt am 6. Januar 2010 um 17:20

    Recht hast Du und auch wieder nicht-ich möchte mir nur den Entzug so angenehm wie möglich machen, da ich weiterhin für meine Familie da sein muss und weiterhin arbeiten muss. ich bin nicht alleinstehend und kann mir keine Auszeit von einigen Wochen erlauben. Ich denke das ist verständlich.

  147. tobias schreibt am 6. Januar 2010 um 21:27

    hi RoteZora,
    danke für deine aufschlussreiche antwort. als erstes will ich dir alles gute für deinen entzug wünschen, wenn die bezeichnung in dem fall zutrifft…?
    ich hab als jugendlicher schon oft mit verschiedenen drogen experimentiert, und eine zeit lang vor allem xtc, kokain und thc konsumiert. ich war aber nie abhängig. seit ende 2003 bin ich, was das angeht, komplett clean und hab nichts davon jemals wirklich vermisst.
    möglicherweise bin ich einfach von der veranlagung her weniger suchtgefährdet als andere; – damit will ich jetzt sicher niemanden diskreditieren und erst recht nicht angeben. die info soll einfach dazu beitragen, dass mein psychischer zustand einigermaßen richtig eingeschätzt werden kann.
    ich hatte, bevor ich was gepostet hab, einige der vorhergehenden beiträge gelesen und die “geschichten” zum teil mitverfolgt. dass mit dem abhängigkeitspotenzial von tramal also nicht zu scherzen ist, weiß ich mittlerweile.
    ich persönlich würde das high-gefühl von tramal übrigens eher nicht direkt mit thc vergleichen. es ähnelt sich in zwar gewissen teilen, aber eher entfernt. das für opioide ganz typische gefühl des “in-watte-gepackt-seins” fehlt bei thc gänzlich. aber das soll nur am rande erwähnt sein.
    was mich stark verwundert, ist, dass die tabletten über gewisse internetdienste vorläufig rezeptfrei zu beziehen sind. das rezept wird dann von einem “arzt” für 12,90€ per ferndiagnose erstellt… dubiose praktiken.
    tja. ich werd, vorläufig, so weitermachen wie bisher, denk ich. falls ich merken sollte, dass sich eine bedenkliche form der toleranz entwickelt, werd ich sofort damit aufhören.
    wusstest du, dass dein konsumverhalten einer sucht entspricht, als es sich zu einer solchen entwickelt hat?

  148. RoteZora schreibt am 6. Januar 2010 um 22:28

    Da hast Du absolut recht,mit der Sucht und Abhängigkeit.Und zwar körperlich und psychisch.Wobei ich nicht weiß welche Form schlimmer ist.Ich weise die typischen Verhaltensweisen eines süchtigen auf:ich verstecke die Tabletten vor meiner Familie und nehme sie heimlich,ich belüge die Ärzte von denen ich die Rezepte hole,ich beklaue Patienten um an Tabletten ran zu kommen wenn mal absoluter Notstand ist,z.B.vorm Wochenende. Ich erschrecke mich oft vor mir selber. Nur “richtig” kriminell bin ich noch nicht geworden, z.B.Rezepte fälschen,oder einbrechen,sowas käme nie in Frage. Und das ist auch der Grund warum ich jetzt wieder mal einen Entzug starten will,weil ich es leid bin das die Sucht mein Leben beherrscht. Ich kann leider nicht so locker damit umgehen,ich stecke schon zu tief drin.

  149. Waltraud schreibt am 16. Januar 2010 um 23:38

    Hallo,
    habe 2 Jahre lang Tramadol genommen, bis zu ca. 1500 mg täglich, oft habe ich nicht mehr mitgezählt, es war mir alles egal, hatte im November einen epileptischen Anfall. Wollte jetzt im Januar stat. Entzug machen, scheute mich aber davor, mich wieder mindestens 6 Wochen lang wegsperren zu lassen. Am 31.12.09 habe ich meine letzte Pulle leergemacht, ich war so voll, dass ich mir nicht mal Alkohol trinken traute, da ich Angst vor einem erneuten Anfall zwecks Überdosierung hatte. Am 01.01. nahm ich dann 500 mg, am 02.01.10 nichts mehr und das habe ich dann auch total durchgezogen und bin jetzt clean. 7 Tage lang hatte ich heftigsten Entzug: Frieren, Herzrasen, Schwitzen, Gliederschmerzen, 4 Tage so gut wie ohne Schlaf, und und und… wer es weiß.
    Aber es geht. Man muss nur diese verfluchten 7 Tage durchhalten. Am 5. Tage verspürt man erstmals gegen Abend Ruhe vom Entzug und es wird täglich besser. Und der Lohn für die Mühe ist, daß man ein absolutes Hochgefühl kriegt, wenn man es geschafft hat, wenn der Körper wieder normal funktionieren kann und wenn die Endorphine, Morphine und was weiß ich noch was sich wieder von alleine bilden können. Ich gehe 2x täglich mit meinem Hund 2 Stunden spazieren, mache meinen Haushalt und fühle mich wie neu geboren. Kann nur jedem empfehlen, mit Tramadol aufzuhören, es macht kaputt und das Leben läuft neben einem vorbei.

  150. Bastian schreibt am 24. Januar 2010 um 23:18

    Ich habe eine Frage:

    Ist eine Überdosierung von den Tramal-Tropfen tödlich..?

  151. RoteZora schreibt am 25. Januar 2010 um 12:41

    Eine Überdosierung -aber auch das einfache Absetzen nach langem Mißbrauch von hohen Dosierungen- kann zu cerebralen Krampfanfällen führen und diese können tödlich enden, erst recht wenn ihr alleine dabei seid (es kann z.B.vorkommen,das man seine Zunge dabei verschluckt und erstickt). Deshalb sollte man auch nach langem Gebrauch langsam runter dosieren.

  152. uwe schreibt am 25. Januar 2010 um 15:04

    moin…
    nur mal interessehalber:
    um an genug tramal für eine sucht zu kommen muss man ja, wenn man keine illegalen bezugsquellen hat, zu mehreren ärzten gehen und sich im wechsel rezepte geben lassen.
    hat sich bei jemandem von euch schonmal die krankenkasse gemeldet?…ich finde das skandalös irgendwie. also das man sich drogen bei verschiedenen ärzten auf kosten der krankenkasse, ist ja zuzahlungsfrei, besorgen kann und dass das scheinbar keine sau bei der krankenkasse merkt. oder merken will?? ist ja offensichtlich betrug…von der macht der pharmaindustrie weiß man ja, aber was haben die davon?…kann mir da mal jemand den zusammenhang schildern?…dass es für den einen arzt nicht ersichtlich ist, dass ich ne woche vorher bei nem anderen war…ok, das kann man noch verstehen. aber was hat die krankenkasse für ein interesse daran mir eine sucht zu finanzieren, die kosten für die behandlung von folgeerkrankungen sind ja nicht kalkulierbar…mmh…wär toll wenn sich da jemand nen reim drauf machen kann und mich teilhaben lässt.
    grüße!

  153. Basti schreibt am 2. Februar 2010 um 15:27

    Warum sollte die Krankenkasse das hinterfragen?
    Es gibt in Deutschland die freie Arztwahl und man kann auch unter “normalen” Umständen bei mehreren Ärzten in behandlung sein. Die KK wird erst hellhörig wenn teure Diagnose und/oder Therapiemaßnahmen getragen werden sollen.
    Wenn mehrere Ärzte Medis verschreiben liegt es nicht im ermessen der Krankenkasse dieses anzuzweifeln. Es wird ja rezeptiert und die paar Euro für ne Schachtel Pillen werden ohne zu hinterfragen erstattet.
    Übrigens ne Medikamentenabhängigkeit ist auch eine Erkrankung welche sowieso durch die KK getragen werden muß.

  154. Tina schreibt am 3. Februar 2010 um 13:46

    Hallo zusammen. Ich hatte im letzten Jahr eine heftige Lungen op. Habe regelmäßig Tramal genommen.Als ich zu Hause war, habe ich diese Dinger auch noch genommen, bis ich mich gefühlt habe, als ob ich auf Drogen wäre. Konnte sofort damit aufhören. Als ich in den letzten Tagen tierische Rückenschmerzen hatte, habe ich nur eine Tramal genommen. Das Ergebnis war: Habe mich am nächsten Tag gefühlt als wäre ich total high.Mußte nur brechen, und habe nur im Bett gelegen oder über die Schüssel gehangen.Nie wieder Tramal.
    Lg Tina

  155. anna karenina schreibt am 3. Februar 2010 um 16:34

    hallo zusammen

    auch ich kann mich hier einreihen und gleichzeitig mit kratom-erfahrung aufwarten;
    ich nehme seit ca. 2 jahren tramadol und bewege mich auf einem täglichen level von 200-400mg.

    ich habe ein kind und ab samstag einen job und ich muss jetzt endlich von den zeug weg.

    heute war ich aufgrund einer mandelentzündung beim arzt und bat ihn um hilfe beim entzug, die er mir verweigerte, weil er nicht mein hausarzt ist.
    ich musste fast weinenh vor verweiflung,denn es war so eine überwindung, es auszusprechen und dennoch bin ich alleine mit meinem problem geblieben.

    zuhause habe ich entdeckt, dass ich keine einzige tramaltablette mehr habe; ich dachte, es seien noch ca. 10 stück da um wenigstens ein bisschen ausschleichen zu können.
    jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll…
    nur mit kratom maeng da entziehen oder mir nochmal tropfen bestellen (ich bestelle zu allen überfluss auch noch im internet und ich weiß nicht, wie sauber das zeug ist)?

    kratom maeng da habe ich jetzt schon ein paar mal genommen (oral) und bin recht angetan von der wirkung (entspannend,leicht euphorisiernd).
    aber soll man das wirklich auch als fußbad anwenden?
    mir kam das so absurd vor und ich dachte, das sei nur eine fake-beschreibung der shopbetreiber…
    basti,hast du das mal als fußbad getestet?

    ich hoffe auf einen regen austausch, denn ich denke, dass uns allen etwas aussprache gut tun während des entzuges…

    viele grüße,

    anna k.

  156. Basti schreibt am 3. Februar 2010 um 17:32

    Hallo Anna

    Wie Du das Kratom anwendest liegt bei Dir. Die Shop-Betreiber weisen ausdrücklich darauf hin das Kratom als Fußbad angewendet wird und raten davon ab das Zeug zu essen.
    In Deutschland gibt es eine gewisse Politik, die wenn man sie kurz umschreibt in etwa so lautet: “sauf Dich zu tode wenns Dir gefällt, das darfst Du mehr aber auch nicht.”
    Die verwendung von Kratom zur innerlichen Anwendung sollte nicht groß publiziert werden da es viele Kids gibt die sogar bereit sind sich irgendwelche Lösungsmittel in den Hals zu kippen.
    Das der Staat da reagieren muß ist klar. Kratom soll eben ein wenig geschützt bleiben und weiterhin als Fußbad verwendet werden.
    Zu Deinem Medi Poblem, geh zu Deinem Hausarzt oder zu irgend einem anderen Arzt, sei offen und sag das Du bereits mit Doktor Sowieso gesprochen hast, der aber nicht helfen wollte weil er kein HA ist. Der kalte Entzug von Tramal ist unbedingt behandlungsbedürftig da es gefährlich werden kann. RoteZora hats bereits beschrieben. Die müssen Dir helfen, als Ärzte sind sie dazu sogar verpflichtet.

    Gruß Basti

  157. anna karenina schreibt am 3. Februar 2010 um 17:51

    hallo basti

    ja,ich weiß,dass sie das müssen, aber das problem liegt eher bei mir.
    ich schaffe es nicht, dem arzt (ein herzensguter und leichtgläubiger dorfarzt) zu sagen, was mein problem ist.
    er hat mir damals tramal verschrieben als ich ihn anlog, dass ich es wegen der rückenschmerzen bräuchte.
    ich weiß,das könnte/sollte mir egal sein, aber ich bin da wirklich extrem gehemmt und schäme mich so sehr…

    diese fußbad-sache dachte ich mir schon.
    mich hat nur interessiert, ob es dann auch wirklich wirkt.

    ich denke,ich versuche es jetzt erstmal mit kratom und wenn ich heute nacht merke, dass das nicht klappt (restless legs), bestelle ich mir noch einmal tropfen zum ausschleichen.

    jetzt habe ich es ja wenigstens hier “offiziell” gemacht und das setzt mich hoffentlich ausreichend unter druck.

    viele grüße,

    anna k.

  158. Basti schreibt am 3. Februar 2010 um 18:24

    Du wirst überrascht sein über die Kraft der Pflanzen, also um heut Nacht brauchst Dir keine Sorgen machen ;-D
    Wie willst Du denn die Tropfen so schnell ranbekommen das dauert doch bis die mal ankommen???
    Mei! red halt mal mit dem Doc, sag ihm von mir aus das Du es eben in letzter Zeit wegen
    Schmerzen immer häufiger genommen hast (paar Monate) jetzt willst Du aber wieder absetzen und langsam ausschleichen und dazu möchtest Du Ärztliche Betreuung. Das ganze ambulant da Du zum Arbeiten musst. Das bei der momentanen Wirtschaftslage keiner krank feiern will erklärt sich da von selbst.
    Ich denk schon das er Dir dann was verschreibt. Wenn Du Bsp.-weise noch einen selbst ausgeklügelten Dosierplan mitbringst, sieht er auch das Du motiviert bist,

    Liebe Grüße

    Basti

  159. anna karenina schreibt am 3. Februar 2010 um 18:41

    :) basti

    ja,ich denke für heute nacht bin ich gut gerüstet ;)

    ich weiß,dass das komplett bescheuert klingt, aber ich bin da echt wir blockiert.

    ich kann auch nicht zum psychiater gehen, weil ich mich immer schuldig und lächerlich fühle, wenn ich menschen mit meinen problemen die zeit stehle (so empfinde ich das) und breche alle behandlungen nach spätestens 3 sitzungen ab, bzw. tauche nie wieder auf.

    es ist wirklich grauenhaft…

    seit monaten habe ich horrorvisionen davon, dass ich lungenkrebs oder einen herzfehler durch das ewige tramal bekommen habe, denn ich fühle mich schon lange sehr schlecht; herzrasen,herzstolpern und atemdepressionen…
    aber ich schaffe es einfach nicht zum arzt.

    jammer…

    mir wird gerade sehr schwindelig und ich denke, ich gehe bald ins bett.
    hoffentlich wird die nacht erträglich und hoffentlich schaffe ich es jetzt, ohne nochmal tropfen bestellen zu müssen (die wären sehr schnell da – würde ich jetzt bestellen und per sofortüberweisung zahlen, kommen sie spätestens übermorgen).

    gute nacht und vielen dank für dein offenes ohr bzw. auge.
    so fühle ich mich nicht so unsichtbar mit dieser aufgabe und das motiviert mich.

    :)

    anna k.

  160. steffi schreibt am 4. Februar 2010 um 01:53

    hallo,

    so, hab mir eben für nen fuffi dieses thai maeng da bestellt.
    werde berichten, wie es so wirkt !
    nehme schon seit langer zeit starke opioide(targin 10mg)!
    will irgendwie weg von dem zeug und ganz langsam ausschleichen ! obwohl, ich hab schon dolle schmerzen, und es ist das einzigste was hilft und ich nehme es kontrolliert 2x täglich ein !
    ich weiß nicht, was ich machen soll.
    hab echt respekt davor, aber es ist das beste !

    dieses maeng da soll ja antriebssteigernd und muntermachend sein.
    kommt gut bei mir, hab sooo wenig schlaf !
    wache ständig auf wegen schmerzen, nicht mehr liegen können…
    morgens bin ich wie durch ´nen wolf gedreht, total müde und funktioniere nur noch !
    hoffe diese fußbäder helfen und geben mir den gewissen tritt in den ar… !
    hat wer erfahrungen mit dem fußbad und derren wirkung ?
    ciao steffi

  161. RoteZora schreibt am 4. Februar 2010 um 03:26

    @steffi:
    Thema Kratom-Fußbad: Schau mal weiter oben nach, Basti hat´s ganz gut beschrieben…

  162. anna karenina schreibt am 4. Februar 2010 um 10:43

    guten morgen

    steffi, das klingt auch nicht sehr angenehm bei dir :(
    aber wie willst du deine schmerzen in den griff bekommen, wenn du alles ansetzt?
    nicht dass du vor schmerz einknickst und dann höher dosierst oder eine andere ungesunde alternative suchst.
    vielleicht kannst du ja mal mit deinem arzt über mögliche alternativen sprechen?

    meine nacht war ok,aber heute am morgen spüre ich es schon sehr deutlich und unangenehm.
    ich bin ja krank,konnte aber nicht liegen bleiben, weil es einfach zu unangenehm ist.

    jetzt versuche ich mich mit einem fußbad-tee ;) zu stabilisieren, aber ich werde jetzt doch nochmal tropfen bestellen.

    denn übermorgen ist mein erster arbeitstag und ich kann da nicht total durchgeföhnt und neben der spur erscheinen.

    ich arbeite dann in der betreuung und pflege von menschen mit behinderung und da möchte ich doch alle meine sinne beisammen haben.

    ich weiß,solche “ausreden” denke ich mir jedesmal vor einer neuen bestellung aus, aber dieses mal weiß ich, dass es legitim ist und ich mit der geringen menge einer flasche sowieso keine hohen dosen zu mir nehmen kann.

    außerdem habe ich noch eine kleine kratom-probierauswahl bestellt und ich denke, ich werde den entzug jetzt ganz gut schaffen.

    ich hatte im sommer schon einen kalten entzug, während dem ich wieder schwach wurde und dann einenn weiteren mit ausschleichen und der unterstützung von krypton (das steht jetzt aber auf dem btmg, weil scheinbar tramadol-wirkstoff enthalten ist).

    ich wünsche euch einen schönen tag!:)

    anna karenina

  163. Basti schreibt am 4. Februar 2010 um 16:10

    Hallo zusammen

    Ja beim Krypton hat man wohl den Tramadolmetaboliten O-Desmethyltramadol nachgewiesen, da kann man mal sehen wie schnell es gehen kann.
    Schön Anna ich hoffe Dein Fußbad am Vormittag hat gut getan. Das Du wieder bestellen willst ist nicht zu vermeiden. Die Arbeit ist heutzutage wichtig und nicht nur ne faule Ausrede.

    RoteZora
    irgendwie hat das mit dem abschicken nicht geklappt ich versuch es noch mal…

  164. Basti schreibt am 4. Februar 2010 um 16:15

    So Rote,
    hehe jetzt, Wochen später, hats geklappt Sorry das ich so lang gebraucht hab, bis später (winke winke)

  165. steffi schreibt am 4. Februar 2010 um 16:26

    hi, basti,

    wie wird das fußbad denn gemacht.
    wie setzt man es an, wie wird es eingenommen,
    oder angewand.
    ich war echt so naiv, ich dachte halt fußbad.
    ist glaube ich nicht so, gell.
    wie wirkts am besten.
    ich will aber die muntermachende , antriebsfördernde variante !
    bin echt irgendwie nicht up to date, sorry ;-)

    ciao steffi

  166. Basti schreibt am 4. Februar 2010 um 16:53

    Hey Steffi, am besten Du versuchst erstmal
    1-2 TEElöffel in ein Gefäß und dann heißes Wasser drüber. Ds ganze dann 10-15 minuten stehen lassen und dann kannst Dir aussuchen entweder das Gemisch in die Fußbadwanne und heißes Wasser hinterher oder Du wendest es innerlich an.
    Ich hab mal im Netz noch n bissi gesucht. Kratom enthält wohl sogar Antioxidantien und kann innerlich bei Vergiftungen angewendet werden. Das funktioniert wohl ähnlich wie bei Kohletabletten.

  167. Basti schreibt am 4. Februar 2010 um 16:54

    Wie macht Ihr eigentlich die Smilies ich hab keine Ahnung???

  168. anna karenina schreibt am 5. Februar 2010 um 12:17

    basti,einfach mit verschiedenen zeichen.
    hier mal ein beispiel mit leerschritt dazwischen:

    ; – ) ;-) : ) :)

    (hoffentlich klappt das jetzt…schade dass es hier keine vorschau gibt)

  169. anna karenina schreibt am 5. Februar 2010 um 12:21

    oh, gut – also, so funktioniert es jedenfalls … :)

    meine nacht war nicht gut, aber sehr traumreich.
    das sind schon unangenehm realistisch-lebhafte träume und dazu dieses grauenhafte gefühl in füßem und händen, von dem ich dauernd aufwache.

    kratom hilft mir zwar definitiv beim ertragen und unterdrücken der entzugserscheinungen, aber es bleibt noch genung übrig, um sich scheiße zu fühlen.
    ich müsste schon viel kratom nehmen, um tagsüber einigermaßen beschwerdefrei zu sein, aber in einem solchen zustand kann ich dann nicht arbeiten, sondern höchstens chillig rumliegen… ;)

    also,ich hoffe, dass die tropfen noch vor morgen kommen und ich bis dahin nicht in meinem kalten schweiß ertrunken bin.
    ächz.

    liebe grüße,

    anna karenina

  170. Sonnenloewe schreibt am 5. Februar 2010 um 13:27

    Hallo,
    mein Freund nimmt seit 1,5 jahren wieder Tramadol, jeden Tag zwischen 1000mg und 1600mg, ist gestern in die Klinik zum Enztug gegangen…
    Ich mache mir große Sorgen, würde ihm gerne helfen, aber er sagt, dass er das allein machen muss und will mich nicht sehen… Ich verzweifle, höre nichts von ihm, weiß nicht wie es ihm geht…
    Kann mir jemand sagen, wie lang der Entzug dauert, wann es ihm wieder besser geht?

    Ich fühle mich so unglaublich hilflos…

  171. nati schreibt am 5. Februar 2010 um 13:30

    hi leute,

    melde mich nur kurz aus der klinik, bin jetzt die zweite woche hier und schreibe heimlich über mein handy hier ins netz. mir geht es relativ gut. ich muss ja fünf wochen hier bleiben und wenn es so weiter geht schaffe ich es. ich bekomme im moment noch tropfen aber die werden kontinuierlich abgesetzt, doch durch den krampfschutz, magnesium, vitamine und andere schmerzmittel ist alles o.k. ich fühle mich zwar oft depressiv und schlapp, aber die leute hier bauen mich sehr auf. die ärzte hier haben gesagt ich werde das schaffen da ich einen starken willen habe. ich habe also gute vorraussetzungen. ich melde mich wenn ich wieder daheim bin leute drückt mir die daumen von dem teufelszeug loszukommen. bis dann.

  172. anna karenina schreibt am 5. Februar 2010 um 13:55

    sonnenloewe,das tut mir leid!

    ich kann mir vorstellen, wie hilflos du dich jetzt fühlst, so ganz ohne nachricht von ihm.

    aber ich kann nur von mir sagen, dass ich gerade auch die einsamkeit vorziehe.

    erstens geht es mir einfach so schlecht,dass ich mich kaum auf andere einlassen kann und zweitens finde ich es auch nicht fair, meine stimmung an unschuldigen beteiligten auszulassen (ich bin mitunter sehr reizbar).
    einzig mein sohn bleibt verschont; den behandele ich eigentlich immer gut ;) .

    aber meinen freund möchte ich zur zeit nicht so gerne sehen.
    er ist schnell verletzt von gereizten äußerungen und schlechter stimmung und das würde mich noch zusätzlich belasten.

    versuche doch, es nicht persönlich zu nehmen,
    das fällt schwer, aber ich bin mir sicher, dass ihr euch bald wieder näher kommt, wenn der entzug erfolgreich vorran schreitet.

    liebe grüße,

    anna k.

  173. anna karenina schreibt am 5. Februar 2010 um 13:56

    nati, das klingt doch gut!
    ich wünsche dir weiterhin viel kraft!:)

    welche schmerzmittel bekommst du denn jetzt?

    liebe grüße,

    anna k.

  174. Basti schreibt am 5. Februar 2010 um 17:36

    ;-) :) :D TEST 1, 2…

    Anna wie viel dosierst Du, wenn ich fragen darf?
    Ich mein das Kratom.
    Kannst Du mir nen Tip geben wo im Netz Du das Tramadol herbekommst und wie teuer Dich der Spaß kommt? Doctor O… vieleicht???

  175. Basti schreibt am 5. Februar 2010 um 17:37

    Yeah es klappt…

  176. anna karenina schreibt am 5. Februar 2010 um 17:59

    hi basti :)

    ja,dokter o war der richtige tip.
    eigentlich ist das aber schon etwas gruselig, wenn ich so darüber nachdenke.
    ich meine, wer weiß, was ich mir da seit monaten reinpfeife…da aber die wirkweise sehr vertaut zum “heimischen” produkt war, habe ich meine bedenken nach der ersten bestellung einfach ignoriert.
    sowieso…wenn man in der sucht steckt, sind solche bedenken eher nicht stark genug, als dass man darum aufhört.
    zumindest bei mir.

    in meinem fall ist definitv mein sohn ausschlaggebend, sonst würde ich mich sicher langsam damit zugrunde richten.
    und dass es das tut, merke ich zweifelsohne – meine körperliche verfassung ist sehr schlecht und ich sehe da einen unbestreitbaren zusammenhang.

    also,kratom ;) – ich nehme eigentlich von jeder sorte (und ich habe hier jetzt eine tolle auswahl :) ) 2-3 teelöffel und warte ab, ob ich ggf. nachlegen muss.
    wenn ich nicht gerade auf entzug bin, ist diese menge bislang ausreichend.

    das extrakt war ein reinfall und nicht zu empfehlen; davon musste ich auch mehr als die hälfte der nicht-extrahierten menge nehmen um annähernd den gleichen effekt zu erzielen.
    dafür wirkte es stark sedierend, was für meine nacht ja ganz gut war.
    also habe ich das zeug gestern im 3-4 stunden-takt nachgelegt und mich dazwischen mit wirren träumen in meinem schweiß gewälzt…:(

    meine tropfen sind leider noch nicht da und jetzt werde ich etwas nervös wegen der arbeit morgen.
    ups liefert bei uns aber immer vormittags und so habe ich die hoffnung noch nicht aufgegeben.

    ansonsten muss ich mir eben mit dem fußbad helfen, was aber suboptimal wäre.
    denn das zeug wirkt schon stark körperlich auf mich, bzw. bin ich damit schon ziemlich breit und das will ich auf der arbeit eigentlich nicht…:(
    die tropfen würden mich einfach beschwerdefrei machen, aber ansonsten “klar” belassen.

    seufz.

    mal abwarten.

    aber insgesammt ist das schon der zweite tag ohne tramal und dafür fühle ich mich eigentlich sehr gut – dank kratom,schätze ich.

    liebe grüße,

    anna k.

  177. anna karenina schreibt am 5. Februar 2010 um 18:03

    ach so,wie teuer das ist:

    man bezahlt halt pro bestellung ca. 25 euro für “rezeptgebühr” und “beratung”…haha.
    so kostet also das kleine fläschchen tropfen über 40 euro – das ist jetzt aber auch eine sehr schlechtes preis-leistung.
    100 caps. 50 mg kosten ca.70 euro.
    es wird etwas günstiger, wenn man einen account einrichtet, denn dann fällt eine dieser merkwürdigen gebühren weg.

    ich würde dir aber davon abraten, denn abgesehen von der zweifelhaften qualität senkt das tramal-onlineshopping die hemmschwelle ungemein; jedenfalls war das bei mir der fall.

    liebe grüße,

    anna k.

  178. Chris Borowski schreibt am 6. Februar 2010 um 14:31

    Hallo an alle,
    ersteinmal bin ich erschrocken darüber wie fahrlässig hier von seiten der ärzte oder patienten mit dem medikament umgegangen wird. ! jeder arzt sollte wissen das tramal ab einer dosierung von 400mg die wirkung nicht stärker wird. das einzige was steigt sind nebenwirkungen! krampfanfälle (bsp. grand-mal anfall) entstehen ab einer so hohen dosierung das der körper es einfach nicht mehr schafft das tramal abzubauen weil immer mehr “nach geworfen” wird. ich bitte euch…hier wird von dosierungen von 1200mg und mehr geredet!

    ich hatte einen schweren motorradunfall, 2007, oberschenkelhalsbruch, koma, schädelhirntrauma, polytrauma, rippenserienfraktur… ich habe das zeug auch genommen, habe selber zwei krampfanfälle gehabt. mein arzt, der dies mitbekam überwies mich sofort an ein schmerzzentrum was nicht lange gefackelt hat und mich auf morphin umgestellt hat. dies ging einige zeit, danach bekam ich eine mischung aus diclofenac und ibuprofen. diese medikamente hatten in der richtigen dosierung die gleiche wirkung wie das tramal.!

    ich bitte euch, wartet nicht zu lange sondern redet mit dem arzt. anstatt euch voll zu pumpen mit dem zeug´s, geht zu profi´s!

    damit ihr KEINEN entzug machen müsst.

    gruß Chris B.

  179. Basti schreibt am 7. Februar 2010 um 16:30

    Servus an alle,
    Chris hat im Grunde Recht besonders was die Tramadolwirksamkeit in Dosiereungen oberhalb 400-600mg anbelangt. Ein Schmerzspezi würde bei Dosen über 400mg (im Zweifel auch 600mg) auf ein anderes Medi umstellen. Die Nebenwirkung; Krampfanfall ist bekannt und tritt bei einigen bereits im therapeutischen Dosisbereich auf.
    Ein Entzug von Opioiden ist allgemein recht unproblematisch wenn abdosiert wird. Dazu bedarf es aber dem festen Willen und ner Menge Disziplin. Da Opioide nicht nur bei physischen Schmerzen helfen, sondern auch gegen psychische Dispositionen und Seelenschmerz, ist es vielen nur sehr schwer möglich auf das Mittel zu verzichten.

    @Anna – ich kann Dich ein wenig beruhigen. Die Medis von Dr.O… sind allesamt ganz normale Pharmazeutika die in Holland in der Apo erhältlich sind. Ich will sagen das die Qalität der Präparate derer entspricht die Du auch hier in der Apo bekommst.

  180. Basti schreibt am 11. Februar 2010 um 15:48

    was isn hier los keiner mehr da???

  181. maxi schreibt am 16. Februar 2010 um 23:28

    Guten Tag,

    ich habe auf dem Gebiet Tramal umfassende Kenntnisse und möchte hierzu gern meine Hilfe anbieten.

    Insofern, solltet ihr Fragen zu eventuellen Entzügen, bzw. wirkstoffbezogene Fragen (auch im Zusammenhang mit anderen Präparaten) haben, bitte ich euch mich auszuquetschen.

    Mann darf nicht vergessen, dass es sich bei Tramal um ein Opiat (wenn auch niederpotent) handelt. Nur zur Information: Auch Heroin ist ein Opiat.

    Künstliche Opiate, wie Tamal, sind diesem nachempfunden und im Entzug ähnlich. Nicht ganz so heftig aber im Grunde ähnlich.

    Der Umstieg auf andere Schmerzmittel ist nicht ganz so einfach, da, um die vorhanden Schmerzen (körperliche wie auch die eines Enzugs) zu kompensieren im Regelfall ein anderes Opiatpräperat benötigt wird. Häufig wirken diese zwar nicht so sedierend bzw. euphorisierend wie Tramal, was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass sie ein geringeres Suchtpotenzial haben. (siehe Oxicodon, Subutex, etc.)
    Meist ist dies genau umgekehrt der Fall. Solche Substitutionsversuche entstehen oft aus Unwissenheit der Ärzte.

    Durchaus zu empfehlen wäre für´s Erste(allerdings wirklich nur für´s Erste!) ein Umstieg auf Tilidin. Dies wirkt nahezu ähnlich, ist auch niederpotent(keine Auswirkungen auf Führerschein, wie auch Tramal), nicht ganz so sedierend und besser kontrollierbar aufgrund des heute fast ausschließlich erhältlichen Kombipräperats mit Naloxon. Dank dessen ist auch die Gefahr einer Überdosierung nahezu null. Im Gegensatz zu Tramadol:
    Krampfanfälle (Dies tritt meist ab einer Gabe von über 10 mg/kg Körpergewicht. Mir sind allerdings auch Fälle bekannt bei denen ein Bruchteil dessen bereits gereicht hat.),
    bis hin zu letalen Dosen.(wirkt stark atemdepressiv)

    Den meisten (Haus-)Ärzte ist dieser spezifische Fachbereich nicht allzu geläufig.

    Ich weiß aus fundierten Erfahrungen, wie schwer ein Entzug explizit von Tramadol fallen kann.

    Vergesst nie, dass die Psyche gerade bei einem Tramalentzug die größte Rolle spielt und oft bzw. meist den Ausgang dessen bestimmt.

  182. RoteZora schreibt am 17. Februar 2010 um 10:50

    Hallo alle Zusammen,
    nun muß ich mich nach langer Zeit auch mal wieder zu Wort melden!!
    @Basti,erstmal vielen Dank für Deine Mail,war sehr aufschlußreich,wobei es doch etwas verwirrend ist,das dort immer nur Kratom als Fußbad angeboten wird,ich Euch aber so verstehe,das Ihr es einnehmt…!??
    Zu Maxí´s Vorschlag muß ich sagen,ich bin schockiert!!! Tilidin darf man auf keinen Fall als Opioid- und Opiatabhängiger einnehmen,schon garnicht in Kombinination mit Naloxon!! Wer sich den Beipackzettel davon mal in aller Ruhe durchliest, wird folgenden WARNhinweis finden:
    “Opiat-Abhängige (Drogenabhängige) dürfen diese Wirkstoffkombination nicht einnehmen, weil der Opiat-hemmende Bestandteil Naloxon bei diesen Patienten zu schweren Entzugserscheinungen führen kann.”
    Der Wirkstoff Naloxon wird außerdem bei Überdosierungen als Antidot (“Gegengift”) eingesetzt,das bedeutet, das in unserem Fall das Tramal in kürzester Zeit seine Wirkung verliert.Ihr würdet sofort auf null fahren!!
    Da wir hier in unserem Blog aber mittlerweil “gelernt” haben das langsames Ausschleichen besser und vor allem gesünder ist, ist Tilidin ein ABSOLUTES No-Go!!!!

    Ich war Mitte Januar bei meiner Neurologin, sie hat einen Vorschlag erarbeitet,mit dem ich sehr gut zurecht komme. Vielleicht ist das ein Anreiz für Euch:
    Ich nehme ein Antidepressivum (schon seit längerer Zeit),das haben wir etwas höher dosiert,bzw.sie hat mir einen gewissen Spielraum zur Verfügung gestellt,in dem ich mich -je nach Gemütslage- bewegen darf.
    Das heißt,bevor ich z.b. 4 Tbl.Tramal nehme (übertrieben gesagt) nehme ich lieber vom Antidepressivum 2 Tbl.mehr und vom Tramal weniger…
    Für den Fall,das dennoch leichte Entzugserscheinungen auftreten, kann ich bei Bedarf Atosil Tropfen nehmen (Wirkstoff ist Promethazin). Ziel ist es,das ich für die nächsten Wochen täglich nicht mehr als 200mg Tramal nehme.
    Wenn das gut klappt,dosieren wir weiter runter.
    Und ich muß sagen,es klappt ganz gut. Ich fühle mich morgens fitter,komme besser aus dem Bett,und die E-erscheinungen halten sich in Grenzen.
    Vielleicht konnte ich Euch ein wenig damit helfen…
    Uns allen weiterhin nur das Beste
    Liebe Grüße an Euch Alle

  183. Maxi schreibt am 17. Februar 2010 um 14:49

    Das stimmt so nicht ganz.

    Es stimmt zwar, dass das Naloxon die sedierende Wirkung bremst ABER dieser beigefügte Wirkstoff wird erst in höheren Gaben wirksam. Der primäre Zweck der Kombination mit Naloxon besteht ja darin Überdosen zu vermeiden. D.h., dass sehr wohl eine sedierende Wirkung vorhanden ist(und somit nahezu keine Entzugserscheinungen auftreten), allerdings ist hier weniger mehr. Nimmt man beispielsweise 400 mg Tilidin auf einmal, kann es sein, dass gar keine sedierende Wirkung zu spüren ist, bei 150 mg, allerdings eine vervielfachte.
    Im Klartext bedeutet das, dass, bei einem Umstieg, in den meisten Fällen keine Entzugserscheinungen auftreten und Tilidin etwas einfacher ist abzusetzen, da es bei diesem Medikament egtl. nie zu Mengenmäßigen Exzessen kommt(auch nicht bei Süchtigen) da ja sonst die Sedierung komplett verloren geht.

    Ich verstehe schon was du damit ausdrücken möchtest… Eine Person, welche z.B. auf Methadon eingestellt ist, würde Tilidin nie anrühren:
    1. weil sie es naiv einsetzen. Sie glauben viel hilft viel.(das gegenteil ist bei Tilidin der Fall)
    2. weil es ein zu schwaches Opiat ist. (das ist bei Tramal allerdings auch der Fall)

    Übrigens, SUBUTEX ist genauso ein Kompipräperat mit Naloxon und wird hauptsächlich zur Heroinsubstitution eingesetzt.

  184. Maxi schreibt am 17. Februar 2010 um 14:52

    Noch ein Tipp:

    Doxepin ist bei einem Entzug einer der besten Mittel. Ist egtl. ein Antidepressiva, wird allerdings oft zur Suchtbehandlung eingesetzt. Mindert Entzugserscheinungen!

  185. basti schreibt am 17. Februar 2010 um 16:04

    Hallo erstmal,
    mit dem Doxepin geb ich Dir recht das hat eine stark Stimmungsaufhellende Wirkung. Diese allerdings erst nach mehrwöchiger Einnahme.
    Nun zum Subutex; dieses wird nicht unmittelbar nach dem Heroinkonsum angewendet da es sonst zu Lebensbedrohlichen Entzugserscheinungen kommt.
    Ja – LEBENSBEDROHLICH dabei verhält sich das ganze etwas anders. Da durch das Naloxon sämmtliche Endorphine von den Rezeptoren gefegt werden auch die körpereigenen Endo’s. Man nennt diese Art Entzug auch umgsp.Turboentzug. Dieser wurde schon so durchgeführt allerdings unter Narkose und Intensivmedizinischen Bedingungen. Allerdings ist diese Art Entzug eben sehr gefährlich. Normalerweise wird Heroin zuerst mit Methadon, Dihydrocodein oder Morphin abgesetzt. Erst wenn die Substidosis gesenkt ist wird lansam Subutex eingeschlichen meist anfänglich in kombi mit einem der genannten Substitute.
    Die Idee mit dem Tilidin und das man dann gezwungen ist eine gewisse Dosis einzuhalten hatte ich auch mal. Das Ergebnis war ich bekam im Minutentakt Entzugserscheinungen egal bei welcher Dosis. Im Tili ist die Naloxodosis so hoch das es meiner Meinung nach nicht mehr zu gebrauchen ist. Zudem wird bei einigen Personen das Naloxon nur sehr langsam über den sogenannten “fist pass Metabolismus” in der Leber abgebaut, so das es eben doch wirksam wird. Andere hingegen bauen so schnell ab das sie das Tili sogar überdosieren können ohne Entzugserscheinungen zu bekommen.

    Zora welches AD hast Du bekommen?

  186. RoteZora schreibt am 17. Februar 2010 um 16:45

    Ich nehme Amitriptyllin, 50mg und das schon längere Zeit.Das war ursprünglich mal von meiner Hausärztin angesetzt worden. Die Neurologin sagte,das sei relativ niedrig dosiert,eine therapeutische Wirkung sei da nicht unbedingt zu erwarten (obwohl es mir gut ging,aber ich nahm ja auch mehr Tramal…). Da der psychische Aspekt (“viel hilft viel”) bei der Sucht auch nicht zu verachten ist, hat sie vorgeschlagen,ich solle das AD höher dosieren,anstatt viele Tramal Tbl.einzuwerfen. Tageshöchstdosis sei 250mg. Es gibt Tbl.mit 2-facher Bruchrille,so das ich es in 25mg-Schritten dosieren kann. Ich habe mich zwischen 125-150mg eingependelt. Wie gesagt,ich fühle mich fit,es geht auch mal ein Tag ohne Tramal.Aber dann nehme ich 15-25°Trpf.Promethazin. So belasse ich es jetzt erstmal,für März möchte ich mir ein paar freie Tage einplanen, in denen ich es dann ganz absetzen werde. Das ist der Plan………..
    Heute früh kam übrigens eine Lieferung von Doc.-online,der hier schon erwähnte Internet-Lieferant. Ich nutze ihn auch ab und zu-ich habe mich gewundert,als ich Anna K.´s Kommentar gelesen habe. Wenn ich da bestelle dauert es schon allein 2 Tage bis das Geld eingegangen ist,dann muß das Rp.genehmigt werden,und und und…insgesamt dauert es meistens zw.6-9 Tagen. Da war Anna aber sehr zuversichtlich…:-)
    Wie gehts Dir eigentlich Basti???

  187. maxi schreibt am 18. Februar 2010 um 02:32

    Hallo mal wieder,

    Basti, dann warst du aber relativ hoch dosiert. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Erst muss natürlich etwas herunterreduziert werden und dann der Umstieg auf Tilidin.

    Sie Entzugserscheiungen werden durch Doxepin bereits gelindert wenn die Stimmungsaufhellende Wirkung noch nicht einsetzt.

    Dennoch besitzt Subutex, sowie Tilidin eine sedierende Wirkung. Diese ist z. B. bei Subutex nicht ganz so, bzw. in einer anderen Form, ausgeprägt, denoch besteht sie. Dies liegt daran, weil das Naloxon nicht alle für die Opiumaufnahme zuständigen Rezeptoren belegt. Wie gesagt, weniger ist hierbei meist mehr. Rund 7,4 % des Tilidins besteht aus Naloxon.
    Sofern man also erst einmal unter ca. 80 – 100 Tropfen Tramal täglich ist kann man meist unbedenklich umsteigen.
    Eine vorhergehende Herunterreduzierung ist natürlich notwendig aber auch generell Voraussetzung für einen erfolgreichen Entzug. Ich sehe gerade, dass ich dies leider nicht erwähnt habe.

    Resümierend kann man wohl sagen, dass ein Entzug, auch durch langsame Reduzierung nie ganz ohne unangenehme Folgen von statten gehen kann. Selbst wenn dieser erfolgreich war, wird die Person sich letztlich niemals ganz vom Verlangen, erneut Tramal oder andere Opiate zu nehmen, freisprechen können.

    Jeder muss für sich selbst abwägen, ob er nun lieber mit einer Sucht, einer beständigen Abhängigkeit leben möchte, oder aber ein paar Tage Schmerzen und unangenehme Gefühle auf sich nimmt…
    Ein guter Freund sagte in solch schweren Tagen zu mir: “Irgendwann muss man mal seinen Mann stehen!”

    Das alles hört sich vielleicht etwas theatralisch, hat mir aber immer unglaublich geholfen.

  188. Jürgen 2 schreibt am 18. Februar 2010 um 09:57

    Hallo alle zusammen,

    zunächst mal großen Dank, dass ihr so offen über
    gerade dieses Problem schreibt. Ich bin nach
    einem Krankenhausaufenthalt plötzlich auch von den Entzugsproblemen betroffen ohne vorher auch nur im Mindesten geahnt zu haben, was hier auf mich zu kommt.
    Ich habe wegen der Schmerzen etwa 3 Monate an der
    Obergrenze der sinnvollen Dosierung mit T. Retardtabletten gelebt, weil ich nicht mehr stationär liegen, sondern wieder arbeiten wollte.
    Am 11. Februar habe ich (Schmerzen nun erträglich) die letze Dosis genommen. Entzugserscheinungen haben sich dann aber erst am Montag, 4 Tage später, eingestellt. Liegt das an der Retardwirkung meiner Tabletten??
    Seit dem leide ich wie einige von euch auch.

    Ich habe mehrfach etwas von 7 bis 14 Tagen gelesen. Meint ihr das ab Beginn der Entzugsprobleme?
    2 Wochen will ich gern durchhalten, obwohl ich weiter arbeiten gehe, wenn es dann vorbei ist, ich irgendwann wieder schlafen kann, keine Schweiß- oder Frostprobleme mehr habe und endlich wieder volle Gewalt über meine Gliedmaßen erlange.
    In der Apotheke hat man mir “vivinox”, ein pflanzliches Baldrianpräparat mit weiteren pflanzlichen Stoffen empfohlen. Hat damit schon jemand Erfahrtung?? Es soll die Erscheinungen mindern, ohne neue Abhängigkeit zu erzeugen.

    Ich werde es heute Abend jedenfalls versuchen.
    Durch die Seite und euch habe ich jedenfalls erst mal eine ungefähre Vorstellung, was mit mir ist und wo es lang geht.

    Danke

  189. Nikita schreibt am 18. Februar 2010 um 11:32

    Hallo an Alle,

    ich bin durch Zufall beim Stöbern im Netz auf diesen gut geführten Thread gestoßen und möchte auch meinen Senf dazu geben.

    Also ich bin seit ca. 3 Jahren Tramal-Abhängig. Ich bekam das Zeugs wegen meiner Rückenschmerzen verschrieben. Und dagegen nahm ich es am Anfang auch. Bald merkte ich aber, dass dieses Teufelszeug auch noch gut drauf macht und tja, wie so viele, nahm ich es bald nicht mehr nur gegen die Schmerzen, sondern nur noch um mich zuzuballern. Ich muss dazu sagen, dass ich auch noch unter Sozialphobie leide und ich zu der Zeit gerade einen neuen Job angefangen habe und Tramal machte es mir leichter, ich fühlte mich einfach frei.

    Und ehe ich mich versah, steckte ich drin in der Abhängigkeit. Ich brauchte immer mehr. Bald reichte ein Arzt nicht mehr, ich suchte den zweiten auf. Auch der verschrieb mir das Zeugs ohne mit der Wimper zu zucken, so ging es weiter. Bis ich mir das Zeug von mittl. 5 Ärzten verschreiben lasse.

    Mein erster Krampfanfall kam nach einem Jahr, ich kam erst wieder zu mir, als sich der Notarzt über mich beugte. Ich verbrachte die Nacht im KH. Natürlich wusste ich, warum ich gekrampft hatte, habe ich mich doch schon ausführlich im Netz über Tramal informiert. Doch die Ärzte verneinten das alle. Nein, das käme nicht vom Tramadol und man müsse mir jetzt unbedingt Nervenwasser ziehen usw. (habe ich aber nicht machen lassen und bin raus aus dem KH).

    Mittlerweile hatte ich schon 4 Krampfanfälle. Den letzten vor 3 Wochen und der hat mir den Rest gegeben, denn der passierte unter Leuten. Da habe ich den Entschluss gemacht von dem Zeug zu entziehen. Ich mag und kann einfach nicht mehr. Dieses Drechszeug regiert mein Leben und darauf habe ich keine Lust mehr. Also wartete ich ab, bis meine bessere Hälfte auf Kur fort ist.

    Vielleicht nicht grad die beste Wahl, den Entzug alleine zu machen, aber ich schäme mich so für diese Sucht, dass es keiner weis und ich es immer sehr gut geheimhalten konnte. Gut, einmal habe ich sogar eine Suchtberatung aufgesucht nur konnte ich die junge Dame, sie war grad mal Anfang 20 und wohnte noch zu Hause (hat sie mir selbst erzählt) nicht so ganz ernst nehmen. Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich einen Arzt bräuchte, der mit mir das Zeug ambulant reduziert (ausschleicht) und ich in keine Klinik kann, weil bei uns in der Firma Stellenkürzungen drohen und ein Fehlen von mir jetzt fatal wäre, zumal meine bessere chronisch kranke bessere Hälfte dauerhaft AU ist und ich Alleinverdiener bin. Nö, hat sie gar nicht interessiert. Ich solle doch für 6 Wochen in eine Entwöhnungseinrichtung bla, bla… Ich hab sie dann gefragt, von was wir dann Miete, Kredite, Essen etc. zahlen sollen, wenn ich auch meinen Job verliere? Da hat sie mich nur dämlich angeschaut. Da war für mich das Gespräch dann ganz schnell zu Ende.

    Jetzt ist meine bessere Hälfte also zur Kur und ich habe ALLE meine Vorräte und leeren Flaschen (insgesamt 2 Beutel voll) vernichtet. Ein bisschen hab ich noch übrig. Ich brauche das Gefühl, zu Können wenn ich will. Mag vielleicht komisch klingen, habe ich aber beim Rauchen aufhören auch so gemacht. Ich musste immer eine volle Schachtel liegen haben. Die liegt seit 5 Jahren voll rum und ich habe sie als Erinnerung an die Rauchzeit behalten. Wer weiß, vielleicht wird sie mal viel Wert *g*

    So, nun ist heute mein erster Tag ohne Tramal (gestern Abend um 18:00 Uhr die letzten 200 mg genommen) und bis jetzt geht es mir noch ganz gut. Ok, mein Rücken tut weh, dagegen habe ich aber schon eine Ibuprofen 600 genommen, zur Not habe ich auch noch Diclofenac falls die Schmerzen schlimmer werden sollten. Mhm, ein bisschen kalt ist mir, mag aber auch daran liegen, dass unser Holz zum Heizen feucht geworden ist.

    Wie auch immer, ich warte jetzt mal ab wie es mir noch ergehen wird. Drückt mir die Daumen, dass ich durchhalte. Wenn nicht, muss ich halt doch langsam reduzieren. Aber ich will weg von dem Zeug, ich möchte bald ein Kind haben und das soll nicht gleich als Junkie zur Welt kommen.

    Grüßle an alle Leidensgenossen/innen

  190. Jürgen 2 schreibt am 18. Februar 2010 um 11:42

    Hallo Nikita,

    halte auf jeden Fall durch. Dann sind wir jetzt schon zwei die gerade kalt dabei sind.
    Ist schon anstrengend. Wundere dich nicht, wenn der Schlaf flöten geht und du anfängst zu zappeln oder so. Es geht vorbei hoffe ich wenigstens).
    Leider habe ich noch keine direkte Antwort, wie lange wir die Pobacken zusammenkneifen müssen, aber wenn 7 – 14 Tage stimmen, wie die 2009 – er Schreiber teilweise meinen, sollte das bei dir ja dann am 25.2.oder spätestens 4.3. auch vorbei sein.
    Ob mir das vivinox geholfen hat werde ich die morges sagen.

    Bis dann Kopf hoch.

  191. Nikita schreibt am 18. Februar 2010 um 14:17

    Hallo Jürgen,

    ich werde auf jeden Fall versuchen durchzuhalten. Vielleicht hilft mir jetzt der Gedanke ein wenig, auch einen Leidensgenossen zu haben.

    Auf Schlafentzug habe ich mich schon vorbereitet. Bin eh krank geschrieben im Moment und Alleine. Da kann ich schon mal keinem auf die Nerven gehen, sollte ich unleidig werden und die ganze Nacht auf und abgehen.

    Im Moment geht es immer noch. Mir ist zwar kalt, saukalt trifft es wohl eher und ich verspüre wie so komische Stromschläge im Kopf, aber es ist auszuhalten und sonderlich unruhig bin ich auch noch nicht. Aber vor dem Restless-leg-syndrom-Gefühl graut es mir jetzt schon. Das kommt ja vor allem nachts. Am besten vielleicht viiiieeeel Tee trinken, damit es den Mist schnell rausspült.

    Also Popacken zusammen und durch. Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter.

    Melde mich dann später nochmal und berichte von der Entzugsfront.

    Grüßle

  192. nati schreibt am 18. Februar 2010 um 15:03

    Hallo ihr lieben,

    erstmal viel glück an Jürgen und Nikita.
    Ich bin heut aus der Entzugsklinik entlassen worden, habe es endlich geschafft von diesem scheiss zeug loszukommen. Kann es garnicht glauben das ich jetzt seit 1 woche schon clean bin. War insgesamt 3 1/2 wochen in der klinik und es war nicht soooo schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte, den kalten entzug vor 1 1/2 jahren hatte ich schlimmer in erinnerung. hatte zum glück nur ein paar tage an denen es mir nicht so besonders ging. Habe in der klinik vitamin b, ibuprofen 1200mg/tag, magnesium und krampfschutz bekommen. Also es ist jetzt schon komisch ohne, aber ich fühl mich zumindest körperlich einigermaßen fit. Der kopf der kopf macht mir aber noch zu schaffen. Es ist schwierig im kopf auch davon loszukommen.

  193. basti schreibt am 18. Februar 2010 um 16:56

    Hi Zora danke der Nachfrage im Moment geht es ganz gut, das mit dem Doc.O ist genau wie Du sagtest so kenn ich das auch. Deswegen hatte ich bei Anna noch mal nachgefragt. Auf die Schnelle gehts eben nur beim Hausarzt.
    nati Du Held ich gratuliere Dir ganz herzlich. Die Sache mit dem Kopf ist genau das wovor viele Angst haben wenn sie sich sagen: “ich mach nen Entzug, die paar Tage steh ich durch”. Das problem ist genau dieses Craving genannte Symptom.Der Tramadolentzug, als ein atypisches Opioid, ist zudem im Vergleich zu anderen Opi’s sehr langwährig und er kann auch Zeitversetzt, erst Tage nach dem Absetzen, einsetzen. Die Stromschläge sind eigentlich Absetzerscheinungen von Antidepressiva vom SSRI-Typ (Sertralin Citalopram, Escitalopram, Paroxetin, Fluoxetin) und diese Absetzerscheinungen kommen auch bei Tramadol vor als einzigstes Opioid. Diese Symptome sind auch der Grund warum ein Tr-Entzug besonders schwer ist.
    Übrigens lässt sich die restless legg Geschichte auch ausschalten. Mit Gabapentin oder Pregabalin lassen sich diese Symptome weitestgehend beheben. Das sind Antiepileptika also Krampfschutz und wird auch bei Neurovegetativen Schmerzzuständen, insbesondere vom Verspannungs-Typ, angewendet. Das ist eine sehr gute Alternative zu Benzo’s da sie den Neurotransmitter Noradrenalin(Schwitzen, Unruhe, Angst) den Neurotransmitter Glutamat (Verspannung, Krampfanfälle) und die Substanz-P (Schmerzmodulation und Schmerzchronifizierung) hemmen bzw wird die Ausschüttung dieser blockiert. Zudem macht es nicht Süchtig. Wenn man kalt entzieht ist die Wirkung aber nicht so das der Entzug vollständig geblockt wird, aber zum Abdosieren und für die Zeit danach ist es sehr zu empfehlen. Somit könnte die Schlafarchitektur welche gerade beim Entzug wichtig ist erheblich gebessert werden. Das nur als kleiner Tip für den nächsten Besuch beim Hausarzt.

  194. Nikita schreibt am 18. Februar 2010 um 16:58

    Hallo Nati,

    Glückwunsch zum Entzug. Hattest du vor 1,5 Jahren schon mal einen gemacht und dann wieder angefangen?

    Vor meinem Kopf hab ich auch schon Angst, aber auch der konnte die Nikotinsucht überwinden, also sollte er mit der Tramadolsucht auch fertig werden. Hoffe ich zumindest.

    Im Moment fühle ich mich als hätte ich die Grippe oder so was. Mal sehen wie die Nacht wird.

  195. Jürgen 2 schreibt am 19. Februar 2010 um 09:43

    Hallo Nikita,

    eine weitere Nacht geschafft. Das vivinox ist sicher nicht der Hammer, aber ich habe schon Linderung der Muskelzuckungen und eine gewisse Dämpfung der Unruhe dadurch verspürt. Also keine Angst auch das geht vorbei.
    Ich habe zwei mal 1,5 Stunden am Stück geschlafen, mehr als je zuvor seit dem Absetzen.
    Wenn dir saukalt ist weiss ich genau, was du meinst. Geht mir auch noch immer wieder so. Ich leg mich dann, wenn es unerträglich wird, in die Badewanne ( schlafen geht ja sowiso nicht) werde warm und versuche danach etwas zu ruhen. Wasser lasse ich gar nicht erst ab, sondern beim nächstenmal nur heisses dazu.

    Dank an Nati für den Tipp aus der Klinik. Magnesium habe ich schon so dazu genommen, aber wenn die Ärzte Vitamin b für sinnvoll halten, werde ich das auch mal noch ergänzen.

    Also nichts wie weitermachen. Ich drück euch die Daumen + Nati – Kopf hin oder her, fass den Scheiss nur nie wieder an,, aber das willst du ja auch nicht oder ???

    Ich kann mich ( nach heute ) erst Montag wieder melden, weil mein Anschluss zu Hause dank Vodafon seit einigen Tagen platt ist.
    Ich hoffe, dass wir bis dann alle weitere Fortschritte haben.

    Gruss an euch

  196. anna karenina schreibt am 19. Februar 2010 um 19:26

    hallo ihr lieben :)

    ich melde mich auch mal wieder aus der versenkung:
    ich bin “clean” und brauche auch das kratom mittlerweile nicht mehr unbedingt.
    nachts leide ich allerdings noch immer unter den restless legs, aber es ist auszuhalten.

    psychisch fühle ich mich nicht gut und ich merke, wie sehr meine gedanken darum kreisen, was ich denn als nächstes zu mir nehmen könnte…:(
    ich wäre so gerne froh über den gemeisterten entzug, aber das gefühl des verlustes herrscht vor.

    dr.o. lieferte bei mir immer sehr schnell, wenn ich per giropay zahlte.
    bei banküberweisungen habe ich auch schon über eine woche gewartet, machmal auch zwei.

    leider scheint mein körper so fertig zu sein, dass ich von einer krankheit in die nächte rutsche.

    erst hatte ich eine bakterielle mandelentzündung und gestern war ich beim arzt, weil es einfach nicht besser wird.
    er diagnostizierte eine enorme, virale seitenstrangangina, eine gastritis und einen angegriffenen herzmuskel (von dem verschleppten infekt).
    ich sitze hier jetzt also in meinem kalten schweiß und fasse mir wie eine alte frau vor schmerz an die brust…

    ihr könnt sicher nachvollziehen, wie gerne ich jetzt einfach zu tramal greifen würde.
    die bestellten tropfen kamen recht spät und ich gab sie ungeöffnet an eine vertrauensperson weiter.
    sie sind also hier im haus, aber ich weiß nicht wo.
    zum wegwerfen war ich zu geizig und auch noch zu sehr im suchtmuster verankert, aber das wäre das einzig sinnvolle.

    ich wünsche euch allen viel kraft und viel erfolg!:)

  197. basti schreibt am 20. Februar 2010 um 17:31

    Glückwunsch Anna ich bin Stolz auf Dich (grins).
    Ich weiß genau was Du jetzt durchmachst. Dieser Zustand ist sehr undankbar, Man hat soviel auf sich genommen und gelitten für den Entzug und jetzt wo man clean ist gehts einem auch nicht besser. Aber hab Mut lass Dir durch Deine Familie und Freunde helfen Dich abzulenken. Dieses verlangen wird Dich noch eine ganze Weile quälen aber wenn Du lernst damit umzugehen kannst Du wieder ein ganz normales Leben führen.
    Alles gute

    basti

  198. Ela schreibt am 21. Februar 2010 um 09:04

    Guten morgen,
    Ich habe 3 Jahre Tramadol 150g rethard genommen.Es hat mich in den ganzen jahren sehr beschäftig, wie schnell man an solch eine Sucht geraten kann.Von Tag zu Tag wurde mein Verlangen zu diesen Dingern immer höher, da sich der Körper auf den Wirstoff mehr und mehr eingestellt hat.
    Ich hatte immer eine riesen Angst vor dem Entzug ,denn was man alles im Internet zu diesem Thema liest, ich sehr angstmachend.
    Seid mitte Januar 10´ hatte ich einen sehr großen AHA -Effekt .
    Ich hatte meinen Doc gewechselt, weil ich keinen Sinn mehr darin sah, diese Ophiate weiter in mich rein zu stopfen.Dieser vermittelte mich dann an einen sehr guten Spychologen,bzw. ambulante Praxis , die unter anderem spezialisiert sind für Medikamentenentzug.
    Mein erster Gedanke war natürlich : ,Ich bin doch nicht verrückt?´
    Als ich aber kurz darüber nachgedacht hatte, war mir klar, daß auch dieser Weg eine Lösung für meinen Entzug sein könnte.
    Ich muß Euch sagen ,das ist mit unter anderem die beste Entscheidung, die ich für mein leben getroffen habe.
    Mit dem ersten Gespräch habe ich bemerkt, daß ich in guten Händen bin.Da ich ein sogenanntes Glücksgefühl bekam,hatte ich riesen Motivation meine Sucht unter Kontrolle zu bekommen.
    Auch wenn es sich jetzt komisch anhört, aber ich hatte den Rat befolgt und habe mich gegen die Sucht gestellt.Komischerweise hatte ich kaum Entzugserscheinungen . Negative Gefühle habe ich mit vielen Spaziergängen unterdrückt.
    Jetzt bin ich von diesen Tabletten endlich befreit.Ich brauche Sie nicht mehr! Niemehr!!!
    Alles um mich herum ist wieder so farbenfroh,laut und so realistisch.Und ich kann euch nur sagen, das ist wie ein zweites Leben.Mein zweiter Geburtstag.ich selber bin stolz auf mich!!!

    Einen Dank an mich.

  199. Michael schreibt am 21. Februar 2010 um 11:35

    Ich freue mich euch mitteilen zu können das ich den Absprung geschafft habe. Seit 2 Wochen kein Tramadol mehr und auch kein verlangen danach.Hatte das Dreckszeug drei Jahre lang genommen. Habe einfach aufgehört von heute auf Morgen ohne andere Mittelchen einzunehmen. Das wäre bestimmt der falsche weg gewesen. Ich hab mir immer gesagt das ich das eine nicht mit dem anderen ersetzen will. Ich hatte Tramadol in Dosen von bis zu 500mg täglich eingenommen. Euch wünsche ich alles gute. Zieht einen Schlußstrich und tretet euch genau so wie ich selber in den Arsch. Denn nur so geht es. Ich würde das mit diesem Satz vergleichen: MAN MUSS WAS ESSEN DAMIT MAN ES AUSKOTZEN KANN. Ich verfolge dieses forum weiter um vielleicht den einen oder anderen Rat zu geben. Viele Grüße Michael

  200. Jürgen 2 schreibt am 22. Februar 2010 um 10:13

    Hallo alle zusammen,

    seit 11.2.2010 ohne Alles kann ich euch mitteilen, dass das Schlimmste nun wohl vorbei ist.
    Na gut, restless-leg meldet sich noch, aber sehr schwach und schlafen geht daher auch noch nicht so ganz perfekt.
    Kraft kommt aber schon wieder und Wärme/Kälte- Schwankungen sind erträglich.

    Mit den 14 Tagen ist das wohl dann etwa richtig.
    Ich bin jedenfalls froh, dass es (fast) vorbei ist.
    Haltet also auch durch es geht und lohnt sich auf jeden Fall.

    Eine Frage an diejenigen, die schon länger davon weg sind.
    Hat schon jemand kurzzeitig (1 – 2 Tage) wegen akkuter Schmerzen auf Tramal/Tramadol zurückgegriffen??
    Als Schmerzmittel wirkt es ja nun doch ganz gut.

    Wenn ja, ist man dann sofort wieder unter der Knute?

    Euch allen Glück und Standgaftigkeit weiter.

  201. basti schreibt am 22. Februar 2010 um 17:29

    Sag mal, hier gibts ja nur noch Erfolgsmeldungen – RESPEKT!!!
    Wenn das so weiter geht verliert dieses Forum ja seine Sinnhaftigkeit:lol)
    Also wenn Du es bei kurzfristiger Anwendung belässt hast Du nichts zu befürchten. Wenn Du es allerdings übertreibst wird der Entzug wesentlich früher einsetzen also vllt nach 5 tägiger Anwendung. Das Gehirn bildet leider ein Suchtgedächtnis welches mit jedem Entzug mehr “Erfahrung” sammelt. Aber keine Angst ich geh mal davon aus das Du daß, das Dein erster Entzug war.

  202. Jürgen 2 schreibt am 24. Februar 2010 um 16:42

    Zu Tramal ja. Also danke Basti für die Info.

  203. Jürgen 2 schreibt am 24. Februar 2010 um 16:45

    Hallo Nikita,

    Du hast dich schon eine Weile nicht gemeldet.
    Was ist los??
    Ich denke, du solltest langsam überm Berg und auf dem Weg nach unten sein oder??
    Auch wenn nicht, bleib drann.

  204. NIKI schreibt am 24. Februar 2010 um 17:51

    hallo.mein mann hat seit 3 jahren tramadol eingenommen,täglich so ca 5 tramadol 100mg.die letzten 3 monate bis zu 12 stück.er macht seit 8 tage ein entzug,hat von 12 auf 1,5 rduziert.heute ist der 8 tag,er hat immer noch entzgserscheinungen wie z.b. spucken unruhe knochenschmerzen ,schlaflose nächte.die entzgserscheinungen sind zwar nicht mehr so stark wie an den ersten tagen,aber immer noch nicht ganz weg.heute hat er keine genommen.kann mir jemand sagen wielange der entzg noch dauert? und ob es sein kann,das die schmerzen stärker werden oder das sich das ganze nun von tag zu tag besser wird?danke für eure antwort.das teufelszeug gehört aus dem verkehr gezogen!!!!!

  205. Klausi schreibt am 24. Februar 2010 um 18:37

    Hallo, ich bin seit 5 Wochen clean. Habe zuvor 600 mg Tramadol täglich eingenommen über ca. 2 Jahre.
    Meine Frage an euch ist ob ich heute, nach gut 5 Wochen ohne dem Tramal immer noch Nebenwirkungen, bzw. Entzugserscheinungen auftreten können?
    Ich schlafe noch immer sehr schlecht ein und habe hin und wieder noch diese Schweissausbrüche.
    Schwindelanfälle sind seltener geworden. Auch die inneren Schmerzen.
    Danke für eure Antworten.
    Alles Gute

    Klausi

  206. basti schreibt am 24. Februar 2010 um 18:45

    Der Tramadolentzug ist leider eine ziemlich langwährige Sache. Aber wenn er schon mal einen Tag ohne auskommt ists wohl bald ausgestanden. Das teuflische an diesem Opioid ist,oft meldet der Entzug sich nach ein paar Tagen subjektiver Besserung wieder, allerdings nur in moderaten Restless Legg Symptomen in der Nacht. Das kann mit unter noch vllt. 2 Wochen so gehen. Aber es ist dann erträglich, nervt aber.
    Diese Art Medikamente aus dem Verkehr zu ziehen bedeutet aber auch das schwere Schmerzen zB bei Krebs, ausgehalten werden müssten. Damit wär niemandem geholfen.
    Fakt ist; nicht die Substanz ist gefährlich, sondern der Anwender macht die Gefährlichkeit aus. Viele können sehr Diszipliniert mit dieser art Medis umgehen.
    Alles Gute für Deinen Mann

  207. NIKI schreibt am 24. Februar 2010 um 21:44

    danke für die schnelle antwort.was ich auch noch fragen wollte,ist es normal das mein mann so zuckungen hat wenn er im bett liegt.und da er den entzg ohne arzt macht mach ich mir natürlich sorgen.denn seit ein paar std sind die knochenschmerzen ziemlich stark.an schlafen brauchen wir nicht zudenken.hab gesagt er soll wenigstens eine halbe tramal nehmen.da ich mir sorgen mache,da er immer so zusammen zuckt.wäre sehr dankbar für eine schnelle antwort.gruss niki

  208. Jürgen 2 schreibt am 25. Februar 2010 um 10:07

    Hallo Niki,

    du musst wohl Entzugserscheinung und Schmerz ein bischen trennen.
    Ich habe Tramal wegen andauernder erheblicher Schmerzen bekommen und abgesetzt als ich meinte, der Schmerz sei nun soweit erträglich ( die Ursache abgeklungen ), dass ich das Opiat nicht mehr brauche.

    Folge war natürlich, dass die Stärke des Schmerzempfinden zunimmt und der Schmerz zurückkommt. Bei mir war das dann aber schon erträglich.

    Wird der noch vorhandene Schmerz bei deinem Mann zu stark könnte es wohl sein, dass der Zeitpunkt
    für das Beenden der Schmerzbehandlung bei ihm noch zu zeitig, oder wenigstens der Eisatz eines anderen Schmerzmittels zur Unterdrückung der echten Schmerzen notwendig ist.
    Aus irgendeinem organischen Schadensbild heraus muss dein Mann ja mal Tramal verordnet bekommen haben. Ist die Schmerzursache unverändert da, kommt der Schmerz zurück.

    Die Entzugserscheinungen, wie Schlaflosigkeit, Mukelzucken in den Beinen, Schweiss und/oder Kälte, innere Unruhe und so, waren bei mir überwiegend nach etwa 10 bis 12 Tagen weg.
    Allerdings ab dem Tag der 100% Abstinenz. Wenn ich dich richtig verstanden habe, hat dein Mann aber nicht kalt und sofort entzogen, sondern über einen Zeitraum reduziert. Ist er denn schon auf 0-0-0 ???
    Durch das Reduzieren der Dosis werden wohl die Entzugserscheinungen in der Stärke abgefedert, dafür dauert es sicher länger.
    Meine Zeiterfahrung dürfte bei deinem Mann erst ab dem Tag gelten, wenn er nichts mehr nimmt.

  209. basti schreibt am 25. Februar 2010 um 17:54

    Ja Jürgen, da kann ich nur Zustimmen.
    Die Zuckungen könnten in einem Krampfanfall umschlagen. Es ist wohl wirklich besser er nimmt vorerst noch eine Mindestdosis und klärt das mit dem beh. Arzt ab. Tramadol hat auch hier wieder eine unschöne Eigenheit; aufgrund der längeren Einnahme wird Noradrenalin zurückgehalten. Der Körper produziert es aber trotzdem weiter. Er schießt es aber nicht in den Synaptischen Spalt. Dort fungiert es eigentlich zur Informationsübertragung. Der Körper hält normalerweise ein Gleichgewicht, das heißt er produziert nur so viel Noradrenalin wie er benötigt. Wenn also das Trama länger eingenommen wird produziert er weiter kann es aber nicht nutzen dadurch kommt es zu einer sogenannten Kumulation. Das kann man sich vorstellen wie ein Fass in das Wasser geleitet wird, gleichzeitig läuft genau so viel Wasser an einem Zapfhahn wieder heraus, so das immer ein Konstanter Pegel gehalten wird. Jetzt kommt es aber dazu daß der Zulauf sich dramatisch erhöht. Ergo; der Wasserstand kann seinen Pegel nicht mehr halten und es kann passieren daß, das Fass über läuft. Das Noradrenalin wird beim Entzug so schlagartig freigesetzt das dabei dann Krampfanfälle entstehen können. Damit ist nicht zu spaßen also unbedingt zum Doc bevor er den Entzug fortsetzt. Eventuell wird er Gabapentin, oder ein vergleichbares Präparat verschreiben, zur Anfallsprophylaxe.

  210. polytox schreibt am 2. März 2010 um 00:18

    Hallo,

    ich habe jetzt lange diesen Thread durchgelesen und muss auch meinen Senf dazugeben. Ich bin mit 15 in Kontakt mit Drogen gekommen (Alk, Zigaretten und Gras) und weil alles so furchtbar leiwand war hab ich dann alles mögliche in mich reingepfiffen -> es gibt ja sooooooviel zu entdecken in seiner Psyche. Irgendwann nach dem 1000. Rave fingen dann psychotische Schübe an und von da an war ich dann Heroinabhängig. Das ging dann Jahre (15) weiter bis ich endlich nach dem Einmilliardsten kalten Enzug und stationären Entzug dann endlich in Therapie ging. Das war das vernünftigste was ich je machen konnte. Was ich euch sagen will => Es gibt ein Leben nach den Drogen und dem Entzug.
    Ich war jetzt knapp 3 Jahre clean und hab jetzt leider versucht an Kratom zu nippen. Leidergottes hab ich noch diese tolle :-( “Krypton” Kratom bekommen, was bekanntlich kein Kratom war sondern Scheiss-Heu mit Desmethyltramaldol verschnitten.
    Mir hats natürlich gleich ur gefallen (tolles Kratom….das ist ja fast wie ein Opiodid), aber der Teufel schläft nicht und es war natürlich so wie ich mir gewünscht hab.
    Mittlerweile haben’s eh aus Verkehr gezogen, aber mein Sucht-Ich (also ICH!) hat sich natürlich gleich mit knapp 60 Packungen eingedeckt.

    Ja….und jetzt erleb ich auch mal diesen Entzug.
    …und er ist wieder mal scheisse und macht mir ne Heidenangst.

    Wenn man von (zumindest ner menge) Heroin kalt entzieht ist’s eh unpackbar und wenn man eben langsam abgesetzt wird fühlt sich genauso scheisse an, wie dieser Tramal Enzug :-/.

    Also an alle da…..das was ihr schafft -> ist eine Meisterleistung !!!!!!

    Nur glaubt ja nicht, wenn ihr geschafft habt -> die Sucht sei wie eine Krankeit besiegt.

    Süchtig ist ein Gemütszustand, ein Charakterzug ein wasweißichwas. Der muss nicht unbedingt schlecht sein…..man muss es halt nur in die Richtige Bahnen lenken.

    Ich probier jetzt auch einmal den “echten” Kratom Schmäh. Hab mich jetzt tagelang mit dem Thema befasst und es ist ein Versuch wert.Ausprobiert hab ich’s auch und bei 5g Fussbad gehen die meisten Enzugssymtome weg.
    Leidergottes lassen sie sich hier in Wien das Kratom in Gold aufwiegen (3g=25 €uronen).

    Hoffentlich verschieb ich den ganzen scheiss nicht auf später……dann ist rausgehautes Geld.

    Ich müsste halt auch Extra in Urlaub gehen um diesen Schei* jetzt zu machen……Alter Schwede…ich habs auch schon sooooooo satt.

    lg an alle da, die auch gerade leiden

    PS: Hat hier jetzt schon jemand ERFOLGREICH mit Kratom entzogen ?? (dachte mir halt 5 g Krtatom noch mal runterzudosieren auf 0 binnen einer Woche)

    PPS: Bitte keine Du kommst mit dem nächsten Bösen Zeug zusammen Posts….is ja offensichtlich

  211. Jürgen 2 schreibt am 5. März 2010 um 08:26

    Euch allen und der Seite Dank. Die Informationen
    die ich für meinen Entzug gesucht habe waren da.
    Schön und hilfreich war auch, dass alle Vorangänger beim kalten Entzug das so genau geschildert haben dass ich wusstem was auf mich zukommt. Da konnte ich mich wenigstens einstellen. Das ich mit dem Mist und meiner Mühe nicht alleine war hat mich auch gestärkt.
    Jetzt bin ich drüber weg und drücke allen den Daumen, die noch dabei sind, dass sie es auch schaffen. Geht ja, wenn auch schwer.
    Ich werde gelegentlich immer wieder mal hier vorbeischauen. Für mich hat die Seite (das sind alle Schreiber) seinen Sinn und Zweck erfüllt. Danke!!!

  212. anna karenina schreibt am 5. März 2010 um 10:23

    herzlichen glückwunsch,jürgen :) !

    auch mir hat dieser blog so sehr geholfen, denn in meinem umfeld gibt es kaum erfahrungen mit entzugsproblematiken und ich erntete regeläßiges, wenn auch verholenes unverständnis.
    es tut einfach gut, verstanden zu werden und sich nicht dauernd rechtfertigen zu müssen oder quasi schon im “beweiszwang” bezüglich der entzugssymptome ist.

    polytox, ich habe mit kratom zumindest die schlimmsten entzugerscheinungen in den griff bekommen, vor allem gegen restless legs hilft es sehr gut.
    bestelle es noch online, statt es so teuer bei euch zu kaufen; es gibt einige shops, die kratom zu moderaten preisen vertreiben.
    ich wünsche dir viel erfolg!:)

  213. basti schreibt am 5. März 2010 um 16:49

    He Anna wer hat hier Kratom verkauft und das auch noch “zu teuer”. Ist bestimmt ein Schreibfehler aber hier hat keiner Kratom verkauft und auch nicht angeboten. Im übrigen ist geb ich Dir recht was diesen Blogg angeht – wirklich nette Leute hier :-)

  214. anna karenina schreibt am 6. März 2010 um 11:21

    basti,ich meinte polytox,der schrieb,dass es in wien so teuer sei ;)

  215. basti schreibt am 6. März 2010 um 17:35

    :schäm: sorry Anna das hab ich wohl irgendwie verblickt. Jetzt versteh ich den Satz aus Deinem letzten Beitrag.
    Wie gehts Dir eigentlich, bist noch standhaft???

  216. anna karenina schreibt am 7. März 2010 um 09:03

    hi basti

    mir gehts ok, aber ich bin irgendwie einfach unzufrieden.
    so als bräuchte ich immer irgendeine art rausch(-mittel)…jetzt nehme ich halt recht oft kratom statt tramal.naja.
    ich bin aber auch permanent krank und die halsschmerzen lassen sich besser mit kratom aushalten.
    ach, ich weiß auch nicht…:(

  217. basti schreibt am 7. März 2010 um 15:53

    Hi Anna, genau das craving kenne ich, hab auch keine Ahnung wie man den Mist wieder los wird. Ich glaub Dir gern das Du Dir das Trama zurückwünscht, aber überleg Dir diesen Schritt genau. Das Kratom ist ja auch keine Dauerlösung. 1.ziemlich Teuer und 2. die seelische Abhängigkeit des Tramadol bleibt Dir mit Kratom erhalten. Da Du es weiter einnimmst ändert sich an Deinem Befinden leider nichts, auch wenn Du den körperlichen Entzug vom Trama schon überwunden hast. Wie alt bist Du wenn ich fragen darf und bist Du in Ärztlicher Behandlung???
    liebe Grüße

  218. manon schreibt am 7. März 2010 um 16:42

    hallo,hier habe ich einiges informatives über tramal erfahren.mich würde interessieren,ob man von tamal eigentlich auch hautausschläge bekommen kann.habe darüber leider nichts gefunden.muß wegen meinen rückenschmerzen tramaldoltropfen seit ca 4 monaten nehmen,mache zwar immer wieder mal eine pause von 2-4 tagen,aber nach dem ich hier die von euch geschilderten symthome gelesen habe,bin ich erschrocken.genau das erlebe ich,wenn ich pause mache,aber leider geht es in moment noch nicht ohne schmerztropfen:-(

  219. polytox schreibt am 9. März 2010 um 00:27

    @manon: mach genau so weiter, wie bisher….so ist der “Kracher” net mehr als eine kleine Grippe.
    Je durchgängiger du das Zeug nimmst umso mehr verflechtet sich das Zeug mit deinem Wohlbefinden und zwangsweise mit deinen Emotionen -> und die Entzüge sind die “Gschissenen”.

    Bekannter Spruch’: Die Menge macht das Gift.

    @Anna: Es wäre jetzt total wichtig für dich dieses “Loch” mit etwas NEUEM zu stopfen.
    Überwinde dich und geh in einen Kurs (Turnen, Töpfern, Ausbildung, Fremdsprache etc.)
    DU musst die Zügel in die Hand nehmen, es wird sonst keiner machen :-( ……und nocheinmal “süchtig” ist eine Zustand => du kannst nicht davon geheilt werden. Klingt traurig, ist aber so.
    Das heißt aber nicht, daß du net glücklich und clean leben kannst.
    *Posermode off* ich war auf H und 4 Jahre clean.
    Es geht. Und das neteinmal schlecht.
    Bei Tramal etc. ist der Mechanismus der Sucht derselbe.

    Und Du musst einsehen -> Von NIX kommt NIX!!

    d.h. du kommst erledigt von der Arbeit und möchtest dich endlich wohl und geborgen fühlen. In unserer Zeit wo alles nur mehr einen Knopfdruck entfernt ist (Internet, Telefon, Fernsehen, Essen blabla)will man auch die Kontrolle über den “Psychischen Zustand” haben.

    Eine od. mehrere Tropfen/Tabletten und alles is wieder “leiwand”

    Die Wirklichkeit ist. Du bist nicht gut drauf ??? Dann geh raus, mach Sport und du wirst überschwemmt von Endorphinen……aber da muss man ja was machen *grummel*, und kalt ist’s auch *maul*, im Fitnessstudio sind nur doofe Leute *grrr* ……ich könnte jetzt noch 1000 Ausreden, die ich immer so für mich benutze, aufzählen.

    Erinnere dich an deine Kindheit !!! Was hast du da getan um dich wohl zu fühlen ?? Was hast du getan gegen Langeweile ??? Dort findest du Denkanstösse.

    Medikamente/Drogen etc. sind Symptombekämpfungen, aber nix gegen die Ursache.

    Ich drück Dir, mir und den restlichen hier die Daumen.

    Falls Du Fragen hast oder so, kannst du mich gern anschreiben unter skadeatgmxpunktat.

    Gib dir SELBST einen ARSCHTRITT !!!! Fang an mit Spaziergänge an….mit Musik oder so…..aber mindestens 90 Minuten !!!!! Wichtig !!!! Denn dann kannst du dich auf das nächste was du vor hast freuen (und wenns nur ein Kaffee daheim ist)
    Jaja…spaziergehen….ätzend…..ABER….schön langsam komm ich drauf, warum ältere Leute das machen, was sie eben machen.

    Wie gesagt…..wenn du Fragen hast kontakte mich, Theraphieerfahrung hab ich…..Lösungen kannst nur Du dir selbst geben.

    lg Euch allen da

    PS: Sucht kommt von Suchen…….jetzt sollt man/frau halt noch wissen: Ja, wass den eigentlich ??

  220. mäxchen schreibt am 9. März 2010 um 08:19

    Hallo polytox,
    ein wirklich guter Beitrag!!!! nachdenkenswert
    Ich wünsche Dir alle Gute für Deine Zukunft!
    (allen anderen hier natürlich auch :-) )

  221. Anja schreibt am 11. März 2010 um 10:54

    Hallo!
    Ich habe vor einigen Wochen wegen chronischen Schmerzen Tramadol STADA 100mg von meiner Ärztin verschrieben bekommen. Ich habe bist jetzt die Tropfen erst 4x á 25 Tr. genommen, wenn die Schmerzen unerträglich waren.
    Gestern Abend habe ich gut 60 Tropfen eingenommen, danach folgte eine Horror-Nacht.
    Ich bin nachts mehrmals schweißgebadet aufgeschreckt, ein Alptraum nach dem Nächsten.
    Heut Morgen habe ich mich mehrmals übergeben, Schweißausbrüche und extremer Schwindel.
    Auch jetzt (über 12 Std. nach Einnahme) ist mir noch sehr schummrig, fühle mich wie betrunken…..aber sonst geht es mir wieder recht gut.

    Meine Frage jetzt:
    Habe ich versehentlich eine Überdosis genommen, oder sind das typische Nebenwirkungen?
    Sollte ich meine Ärztin aufsuchen und sie informieren?

    LG
    Anja

  222. RoteZora schreibt am 11. März 2010 um 14:56

    Hallo Anja,
    wenn ich mich recht erinnere,dann entsprechen 40 Trpf. etwa 100mg, d.h.Du hast ca.150mg eingenommen. Da Dein Körper das Tramal nicht gewöhnt ist, hört es sich für mich nach den typischen Nebenwirkungen an. Du kannst Deine Ärztin sicherlich darüber informieren, denn für chronische Schmerzen gibt es immer alternative Präperate neben dem Tramal.
    Alles Gute und liebe Grüße (auch an den “bekannten Rest” dieses Blogs :-)

  223. basti schreibt am 11. März 2010 um 19:03

    Zora ist auch wieder da na Hallo zusammen.
    Bei mir war das manchmal auch so, selbst bei einer Dosis die ich eigentlich gut vertragen habe. Bin dann mitten in der Nacht wegen höllischer Kopfschmerzen aufgewacht – ab da wusste ich irgendwann was mir wieder bevorsteht. Die Kopfschmerzen werden so schlimm das mir Übel wird, ich kann dann nichts essen, nichts trinken und brauch auch kein Kopfschmerzmittel einzunehmen, weil alles was im Magen ankommt (und sei es nur ne Kirsche) führt dann zum Erbrechen, aber so schlimm das ich richtig röhren muß so Krampfartig ist das ganze, irgendwann kommt dann nur noch Galle. Is echt ne üble Sache und dauert den ganzen Tag an.
    Also ich tipp auch mal auf bekannte Nebenwirkung. Tramadol ist, für sein hohes emetisches Potenzial, bekannt.

  224. karnagel,julitta schreibt am 21. März 2010 um 14:14

    Hallo,
    meine Mutti kann sich nicht wehen, ihr wurde im Krankenhaus der Arm geborchen. dann bekam sie einfach Tramal und Novalgin. Kann Arzt hat uns aufgeklärt.
    Was sagt Ihr dazu?
    julia

  225. basti schreibt am 21. März 2010 um 18:29

    Hi Julia
    Deine Mutter hat im Krankenhaus Tramadol bekommen, das ist an sich unproblematisch da nach einem Überschaubaren Zeitraum keine Nennenswerten Abhängigkeitsprobleme auftauchen. Wenn sie aber nach dem KH-Aufenthalt weiter mit Tramadol therapiert wird ist vorsicht geboten. Sie sollte das Mittel streng nach ärztlicher Anweisung anwenden. Das Ärzte nicht zu 100% aufklärung betreiben liegt daran das Pharmazie nur ansatzweise im Medizinstudium anwendung findet. Das heißt also sie wissen im einzelnen oft nicht immer genau über die Folgen der längeren T. einnahme bescheid. Zudem ist auch noch die Ansicht, das Tramal nur gering Abhängigkeit auslöst, weit verbreitet. Das ist natürlich vollkommen falsch. Es gibt zur Zeit noch gar keine zentralen Opioide welche nicht abhängig machen können

  226. kranker "Flügel" schreibt am 31. März 2010 um 08:25

    Nebenwirkungen: schwindlig, benommen, vielleicht wegen Schmerzen danach psychisch süchtig.
    Tramadol erweitert die Blutgefäße, und führt zur erhöhten Anspannung der glatten Muskulatur (Magen/Darm). Bei mir haben NSAR nicht mehr angeschlagen (Idiot hat meine Hand genau am Handgelenk angefasst (habe dort einen Discusriss) und geschüttelt, Hölle). Ich habe gestern nur 3 Tropfen genommen, sekundenschnell wurde mir neblig. Es ist nicht schön, nicht mehr ganz “da” zu sein, aber nach 2-3 Stunden kamen die Schmerzen richtig wieder durch, die schmerzstillende Wirkung war auch weniger als die Nebenwirkung. Ich frage mich wirklich, ob es abhängig macht, oder ob ich nur sauer bin, da ich solche Schmerzen habe. (verliere fast die Nerven, ich finde es unglaublich, wenn gegen OP`s argumentiert wird, die Patienten seien zu jung, um dann Schmerzmittel nehmen zu müssen.)

  227. Andrea schreibt am 10. April 2010 um 23:10

    Liebe Mitleidende,

    seit 10 Jahren konsumiere ich Tramadol. Es handelt sich um Dosen von bis zu 800 Tropfen täglich. Duch das sogenannte “Ärztehopping” erhielt meine Rationen, aber gut gefühlt habe ich mich nicht gefühlt dabei.
    Ich erzählte Ihnen Geschichten, die an Bühnenreife nicht zu überbieten waren, jedoch wußte ich als Ex-Krankenschwester genau, was auf dem “Speisezettel” stand.
    Es fing vor vielen Jahren mit einem schweren Unfall an. Dann folgten viele Diagnosen, Schmerzen, Ungewissenheiten.
    Ich bin zudem Epileptikerin und kann sagen, dass ich ca. 60 Grand Mal-Anfälle hat (die eben auch durch dieses Zeug provoziert wurden).
    Derzeit konsumiere ich seit 10 Tagen gar nicht mehr. Es ist die Hölle, aber ich habe bereits etliche stationäre Entzüge hinter mir, die nur bedingt zum Erfolg führten.
    Gerade zog ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen, die von einer Sucht so weit entfernt ist wie nur irgendetwas. Selbstverständlich habe ich mich geoutet, aber ich fürchte ein neuerlicher Rückfall ist vorprogrammiert.
    Es geht mir schlecht, sehr schlecht.
    Ich wünsche hier allen Betroffenen, dass sie´s schaffen!

    Liebe Grüße,
    Andrea

  228. mausi74 schreibt am 13. April 2010 um 23:19

    Hallo,

    ich nehme seit 7 Jahren Tramagit Tropfen, wegen der Diagnose Psoriasis Atritis, gegen die Schmerzen. Das höchste was ich genommen hatte sind 600 mg/tägl.. Komme von dem Tramagit alleine nicht weg. Reduzieren zu Hause klappt überhaupt nicht. Habe nun mit der entsprechenden Klinik gesprochen und mich auf die Warteliste setzen lassen. Es hieß Mitte April 2010. Nun sitze ich hier auf gepackten Koffern und warte jeden Tag auf den Anruf der Klinik, dass einBett frei ist.
    Ich muss sagen, euere Kommentare zu dem Medikament und euere Erfahrungen machen mir teilweise Mut und dann aber auch Angst. Ich weiß nicht genau was bei einer Entgiftung im Krankenhaus gemacht wird. Wenn ich da so von euch lese…”etliche Entzüge hinter mir..” und so weiter, bin ich irgendwie am Zweifeln ob es überhaupt einen Sinn macht in die Klinik zu gehen? Aber ich will das Zeug ja nicht mehr nehmen und zu einem sogenannten “kalten Entzug” habe ich nicht den Mut, da ich die Entzugserscheinungen gut kenne und schon mal durchgemacht habe als ich probiert habe das Tramagit abzusetzen. Ich glaube aber FÜR MICH, dass ich es schaffen werde und meine Familie hilft mir auch dabei!
    Ich kann nur jedem raten, der von dem Zeug wegkommen möchte, redet mit einem Arzt eueres Vertrauens und lasst euch helfen. Wenn ihr dann den Entschluss FÜR EUCH SELBER gefasst habt, dass ihr von dem Medikament weg wollt, bereitet euch zusammen mit dem Arzt auf die Entgiftung vor und lest nicht unbedingt in solchen Foren die Erfahrungsberichte anderer. Jeder Körper ist anders und verkraftet eine Entgiftung anders. So hat es mir meine Ärztin auch gesagt.
    Ich wünsche allen die sich dazu entschließen eine Entgiftung zu machen, ALLES GUTE, VIEL GLÜCK UND VIEL MUT!

    Liebe Grüße
    R

  229. RoteZora schreibt am 15. April 2010 um 23:46

    Hallo zusammen,
    @mausi74: Du hast recht,wenn man die Berichte hier durchliest,da wird es einem schon Angst und Bange. Aber wenn Du die Einstellung hast,die Dein Beitrag vermittelt,dann wirst Du die Entgiftung,aber -was viel wichtiger ist- die Zeit hinterher gut meistern. Während der Entgiftung wirst Du viele Gespräche führen,auch mit “Gleichgesinnten”,vielleicht ist es möglich schon Kontakte nach “draussen” zu Selbsthilfegruppen zu knüpfen,sodas Du aufgefangen wirst nach der Entlassung. Du wirst sehen,Du wirst gut gelaunt und hochmotivert die Klinik verlassen und dann heißt es nicht lange warten,sondern sofort weitermachen mit den therapeutischen Gesprächen und Sitzungen.Aber das lernst Du alles in der Klinik. Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig Mut machen…Du schaffst das,denn den wichtigsten Schritt hast Du bereits getan…
    Herzliche Grüsse an alle anderen…

  230. RoteZora schreibt am 21. April 2010 um 06:42

    Hallo alle zusammen,
    ich würde gerne etwas ansprechen,das hier noch nicht als Nebenwirkung von Tramal angeführt wurde.Das Thema ist etwas “intim”,aber vielleicht betrifft es nicht nur mich,sondern viele von Euch auch:
    Tramal führt -wie jedes andere Opoid/Opiat- zu Obstipation = Verstopfung. Habt Ihr damit schon Erfahrungen gemacht und wenn ja,wie geht Ihr damit um???
    Wir alle haben hier im Blog schon emotional “die Hosen runtergelassen”,also denke ich mal das wir über dieses Thema auch locker reden können…;-) ODER???
    Liebe Grüsse für Euch Alle

  231. uwe schreibt am 21. April 2010 um 10:12

    hallo zusammen, bzw. hallo zora!
    ich finds sehr süß dass ihr frauen scheinbar eins gemeinsam habt: ihr redet nich so gern über’s scheißen;-)
    als ich noch tramal genommen habe, hatte ich meistens die tropfen und bis zu 1000 mg pro tag intus. probleme beim kacken hatte ich da nicht, aber dafür harnverdrang wie hulle…manchmal hats minutenlange konzentration gebraucht bis überhaupt was gegangen ist. jedoch war das große geschäft ne qual wenn mal statt tropfen nur tabs gingen. das waren dann meistens die 100 mg dinger, wenn ich davon 8 bis 10 im bauch hatte wurde mein stuhl zu beton, ich denke aber das lag am bindemittel und das gleiche würde auch bei 10 aspirin passieren….
    ich nehme aber an du sprichst von tropfen, oder?

  232. RoteZora schreibt am 21. April 2010 um 14:22

    @Uwe,
    ich nehme Tabletten,pro Tag etwa 400mg,und es kann sich schon mal über Tage hinziehen bis ich wieder das Bedürfnis habe mein Badezimmer aufzusuchen…:-) Sobald ich 2-3 Tage nichts nehme schlägt es sofort um und ich renne…

  233. uwe schreibt am 21. April 2010 um 18:02

    @zora…..
    mmh…könnte dann schon am vielen bindemittel liegen, 400 mg sind zwar noch therapeutische dosis, aber in so ner kleinen tablette is ja echt ein arsch voll pulver drin;-)…ich würde mir tropfen verschreiben lassen, schätze dann wirds besser…

  234. samabe schreibt am 25. April 2010 um 17:06

    Hallo ihr lieben,
    es tut gut zu lesen das man nicht alleine ist. Auch ich habe schon mehrmals einen Tramadol Entzug hinter mich gebracht und ich weiß was jeder der dies durchgemachr hat oder noch muß vor sich hat. Ich nehme seit gut 3 Jahren Tramadol und war schon auf der 8fachen empfohlenen Tagesdosis. Man rutscht so schnell hinein und nimmt mehr und mehr. Als mein Artzt nach einen Jahr zu mir sagte ich werde abhängig davon habe ich gelacht und dachte mir ich doch nicht. Der Entzug hat mir aber dann das Gegenteil bewiesen.
    Inzwischen bin ich 4mal wieder rückfällig geworden. Ich hoffe das dieser Entzug nun der letzte ist, und ich wünsche jeden der die Hölle schon mitgemacht hat oder noch vor sich hat alles alles liebe.

  235. RoteZora schreibt am 6. Mai 2010 um 17:00

    Hallo Ihr Lieben,
    es ist ziemlich ruhig geworden…ich habe in den letzten Wochen meine Sucht verlagert,da ich an kein Tramal mehr gekommen bin. Ich nehme jetzt Oxycodon 20mg. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit gemacht? Und hat jemand von Euch gute Tipps gegen diese unruhigen Beine außer Kratom?? Das ist echt der Horror,gerade abends im Bett-hatte es sogar schon in einem Arm-immer wieder strecken und zappeln lassen….nerv….
    Gruss an Euch alle und nicht aufgeben!!

  236. SIBEL schreibt am 10. Mai 2010 um 21:28

    HI ICH BIN SIBEL BIN 26 JETZT ICH NEHME DIE TABLETEN JAHRE LANG UND HABE WENN ICH WILL WICKLICH AUCH APGESTEZT ICH SAGE ES DAS IST WIRKLICH SEHR SCHLIMM ICH HABE WIRKILCH ERFARUN SEHR FIEL ICH HABE BANDSCHEIBE UND IDE SCHMERZEN KANN ICH NICHT ERTRAGEN ! HABE EINE TOCHTER SIE 8 J. UND SIE IST MEIN EIN UND ALLES ! WEGEN DIESER SCHEISE HABE ICH EINE FEHL GEBURT GEHABT ! BIN JETZT WIEDER AM ENTZUG

  237. SIBEL schreibt am 10. Mai 2010 um 21:38

    JETZT WIEDER SCHWANGER ABER DIESMAL HABE ICH ES MEINE ERZTEN GESAGT UND SIE HATT SIECH GEFEUT ICH HABE AUCH 200 MG GENUMEN TRAMALONG ICH HATTE IMMER ANGST WENN MEINE TABLETEN AMA ENDE SIND ! EINE SACHE IST ABER WIRKLICH WAHR MANN MUSS MAN SICH APLENCKEN DANN DENKT MAN AUCH DARAN NICHT ! BIN JETZT FERWIERT UND RICHTIG SCHREIBEN KANN ICH AUCH JETZT NICHT IST JA AUCH NORMALL BIN MICH AM APLENCKEN
    DIE SCHWEREN TAGE SIND NUR 2 ODER DREI TAGE IN EINER WOCHE GEHT ES MIR WIEDER GUT UND EINS SAGE ICH EUCH DIE SCHEISSE WERDE ICH NICH WIEDER NEHMEN ICH HABE ALLES KAPUTT GEMACHT NUR FAUL SCHLAFFEN DIE KLEINE KONNTE ICH NICHT MAL OFTERS ZU SCHLE AUF STEHEN
    ABER JETZT BIN ICH STARK FÜR MICH FÜR MEINE TOCHTER UND FÜR MEIN BAYBY ICH SCHON ALLES MIT MEINE ÄRTZTN BESCHPROCHEN UN SIE MEINTE MACH ES LANGSAM ABER DAS IST SCHEISE GLAUBT MIR BESSER PAR TAGE ALLEINE ZU HAUSE ABER NICHT ALLEINE SEIN DAS IST NICHT GUT IHR MÜST RICHTIG STARK BLEIBEN GIBT NICHT AUF E IST SO SCHÖN ZU LEBEN GLAUBT MIR WAS IST SCHON TRAMAL EINE GEBURT IST SCHLIMME GLAUBT MIR ICH HABE ZWEI TAGE FOR MIR DANN NACH WIET ES MIR GUT GEHEN DANKE FÜRS LESEN ICH WERDE SCHREIBEN WIE EIN KALTER ENTZUG IST DAMINT IHR WEIST WIE ES IST BY

  238. polytox schreibt am 12. Mai 2010 um 00:53

    Ich wünsch dir alles Gute SIBEL. *Daumen Hoch*

    Hatter erst einen Entzug hinter mir und bin jetzt schon wieder am herumexperimentieren…..

    *Ohne Worte*

    :-(

  239. Celina schreibt am 16. Mai 2010 um 13:11

    Hallo An Alle .
    Mache gerade stadionnär einen Enzug gehe zurzeit duch die hölle.bin schon 2 halb wochen in der klinik und habe noch 2-3 wochen vor mir .das Medikament ist ein Teufelszeug .wenn ich nicht stadionnär gegangen währe währe ich heute nicht mehr am Leben habe zum Schluß jeden Tag über 28 Tabletten geschlickt a 150 mg .bin froh das ich den schritt gemacht habe. Gruß an alle.

  240. uwe schreibt am 18. Mai 2010 um 14:57

    donnerlittchen!!!….23 mal 150mg pro tag??? das sind mehr als 4 GRAMM reines tramadol!…da du nun nen entzug machen willst wirst du wohl wissen was du dir da antust. ab einer dosierung von 600 mg am tag bringt tramal einfach nix mehr, außer dass du organ- und hirnschäden riskierst und davon ausgehen kannst dass du irgendwan einen krampfanfall bekommen wirst…also falls du noch nicht welche hattest. was du machst ist lebensgefährlich. mein tipp: dosier sofort auf 600 mg pro tag runter, du wirst keinen unterschied merken. oder versuchs mit ca 300 mg tilidin, das ist ungefährlicher. versteh mich nich falsch, ich bin selber polytox und weiß nich weiter. vielleicht konnte ich helfen. alles, alles gute!!

  241. uwe schreibt am 18. Mai 2010 um 15:00

    oh sorry…hab überlesen das du schon in ner klinik bist. ich wünsch dir viel kraft und erfolg!!

  242. basti schreibt am 18. Mai 2010 um 17:53

    Hallo

    so erst mal zum Thema Verstopfung: geht in die Apo und verlangt Movicol oder fragt nach einem Laxans welches bei Opioid-dauermedikation empfehlenswert ist.
    Ich bin jetzt auf Buprenorphin….:-/

    ….Zora hallo meine Gute. Du bist auf Oxycodon – das Heroin der Reichen…so sagt man in der Szene. Ist ein echt angenehmes Opi und sehr beliebt…aber genau da liegt auch das Problem wie Ihr mir bestätigen werdet. Wenn Du noch auf nur 20 mg bist versuch es nicht zu steigern, denn 20 mg sind echt noch realistisch. Es gibt Leute die brauchen am Tag 3X 80er!!! Retard.
    Nur um Dir ein wenig Mut zu machen.
    Ja und ich bin jetzt auf Buprenorphin in ner Substitutionsbehandlung. Nur zur Info; Bupre ist 30X so potent wie Morphin, aber komischerweise bei Schmerzen trotzdem schwächer als Morphin??????
    Ja ist halt ein Substitutionsmittel… ich werd mich wieder melden, bis bald Ihr lieben – und behaltet den Mut, andere haben Krebs, da gibts unter Umständen kein zurück mehr. Unsere Krankheit ist zumindestens theoretisch heilbar.
    In diesem Sinne …winke winke

  243. RoteZora schreibt am 22. Mai 2010 um 20:18

    Hallo liebe Tramal-Familie,
    hallo Basti :-)
    ich halte mich im Moment ganz gut mit dem Oxycodon,würde jetzt zwar wieder an Tramal ran kommen,aber ich will nicht. So wie´s im Moment mit den 20mg läuft ist es erstmal okay. Wie kommt es Basti, das Du substituierst?? Wolltest Du?? Mußtest Du?? Ich meine,ich bin auf Oxy umgestiegen,weil ich nicht mehr an Tramal ran gekommen bin. Deshalb frage ich ob Du mußtest oder wolltest. Und Dein Schlußsatz….absolut ins schwarze getroffen….:-)
    Grüsse an Euch Alle

  244. Mattin schreibt am 26. Mai 2010 um 16:31

    Hallo ! Ich war vor 3 Wochen wegen einer Op im KH und hatte starke Schmerzen wegen einer offen Wunde. Im KH bekam ich täglich 2mal Tramal 100 retard morgens und abends , wenn das nicht gereicht hat auch mal 20 Tropfen zwischendurch . Das ging dann so bis zu meiner Entlassung nach 5 Tagen . An meinem Entlassungstag wurde mir dann eine 30ml Tramadol-Flasche überreicht. Erst habe ich die verordnete Menge von 3 mal täglich 20 Tropfen eingehalten , dann habe ich Abends auch mal 40 genommen , dann 60 ! Vor 4 tagen habe ich ca. 150 Tropfen insgesamt genommen , den Tag danach 200 Tropfen ! Dann ist mir aufgefallen was ich da mache und am darauf folgenden habe ich nur Abends 40 genommen . In dieser Nacht habe ich wirklich fürchterliche Albträume gehabt , so schlimme hatte ich noch nie . Also habe ich ganz abgesetzt und diese Nacht wieder fürchterlich geträumt (in den 3 Stunden in denen ich geschlafen hatte). Außerdem habe ich schlimme Entzugerscheinungen : Depressionen, Hitzewallungen gefolgt von Kälteschauern Agressionen und Unwohlsein ! Ich bin echt ferig und das nach gerade mal 20 Tagen auf dem Mistzeugs ! Kann mir jemand sagen wie lange es dauert bis ich wieder normal bin ? Ich bin selbständiger Handwerker und habe ein paar Mäuler zu stopfen ! Bitte dringen um Hilfe !

  245. RoteZora schreibt am 26. Mai 2010 um 17:53

    Hallo Mattin,
    hört sich nach der klassischen stationären Tramal-Laufbahn an :-) Ich bin auch beruftätig und habe Familie,kann gut verstehen das man da “funktionieren” muß und nicht mal eben 14 Tage “Auszeit” nehmen kann. Wenn Du eine gute Vertrauensbasis mit Deinem Doc hast,dann sagt ihm wie es Dir ergangen ist in der Klinik,dafür brauchst Du Dich nicht schämen. Er kann Dir für die “kalten Tage” ohne Tramal vielleicht etwas verschreiben,das die Entzugserscheinungen lindert und Dir hilft arbeitsfähig zu bleiben (denn darum geht es in der heutigen Zeit). Ich denke mal,Du hast nur diese 2 Optionen-entweder kalt durch den Entzug die nächsten Tage,es wird ja auch bald wieder besser…
    Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig Mut machen. Du bist auf jeden Fall nicht allein,wie Du hier lesen kannst :-)
    Alles Liebe und herzliche Grüsse an den Rest unsere “Familie” :-)

  246. basti schreibt am 28. Mai 2010 um 16:59

    Hi Rote Hi Family ;-D

    nein ich mußte nicht aber ich war so weit oben in der Dosis das ich kurz davor stand, Krampfanfälle zu bekommen. Ich bin zwischenzeitlich auch schon umgekippt und hatte Zuckungen – also hatte ich bereits einen Krampfanfall mit Abscense (Bewußtseinsausschaltung)
    Ich bin zu einer Substi-Ärztin gegeangen und hab ihr meienen Fall geschildert, hab ja auch Oxy und Fentanyl gehabt, wenn auch sehr selten. Diese Argumente haben gereicht.
    Wie kommst Du denn so einfach an das, doch seeehr teuere Oxycodon?
    Ich mein Tramal ist doch viel eher und leichter zu besorgen. Vieleicht schreibst Du mir ja besser an meine Adresse (die hast Du doch noch oder?)
    immerhin sollen hier keine Tips zur Beschaffung geliefert werden, oder bist Du inzwischen reguläre Schmerzpatientin?
    Diese Problematik kommt auch bei mir dazu – ich bin Schmerzpatient!
    L.Grüße Basti

  247. Silvia Gies schreibt am 31. Mai 2010 um 21:16

    Hallo zusammen.

    Ich verfolge nun schon seit 3 Tagen diese Seite. Sind ja hammerviele Kommentare. Es ist schlimm zu lesen, wie ein Medikament das Leben von Menschen bestimmen kann.

    Ich selbst kenne das nur zu gut. Ich nehme seit 13 Jahren Tramadol. Täglich. Als erstes Tropfen nun 200 mg retard. 4 bis 5 Kapseln am Tag. Manchmal auch 6.
    Ich wünsche mir nichts mehr wie endlich wieder zu leben, keine Gedanken mehr um dieses Tramal. Kein Rechnen mehr, ob ich nun eine Tablette am Tag mehr nehme oder nicht. Kein Bammel mehr vorm Arzt haben, wenn man das Rezept mal wieder 2 Tage früher brauch. Oder aber das rennen zur Notdienstzentrale wenns mal wieder am WoE knapp wird oder mir heute die Beine wegen dem Regenwetter noch mehr als sonst weh tun.
    Ich will endlich mal wieder frei sein. Nicht immer nur müde und abgeschlagen.
    Ich habe 3 Kinder.. 17, 13 und 2. Ihr seht ich habe auch während Tramadol ein Kind bekommen. Allerdings hab ich es erst in der 27 woche erfahren ansonsten hätte ich mich vllt nicht dazu entschlossen. Kurzum es war für mich eine anstrengende und schweißtreibende Schwangerschaft. Ich hatte einen Blutdruck über Kanone und Wasser in den Füssen das mir die Schuhe nicht mehr passten. Aber vorbei. ich habe am 1 August 2008 unseren Sohn Keanu auf die Welt gebracht. 4 Wochen zu früh. Zurückzuführen auf das Tramal. Trotzdem war er munter und hatte stattliche 2800 g. War alles wunderbar. habe dann den ärzten mehrmals gesagt, wieviel tramal ich nehme.. ich wusste es, der entzug MUSSTE kommen. sie haben kaum reagiert. zwei tage danach war es soweit. keanu hat nicht mehr geschlafen, nicht getrunken und war unruhig. ich habe dann darauf bestanden das er auf die neugebornenenintensiv kommt und erst dann haben die mich ernst genommen.
    es war grausam. zugänge am kopf.. beruhigungsmittel und ein entzugsstoff. da hab ich mir geschworen: wenn mein Schatz das durchhält, schaff ich es auch.
    er hat es geschafft aber als ich hinterher in den Artzbericht gespitzelt habe is mir echt übel geworden. er muss wohl alles mitgemacht haben. und das alles wegen mir. nur weil ich von so einem scheiß zeug mein leben abhängig gemacht habe.
    so, und morgen ist es soweit. das erste mal nach 13 jahren fange ich an mich meinem feind zu stellen.
    meine gefühle sind total gespalten. auf der einen seite die scheiß angst vor dem entzug auf der anderen seite die freude wenn alles vorbei ist und ich wieder die “alte” mama bin. endlich wieder mit den kids etwas unternehmen.
    da ich schmerzpatientin bin, bandscheibenvorfall, skoliose und kreuzdarmbeinentzündung.. bin ich mal gespannt auf was sie mich umstellen. der doc meinte etwas wie aponal. scheiss drauf. wenns geht nehme ich GAR nichts mehr.
    endet doch irgendwie alles in einer entzugsklinik.

    mal sehen, ob ich dort die chance habe, online zu kommen. ich melde mich dann.

    wünsche euch und mir glück und viel kraft.
    bis bald

    gruss

  248. Jürgen 2 schreibt am 4. Juni 2010 um 13:40

    Hallo Mattin,

    Zu Deiner Zeitftage, gehe etwa von 2 Wochen ( kalt, ohne Hilfe aber auch ohne einen Tropfen Tramal ) aus. Bereits in der 2. Woche wird es besser.
    Warmes Wasser in die Badewanne, wenn Du frierst. Einfach drinlassen. Schlafen ist sowieso schlecht.
    Beine zittern ist normal, lässt aber dann auch nach.
    Baldrianpräparate lindern etwas.

  249. Anne schreibt am 5. Juni 2010 um 17:46

    Hallo,
    ich habe ein riesen Problem mit meinem Vater (76 J). Er nimmt seit vielen Jahren regelmässig Tramal ein und ist mitlerweile völlig wesensverändert, agressiv, schlecht gelaunt, hat Gefühlsstörungen in beiden Beinen und neuerdings auch in den Armen. Er kann nachts nicht schlafen, schläft deshalb tagsüber sehr oft ein, im sitzen, beim Autofahren…! Habe ihn oft gefragt, was sein Arzt dazu sagt, der es ihm seit Jahren verschreibt!! Er sagt dann immer, das käme alles nicht vom Tramal. Ich weiss nicht, was ich machen soll. JKann mir jemand von Euch ev. einen Tip geben?

  250. RoteZora schreibt am 5. Juni 2010 um 21:58

    Hallo alle zusammen,
    Hallo Basti :-) ,
    Hallo Anne,
    klingt gerade so,als wäre das noch ein Doc aus den alten Zeiten,kurz vorm Ruhestand. Die blocken meistens ab und sind sich der Problematik des Tramals garnicht bewußt. Jüngere Mediziner sind da schon eher auf dem neuesten Stand und wesentlich kooperativer.
    Warst Du mal mit Deinem Vater zusammen bei dem Arzt? Ich meine, das Ihr zusammen das Gespräch führt.? Vielleicht könntest Du dem Arzt vorschlagen auf ein alternatives Schmerzmittel zu wechseln. Man müßte das Tramal langsam ausschleichen und das andere Präperat eindosieren. Das fällt mir so ganz spontan ein…….Gib nicht auf-ich wünsche Dir alles Gute!

  251. Anne schreibt am 6. Juni 2010 um 13:15

    Hallo allezusammen,
    hallo RoteZora,
    das würde ich gerne machen, habe zu ihm aber kaum Zugang. Er ist total launisch, oft agressiv. Mit vorsichtiger Nachfrag/Kritik reagiert er folgend: er wirft mich einfach raus.Er hat vor mir überhaupt keine Achtung. Er ist eben der Boss!!! Er benimmt sich wie die Axt im Wald… Er kann nachts nicht schlafen, schläft daher manchmal tagsüber am Steuer seines Autos ein, im sitzen,überall wo er sich aufhält. Neuerdings erzählt er auch noch Lügen. Ich haue bald ab. Meine Mutter liegt im Krankenhaus, wäre an einem Bauchaneurhysma fast gestorben, jault mir die Ohren voll, sie wäre auch lieber nicht mehr wachgeworden und er lässt seine Agressivität an mir aus!! Wenn ich mir das verbitte, schmeisst er mich mitten auf der Strasse gestern z.B. aus seinem Auto raus. Und meiner Mutter erzählt er im Krankenhaus, ich wäre einfach ausgestiegen und hätte noch Du A… zu ihm gesagt und sie glaubt mir nicht, dass es genau anders herum war. Ich setzte mich mal mit seinem Arzt in Verbindung, der ist im übrigen noch nicht alt und Internist!!

  252. Carina schreibt am 8. Juni 2010 um 23:14

    Hallo ihr Lieben will erst mal schauen ob das hier auch ankommt bevor ich grosse Texte schreibe…

  253. Carina schreibt am 8. Juni 2010 um 23:48

    Aha – es kommt an.Super.Nun -dann will ich auch gleich loslegen.Ich komme auch aus der Medizin /so wie Basti and Zora -bin Krankenschwester und muss sagen, mich hats echt umgehauen als ich diese Seite hier entdeckte.Ich dachte , ich bin der einzige Mensch auf diesem Erdenball der so ein Problem hat.Muss dazu sagen , dass ich seit 10 Jahren in Irland lebe und arbeite und mir Eure speziellen Markenprodukte unter anderem Namen gelaeufig sind.Well sure am Ende vom Tag ists doch dasselbe-TRAMADOL – die Hassliebe.Will nicht gar so weit ausholen aber angefangen hats bei mir vor ca.14 Jahren im Rettungsdienst, als doch ein lieber Kollege in einer stressigen Nacht mit einem Flaeschel Tramal ankam ( wird Basti + Zora sicher bekannt vorkommen ).Wow dachte ich – ein Hochgefuehl , ein weicher flauschiger Teppich auf dem du gleichsam dahinschwebst , Energie ohne Ende – und vor allem – keine Muedigkeit.Tja- das war mein ” erstes Mal “.
    Hab es dann nicht wirklich genommen – eine Flasche 50 ml reichte fuer 2 Jahre.Unser Umzug nach Irland klappte natuerlich prima damit.
    Und da wir alle wissen ,wie sneaky unser verdammtes Gehirn ist ,hab ich es natuerlich gleich wieder genommen,als ich es 3 Jahre spaeter wieder in die Haende bekam- um die langen Nachtdienste in nem irischen Altenheim zu ueberstehen.
    Den Rest kann sich jeder denken.
    Seit langem arbeite ich Tuer an Tuer mit Aerzten in so ner Art Poliklinik – ein Klacks an den “Stoff ” zu kommen.
    Aber irgendwie bringts nix mehr – ich nehm es nur noch als Erhaltungsdosis – von Gluecksgefuehl keine Spur.Meine langjaehrige Tagesdosis war so um die 200 mg taeglich – also nicht ganz so krass wie bei vielen von euch.Simple also , damit aufzuhoeren.Sollte man meinen…..
    Ein Entzug ist letztes Jahr in einem grossen Familiendrama in Deutschland geendet (gereizt,ueberspannt,agressiv).Reden kein Wort mehr seitdem – Entzug natuerlich Pustekuchen.Sofort wieder dran back home.
    Jetzt sitz ich da und versuch die Dosis langsam runterzufahren.Dank Euch weiss ich nun auch mit Sicherheit, wo die verdammten Knieschmerzen und das furchtbare Geniese und Gehuste herkommen.Tag 3 heute.Ziehe es durch – GAANZ LAANGSAM – muss ja nebenher noch arbeiten, da geht das nicht so einfach – man muss ja “funktionieren” – die Wurzel allen Uebels.
    Hoffe , dass ich das Gespenst ,mit dem ich nun schon seit 5 Jahren eine intensive Beziehung fuehre , nun endlich loswerde.Ich bin wirklich “sick of it “.
    Schoen , dass es Euch gibt.( nicht ” dass es euch so geht ” )Alles Liebe

  254. slackware schreibt am 10. Juni 2010 um 10:12

    @rotezora :

    Ja du hast im grossen und ganzem Recht,ich konnte mir damals nicht vorstellen dass man von diesem “Billig-Opiat” Tramal so abhängig werden kann da Ich über eine lange Zeit 800 mg Tramal genommen habe und als ich es nicht mehr nehmen wollte und damit aufhörte hatte ich keinen Entzug,was aber – vom Methadon kam,da es ja so ist das Tramal nicht so stark an die Rezeptoren binden kann wie z.B Methadon denn man kann 1000mg Tramal nehmen aber soweit ich weiß ist es ja so (ähnlich wie sich Buprenorphin zu den noch im Gehirn angedockten Opioiden verhält)das ein Opioid wie Tramal sofort von den Rezeptoren runtergeschmissen wird da das schwächere Tramal vom (stärkeren)Methadon auch von den Opiat-Rezeptoren runtergeschmissen wird(vielleicht nicht alles aber ich denke fast alles).Deshalb hatte ich wahrscheinlich keine Wirkung und keinen (bemerkbaren)Entzug.Und ist man auf Tramal,dann sind die Entzugserscheinungen natürlich heftig,man nimmt ja ein Opioid ein das für stärkere Schmerzverhältnisse geschaffen wurde und das ist wirklich nicht ohne…Das vergisst man leicht wenn man noch stärkere Opiate oder Opioide
    nehmen muss..
    Also Sorry für meinen Beitrag
    Ich bekomme grade 8ml Polamidon,nehme 8mg Clonazepam und 300µg Clonidin denn ich hab einen sehr hohen Blutdruck und Clonidin in dieser Stärke sollen auch gegen Schmerzen helfen und mann kann 300µg mit 10 mg Morphium vergleichen
    denn ich habe 2 “zerstörte” Bandscheiben und Arthrose im Rücken.Ich wollte nur hervorheben dass ich überheblich war was ich über einen Tramalentzug geschrieben habe da ich manchmal einen Entzug von allem hatte und da bin ich halt richtig ausgeflippt…
    @rotezora : 5 Entgiftungen,1 Durchgezogen und bei den anderen 4 lief es -sagen wir mal – unglücklich

    MfG

  255. slackware schreibt am 10. Juni 2010 um 12:23

    Hallo,

    Hi ?RoteZora,

    Bitte Bitte sag mir von welchem Arzt (ich mein jetzt der normale Hausarzt,ein Neurologe oder vielleicht ein Orthopäde…etc.? )du Oxycodon bekommst und wie du ihm gegenüber aufgetreten bist.Ich wohne in Dachau und da ist die KVB so drauf das du,solange du “nicht alt genug bist”sprich über 45 Jahre,du nur Voltaren oder etc. bekommst.Ich war vor kurzem für 4 Tage im Krankenhaus und da bekam ich Spritzen in den Rücken (Spinalkanalenge)die mir 4 Tage halfen.Ich bin echt verzweifelt.Warum muss ich solche Schmerzen aushalten??Ich hab keinen Bock das Zeug zu mißbrauchen,ich will nur SCHMERZFREI sein…

    Naja,

    MfG

    MfG

  256. easy schreibt am 16. Juni 2010 um 09:26

    Hallo Leute,
    ´
    bin vorgestern vom Pferd gefallen und hab mir das becken gestaucht, der arzt hat mir daraufhin 1 trmadol retard 100mg gegeben. Die schmerzen liesen nach und ich konnte sogar wieder normal gehen. Der arzt meinte aber ich sollte weiterhin ibuflam nehmen. Jetz zu meiner Frage, könnte mir vlt auch jemand nen tip geben wo man online tramadol bestellen kann ?
    vielen dank im vorraus.

  257. RoteZora schreibt am 16. Juni 2010 um 12:58

    Hallo Tramal-Family,
    hallo Basti :-)
    hallo easy,
    Du hast vielleicht einige der Beiträge hier gelesen-wenn nicht,dann hol es nach;
    die Gefahr eine Abhängigkeit zu entwickeln dauert bei Tramal nur wenige Tage. Willst Du Dich wirklich freiwillig in diese Gefahr begeben?? Es gibt viele viele Alternativen und die wird Dir ein vernünftiger Mediziner auch sicherlich verschreiben.
    @Slackware: Oxycodon- Beschaffungstipps werde ich nicht geben,aber wie Du sicherlich gelesen hast ich bin Krankenschwester-für mich sieht die ganze Beschafferei anders aus…
    Herzliche Grüsse an Euch alle ;-)

  258. easy schreibt am 16. Juni 2010 um 13:37

    Hallo RoteZora :)

    Ich bin mir über die Gefahr im klaren. Hab schon nach der einen geschmack dran gefunden :) Hab ja nicht vor es auf lange Zeit zu Missbrauchen. Will mir nur ein paar “extrem” angenehme Tage ohne schmerzen machen… Außerdem ist es bei jedem Menschen anders, wie schnell und von was man anhängig wird. Ich weis es ist ein scheis vergleich.. aber ich rauche seit 6 Jahren und das Täglich erst ab 17:00 Uhr weil ich in der Arbeit nicht dauern raus laufen will und das war noch nie ein problem für mich :)
    Ich könnt ja auch zum arzt gehen und ihn fragen ob er mir welche verschreibt aber dabei komm ich mir irgendwie blöd vor, deswegen hatte ich gehofft jemand kann mir sagen wo ich es im internet mit so nem online rezept bestellen kann ^^

  259. slackware schreibt am 16. Juni 2010 um 13:58

    @ RoteZora,

    Ok,nur eine Frage:habt ihr mehr Patienten so um die dreissig,die starke opiate wegen ,z.B. Bandscheibe kaputt,bekommen.

    Denn 50%der Ärzte zu denen ich gehe sagen ich soll mich nicht operieren lassen aber was ich genau machen soll erfahre ich auch nicht ausser Sport treiben und so aber es kapiert (oder will keiner ?) kapieren das ich üble Schmerzen habe.
    Kann ich darauf bestehen Schmerzmittel zu bekommen ohne mich operieren zu lassen denn da hab ich angst davor oder hängt das vom Arzt ab?Also kannst du mir wenigstens deine Meinung schreiben was ich da tun könnte ?

    Danke

  260. Ulrike schreibt am 25. Juni 2010 um 09:34

    Hallo,

    befinde mich gerade am 5. Tag meines “kalten” Tramadolentzugs nach 10 Jahren schwerer Abhängigkeit. Mir geht es SEHR gut!

    Ich möchte mich vor allem an die Frauen von Euch wenden, die wie ich, voll im Berufs- und Familienleben stehen. Bei denen die Familie und kein Mensch von der Sucht weiß, so wie bei mir. Ich kann/will mich auch keinem Arzt anvertrauen.

    Hier meine Geschichte in groben Zügen: Ich bin vor 10 Jahren wegen unklarer heftiger Koliken an Trama gekommen. Die Wirkung war ein einziger schöner Rausch, den ich ab da immer häufiger brauchte. Die Dosen wurden immer höher, die Wirkung immer geringer! Nach 2 Jahren war ich schwerstabhängig, tägl. um die 1000 mg. Ich habe 2 mal im Urlaub versucht kalt zu entziehen, wurde aber sofort wieder Rückfällig. Da ich als Arzthelferin gearbeitet habe, war der Nachschub kein Problem.
    Vor 1 Jahr habe ich erkannt, daß das alles ein Ende haben muss!! Bin zunächst mal von Tropfen auf Retardtabletten um gestiegen, die nicht so “knallen”. Habe mich sachte runterdosiert auf 500mg tägl. Komplettes Ausschleichen hat aber nicht geklappt. Ich bin auch eher der Typ: Komplett Schluss und Ende!!

    Deshalb habe ich mich vor 5 Tagen entschlossen, mit “Grippesymptomen” im Bett zu bleiben. Krankmeldung und Mitgefühl der Familie kein Problem.

    Wer unbedingt wissen will, wie sich mein Entzug gestaltet, kann gerne weiterlesen, ABER: Bei Euch wird es garantiert anders sein (siehe obige Berichte), deshalb kann dies nur meine ganz persönliche Entzugsgeschichte sein!

    Der Entzug gestaltet sich folgendermaßen:
    1. Tag: kalter Schweiß, Müdigkeit. Die erste Nacht ein ziemlicher Albtraum: heftigster Schüttelfrost, Unruhe (ich tigere vom Bett zum Sofa und umgekehrt), an Schlaf ist nicht zu denken. Schmerzen habe ich keine, leichter Schwindel stellt sich ein.
    2. Tag: Es stellen sich üble Durchfälle ein, muss alle 30 Min. zur Toil., liege den ganzen Tag apatisch und schwitzend vor dem Fernseher, kann keinen klaren Gedanken fassen. Die zweite Nacht ist eher noch schlimmer als die erste: in meinem Kopf überschlagen sich die Gefdanken wie ein Feuerwerk, mir ist entweder Scheissheiss oder Saukalt und immer dieser stinkende kalte Schweiss. Ich wechsle alle 2 Std das T-Shirt. Es gibt keinen erlösenden Schlaf, seit 2 Nächten!

    Wie ich das alles aushalte? ES MUSS SEIN, ICH WILL WEG VON DEM DRECK! Das ein Entzug kein Spaziergang ist, ist mir nach 2 erfolglosen Versuchen sowieso schon klar. ES KANN NUR BESSER WERDEN!
    3. Tag: Tatsächlich, langsam (aber SEHR langsam) kehrt mein normales Körpergefühl wieder zurück, der Schüttelfrost wird erträglich. Mir hilft, dass ich mich 1 Std. in die heisse Badewanne lege. Ich fühle mich frisch und sauber, schlafe das erste Mal für 2 Std. ein! Durchfall hält unvermindert an (wie Wasser). Ich trinke viel Isogetränke. Habe am Abend das Erste mal das Gefühl, das es bergauf geht. Psychisch stellt sich eine leichte Euphorie ein, daß ich es endlich schaffe, abwechselnd mit dem Gefühl “fremd in meinem Körper” zu sein.

    Meine Familie denkt, ich habe mir eine böse Salmonelleninfektion weggeholt, ich halte sie mir alle vom Leib.

    In dieser Nacht finde ich endlich 2 mal 2 Std. schlaf, meine Ganken sind immer noch sehr konfus, aber immer öfter zu kontrollieren. Schwitzen wird erträglicher.
    4. Tag: Mir geht es gut, ich bade ausgiebig, trinke das erste Mal Kaffee mit der Familie! Fühle mich matt und abgeschlagen, sehr antriebs- und lustlos. Mache trotzdem einen kurzen Spaziergang. Bekommt mir gut! Verbringe den Tag mit lesen, fernsehen.
    Die Nacht habe ich fast durchgeschlafen, bin nur sehr früh wach geworden, habe Radio gehört, fühle mich gut!!
    5. Tag: Habe heute morgen das Erste mal wieder meinen achtjährigen Sohn für die Schule fertiggemacht und ihn gebracht! Mein Körpergefühl ist wieder fast normal, kein Schwitzen mehr, Durchfall fast weg. Meine Gedanken sind geordnet und klar.
    Ich merke nur, daß ich mich “ablenken” muss um nicht unruhig oder depressiv zu werden.

    Deshalb sitze ich jetzt hier und schreibe mir von der Seele. Es tut so gut… Werde mir nachher noch eine Krankmeldung für die nächste Woche holen. Als Arzthelferin arbeite ich inzwischen nicht mehr, bin in der Altenpflege.

    Ich wünsche allen Menschen, die diese Seite besuchen, Mut und Kraft und Stärke um Ihr Ziel zu erreichen. Wie? das muss jeder für sich rausfinden… Den einfachen Weg gibt es nicht, das habe ich in diesem Blog erfahren…

    Ich melde mich wieder,
    So long
    Ulrike

  261. Ulrike schreibt am 27. Juni 2010 um 07:00

    Guten Morgen,

    auch wenn es kein Mensch weiß und keine Sau interessiert, ich beginne den 7. Tag ohne Tramadol und ohne alles! Nur Kaffee!!

    Die letzten zwei Tage hatte ich keinen akuten Entzugssymptome mehr: Durchfall ist im großen und ganzen weg. Die Verdauung ist aber anders, ich merke es, schließlich stopfen Opiate erheblich und ich habe sie 10 J. genommen. Was noch: Mein Kopf ist klar, meine Gedanken sind geordnet, d.h. keine Albträume oder wilden Phantasien, vor allem Nachts.
    ICH MUSS MEINEM KOPF ABER STÄNDIG ETWAS ZU TUN GEBEN, sonst macht sich diese Unruhe und Leere breit die jeder vom Entzug kennt. Ich denke, daß deswegen auch die Rückfälle passieren!! Die Zeit die man sonst dröge und breit im Rausch auf dem Sofa verbracht hat, muss jetzt irgendwie ausgefüllt werden. Sonst habe ich am Wochenende ohne Probleme bis 10.00 geschlafen, jetzt bin ich jeden Morgen um 6.00 wach.
    Mir hilft, daß ständig das Radio dudelt, Ich lese viel, gucke fern oder bin im Internet.
    Körperlich fühle ich mich ausgelaugt und ohne jeglichen Elan. Bin schnell aus der Puste. Sicher hat der Entzug viel Kraft gekostet, aber man kämpft auch gegen die Macht der Sucht. In den letzten 2 Jahren habe ich ausser 4 Std, Arbeit pro Tag plus abendlicher Kinderbetreuung und etwas Haushalt auch nicht sehr viel auf die Reihe gebracht, ewig müde, ewig lustlos…
    Mit dem Schlaf klappt es auch ganz gut! Die letzte Nacht habe ich von 22.00 bis 6.00 durchgeschlafen! Ein wenig habe ich noch geschwitzt, aber es ist erträglich. So ganz ist der Temperaturhaushalt im Körper noch nicht in Ordnung: tagsüber ist mir eher immer kalt (bei 27° im Schatten) und Nachts im Schlaf schwitze ich leicht. Habe einen Schlafanzug mit leichter Decke.

    Wie gesagt, im Moment habe ich keine größeren Probleme. Ich freue mich wie ein kleines Kind die Welt und mich ohne Sucht zu entdecken… Ich freue mich wie verrückt auf den 7. Tag!!

    Bis bald
    Ulrike

  262. RoteZora schreibt am 27. Juni 2010 um 11:30

    Liebe Family,
    lieber Basti ;-)
    liebe Ulrike,
    Du irrst,wenn Du glaubst es interessiert keinen. Glaub mir,es gibt viele von “uns”,die diesen Blog regelmäßig verfolgen,auch wenn “wir” nicht gleich antworten… Du schlägst Dich ganz toll,Thema Stuhlgang kenn ich,hatte ich weiter oben schon mal einen Kommentar hinter lassen :-) Nimm Dir nicht zu viel vor,lebe von Tag zu Tag. Denk immer dran, jeder einzelne Tag,den Du ohne Tramal schaffst,ist ein RIESEN Erfolg und ein weiterer Schritt in die richtige Richtung!!
    Also was mich angeht,ich würde mich freuen wieder von Dir zu hören :-) Halt durch,Du bist nicht allein. Und wie der liebe Basti einst zittierte: “…andere haben Krebs,… Unsere Krankheit ist zumindestens theoretisch heilbar.”
    Liebe Grüsse

    (Warum muß ich eigentl.immer soweit runter scrollen wenn ich was schreiben will,das nervt-hat da jemand einen Vorschlag?)

  263. Ulrike schreibt am 28. Juni 2010 um 12:21

    Hi Zora!

    Danke, danke, danke!
    Ich kenne Dich schon von anderen Foren als engagierte, mitfühlende Person und habe mich sehr über deine aufmunternden Worte an mich kleine “Aussteigerin” gefreut!

    Heute ist der 8. Tag halb rum, an dem ich kein Trama genommen habe! (Und auch sonst gar nichts pharmazeutisches) Ich rauche und trinke auch nicht.

    Ich würde sagen, mir geht es erstaunlich gut! Suchtdruck verspüre ich überhaupt nicht, obwohl ich mir sofort etwas besorgen könnte, kein Gedanke!

    Was mir doch sehr zu schaffen macht, ist die Verdauung: ich habe Sodbrennen, Blähungen und stinkenden Stuhl (ich kann mich nicht vornehmer ausdrücken, Sorry!). Außerdem niese ich seit ca. 4 Tagen ungefähr 5 bis 8 mal tägl. und dann gleich so 5 mal hintereinander. Kenne ich aber von den anderen Entzügen schon.
    Schlafen ist immer noch so eine Sache: tagsüber lege ich mich gar nicht hin, bin auch nicht müde (wo ich sonst den halben Tag schlafen konnte!). Abends dauert es dann aber ziemlich lange bis ich weg bin und ich schwitze im Schlaf auch immer noch etwas.
    Ansonsten sind meine Gedanken klar und strukturiert. Meine Gefühle kehren mit aller Macht zurück, die sonst unter einer Tramawolke verdeckt waren. (Habe gestern bei einem schönen Lied geheult, “It´s a wonderful life” von Black)
    Ich bin nicht depri oder habe Fremdheitsgefühle, aber Nichtstun ist gefährlich!! Der Kopf will beschäftigt sein, sonst kriege ich leichte Unruhe und Leere!!

    Hey Zora, wie lange wird dieser (durchaus erträgliche, aber unangenehme) Zustand noch anhalten? Was tut sich in meinem Hirn chemisch? Wann ist die Tramascheiße raus aus meinem Körper? Du weisst das bestimmt…

    Vielen Dank für deine Antwort und deine Anteilnahme im voraus!

    Viele Grüße auch an alle anderen Aussteiger…

    So long
    Ulrike

  264. Carina schreibt am 29. Juni 2010 um 20:58

    @Ulrike:Habe hier schon mal was geschrieben.Fair play das du das alles so durchziehst.Auch ich hab mit dem hier so viel geruehmten “Ausschleichen ” angefangen aber find es nicht wirklich das Richtige- dieses ewige Pillengezaehle macht einen noch confuser als wie man sowieso schon ist. Mache jetzt auch nen “Straight cut”, also nen Kalten.Fange Samstag an, habe leider nur das eine Wochenende.Allerdings ist meine Tagesdosis auch nur 200 mg so dass ich hoffe,ein bissel weniger Symptome zu bekommen.Schoen dass du deine Erfahrungen mal aufgeschrieben hast.Ist eine Hoffnung dass man irgendwann mal wieder komplett ” Herr seiner selbst ” ist.Viel Glueck
    @Zora:2 Fragen haett ich mal an dich.Bin auch Krankenschwester by the way.Mich erstaunt es doch sehr, dass du mit diesen exorbitanten Dosen die du konsumierst / konsumiert hast??ueberhaupt arbeiten kannst. Da bist du doch voellig ausgespaced und peilst doch kaum noch was oder??
    Wie kannst du dich ueberhaupt konzentrieren oder arbeitest du in einem etwas ruhigeren Bereich?
    Hast du keine Angst mal nen Fehler zu machen und eventuell auch einem Patienten zu schaden?Und wie du vormals schon geschrieben hast hattest du auch schon seizures/ Grand mal – keine Angst mal beim Patienten umzukippen??
    Die zweite Frage : Wie kann man nicht mehr an Tramal rankommen aber anstelle dessen an Oxycodon??Seltsam.
    Egal – finde die Seite hier sehr usefull vorallendingen wenn Leute ueber Ihre Erfahrungen schreiben wie Ulrike und sich nicht alles nur um Dosierungen und Substitutionen handelt wie bei einem Pharmaziesymposium.Ich persoenlich meine wenn sich wirklich alles Denken nur noch um dieses EINE reht steckt man ganz schoen tief drinne.
    Viel Glueck wuensch ich allen – egal wie gut oder schlecht es ihnen geht.

  265. Carina schreibt am 29. Juni 2010 um 21:29

    @Zora
    Hi Maedel bin noch mal hoch gezappt auf deine Mail vom August letzten Jahres.Nun mal einen Rat an dich nachdem du ja immer allen anderen hilfst.Eigentlich muesstest du wirklich aus der Medizin raus zumindest solange du nicht “clean”bist.Ich weiss das ist leicht gesagt.Aber du stellst wirklich eine Gefahr dar- fuer deine Patienten und deren Sicherheit.Ich meine deren Wohl und Wehe liegt in unseren Haenden und du weisst gar nicht mehr richtig was du tust.HOCHGEFAEHRLICH.Ich hoffe , dass du auf keiner ITS arbeitest sondern vielleicht ” nur”in der Hauskrankenpflege.Und selbst da ist das unverantwortlich.Ich weiss jetzt kommt wieder das Argument von den schwierigen Zeiten in denen wir leben und so on.Aber wenn dir eines Tages mal ein richtiger Schnitzer unterlaeuft dann moecht ich nicht in deiner Haut stecken.Du weisst was ich meine.Dann ist deine Krankenschwester futsch , jemand geschaedigt oder wohlmoeglich RIP und du sitzt hinter Schwedischen Gardinen.Wach auf denn du gehst auf sehr duennem Eis.Mach nen Entzug oder weiss ich was oder aber lass die Medizin sein.Ich selbst hab immer nur soviel genommen um bissel aufzuputschen aber niemals soviel dass ich nicht mehr Herr meiner Sinne war.Und war damit immer sehr strikt.Sicher ist es schwer runterzukommen aber gerade solche Geschichten wie deine bestaerken mich noch mehr.Und versteh mich nicht falsch – ich will dich keineswegs angreifen.Aber Du scheinst immer anderen helfen zu wollen aber was ist mit dir selbst??Du scheinst mir hier die erste zu sein die Hilfe braucht – und tu mir den Gefallen und denk an deine Patienten.Und wenn das nicht geht – lass es einfach sein bevor noch ein Unglueck geschieht.

    Alles Liebe fuer dich

  266. Ulrike schreibt am 30. Juni 2010 um 07:13

    Guten Morgen,

    Tag 10 meines kalten Tramaentzuges beginnt, bin immer noch “clean”!

    Tatsächlich! So langsam gehen nach und nach alle unangenehmen Nebenwirkungen zurück: Verdauung OK, kaum noch Schwitzen, Schlafen klappt prima, Kopf ist kontrollierbar. Bin aber immer noch recht ausgelaugt, brauche oft Pause. Ich nehme sie mir…
    Habe gestern das erste Mal daran gedacht, wie es wäre, wenn man ein paar Tröpfchen Trama nähme… Habe mich schon erschreckt über mich! Es kam aber zu keiner Minute der Gedanke auf mir etwas zu besorgen. Ich denke eher, daß ich mich noch sehr oft plötzlich fragen werde, “wie wäre es jetzt mit Tramal”… Nach jahrelanger Sucht wohl normal, Hauptsache Widerstehen!!!

    Insgesamt genieße ich aber den “cleanen” Zustand sehr!
    Die Euphorie hat ein bißchen nachgelassen, bin aber schon sehr stolz auf mich, wie ich das hier alles ohne Hilfe durchziehe. Habe mir jeden Tag ein kleines Programm gestellt (bin ja noch die 2. Woche krank geschrieben, arbeiten könnte ich jetzt noch nicht): Freunde besuchen, Wohnung auf Vordermann bringen, zum Friseur u.s.w.
    Sich auf´s Sofa legen und nichts tun wie noch vor kurzem, vermeide ich immer noch bewusst, damit gar keine Langeweile und Leere entsteht!
    Diesen Zustand empfinde ich am unangenehmsten und gefährlichsten.

    Aber selbst das wird jeden Tag besser… Ich halte durch, bin noch nie soweit gekommen in 10 Jahren…

    Draußen lacht die Morgensonne und ich freue mich auf den 10. tramadolfreien Tag…

    Bis bald
    Ulrike

  267. Ulrike schreibt am 30. Juni 2010 um 07:28

    @Carina,

    danke dir für deine Anteilnahme und dein Interesse!
    Toll daß du auch entziehen willst!!!

    Sorry, ohne dich demoralisieren zu wollen, aber ein Wochenende halte ich definitiv für zu kurz, auch wenn du dich schon gut runterosiert hast. Der Druck schon nach kurzer Zeit wieder funktionieren zu müssen hat bei mir schon 2 Entzüge zunichte gemacht.
    Die Entscheidung WIRKLICH zu entziehen ist so bedeutsam im Leben, daß es auf 1-2 oder auch mehr Wochen “Funktionsausfall” nicht ankommen darf!

    Ich wünsche Dir aber alles Gute, daß alles so läuft, wie du es geplant hast!! Vielleicht ist meine Ansicht falsch und du packst das in 2 Tagen, würde mich freuen von dir zu hören…

    Viel Erfolg
    Ulrike

  268. RoteZora schreibt am 30. Juni 2010 um 18:22

    Hallo Carina,
    dieser Blog war bis heute immer sehr ermunternd…Du sagtest selbst,der Eintrag war im August letzten Jahres. Mein Eintrag vom 22.Mai diesen Jahres zeigt,das ich wieder an Tramal komme,es aber nicht nehme. Ich bin dank meiner Neurologin (die ganze Geschichte steht hier ebenfalls beschrieben) weg gekommen. Nun kämpfe ich wie jeder andere Tag für Tag mit dem Suchtdruck und wie gesagt,dieser Blog ist immer wieder sehr ermunternd. Ich werde mich Dir gegenüber zu meiner Arbeitssituation -wie sie damals war u.heute ist- ganz bestimmt nicht rechtfertigen.
    Ich hoffe,die nächsten Einträge sind wieder positiver und aufmunternder,denn das brauchen wir hier alle!!!!

  269. Chris schreibt am 30. Juni 2010 um 18:30

    Hallo,

    ich bin 32 Jahre alt und war 5 Jahre lang Tramadol-abhängig. Angefangen hat es während meines Zivildienstes in einem Altenheim, wo das Teufelszeug frei zugänglich war. Ich habs nicht genommen, weil ich Schmerzen hatte sondern weil ich damit die Unerträglichkeit des Zivildienstes überwinden wollte. Ich wusste, dass das Zeug eine Wirkung hat, die die Stimmung aufhellen kann und hab mich so jeden Tag am Medikamentenschrank vergangen. Nach ca. 4 Wochen hab ich gemerkt, ich bin abhängig, hab mir die Flaschen mit nach Hause genommen, um auch am Wochenende was zu haben.

    Nach ca. 5 Monaten Zivildienst bekam ich nachmittags das erste Mal in meinem Leben einen epileptischen Anfall, kam für 2 Tage ins Krankenhaus. Es war die Hölle! Nicht, weil ich diesen Anfall hatte, sondern weil keine Tropfen mehr da waren. Hab mich gegen ärztlichen Rat selbst entlassen, mich an ein Grafikprogramm zu Hause gesetzt und mir selbst nen Privatrezept geschrieben. Ab in die Apotheke und so war der Tag gerettet.
    Das war dann für die nächsten fast 5 Jahre mein Tagesablauf!
    Erst kam die Ausmusterung, an einen Job hab ich keinen Moment gedacht und so kam dementsprechend auch der soziale Verfall! Hatte niemanden, der mir geholfen hat! Hat ja auch niemand gemerkt.

    Irgendwann bekam ich Post von der Staatsanwaltschaft, meine Rezepte waren aufgeflogen! Es folgten diverse Verhandlungen wegen Urkundenfälschung und dementsprechend auch ein Gefängnisaufenthalt. Habe deswegen 2 1/2 Jahre bekommen. Aber da hatte ich wenigstens die Zeit, nen kalten Entzug zu machen. Und in Insolvenz lebe ich seitdem auch! Leide seitdem (es ist ca. 5 Jahre her) immer noch ab und zu an epileptischen Anfällen. Diese kommen allerdings immer nur nachts. Deswegen ist meine letzte Beziehung auch zerbrochen. Konnte einfach nicht gestehen, was der Grund für diese Anfälle ist. War mir zu peinlich.

    Hoffe, das pegelt sich alles wieder ein mit den Anfällen und der Verwirrtheit, die manchmal da ist. Trau mich noch heute nicht, mich deswegen einem Arzt anzuvertrauen. Denke immer, die glauben mir eh nicht und lachen mich aus.

    Naja, das ist meine Geschichte. Ich rate jedem, lasst die Finger von dem Zeug! Damit ist nicht zu scherzen! Bin mal auf die Idee gekommen im Internet nach gleichen Geschichten zu suchen, weil ich Samstag wieder nen Anfall hatte. War heute meine Oma im Altenheim besuchen und da stand das Zeug in ihrem Schrank. Und dauernd hab ich drüber nachgedacht. So nach dem Motto, einmal schadet ja nichts! Aber die Vernunft hat gesiegt. Und das ist auch gut so!

  270. Chris schreibt am 30. Juni 2010 um 18:34

    Noch nen kleiner Zusatz! Merke, dass ich mit diesem Thema nicht allein auf der Welt bin, das hilft mir ungemein. Denn natürlich bin ich im Moment, wo ich all das hier lese traurig darüber, mein Leben weggeschmissen zu haben. Aber mich hier einfach mal anonym zu offenbaren ist ein schönes Gefühl!

  271. Ulrike schreibt am 1. Juli 2010 um 08:01

    Lieber Chris,

    mir hat es beim Lesen deiner Geschichte ganz schön den Hals zugeschnürt, das muss ich schon sagen!
    Ich finde aber nicht, daß du mit 32 J. dich und dein Leben mit “weggeschmissen” bezeichnen solltest!!! Überleg´ mal, was du schon alles durchgestanden hast (Knast, Entzug…), du kannst auch STOLZ auf dich sein!
    Was ich aber an deiner Stelle auf jeden Fall tun würde, ist einen Arzt ins Vertrauen zu ziehen (vor allem auch wegen der Anfälle). Warum sollte er dir deine Geschichte nicht glauben und dich auslachen? Ich glaube dir auch…
    Es sollte natürlich ein Arzt mit psychologischem Hintergrund sein, kein Wald- und Wiesenhausarzt, die sind damit oft überfordert.

    Ansonsten stimme ich dir voll zu, daß alleine das anonyme Erzählen auf dieser Seite bei der Bewältigung mancher Probleme enorm hilft. Vor allem wenn man merkt, man ist nicht alleine…

    Meine besten Wünsche für dich,
    Ulrike

  272. slackware schreibt am 1. Juli 2010 um 08:50

    @Chris:

    Ok,ich schreibs jetzt einfach mal,auch falls jemand protestieren sollte :)

    Ich bin auch akut Epilepsie-Gefährdet aber wenn es so ist wie du schreibst dann ist der “Gang zum Arzt” dringend notwendig.Wenn du Angst hast er glaubt dir nicht – für soetwas gibts doch EEG – dann muss er dir glauben das sich bei dir im Gehirn zuviele Sinnesreize abspielen.
    Ich bekomme als Antiepileptikum Clonazepam (Benzodiazepin-macht leider süchtig) aber es gibt noch viele andere Sachen.. (Lamictal,Valproat,Carbamazepin die dir vielleicht helfen könnten…
    Der Bruder eines Freundes hatte in der Nacht einen Anfall und biss sich fast die Zunge ab…

    Ich hätte da ein bißchen Angst davor, ich denke der Arzt wäre das kleinere Übel oder?deine Sache
    aber viel Glück !
    MfG

  273. Chris schreibt am 1. Juli 2010 um 09:15

    Liebe Ulrike, liebe(r) slackware,

    danke für Eure Kommentare zu meinem Fall! War in den letzten Jahren bestimmt 2-3 mal in neurologischer Behandlung, es wurden EEG´s und MRT´s gemacht aber das Ergebnis war jedes mal das Gleiche: “Wir können nichts finden, Sie sind kerngesund.”
    Hab damals allerdings nie gesagt, dass ich über mehrere Jahre ca. 600 Tropfen Tramadol am Tag genommen hab. Ich weiß auch nicht warum, es ist mir auch heute noch unglaublich peinlich, so abgerutscht zu sein. Und vor allem hab ich auch heute noch Angst, dass man mir im Nachhinein noch nen Strick draus drehen könnte. Aber vielleicht sollte ich es einfach mal riskieren, denn ne abgebissene Zunge ist es mir dann doch nicht wert. Davor hab ich auch extrem Angst. Es war schon sehr schlimm, neben seiner Traumfrau einzuschlafen und nachts um 3 Uhr gesagt zu bekommen, dass man so nen Anfall hatte. Und damit nicht genug, in die Hose gepinkelt hatte ich mir auch immer. Möcht gar nicht wissen, wie rot mein Kopf war!!!

    Aber ich werd Eure Ratschläge befolgen und zeitnah noch mal nen neuen Arzt aufsuchen und dem meine ganze Lebensgeschichte erzählen. Wurde damals schon mal auf Orfiril (Valproatsäure) eingestellt, hab aber nicht gemerkt, ob´s irgendwie hilft. Aber soll wahrscheinlich auch so sein.

    Naja, vielleicht hab ich ja erst diese Seite hier gebraucht, um mir noch mal entgültig die Augen öffnen zu lassen!

    Nochmal nen dickes DANKE an Euch und von ganzem Herzen meine allerbesten Wünsche! Denn ich weiß, wie schwer das alles ist!

    Ganz liebe Grüße!!!

  274. Ulrike schreibt am 1. Juli 2010 um 19:46

    Hallo ihr da draußen,

    heute geht mein 11. Tag ohne Tramodol zu Ende!!

    Der körperliche Entzug ist entgültig überstanden (außer aberwitziger Niesattacken, hat das wirklich was mit Tramadol zu tun? Komisch…): Körpertemperatur ausgeglichen, Nachts durchgeschlafen, keine finsteren Träume oder Gedanken, keine Unruhe. Ich kann mich gut konzentrieren und motivieren, sodass kein Leerlauf entsteht, den ich immer noch etwas als unangenehm empfinde.
    Körperlich fühle ich mich immer noch schnell abgeschlagen, was aber auch an der Mordshitze im Moment liegen kann. Ich mache reichlich Pausen, übernehme mich nicht…

    TJA, JETZT HABE ICH ES ALSO DOCH GESCHAFFT: Nach 10 Jahren Tramadolmissbrauch (um die 1000mg=10ml tägl.) in 2 Wochen weg von dem Dreck.
    Was wird jetzt kommen? Bin ich noch dieselbe Person?
    Ich merke schon wie ich dabei bin mein Leben zu ändern: da ich nicht mehr sooft müde und lustlos bin, habe ich vielmehr Zeit am Tag. Ich interessiere mich wieder für Musik, lese viel mehr! Habe auch Lust wieder Sport zu machen, wenn ich nicht mehr so abgeschlafft bin (und es kühler wird…). Meine Gedanken und Gefühle sind klarer und stärker: ich kann mich schnell freuen und schnell aufregen. Auch die sexuellen Empfindungen kehren mit aller Macht zurück (nicht die schlechteste Nebenwirkung ;) .
    Ich muss aber erst lernen auf “mich” zu hören und meine Bedürfnisse einzuschätzen. Bin ich jetzt müde oder nicht? Worauf habe ich jetzt Lust?

    Angst vor einem Rückfall habe ich im Moment gar nicht!! Die letzten Jahre im Tran waren einfach nur ätzend, das Zeug hat mir GAR NICHTS mehr gebracht…

    Danke an alle, die Interesse an meinem Bericht gezeigt haben und dadurch vielleicht selber den Mut kriegen aus dem Teufelskreis Sucht/Beschaffung auszusteigen!
    Leider kann mein Entzug nicht beispielhaft sein, da ich nie Beikonsum oder schlimme körperliche Probleme unter Tramadol hatte!!

    Jeder Versuch zählt, irgendwann klappt es, wenn man es WIRKLICH WILL!!!

    Machts gut,
    Ulrike

  275. Ulrike schreibt am 4. Juli 2010 um 08:01

    Guten Morgen,

    mein 14. tramadolfreier Tag beginnt!! Mir geht es hervorragend!

    Habe sehr gut geschlafen (fast 9 Std. am Stück), kein Schwitzen mehr. Geträumt habe ich nix… Bin morgens sofort wach und munter, bin unternehmumungslustig (wo ich sonst stundenlang nicht aus den Federn gekommen bin…), toll!
    Verdauung ung Stuhl sind jetzt (glaube ich) ganz normal, Niesen lässt etwas nach (aber immer noch ganz schön doll).

    Meine Gedanken sind klar und positiv, keine Depri und KEIN SUCHTDRUCK!! Meine Gefühlswelt ist sehr ausgeglichen, keine Aggressionen (bin aber dünnhäutiger, nicht mehr so duldsam wie unter Trama). Da werden sich wohl alle dran gewöhnen müssen, daß ich nicht mehr zu allem Ja und Amen sage… Ich bin aufnahmefähiger, interessierter und freue mich schneller an schönen Dingen.

    Morgen muss ich wieder arbeiten gehen! Mal sehen, wie ich mit der Belastung zurecht komme… Freue mich auch ein bisschen, weil der Tag dann wieder die gewohnte Struktur hat. Leerlauf wie jetzt am Wochenende ist IMMER NOCH unangenehm (Gefühl der Leere und Langeweile kommt manchmal auf).
    Sollte ich das mit der Arbeit aus irgendeinem Grunde nicht packen, bin ich sofort wieder beim Arzt Krankschreibung holen! Auf gar keinen Fall werde ich riskieren Rückfällig zu werden, nur um für irgendwen zu funktionieren! NO WAY!!!

    Ich werde berichten…

    Ich wünsche allen einen Wunderschönen Tag,
    Ulrike

  276. kerstin schreibt am 4. Juli 2010 um 18:35

    Hallo,
    ich nehme morgens und abends tramadol 100mg jeweils.Ich merke morgens wenn ich die zu spät einnehme das ich auf entzug bin.
    Dazu kommt das ich garnicht mehrrichtig auf die toilette gehen kann.
    Das macht mich fertig ich werde immer dicker.Ich bekomme das zur Schmerztherapie gegen mein Rheuma.
    Kann mir jemand sagen was ich tun kann.Ich hab schon leinsam Pflaumensaft und alles probiert und nichts hilft.
    Ich weiß nicht mehr weiter…
    Ich habe das meinem arzt auch schon berichtet der sagt das liegt an den medikamenten und damit muß ich wohl leben.
    Das kann es ja nicht sein.
    Vielleicht habt ihr ja noch mal ein paar tips für mich.

    Danke LG Kerstin

  277. Carina schreibt am 4. Juli 2010 um 18:44

    @ Rote Zora.
    Hallo meine Liebe.Hast dich also doch angegriffen gefuehlt.Sorry.Sollte wohl etwas behutsamer mit dir sein.
    By the way – auch Kritik kann Ermunterung sein.Wir muessen doch hier nicht alles schoen malen nur um uns “aufzumuntern”! Wir reden hier ueber Sucht und daran ist wirklich NIX schoen.
    Sehr klassisch finde ich doch dass Du Dich gegenueber deiner Arbeitssituation nicht rechtferigen willst.Das hat nichts mit Rechtfertigung zu tun sondern mit VERANTWORTUNG.
    Verantwortung gegenueber anderem Leben.Aber dem wirst Du Dich wohl eines Tages mal stellen muessen.Schade das Du meinen wohlgemeinten Rat- den Du auch gerne Anderen gibst- so falsch verstanden hast.
    Auch wenn Du im Moment wohl alles gut im Griff zu haben scheinst werden sich die “Areale im Hirn die floeten gegangen sind “( dein eigenes Zitat vom 27.08.2009 )also sprich deine Gehirnzellen nicht regenerieren.
    Ich denke auch das der erste Weg zur Heilung ueber Ehrlichkeit geht.Dir selbst gegenueber und auch Deinem Partner.Verheimlichen bringt nix – macht nur noch mehr Stress.
    Hab das auch lange gemacht – meinem Mann gegenueber ( uebrigens auch Rettungsassistent ).
    Irgendwann hab ichs gesagt, tja eigentlich ahnte er es schon lange.Hat mir aber die Zeit gegeben selber damit rauszukommen.Hat mir die totale Ruhe gegeben – nimm Dir Zeit – nur kein pressure.Und genau da hab ich gewusst dass ich es packe.Dieses Versteckspiel kostet viel zu viel Energie-die wir weiss Gott fuer was Anderes brauchen.
    Ich meine wir sollten wirklich aufhoeren alles seicht zu reden.Das Leben sieht anders aus.
    Wenn ich es geschafft habe (2.Tag kalt heute und ziemlich gut dabei ) werde ich mir meine ” Glueckshormone” beim Sport holen – ein GYM steht bereit.Werde Euch auf dem Laufenden halten.
    Alles Liebe an Dich- Rote Zora – oder lieber “Schwester Elke “, kannte ich uebrigens auch mal eine, ( wuerde Dir im Uebrigen besser stehen als dieses Rotlichtsynonym )- ging mit mir in eine Ausbildungsklasse so vor 20 Jahren.
    Okay Lads
    Alles Liebe an den Rest da draussen

  278. Carina schreibt am 4. Juli 2010 um 18:56

    @Ulrike
    Danke fuer Deine lieben Worte.Tja ich muss es ” under pressure ” schaffen aber so bin ich eh.
    Hau Ruck und dann geht das.Ich weiss ja das es “Nur” ein paar Hormone Umstellungen in meinem Gehirn sind und dass es mir ein Schnippchen schlagen will. Nicht mit mir!
    Wenn Du dir dessen bewusst bist schaffst Du es auch.Nur nicht umkippen.Alles Physiologie sowie auch Psychiologie.
    Nun erst recht. Muss morgen wieder arbeiten fuer die volle Woche aber das passt schon.
    Was ich wirklich unangenehm finde sind die ” Stromschlaege” im Kopf.Biestig.Ja die Knie tun auch weh und manchmal drueckt mir Einer den Hals zu.Naja musste halt durch.Hab keine Lust mehr am Morgen eine Tablette schlucken zu muessen nur um NORMAL

  279. Carina schreibt am 4. Juli 2010 um 19:01

    @Ulrike
    Danke fuer Deine lieben Worte.Tja ich muss es ” under pressure ” schaffen aber so bin ich eh.
    Hau Ruck und dann geht das.Ich weiss ja das es “Nur” ein paar Hormone Umstellungen in meinem Gehirn sind und dass es mir ein Schnippchen schlagen will. Nicht mit mir!
    Wenn Du dir dessen bewusst bist schaffst Du es auch.Nur nicht umkippen.Alles Physiologie sowie auch Psychiologie.
    Nun erst recht. Muss morgen wieder Arbeiten fuer die volle Woche aber das passt schon.
    Was ich wirklich unangenehm finde sind die ” Stromschlaege” im Kopf.Biestig.Ja die Knie tun auch weh und manchmal drueckt mir Einer den Hals zu.Grippesymptome sehr wenig.Naja musste halt durch.Hab keine Lust mehr am Morgen eine Tablette schlucken zu muessen nur um normal zu sein.
    Egal / wuensch Dir alles Gute Ulrike
    Carina

  280. Carina schreibt am 4. Juli 2010 um 19:12

    Nochmal ganz kurz zu Entzugserscheinungen : Ich koennte schlafen ohne Ende – von Schlafmangel keine Spur.Auch schon aus frueheren Zeieten wenn der Tramalspiegel sank – ich hab geschlafen wie ein Murmeltier.

  281. Ulrike schreibt am 5. Juli 2010 um 15:42

    Liebe Kerstin,

    so ist das leider mit den Medikamenten: jede WIRKUNG hat auch eine NEBENWIRKUNG!
    Und die heisst im Falle von Tramadol Verstopfung (Stuhlgang höchstens alle 3-5 Tage, hart, schmerzhaft). Das Opiat des Tramadols “legt den Darm lahm”. Da kann man GAR NICHTS gegen tun. Das wird vor allem schlimmer, je höher die Dosis werden wird! Ich hatte am Ende furchtbare Schmerzen auf dem Klo und blutete jedes mal (obwohl nur ein paar “Hasenköttel” kamen).

    Du musst dir überlegen, ob du mit dieser NEBENWIRKUNG leben kannst. Ansonsten lege das Tramadol deinem Arzt auf den Tisch und sage du WILLST DAS NICHT! Er muss sich dann was anderes für dich überlegen, sonst ist er nicht der richtige Arzt.
    Im Zweifelsfall musst du dir einen Schmerzspezialisten in deiner Umgebung suchen. Wie man das Internet benutzt weisst du ja, sonst rufe deine Krankenkasse oder die Kassenärztliche Vereinigung deines Bundeslandes an.

    Vielleicht hast du dir ja mal ein paar Beiträge auf dieser Website durchgelesen? Tramadol ist ein wirksames Medikament UND ein Teufelszeug: es hat üble Nebenwirkungen und macht schwer abhängig, das merkst du jetzt schon.
    Du musst unbedingt alle Alternativen kennen, die es vielleicht gibt und dir nicht das Erstbeste für immer verschreiben lassen….

    Es tut mir furchtbar leid, daß du Rheuma hast und dich mit Schmerzen und Medikamenten In deinem jungen Alter schon auseinandersetzen musst. Deshalb musst du besonders stark und schlau sein: lass dir von den Ärzten nicht alles erzählen, sag NEIN wenn du etwas nicht willst! Ein guter Arzt wird dann immer nach einer anderen Möglichkeit für dich suchen, bis das richtige Medikament für dich gefunden ist!

    Vielleicht konnte ich dir ein paar Denkanstösse geben.

    Alles Gute liebe Kerstin, wie gesagt: sei stark, informiere dich über deine Krankheit! Ich wünsche dir viel Kraft

    Ulrike

  282. Ulrike schreibt am 6. Juli 2010 um 20:33

    HALLO,

    gerade geht mein 16. Tag ohne Tramadol und mein 2. Arbeitstag zu Ende, ALLES BESTENS!

    Hatte so einen Schiss nach 2 Wochen wieder arbeiten gehen zu müssen, aber klappt sehr gut! Komme morgens super ausgeschlafen aus dem Bett. Habe viel mehr Elan, d.h. ich gehe mit mehr Lust an die Arbeit, wo mir unter Trama sonst alles zu viel war… vor allem ICH SCHWITZE NICHT MEHR!

    Nach der Arbeit bin ich natürlich fix und alle (nach 2 Wochen recht heftigem Entzug), brauche lange Pause. Ist in Ordnung… Kann am Nachmittag den Haushalt u.s.w. erledigen. Mir hilft, daß ich viel Energydrinks zu mir nehme, wenn die Müdigkeit zu groß wird.

    Entzugserscheinungen habe ich jetzt endgültig KEINE MEHR!!

    Bei mir läuft also alles bestens!

    Ulrike

    @@Carina@@
    wie gehts dir? Ich hoffe bei dir auch alles OK?
    Ich drück dir die Daumen,:))
    Gruß U.

  283. Ulrike schreibt am 10. Juli 2010 um 06:47

    Guten Morgen,

    heute ist (fast) die 3. Woche meines Tramadolentzuges vorbei. Seit einer Woche gehe ich auch wieder (halbtags) Arbeiten. Alles klappt super: mein “altes” Leben ohne Droge hat mich wieder!!

    Ich bin so stolz, froh und glücklich, daß ich vor 3 Wochen den Mut hatte mich zu Hause zu verkriechen und von einem Tag auf den anderen kalt zu entziehen (nach 10 Jahren Sucht, Bericht siehe weiter oben). KEINER weiss von meiner Sucht, KEINER weiss von meinem Entzug, weder Familie, noch Freunde, noch sonst wer!

    Arbeiten klappt ganz gut, auch wenn ich immer noch schnell erschöpft bin (kann auch an den 33°C liegen, die wir seit einer Woche draussen haben :-)
    Als ich bei der Arbeit ein Glas in den Geschirrschrank stellen will (arbeite i.d. Altenpflege), sehe ich ein Fläschchen Tramadol!!!!
    Ich stelle das Glas rein, schliesse den Schrank und gehe. IST DAS NICHT TOTAL VERRÜCKT??? Ich habe nicht einen Gedanken daran verschwendet, die Scheisse zu nehmen. Davon abgesehen könnte ich mir sowieso sofort was besorgen…

    Für mich steht fest, daß ich mit der Sucht durch bin! Mir ist klar, daß ich NIE WIEDER Tramadol nehmen darf, sonst geht der ganze Mist wieder von vorne los. NEIN! Ich fühle mich inzwischen clean und unabhängig sauwohl.

    Tja Leute, daß ist heute das letzte Mal, daß ich meine Gedanken/Erfahrungen dieser Seite anvertraue. Ich denke ich bin entgültig über den Berg…

    Ich wünsche allen die entziehen WOLLEN, wie und von was auch immer, Mut, Kraft, Zuversicht und vor allem DURCHHALTEVERMÖGEN. Entzug ist hart und die “Strafe” für Sucht.

    NUR WENN MAN IM ENTZUG RICHTIG GELITTEN HAT, WEISS MAN DAS CLEANSEIN RICHTIG ZU SCHÄTZEN!

    Sorry, aber das ist die Wahrheit…

    Lebt wohl,
    Ulrike

  284. Carina schreibt am 11. Juli 2010 um 08:29

  285. Carina schreibt am 11. Juli 2010 um 08:56

    @ Ulrike.
    Hallo meine Liebe – erstmal HERZLICHEN GLUECKWUNSCH dass Du es geschafft hast.Auch wenn Du leb wohl gesagt hast hoffe ich dass Du ab und zu noch mal reinzappst.
    Mir persoenlich gehts prima – Entzug zumindestens das Groebste davon ist geschafft – Tag 9 ohne Tramal heute.Habe wie gesagt vergangenes WE kalt entzogen( nachdem ich vorher ca.2 Wochen runterdosiert hatte )und tatsaechlich meine Arbeitswoche ueberstanden – ohne Tramal.Was mich am meisten genervt hat war die innere Unruhe ja und Ulrike Du hast Recht – man hat einen wesentlich kuerzeren Geduldsfaden ohne Tramal.Aber auch das pegelt sich wieder ein.Restless legs hatte ich nur am ersten Abend – habe mit Antistax Gel massiert und das hat gut geholfen.Gegen die Unruhe Baldrian + ab und zu ne Valium 2 mg – fuers allerschlimmste.Aber natuerlich nur now and then – man will ja nicht am naechsten Zeug haengen.Das Einzige was ich noch habe sind die gelegentlichen ” Stromschlaege ” im Gehirn – aber das ignorier ich.Meine alte Energie ist wieder da – und ich war immer dem Trugschluss erlegen dass nur Tramal mir diese gibt – aber genau das Gegenteil war der Fall.So richtig hats eigentlich immer nur gewirkt wenn ich wirklich muede war – also in oder nach Nachtdiensten.Aber man haengt so schnell dran dass man es gar nicht mitkriegt.Hatte aber wie gesagt immer nur 200 mg taeglich – das allerdings ueber 5 Jahre. Abschliessend kann ich nur
    sagen: Entzieht und holt Euch Eurer Leben wieder.Und wenn dieses ohne Tramal nicht zu ertragen ist – aendert es.Alles nur betaeuben zu wollen bringt gar nix.Aber den Weg dahin muss jeder selber finden.

    Alles Liebe an alle

  286. Ulrike schreibt am 13. Juli 2010 um 14:10

    HALLO,

    ich muss doch noch mal schreiben! Bin seit 3 1/2 Wochen tramadolfrei… ABER:

    Heute hatte ich auf Arbeit ein Fläschen Tramadol in der Hand (siehe weiter oben). Ich erinnerte mich daran, was für ein “warmes” Gefühl es mir früher gegeben hatte, wie “aktiv” und “leistungsfähig” es mich gemacht hatte! (Kommt das jemandem bekannt vor?) Könnten 50mg oder vielleicht 100mg EINMAL NUR schaden?????

    Ich habe allen Ernstes überlegt, eine Münze zu werfen, ob ich was nehmen soll oder nicht…

    In diesem Moment wurde mir die Dummheit und die Gefährlichleit meiner Gedanken bewusst, ich fühlte mich so erbärmlich, süchtig… Mir war klar, wenn ich jetzt rückfällig werden würde, dann würde ich mich tagelang HASSEN, wie bei den anderen gescheiterten Entzügen.

    Ohne zu zögern und auch nur einen Gedanken weiter zu verschwenden habe ich die Flasche ungeöffnet zurückgestellt, das ist die HEILIGE WAHRHEIT!

    Und das Beste ist: ich habe es nicht bereut! Im Gegenteil, bin in Hochstimmung über mich und meine “Heldenleistung”.

    Also Leute, es bleibt dabei: 3 1/2 Wochen tramadolfrei (nach 10 Jahren Sucht wie ein Klacks) und ich bin es weiterhin…

    Hey Carina,

    freue mich EHRLICH, daß du auch soweit gekommen bist!!! HUT AB. Mit deinen körperl. Beschwerden kenne ich mich gar nicht aus, habe ich unter Trama nie gehabt. Aber wie du schon selber gesagt hast: alles eine Frage des WILLENS, der ZEIT, der PSYCHE.
    Ich glaube du bist ein taffes Mädel und schaffst es auch weiter…

    Alles Liebe und Gute

    Ulrike

  287. Holger schreibt am 14. Juli 2010 um 02:03

    Moin Moin,

    ich habe jetzt 2 Monate Tramadol 100 ret nehmen müßen.

    Dosierung alle 12 Std eine Tablette.
    Jetzt scheint die Verletzung der Wirbelsäule überstanden zusein und habe vor etwa 36std die letzte genommen.

    Als ich aber jetzt schlafen wollte ging es nicht da ich ein eingenartiges unruhiges kribbelndes gefühl in beinen und armen verspühre die mich nicht einschlafen lassen.

    Hat jemand schon ähnliches gefühl gehabt? Was tut man da am besten?

    vielen dank

    holger

  288. Kati schreibt am 19. Juli 2010 um 18:45

    Hallöchen,bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen,und muss sagen das auch ich nach 2 Einnahme Tagen Süchtig bin.
    Jetzt schreit bestimmt wer das kann niemals sein,und ich sage doch,weil ich war vor Jahren Kokain abhängig seit 2006 bin ich Clean,alleiniger Entzug.
    Ich war vor 2 Wochen im Urlaub und bekam beim Rückflug so einen Druck im Ohr das es eine Mittelohrentzündung wurde,bin am We zum Notdienst,Antibiotika bekommen,zuhause habe ich Gedawal Schmerztabletten genommen,gegen die unerträglichen Schmerzen,konnte von dieser Schmerztablette jede std 1 nehmen.(nicht in D erhältlich)Die Schmerzen gingen nicht weg also bin ich wieder zum Notdienst und die Ärztin verschrieb mir Tramadol Tropfen.Sie meinte nur das sind Hammer Tropfen und die Schmerzen würden weggehen.Beim ersten mal einnehmen hatte ich wieder so wie beim Kokain dieses Wohlige Gefühl,dieses beruhigende.Und die Schmerzen waren weg.Seit gestern nehme ich fast alle std die Tropfen,und nun besteht die Angst bei mir wieder Süchtig zu werden.Hätte mich die Ärztin darauf hingewiesen das es evt zur Sucht führen kann,hätte ich lieber die Schmerzen in Kauf genommen.So eine Sch*****
    Ich hoffe jedoch das ich den Absprung schaffe,und nicht wieder in dieses Loch falle.

    Lg Kati

  289. Chris schreibt am 19. Juli 2010 um 22:21

    @ Kati

    Liebe Kati,

    kann Dein Problem voll nachvollziehen, nur dass ich erst von Tramadol abhängig war und jetzt ca. 1 mal im Monat Kokain nehme. Die Wirkung ist doch komplett anders aber ich kann Dir sagen: Finger weg von Tramadol!!!! Dieser Mist macht so schnell abhängig und vor allem auch körperlich! Ich konnte irgendwann nicht mehr arbeiten aber es war mir egal! Ich wurde kriminell bezüglich der Beschaffung aber es war mir egal. Ich verlor meine Wohnung, meine Freunde aber es war mir egal. Für mich zählten nur diese Tropfen! Und Koks macht nicht so abhängig wie das!!! Ich sprech aus Erfahrung! Kann Dir nur raten, schmeiß das Zeug weg und rühr es nie wieder an!!! Es dauert maximal 10 Tage, dann bist Du so stolz auf Dich und verfluchst den Tag, an dem du das Zeug zum ersten Mal genommen hast!

    Wünsch Dir alles Gute!!!

    Chris

  290. Kati schreibt am 21. Juli 2010 um 23:01

    Hallöchen
    @Chris
    Hab die Pulle gestern alle gemacht,nach nur 3 Tagen,iwie,kann man mit dem nehmen nicht Aufhören da der Kick einfach zu Geil ist.Ist beim Koka genauso man will auf dem Turn bleiben.Habe aber keine Entzugserscheinungen oder so.Also nochmal alles gut gegangen.Von Sonntag bis Dienstag konnte ich nichts essen und habe satte 2 Kg verloren.
    Ist also eine rein Psychische sache wie mit Kokain.Bin froh das die Pulle alle ist und auch keinen bedarf danach hege mehr zu wollen.
    Also nicht hängen geblieben*froh bin*
    Da ist Kokain schlimmer,denn da wa ich nach der ersten line 4 Jahre lang täglich High und konsumierte bis zu 12 g Täglich.Das ich noch Lebe welch ein wunder.

    Wünsche allen hier das sie den Absprung davon schaffen,ist schon ein Hammer zeug,und werde es mir nicht mehr verschreiben lassen.

    Lg Kati

  291. Silvia schreibt am 26. Juli 2010 um 19:32

    Hallo erstmal,
    für mich waren die Berichte quer Beet sehr erhellend. Mein Mann hatte vor Jahren einen Tramalentzug gemacht und nach etwa 5 Jahren “cleaner Zeit” nimmt er das Zeug wohl seit etwa 3 Jahren wieder. Das Beste daran ist, dass er mich, wie auch schon in anderen Berichten von Euch erwähnt, einfach glauben hat lassen, dass er einfach vermehrt Durchfall hat, Grippe hat, …
    Jetzt liegt er auf Intensiv im Klinikum und ringt um sein Leben.
    Mit einem Schlaganfall, Milzinfarkt, Lungenembolie,… ist er richtig bedient.
    Tramal als Teufelszeug zu betiteln ist wirklich treffend.
    Mich würde jetzt interessieren, was Eure Partner/ Lebensgefährten machen, um Euch zu stützen?
    Ich hab´ hier keine Phantasie mehr und bin mir auch nicht sicher, ob es überhaupt einen Weg für ein Miteinander geben kann.

    LG
    Silvia

  292. Kati schreibt am 27. Juli 2010 um 12:09

    @Silvi
    Ersteinmal tut es mir leid das es ihn so erwischt hat.Gute Besserung für ihn,und Durchhaltevermögen für Dich.

    Ein Süchtiger nimmt ich nenne es jetzt im allgemeinen“Drogen´´ nicht einfach so,sondern es steckt etwas dahinter,und zwar ein *Problem* ,was diese Person bis dato selbst noch nicht kennt.
    Es liegt allein an der Psyche der Person das nehmen dieser Droge zu beenden,und sich dem Problem was diese Person hat zu stellen.

    Ich schreibe das jetzt einfach nicht so,ich weiß wovon ich jede.
    Es gibt die Gelegenheitskonsumenten und eben halt die Süchtis.

    Ich schreibe jetzt einfach mal wie es bei mir und meiner Kokainsucht war.Evt.findest du ja Parallelen.

    Erste Line in der Disse,von da an Täglich auch auf Arbeit ich stand unter strom und mochte das Gefühl unter Stress,wie ein ´´Roboter´´ zu Arbeiten.Komme aus der Gastronomie,und machte an manchen Abenden ca 50 Tische allein in einer halben Stunde.Man kennt die Arbeitsgänge und Arbeitet eben dann noch schneller ohne nachzudenken.Das gefiel mir,so kam es das ich am tag meine 5-6g konsumierte.Hatte ich kurz pause ab aufs Klo und ne line,damit ich wieder auf dem Level war.Bis dato waren mir meine Verdrängten Probleme die ich hatte nicht bewusst.Mir gefiel das Gefühl wollte immer aufhören schaffte es nicht.
    Nahm das zeug bis morgens um 9 und muste um 14 uhr aber wieder auf der Matte stehen*arbeit*
    Die kollegen (chef) wusten davon doch keine Kündigung,weil der halbe Betrieb den mist nahm nur ich war ein süchtel und die eben nur Gelegenheitskonsumenten,immerhin machte ich meine Arbeit und das zu vollster Zufriedenheit.Nach 2 Jahren kam ich mit meinem Ex zusammen(Afrikaner) einer der größten Drogenbosse hier in der City(wuste es aber vorher nicht).
    Ab da ging es noch mehr Bergab,konsum bis zu 12g am tag und vollbreit,hang nur in der Bude ab und zog mir das nach und nach rein.Mein höchstkonsum lag bei 20g in 24 std.Normal hätte ich da Tot sein müssen.
    Er wollte das ich aufhöre tja wie wenn ich den mist in der Wohnung habe und jederzeit zugreifen kann.Versteckt nach 10 min gefunden weitergemacht.
    Meine Mutter wuste von meiner sucht,doch da wollte ich mit dem Problem nicht rausrücken k.A warum.
    Mein Problem war wieso weshalb ich es nahm ich kam nie darüber hinweg das mein Halbbruder immer mir vorgezogen wurde,alles in den A-gesteckt bekommen hat,ich mit 16 aus dem haus und allein in einer neuen Stadt er daheim und alles bekam.(führerschein bezahlt urlaub mit meinen Eltern ect.
    Mein Punkt wo ich clean war ,ich war im Ausland für 3 monate meinen Ex besuchen ,dort hatte ich keine Kontakte und auch Angst davor das man mich dort in den Knast steckt.Nigeria ist ein heißes Pflaster,bei sowas.
    Wieder hier und 3 monate ohne Konsum war ich wie ein neuer Mensch,ging auf meine Mutter zu und machte ihr sehr Schwere Vorwürfe,die sie auch einsah.Von da an war meine last vom Herzen gefallen,und das Verhältnis besser zu ihr.Ich gebe auch zu ab und an es wieder genommen zu haben doch der suchteffekt blieb aus.Im nachhinein habe ich mich geärgert wieso ich 50€ rausgeschmissen habe für solch einen kleinen Kick.
    Ich kann behaupten das ich nicht mehr davon süchtig werden könnte auch wenn der stoff noch so gut sein sollte.

    Zu dem Tramadol als ich es nahm,kam gleich die Erinnerung mit dem Kokain in mir hoch,dieses Gefühl dieses verballert sein,aber doch irgendwie anders war schön,aber machte mir auch Angst.
    Da ich aber Persönlich mit mir im reinen bin,und nichts mehr mit mir herumschleppe-keine probleme habe- (es ja um die Psyche geht)bin ich nicht hängengeblieben.

    Ich will damit sagen die die es nehmen,haben ein Problem mit sich selbst oder der Umwelt(Person) und sollten in sich hineinhören und das Problem aussprechen.Man nimmt diese Droge nicht einfach umsonst außer den Gelegenheitskonsumenten die einfach mal einen Kick haben wollen.
    Gelegenheitskonsumenten sind mit sich selbst in reinen,süchtis leider nicht…
    Habe auch eine Therapie-geschlossene hinter mir und es bring NIXX.
    Neue Umgebung keine Kontakte zu alten evt dealern oder Freunden die damit noch in Kontakt stehen,und es einem besorgen könnten.
    Mir hat der 3monatige Auslandsaufenthalt geholfen ohne dem wäre ich evt immernoch dabei.
    Ich habe mit all dem Angeschlossen lebe aber noch hier in der Stadt,wenn mich am Anfang alte ´´Freunde´´ angesprochen haben ,meine Antwort:Ich kenne dich nicht,muss eine Verwechslung sein.Und ging weiter.

    Lg
    Ein Mensch lässt sich nur Helfen wenn er auch wirklich will und sein Problem ausspricht.
    Das ist meine Erfahrung.

  293. Petra schreibt am 28. Juli 2010 um 09:16

    Hallo, Ihr alle!
    Ich habe mit vielen Emotionen Eure Beiträge gelesen. Ich nehme seit ca. 12 Jahren dieses Teufelszeug, immer mal wieder mit Ausschleichphasen, komme aber nicht davon weg. Eine Frage an alle weiblichen Nutzer: Wir seiht es bei Euch mit der Sexualität aus? Bei mir totale Ebbe, keine Lust, kein Verlangen, keine Schmetterlinge im Bauch – und das obwohl ich meinen Mann über alles liebe. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Alles andere kann ich nur bestätigen. Danke an Euch !!!!!

  294. Silvia schreibt am 28. Juli 2010 um 21:51

    Hallo Kati,
    danke für Deine ausführliche Antwort.
    Ich denke ich kenne zumindest einen Teil seines Problems – doch sollte er das selbst erkennen und angehen.
    Meine Vermutung, dass er im wahrsten Sinne des Wortes lebensmüde ist, weil er viele ihm wichtige Menschen früh verloren hat – durch Krebs, durch Alkoholsucht, durch andere Erkrankungen, …

    Ich kann jedenfalls nicht länger zusehen und hab´ mich von ihm abgewendet – versuche mein Leben neu auszurichten.
    Hab´ heute erfahren, dass er eine neue Herzklappe bekommen soll. Kann aber nicht wirklich Mitleid für ihn aufbringen, obwohl er alles tut, um dieses von mir zu erhalten.

    Wenn ich das so schreibe, klingt das recht kalt und häßlich. Muss wahrscheinlich erstmal mit meiner Enttäuschung fertig werden.

    Lieben Gruß

    Silvia

  295. polYtoX schreibt am 29. Juli 2010 um 01:00

    @ Silvia:

    Ich kann dir nur von mir schreiben.
    Meine Freundin steht 1000000% Prozent hinter mir.
    Ich liege aber (noch) nicht mit div. Erkrankungen im Spital.
    Wir haben auch lang und breit darüber geredet (ich habe es auch längere Zeit verheimlicht, weil durch die Medien etc. => ist man als Süchtiger ein B-Klasse Mensch….leider) und der Punkt ist folgender:
    In der Zeit wo ich quasi drauf war und sie es nicht gewusst hat…..wie hat da meine Freundin die Zeit die sie mir mir verbracht hat empfunden ????? Die ehrliche Antwort war: gut

    Das IST der PUNKT der Zählt.

    Ich probiere jetzt auch wieder einmal davon weg zukommen od. es zumindest zu reduzieren.

    Mein Wunsch vom Leben ist aber möglichst viel Zeit (mit mir, meiner Partnerin, Eltern Familie, Arbeit, etc.) schön/glücklich zu verbringen.
    Wie ich das mache…….tja…….da wird’s schwierig.
    Manche Menschen sind halt mit besserer Hirnchemie ausgestattet als ich…….

    Des Rätsel’s Lösung habe ich/wir auch noch nicht…..aber das definiert ja die Sucht (suchen).
    Wenn du lange Zeit mit deinem Mann zusammen gelebt hast…..denk einmal darüber nach und geht vielleicht einmal gemeinsam zu einem Spezialisten….da wird es Sachen geben, die du in Bezug auf Sucht, wahrscheinlich auch nicht weißt.

    @Kathi:
    Auch ich war 15 Jahre Heroin Süchtig und meine Therapie hat 100% etwas geholfen !!!!!!!
    Die Sucht auf 1-2 psychische Problme als Wurzel zu deklarieren…….naja…..es stimmt halt nur zum Teil.
    Uns selbst wenn es bei Dir funktioniert hat…..dann finde ich das ganz toll für Dich, aber schließe bitte nicht von Dir oder ein paar Meinungen auf die Allgemeinheit.
    Es gibt wahrscheinlich Millionen Gründe…..und selbst wenn man die erkennt (durch Therapie) heißt das noch lange nicht, dass du dadurch deine Gefühlswelt, deine Emotionen ändern kannst.

    @Petra:
    ja….das ist bei allen Opiaten so. Du kannst die Zeit nutzen wo normalerweise der Entzug anfangen würde…..da sind Männer und Frauen in der Regel seeehr sexuell empfänglich. Da ist dann halt das Timing wichtig od. generelles runter dosieren ist angesagt.

    @all: Achja….noch einmal der Aufruf, ob jemand Oxycotin Erfahrung hat….der Termin (paar Post’s vorher) rückt näher……Danke

    lg

  296. Lisa schreibt am 29. Juli 2010 um 18:09

    halloo leute :)
    ich habe wirklich ein großes problem ich bin 23 jahre alt habe tramal mal bekommen wegen starken rückenschmerzen das war vor fast 2 jahren .. jetzt nehme ich sie immer noch , früher waren es 20 tropfen jetzt sind es fast 100 tropfen ..

    ich will von weg kommen wirklich sehr gerne aber irgendwie schaff ich es nicht ,, ich schaffe es eine woche nicht zu nehmen , dann wo der entzug grade vorbei ist , aber dann denke ich mir ach komm, ich nehme nur heute , dan bin ich wieder ganz drinne ..

    Leute wie schaff ich es , ich bin echt schon total verzweifelt ..

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